MEETINGS ERFOLGREICH GESTALTEN

Wir lieben es, Meetings zu hassen. Jede Arbeitswoche verbringen wir viel Zeit in Besprechungen und allzu oft müssen wir uns fragen: Was machen wir hier eigentlich? Was soll ich in diesem Meeting? Geht das nicht besser?

Die kurze Antwort: Ja, es geht besser. Es gibt Prinzipien, Werkzeuge und Methoden, die die gemeinsamen Treffen effizient und produktiv machen. Bündeln wir diese Expertise in Form einer Rolle, erhalten wir Meeting Master: Kollegen, die uns bei der Gestaltung und Durchführung durch Coaching und, bei Bedarf, Moderation unterstützen. Sie führen praktische Werkzeuge ein, reflektieren mit uns den Sinn und Unsinn bestimmter Meetingformate und -elemente, und entwickeln mit uns hilfreiche Strukturen und Regeln.

Das Modul besteht aus einem Block von vier Tagen (jeweils 9 bis 18 Uhr, letzter Tag bis 17 Uhr)

Nutzen

Wenige Menschen machen sich bewusst Gedanken, was sie mit einer Besprechung eigentlich genau erreichen wollen, oder wie sie ablaufen kann und sollte. Allzu oft gehen wir davon aus, dass wir uns einfach treffen und schon irgendwie zu produktiven Ergebnissen kommen. Da dieser Idealzustand aber nur selten eintritt, starten die ersten Versuche einer Strukturierung: Jemand schreibt vorher eine Agenda, ein „Talking Stick“ wird herumgereicht, jemand erfasst die Zeit. Keine schlechten Ansätze, aber ohne ein grundlegendes Verständnis für Besprechungsformate und deren Ziele, greifen sie zu kurz.

Wir möchten in dieser Ausbildung einen ganzheitlichen Blick auf Meetings werfen. Was machen wir denn genau, wenn wir uns treffen? Wir koordinieren, kollaborieren, co-kreieren. Große Wörter, deren Realisierung man nicht dem Zufall überlassen kann. Aus den Bereichen Selbst-Organisation, agiler Arbeit und Innovation kommen Werkzeuge, die das gemeinsame Arbeiten zu dem unternehmerischen Treiber machen, der es sein sollte. So schaffen Sie mehr in weniger Zeit und ohne Frustration.

Teilnehmer sind nach Besuch des Moduls in der Lage, konkrete Werkzeuge für die Planung, Gestaltung und Durchführung von Meetings anzuwenden. Sie begleiten Kollegen so lange, bis die Werkzeuge in den Meetings fest etabliert sind und eigenständig angewendet werden können. So verbreiten sich die Praktiken dauerhaft im Unternehmen.

Zielgruppen

Um effektiv mit modernen Meetingwerkzeugen zu arbeiten, braucht es eine Person, die sich mit diesen Methoden auseinandersetzt, um sie dann in einer gesunden Meetingkultur zu verankern. Diese Person kann jeder sein, vor allem aber:

  • Teamleiter und Teamspieler, die die Meetingkultur ihrer Teams neu ausrichten wollen
  • Projektleiter, für die Besprechungen ein integraler Bestandteil der Projektplanung und -durchführung sind
  • Abteilungsleiter, die in ihrem Bereich für mehr Effizienz und Produktivität sorgen wollen
  • Facilitator und Moderatoren, die häufig für (ihre) Teams Meetings organisieren

Ablauf

Am ersten Tag beschäftigen wir uns mit den Grundlagen. Warum scheitern viele Meetings? Was braucht es, um die Meetingzeit effektiv zu nutzen? Über die möglichen Outputs von Agendapunkten nähern wir uns an die Zielsetzung von Meetings an. Wir beschäftigen uns mit den ersten Werkzeugen und dem Triage-Prinzip.
Die Tage zwei und drei stehen ganz im Zeichen konkreter Werkzeuge für den Informationsaustausch, das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Rahmen von Problemlösemeetings und der Entscheidungsfindung. Auch befassen wir uns mit den Themen Kommunikation, Feedback und Lernen, im Speziellen auch mit der Retrospektive als universelles Werkzeug. Die einzelnen Werkzeuge werden dabei nicht nur vorgestellt und erklärt, sondern auch von den Teilnehmern angewendet und reflektiert.
Am vierten und letzten Tag beschäftigen wir uns mit den Rahmenbedingungen von Meetings. Wir werfen einen Blick auf Themen der Arbeitsorganisation, Teamrollen und allgemeiner Organisationsstrukturen, die für Meetings relevant sind. Die Teilnehmer erarbeiten an diesem Tag auch individuelle Möglichkeiten, um die Inhalte möglichst zeitnah anzuwenden.

Inhalte

Die Prinzipien und Werkzeuge des Moduls stammen zu einem großen Teil aus Modellen der Selbstorganisation wie Holacracy und Soziokratie 3.0, in denen Meetingformate und -werkzeuge eine zentrale Rolle spielen. Einige Vorgehensweisen sind aber auch Methoden der Agilität und Innovation entliehen. Alle Werkzeuge sind, ebenso wie die didaktische Logik dahinter, bei creaffective selbst im Einsatz. Wir vermitteln Methoden, wie sie bei uns und auch bei diversen Kunden bereits praktisch angewendet und gelebt werden.

Offene Termine

18.- 20.5.2020

Das Anmeldeformular finden sie hier. Für weitere Informationen schauen Sie bitte unter Veranstaltungen.

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