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28 02, 2009

Wege aus der „Krise“: Optimierung des kreativen Prozesses

Von |2022-05-12T09:50:16+02:0028. Februar 2009|Allgemein|

Die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins brand eins trägt den richtigen Titel: "Gute Nachrichten. - Schwerpunkt Unternehmer". Ricard Matthieu hat in seinem Buch "Happiness" die Idee einer Zeitung ausschließlich für gute Nachrichten vorgestellt, meinte dann aber gleich einschränkend, dass diese dann wohl keiner lesen wolle. Ich sehe es genau anders herum, ich kann die ausschließlich negativen Artikel nicht mehr lesen und freue mich daher sehr über eine komplette brand eins Ausgabe, die sich nur mit guten Nachrichten beschäftigt. Krise oder Chance – eine Frage der Wahrnehmung In meinen Kreativtrainings beginne ich zum Einstieg gerne mit einigen [...]

22 02, 2009

Kreativtraining, Kreativseminar und Kreativworkshop

Von |2022-05-12T09:47:32+02:0022. Februar 2009|Allgemein|

Gibt es dar einen Unterschied zwischen einem Seminar, einem Training und einem Workshop? Mir fällt auf, dass viele Gesprächspartner die Begriffe oft synonym verwenden. Ich treffe folgende Unterscheidungen, die für mich als Auftragnehmer und Anbieter von sowohl Kreativworkshops als auch Kreativtrainings und anderen Trainings einen großen Unterschied machen. Seminar/ Training = Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten Die Begriffe Seminar und Training sind für mich gleich bedeutend. Bei einem Seminar geht es um die Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten. D.h. es steht das Erlernen von Kreativtechniken im Vordergrund. Ziel eines Kreativseminars ist es, den Teilnehmern die [...]

13 02, 2009

Lernen im 21. Jahrhundert

Von |2022-05-12T09:45:27+02:0013. Februar 2009|Allgemein|

Während der letzten Wochen habe ich in verschiedenen Büchern und Artikeln einige Thesen zum Lernen gelesen. Der gemeinsame Nenner dieser unterschiedlichen Quellen: Die Art und Weise, wie Lernen heute in Schulen, Universitäten und Organisationen organisiert und institutionalisiert wird, vermittelt uns nicht die notwendigen Kompetenzen und Geisteshaltungen, die wir für eine nicht vorhersagbare und sich ständig wandelnde Zukunft benötigen. Im Gegenteil, unser Erziehungssystem stamme aus der Zeit der Industrialisierung, wo es vor allem auf standardisiertes und vorhersagbares Wissen und Fähigkeiten ankam. Einige Beispiele: Bildung vorher und nachher Aus dem Buch "Wir kündigen! Und definieren das Land [...]

30 01, 2009

War es ein evolutionärer Vorteil, nicht kreativ zu sein?

Von |2022-05-12T09:40:47+02:0030. Januar 2009|Allgemein|

Gestern Abend bei unserer Denkclubsitzung hat sich eine hoch spannende Diskussion entwickelt. Die These lautet: Es brachte dem Menschen lange Zeit einen evolutionären Vorteil, nicht kreativ zu sein! Schnelles Urteil anstelle der Suche nach Alternativen Hintergrund und Ausgangspunkt der Diskussion war die Unterscheidung zwischen divergierendem und konvergierendem Denken, also einem Denken das unzensiert in die Breite geht und nach Quantität strebt (divergierend) und einem Denken, dass eng, fokussiert und bewertend vorgeht (konvergierend). Die Trennung dieser beiden Phasen des Denkens divergierend und konvergierend ist essentiell für die Entwicklung neuer Ideen und Lösungen und sollte Grundbestandteil eines [...]

31 12, 2008

Das europäische Jahr der Kreativität und Innovation

Von |2022-05-12T09:35:33+02:0031. Dezember 2008|Allgemein|

Für das Jahr 2009 hat die Europäische Union das Jahr der Kreativität und Innovation ausgerufen. Das freut mich natürlich als Trainer und Moderator für kreative Problemlöseprozesse besonders und ich hoffe, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas zu den offiziellen Zielen dieses Jahres beitragen kann. Für mich besonders relevant ist das Ziel "developing a wider understanding of the innovation process", weil es dasjenige ist, zu dem ich am ehesten beitragen kann und wo meiner Meinung nach der größte Aufklärungsbedarf herrscht. Auch in 2009 werde ich weiterhin mit ein bis zwei Artikeln pro Woche rund um [...]

16 12, 2008

Adventskalender der Denkwerkzeuge 17: Erzwungene Verbindung

Von |2025-01-30T14:53:28+01:0016. Dezember 2008|Allgemein|

Erzwungene Verbindung ist eine Methode des lateralen Denkens. Der Begriff laterales Denken stammt von Edward de Bono und beschreibt den bewussten Spurwechsel im Denken, das Herauswerfen aus bestehenden Denkbahnen, das zu neuen Ideen führt. Bei dieser Technik wird ein zufälliges Bild, Wort oder Objekt genutzt, um weitere Einfälle im Hinblick auf die Problemstellung zu erhalten. Diese Technik ist deshalb notwendig und hilfreich, da das menschliche Gehirn immer versucht, Neues in bestehende Muster einzuordnen bzw. in bestehenden Mustern zu denken. Dies ist einerseits sehr sinnvoll, da wir so das Rad nicht immer neu erfinden müssen und [...]

8 11, 2008

Amabiles Mythen der Kreativität

Von |2023-01-03T11:24:13+01:008. November 2008|Allgemein|

Im letzten Post zum kreativen Klima habe ich unter anderem die Arbeit von Teresa Amabile zu Stimulatoren und Hindernissen des Kreativen Klimas vorgestellt. Basierend auf diesen Arbeiten hat Amabile einige Kreativitätsmythen entlarvt, die ich vorstellen und kommentieren möchte: Mythos Nr. 1: Bestimmte Typen sind kreativ, andere nicht Auf diesen Mythos, der in vielen Köpfen fest verankert ist, bin ich im Blog schon viele Male eingegangen. Auch Amabiles Forschung zeigen, dass Kreativität etwas ist, das jeder Mensch ausdrücken und leben kann. Außerdem kann jeder Mensch durch das Erlernen und Anwenden bestimmte Strategie und Vorgehensweisen (ich spreche [...]

3 11, 2008

Die 4Ps der Kreativität – Teil 3: Das Klima (Ende)

Von |2022-05-11T16:25:13+02:003. November 2008|Allgemein|

Das Klima (Press in Mel Rhodes 4P-Modell genannt) bildet den Rahmen, der die Elemente Person und Prozess umschließt und die Grundlage dafür schafft oder entzieht. Relevant ist das für alle Menschen, die nicht alleine arbeiten, sondern innerhalb einer Organisation tätig sind. Klima nicht gleich Kultur Bevor ich die zwei großen Namen der (Betriebs-)Klimaforschung in Zusammenhang mit Kreativität vorstelle, möchte ich eine Abgrenzung zum ebenfalls häufig verwendeten Begriff der Unternehmenskultur schaffen. Ich arbeite mit Ekvalls Klimadefinition, die Klima folgendermaßen definiert: „recurrent patterns of behavior, attitudes, and feelings that characterize life in an [...]

27 10, 2008

Die vier Ps der Kreativität – Teil 2: Der Prozess

Von |2022-05-11T16:24:23+02:0027. Oktober 2008|Allgemein|

Neben Person und Produkt (vorgestellt im letzten Post), unterscheidet das Modell von Rhodes außerdem noch zwischen Prozess und Umfeld (englisch: Press). Im heutigen Post möchte ich näher auf den Prozess eingehen. Strukturiert und zufällig Mein Eindruck ist, dass dieser Aspekt am meisten unterschätzt wird. Viele Menschen glauben, dass Kreativität etwas ist, dass man hat oder nicht hat und dass es etwas unkontrollierbares und zufälliges ist. Das ist nur teilweise richtig. Wie unter „Person“ beschrieben, haben Menschen durchaus Veranlagungen, die auch bei Kreativität eine Rolle spielen, allerdings machen diese nur einen Teil aus. Über den Einsatz [...]

22 10, 2008

Die vier Ps der Kreativität – Teil 1

Von |2022-05-11T16:23:06+02:0022. Oktober 2008|Allgemein|

In einem der letzten Posts habe ich zu zeigen versucht, wie schwer sich die Forschung damit tut, eine einheitliche und umfassende Definition von Kreativität zu finden. Um die verschiedenen Aspekte, die bei der Diskussion über Kreativität eine Rolle spielen, greifbarer zu machen hat Mel Rhodes das Modell der 4Ps der Kreativität entwickelt. Nach diesem Modell lassen sich die verschiedenen Forschungsansätze folgenden vier Kategorien zuordnen: Person, Produkt, Prozess und Umfeld / Klima (auf Englisch "press"). Im ersten Teil meiner Post möchte ich Person und Produkt näher betrachten. Person Hieran denken sicherlich die meisten von uns, wenn [...]

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