emotionen

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12 12, 2009

Wie die Lehre an den Universitäten sein könnte

By |2009-12-12T16:59:00+01:0012. Dezember 2009|

Als ehemaliger Politikwissenschaftler hatte ich in diesem Semester die Ehre einen Kurs "wissenschaftliches Arbeiten" an meiner ehemaligen Alma Mater der LMU München genauer gesagt dem Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaften zu geben. 4 x Blockseminar, samstags von 10 – 18 Uhr. Der Albtraum eines jeden Studenten, wie mir versichert wurde. Dadurch hat sich zu meinem Vorteil, die Anzahl der Anmeldungen deutlich im Rahmen gehalten. Heute war der letzte Termin und das Abschlussfeedback war sehr positiv: "So sollte Uni eigentlich sein!" Mir geht es nicht darum, mich selbst zu beweihräuchern! Gespräche mit Studenten zeigen mir jedoch, dass Lehrveranstaltungen anscheinend oft anders ablaufen. An [...]

19 09, 2008

Bewusst oder unbewusst entscheiden?

By |2008-09-19T16:21:15+01:0019. September 2008|

In der gestrigen (18.09.08) Ausgabe des Handelsblatts erschien der Artikel Der Bauch ist kein guter Ratgeber von Ulrich Kraft, der sich mit einer neuen wissenschaftlichen Studie zum Einfluss des unbewussten Denkens auf Entscheidungen beschäftigt. Da ich beide im Artikel zitierten Studien nicht gelesen habe (und aus Zeitgründen auch nicht lesen werden), kann ich diese nicht einschätzen und mich nur auf die Angaben im oben erwähnten Artikel aus dem Handelsblatt stützen. Von unbewusst wieder zurück zu bewusst Bis 2006 waren die meisten die Auffassung, man sollte wichtige und komplexe Entscheidungen durch Nachdenken und Abwägen treffen. Nach 2006 hat sich daran bei den [...]

12 06, 2008

Geistige Landkarten – ein Interview mit Roland Kopp-Wichmann

By |2008-06-12T10:24:00+01:0012. Juni 2008|

Florian Rustler: Sie verwenden in Ihren Veröffentlichungen häufig den Begriff der geistigen Landkarte. Was ist das? Roland Kopp-Wichmann: Der Begriff kommt aus dem Konstruktivismus und wurde geprägt von Alfred Korzybski), der gesagt hat, „die Landkarte ist nicht die Landschaft“. Damit ist gemeint, dass wir die Welt nicht direkt erleben oder erkennen können – das wird auch schon beim platonischen Höhlengleichnis erwähnt -, sondern dass wir uns ein Bild machen von der Realität. Dieses innere Bild von etwas in der Realität nenne ich Landkarte. Diese ist eine Art innere Repräsentation, die sich ein Mensch macht von dem, was er außerhalb von sich [...]

2 05, 2008

Symposion Lernen lernen: Prof. Bauer – Motivation durch Beziehung

By |2008-05-02T06:30:00+01:002. Mai 2008|

Folgende Artikel zum Symposion sind bereits erschienen: Teil 1: Prof. Martin Korte - Wie lernt der Mensch? Teil 2: Interview mit Dr. Andreas Gößling Das Wichtigste in Kürze: Motivation ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für den Erfolg des Schulsystems Motivation führt zu höherer Leistung und ermöglicht kreatives Denken Beziehungen sind eine notwendige Bedingung für Motivation Der Mensch verfügt über Spiegelneurone, die bei abhängig von den Handlungen anderer aktiviert werden Das Wissenschaft motivieren kann, zeigte der Vortag von Prof. Joachim Bauer, der nach seinem Vortrag von Wolfgang Endres den Spitznamen Prof. Aufbauer verliehen bekam. Grundgedanke des Vortrags war, dass die Leistungsbereitschaft und [...]

18 04, 2008

Von kindlichen und erwachsenen Unternehmen

By |2008-04-18T08:13:35+01:0018. April 2008|

Das Handelsblatt vom 16.4. berichtet im Artikel "Nimmerland ist zu entspannt..." über das Google Forschungszentrum in Zürich. Nach dem Artikel steckt Google im Moment in der Krise und um dieser zu entrinnen, müsse das Unternehmen "endlich erwachsen werden". Dass es so schlimm nicht sein kann, haben die gestrigen Quartalszahlen gezeigt. So wie ich den Artikel interpretiere – vielleicht liege ich ja komplett falsch – wird das Kindliche vor allem an Googles Verspieltheit und der für ein ernsthaftes Büro ungewöhnlichen Freiheiten und der ungewöhnlichen Art und Weise, seine Arbeitsstätten auszustatten, festgemacht. Genannt werden die ominpräsenten Whiteboards in den Büros, damit jede Idee [...]

15 04, 2008

Symposion Lernen lernen: Prof. Martin Korte – Wie lernt der Mensch?

By |2008-04-15T18:57:00+01:0015. April 2008|

Teil 1 der Artikelserie zum Symposion Lernen lernen in Bad Wörishofen vom 11. bis 13 April 2008. Das Wichtigste in Kürze Einflussfaktoren des Lernens: Aufmerksamkeit/ Konzentration Motivation Gefühle (positive und negative) Das Gehirn kalkuliert im Voraus die Erfolgswahrscheinlichkeit des Lernprozesses. Intrinsische Motivation kann durch künstlich erzeugte extrinsische Motivation gesenkt werden und damit den Lernerfolg mindern.   Wie angekündigt möchte ich einige der Vorträge des Symposions hier auf dem Blog zusammenfassen und vorstellen. Den Einstieg beim 10. Symposion Lernen lernen in Bad Wörishofen machte Prof. Dr. Martin Korte mit seinem Vortrag Wie lernt der Mensch? Konzentration und Motivation im Kontext der neurobiologischen [...]

6 04, 2008

Warum Bambi gefährlicher ist als der Weiße Hai

By |2008-04-06T15:52:44+01:006. April 2008|

Was glauben Sie, wodurch mehr Menschen sterben (wählen Sie jeweils eine der beiden Möglichkeiten aus): Durch Mord oder Selbstmord? Durch Überschwemmungen oder Tuberkulose? Durch Tornados oder Asthma? Durch Haie oder Rehe? Die Antworten für die USA: Durch Selbstmord, durch Tuberkulose, durch Asthma und Rehe. (In den USA ereignen sich weit häufiger Autounfälle mit Wildtieren als Angriffe von Haien auf Schwimmer oder Surfer). Alle Beispiele habe ich aus dem Buch made to stick entnommen. Haben Sie das eine oder andere Mal grob daneben gelangt? Finden Sie die Ergebnisse nicht besonders intuitiv? Dann könnte das daran liegen, dass unsere Intuition uns des öfteren [...]

28 02, 2008

Analoge Kreativität

By |2008-02-28T10:39:15+01:0028. Februar 2008|

Letzte Woche habe ich endlich das lang ersehnte Buch Presentation Zen (wie das gleichnamige Blog) von Garr Reynolds bekommen. Reynolds zeigt in diesem wunderbaren Buch wie man mit Powerpoint & Co. wieder das erreicht, wozu es ursprünglich gedacht war: Den Redner in seiner Rede zu unterstützen (nicht zu ersetzen), einen inspirierenden und anregnenden (keinen quälend langweiligen) Vortrag zu halten. Ein Abschnitt des Buches widmet sich der Vorbereitung eines Vortrags. Dabei machte Reynolds eine interessante Beobachtung: Richtig gute Redner und kreative Köpfe arbeiten besonders am Anfang erst einmal völlig ohne Computer, während sich unerfahrene und/ oder verfahrene Präsentatoren sofort an die Kiste [...]

17 02, 2008

Effektivität und Effizienz – wie Denkwerkzeuge dabei helfen können

By |2008-02-17T17:20:25+01:0017. Februar 2008|

Im Moment lese ich gerade das Buch The 4-Hour Workweek von Timothy Ferriss. Äußerst provokativ geschrieben, aber Provokationen sind ja bekanntlich eine Methode, um bestehende Denkbahnen zu verlassen und neue Möglichkeiten zu entdecken und über das Gewohnte nachzudenken. Es gibt einen schönen Abschnitt zum Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz: Effectiveness is doing the things that get you closer to your goals. Efficiency is performing a given task (whether important or not) in the most economical manner possible. Being efficient without regard to effectiveness is the default mode of the universe. S. 67 What you do is infinitely more important than how [...]

27 09, 2007

Glück – eine Fähigkeit, die erlernt und trainiert werden kann!?

By |2007-09-27T07:49:06+01:0027. September 2007|

Komisch ist die Frage für manche auf den ersten Blick sicherlich. Kann man Glück – im Sinne von glücklich sein – als Fähigkeit bezeichnen, die man erlernen kann bzw. sich durch Training annähern kann? In diesem Blog beschäftige ich mich ja bekanntlich sehr gerne mit Techniken und Methoden, die man trainieren und erlernen kann, um bestimmte Fähigkeiten zu erlangen. So glaube ich, dass man mit Hilfe von Arbeitstechniken seine Arbeit effektiver gestalten kann und dass jeder mit Hilfe von Denkwerkzeugen sein Denken verbessern kann, eine Behauptung auf die auch viele beim ersten Hinhören sehr skeptisch reagieren. Daher passt die Frage ganz [...]

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