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11 05, 2016

Ausbildung zum Innovations­moderator – inhouse Trüffelschweinschmiede

By |2016-05-11T07:00:39+02:0011. May 2016|

Was würden Sie sagen, wenn ihre Kollegin am Montagmorgen ins Büro kommt und verkündet, dass die quälenden Strategie-Meetings und Brainstorming-Runden ab heute Schnee von gestern sind? Mit Rückendeckung des Chefs hat sie sich aufgemacht, um Werkzeuge und Techniken zu lernen, die dem gesamten Unternehmen das Arbeiten spürbar erleichtern. Jetzt liegt es an den restlichen Kolleginnen und Kollegen, ob sie offen sind und Lust haben, sich auf das Experiment einzulassen. So oder so ähnlich geht es wohl einigen Teilnehmern des letzten Ausbildungsworkshops zum Innovationsmoderator von creaffective. In einer intensiven Woche haben sie gelernt, selbst als Moderator Innovationsworkshops zu leiten. So kurbeln sie [...]

19 05, 2009

Southbeach Modeller – Beispiele von TRIZ-Denkwerkzeugen

By |2022-05-25T13:30:47+02:0019. May 2009|

Die Firma Southbeach gibt ein bietet eine kostenlose Visualisierungssoftware namens Southbeach Modeller zum Donwload an. Das Programm ist entwickelt worden, um auf einfache Weise verschiedene Denkwerkzeuge zu visualisieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung des TRIZ-Werkzeugs der Funktionsanalyse. Besonders gelungen finde ich die vielen Beispiele auf dem Weblog der Firma. TRIZ ist eine Sammlung von Techniken zur erfinderischen Problemlösung, d.h. ursprünglich zur Lösung technischer und physikalischer Probleme. Diese TRIZ-Werkzeuge können nun wiederum mit einem Prozessmodell sinnvoll angeordnet und kombiniert werden. In der TRIZ-Welt gibt es dazu verschiedene Vorgehensweisen, von sehr stark strukturierten bis hin zu relativ flexiblen Prozessen. Ich [...]

13 05, 2009

Ideen entwickeln – auf Papier oder digital?

By |2022-05-25T13:29:58+02:0013. May 2009|

In meinen Innovationsworkshops und Trainings zur systematischen Ideen-und Lösungsentwicklung wird jede generierte Idee normalerweise auf einen Post-It-Zettel geschrieben und für alle sichtbar an eine eine Stellwand oder ein Flipchart geheftet (Bild 1). In einem darauf folgenden Schritt werden oft aus einer Vielzahl an Optionen die wichtigsten ausgewählt und daraus Cluster gebildet. (Bild 2). Dies lässt sich mit Klebezetteln gut bewerkstelligen, da diese ohne großen Aufwand umsortiert werden können. Ich empfinde diese als praktischer als Metaplankarten (keine Pinnnadeln) und natürlich wesentlich flexibler als das lineare Untereinanderschreiben von Optionen auf einem Flipchart. Digitale Post-its? Während des letzten Trainings kam wieder einmal die [...]

13 04, 2009

Visualisierungen in Asien

By |2022-05-25T13:26:14+02:0013. April 2009|

Bei der Lektüre des Buches Envisioning Information von Edward Tufte ist mir aufgefallen, dass viele der Beispiele für gelungene Visualisierungen aus Asien, besonders aus Japan stammen. Dort wird viel mit putzigen kleinen Figuren gearbeitet, die sehr an die japanischen Comics erinnern. Ziel einer Visualisierung sollte sein, dem Betrachter das Verständnis der Information möglichst einfach zu machen, ich glaube dies gelingt durch einfach Bilder besser als viele Beschreibungen. Im Moment bin ich wieder in Taiwan. Auch hier ist der Einsatz von Bildern zur Kommunikation besonders von Warnhinweisen und öffentlichen Aufklärungskampagnen besonders ausgeprägt. Comicartige Bilder finden sich allerdings fast überall, einfach nur [...]

17 02, 2009

PowerPoint ist tot – es lebe Prezi

By |2022-05-12T09:46:47+02:0017. February 2009|

Na ja, so schnell aussterben wird PowerPoint wohl nicht, aber bald wird es eine Software geben, die Präsentationen der ganz anderen Art möglich macht. Neue Software für dies und das wird fast täglich angekündigt, aber Prezi wird meiner Meinung nach etwas wirklich Großes werden. Selten bin ich so fasziniert und begeistert vor einer neuen Software gesessen. Nichtlineare Präsentationen Nach Prof. Edward Tufte, einer der wohl bekanntesten Kritiker von PowerPoint, ist der kognitive Stil von PowerPoint schuld an den meist miserablen Präsentationen ist und nicht die Unfähigkeit des Nutzers. Er schreibt: "PowerPoint is like being trapped in the style of early [...]

21 01, 2009

Die Pyramide des Bücherlesens – Teil 1

By |2022-05-12T09:37:24+02:0021. January 2009|

Stellen Sie sich vor, Sie lesen ein Sachbuch, das Sie für Ihre Arbeit oder Ihr Studium benötigen. Während des Lesens markieren Sie sich mit dem Leuchtmarker einige wichtige Stellen. Nachdem Sie das Buch gelesen stellen Sie es wieder in das Regal zurück. Als Sie eine Woche später einem Kollegen etwas zum Inhalt des Buches erzählen sollen, merken Sie, dass Sie das meiste bereits schon wieder vergessen haben und sogar Schwierigkeiten haben, die Grundaussagen noch zu rekonstruieren. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn man wie oben beschrieben an Sachbücher herangeht, dann ist das leider zu erwarten. Das liegt in der Funktionsweise [...]

14 12, 2008

Adventskalender der Denkwerkzeuge 15: Mind Mapping

By |2022-05-12T09:12:45+02:0014. December 2008|

Mind Mapping gehört eigentlich nicht in einen Adventskalender der Denkwerkzeuge, da Mind Mapping kein Denkwerkzeug ist, in dem Sinne, wie ich Denkwerkzeuge definiere. Mind Mapping sagt dem Denker nicht, was er bedenken soll bzw. in welche Richtung er denken soll. D.h. Mind Mapping strukturiert das Denken eines Individuums oder einer Gruppe nicht! Im Gegenteil, der Nutzer eines Mind Maps gibt einem Thema eine individuelle Struktur und diese ist bei jedem Menschen anders. Mind Mapping auch keine Kreativitätstechnik (eine Untergruppe der Denkwerkzeuge) oder gar eine Technik für das Brainstorming, davon rate ich sogar explizit ab. Dass Mind Mapping kein Denkwerkzeug ist, [...]

11 12, 2008

Adventskalender der Denkwerkzeuge 12: Das Netz der Abstraktion

By |2022-05-12T09:07:09+02:0011. December 2008|

Bevor es in Kreativworkshops an die Ideenentwicklung geht, sollte man sich erst einmal darüber im Klaren sein, wofür, das heißt für welches Problem man genau Ideen entwickeln möchte. Genau um diesen Aspekt geht es in der Phase "das Problem klären" in Creative Problem Solving (CPS). Stellen Sie sich vor Sie habe das allgemeine Ziel Ihr Englisch zu verbessern. Nun können Sie sich überlegen, welche Möglichkeiten Sie haben, ihre Sprachkenntnisse auf Vordermann zu bringen. Vielleicht ist das aber gar nicht das wirklich wichtige Problem? Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie zuerst daran arbeiten sollten, wie Sie etwas weniger Verpflichtungen eingehen könnten, [...]

10 12, 2008

Adventskalender der Denkwerkzeuge 11: Die 6 Ws

By |2022-05-12T09:06:30+02:0010. December 2008|

Die 6 Ws ist eine Technik, die auch gerne als Journalistenfragen oder W-Fragen bezeichnet werden, dies wohl deshalb, weil sie sich besonders gut zur Vorbereitung von Artikeln eignet. Im Rahmen von Creative Problem Solving (CPS) fallen die 6 Ws in die Phase des Daten sammeln. Ziel dieses Denkwerkzeugs ist es, möglichst alle für eine Herausforderung / ein Problem relevanten Daten zu sammeln. Die 6 Ws stehen für die Fragen: Wer, Was, Wenn, Wo, Warum und Wie. Diese Fragen können ganz allgemein eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit in die Richtung der einzelnen W-Frage zu lenken. Jede Einzelne W-Frage kann jedoch noch [...]

10 07, 2008

Das Creative Problem Solving (CPS) Verfahren

By |2022-05-11T16:07:50+02:0010. July 2008|

Gibt es ein Verfahren mit dem man, wenn man es anwendet, innovative Lösungen für Herausforderungen und Probleme finden kann? Sozusagen fast automatisch? Automatisch geht es leider nicht, aber Verfahren, die einen bei der zielgerichteten Suche nach innovativen Lösungen unterstützen können und die Erfolgswahrscheinlichkeit stark erhöhen, gibt es sogar mehrere: Das TO-LO-PO-SO-GO Verfahren von Edward de Bono zu diesem Zweck sowie die Visualisierung mit Mindjet MindManager habe ich hier schon ausführlich vorgestellt. Aus Russland kommt das TRIZ-Verfahren zur Erfinderischen Problemlösung. Eine weitere große Schule ist das Synectics Verfahren. Das Verfahren, das wissenschaftlich auch heute noch am stärksten untersucht, evaluiert und weiterentwickelt [...]

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