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16 06, 2008

Welchen Kreativitätstyp suchen Arbeitgeber?

Von |2022-05-11T16:01:27+02:0016. Juni 2008|Allgemein|

Sie passen zu uns [Name der Unternehmens eintragen], wenn Sie neben den obigen Anforderungen außerordentlich belastbar sind, analytisch denken und Ihre Ideen gerne in kreativen Teams einbringen… So oder ähnlich lesen sich viele Stellenanzeigen. Michael Kirton hat bereits in den 1970ern die Theorie zweier Typen von Kreativität aufgestellt: Menschen die Dinge innerhalb eines bestehenden Paradigmas besser machen möchten (adaptors) und Menschen, die einen Paradigmenwechsel suchen und Dinge anders machen möchten (innovators). Nach diesem Modell, zu dem es auch ein zuverlässiges und stabiles Messverfahren gibt (KAI-Inventory), ist der Kreativitätstyp eines Menschen Teil [...]

2 06, 2008

Innovationsförderung in deutschen Unternehmen

Von |2022-05-11T15:59:03+02:002. Juni 2008|Allgemein|

In der aktuellen brand eins ist ein ein spannendes Interview mit Andreas Frank, der vor kurzem die Untersuchung Deutschland – ein Land der Innovatoren? zum Thema Innovationen und Innovationsförderung in deutschen Unternehmen beendet hat. Im Interview mit Brand eins zieht Frank ein ernüchterndes Fazit: Mit Innovationen ist es wie mit der Altersvorsorge: Jedem ist klar, dass das Thema immer wichtiger wird. Aber nur eine Minderheit setzt sich damit gründlich auseinander. Innovation und Kreativität Im Interview wurde nicht explizit darauf eingegangen, was Innovation eigentlich ist und wie diese mit Kreativität zusammenhängt bzw. sich davon unterscheidet. Die [...]

27 05, 2008

Brainfloor: Online-Plattform zur Ideenentwicklung

Von |2022-05-11T15:29:09+02:0027. Mai 2008|Allgemein|

Über einen Kommentar zu einem ziemlich alten Eintrag über eine Kreativitätsfabrik auf diesem Blog bin ich letzte Woche in Kontakt mit den Machern von Brainfloor gekommen. Das Team aus Österreich hat im April Brainfloor gestartet, eine Plattform zur Entwicklung von Ideen, die sich das Crowdsourcing-Prinzip zu nutze macht. D.h. die Masse wird in den Ideenfindungsprozess eingebunden. Diese vielen Ideengeber heißen bei Brainfloor Brainworker. Das Prinzip: Ideen von vielen, aber nur für wenige sichtbar Brainfloor arbeitet mit sogenannten Ideenlounges, ein geschützter Bereich innerhalb der Brainfloor Plattform. Dort können Kunden Aufgaben ausschreiben für die sie Ideen der [...]

19 05, 2008

Ein Büro für den Kreativitätsprozess

Von |2022-05-11T15:27:11+02:0019. Mai 2008|Allgemein|

Das Projekt Office 21 des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation hat Kreativitätsprozesse untersucht und daraus ein Bürokonzept entwickelt, welches Kreativität architektonisch unterstützt und fördert: Interactive Creativity Landscape (ICL). In einem wissenschaftlichen Artikel (Haner, Udo-Ernst: « Spaces for Creativity and Innovation in Two Established Organizations », CREATIVITY AND INNOVATION MANAGEMENT, 2005, 3, p. 288-298) beschreibt Udo-Ernst Haner, der am Forschungsprojekt beteiligt ist, sehr schön die unterschiedlichen Prozesse und Denkmodi, die in während der unterschiedlichen Phasen von Kreativitäts -und Innovationsprozessen (Kreativität und Innovation sind nicht deckungsgleich, hängen allerdings zusammen und weisen sehr ähnliche Charakteristika auf) auftauchen. [...]

14 05, 2008

Zwei Arten von Kreativität

Von |2022-05-11T15:26:28+02:0014. Mai 2008|Allgemein|

Der britische Forscher Michael Kirton unterscheidet zwei Arten von Kreativität: adaptive (anpassende) und innovative (radikale) Kreativität. Die erste zeigt sich in Form von kleinen Änderungen, die das bestehende Konzept weitgehend unverändert lassen und durch kleine Verbesserungen Mehrwert und Neues schaffen. Ein Beispiel ist die stetige Weiterentwicklung von Automobilen. Die zweite Art der Kreativität, ist der radikale Durchbruch, durch den etwas völlig Neues entsteht, wie z.B. die Entwickelung des Internets. Japan vs. USA Die adaptive Kreativität haben die Japaner perfektioniert und ihr System des Kaizen, der stetigen Verbesserung in aller Welt bekannt gemacht. Miller, Vehar und [...]

8 05, 2008

PPCO – Methode der Ideenbewertung und der Verhaltensrückmeldung

Von |2022-05-11T15:25:42+02:008. Mai 2008|Allgemein|

PPCO steht für Pluses, Potentials, Concerns und Overcome Concerns. Die Methode bietet sich an, um eine Idee zu bewerten (negativ und positiv), ohne dabei das Potenzial der Idee zu zerstören oder den Urheber zu demotivieren. PPCO ist außerdem eine Möglichkeit, konstruktiv Rückmeldung zum Verhalten von anderen zu geben und diesen dafür zu öffnen, aber auch, um seine eigene Leistung einzuschätzen. Viele von uns neigen dazu, erst einmal die Schwachpunkte einer Idee oder einer Leistung heraus zu picken und damit möglicherweise, das Ideenpflänzchen zu zerstören, bevor es richtig aufgeblüht ist. Analog dazu kann dieses Verhalten dazu [...]

18 04, 2008

Von kindlichen und erwachsenen Unternehmen

Von |2008-04-18T08:13:35+02:0018. April 2008|Allgemein|

Das Handelsblatt vom 16.4. berichtet im Artikel "Nimmerland ist zu entspannt..." über das Google Forschungszentrum in Zürich. Nach dem Artikel steckt Google im Moment in der Krise und um dieser zu entrinnen, müsse das Unternehmen "endlich erwachsen werden". Dass es so schlimm nicht sein kann, haben die gestrigen Quartalszahlen gezeigt. So wie ich den Artikel interpretiere – vielleicht liege ich ja komplett falsch – wird das Kindliche vor allem an Googles Verspieltheit und der für ein ernsthaftes Büro ungewöhnlichen Freiheiten und der ungewöhnlichen Art und Weise, seine Arbeitsstätten auszustatten, festgemacht. Genannt werden die ominpräsenten Whiteboards in [...]

28 02, 2008

Analoge Kreativität

Von |2022-05-11T15:13:31+02:0028. Februar 2008|Allgemein|

Letzte Woche habe ich endlich das lang ersehnte Buch Presentation Zen (wie das gleichnamige Blog) von Garr Reynolds bekommen. Reynolds zeigt in diesem wunderbaren Buch wie man mit Powerpoint & Co. wieder das erreicht, wozu es ursprünglich gedacht war: Den Redner in seiner Rede zu unterstützen (nicht zu ersetzen), einen inspirierenden und anregnenden (keinen quälend langweiligen) Vortrag zu halten. Ein Abschnitt des Buches widmet sich der Vorbereitung eines Vortrags. Dabei machte Reynolds eine interessante Beobachtung: Richtig gute Redner und kreative Köpfe arbeiten besonders am Anfang erst einmal völlig ohne Computer, während sich unerfahrene und/ oder [...]

23 02, 2008

Buchbesprechung: 4-Hour Workweek

Von |2022-05-11T15:12:21+02:0023. Februar 2008|Allgemein|

In meinem letzten Post habe ich das Buch schon angesprochen, in Zusammenhang mit Effektivität. Nicht nur in Punkte Effektivität passt dieses Buch thematisch gut zu diesem Blog, sondern auch hinsichtlich Kreativität. Jemand der kreativ ist, sieht die Dinge oft anders als der Großteil seiner Mitmenschen, was man von Tim Ferriss wahrlich behaupten kann. Ziel: New Rich als Lebensstil Mit dem Buch möchte Tim Ferriss den Lesern den Weg hin in die Gruppe der New Rich zeigen, auf Deutsch vielleicht am besten mit den neuen Reichen übersetzt, im Gegensatz zu Neureichen. Neue Reiche zeichnen sich durch [...]

1 02, 2008

Kreativität in Unternehmen

Von |2022-05-11T10:07:01+02:001. Februar 2008|Allgemein|

Zumindest in den Medien und in Sonntags- und Motivationsreden ist Kreativität ein Top-Thema, das für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen in der globalisierten Welt eine wichtige Rolle spielt. Zurecht! Für Unternehmen, egal welcher Branche ist es wichtig, Kreativität zu fördern und deren Ergebnisse zu nutzen. Doch wie? Welches sind die Rahmenbedingungen, unter denen Kreativität am besten gedeiht? In diesem Zusammenhang wird oft auf eine bis heute wichtige Feldstudie von Teresa Amabile verwiesen, die 2002 in Harvard Business Review erschienen ist. Amabile untersuchte in einer qualitativen Langzeitstudie das Verhalten von 177 Wissensarbeitern aus 22 Projektteams in [...]

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