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31 10, 2011

Die Funktionsweise der beiden Gehirnhälften

By |2011-10-31T15:00:00+01:0031. Oktober 2011|

Besonders im Zusammenhang mit der Mind Mapping Technik wird ja immer wieder der Gehirnhälftenmythos bemüht. Danach hat der Mensch zwei getrennte Gehirnhälften (die hat er tatsächlich), die sich in Hinblick auf die dort statt findenden Denkaufgaben streng voneinander trennen lassen. Die linke Gehirnhälfte sei streng logisch und analytisch und kommt bei Zahlen und Sprache zum Einsatz. Die rechte Gehirnhälfte sei die kreative, intuitive und emotionale. Im Zusammenhang mit Mind Mapping wird marktschreierisch behauptet, dass Mind Mapping dabei helfe beide Gehirnhälften einzusetzen und dass deshalb alles besser werde. Auch in vielen anderen Büchern müssen die getrennten Gehirnhälften für allerlei herhalten. Auf TED [...]

30 01, 2009

War es ein evolutionärer Vorteil, nicht kreativ zu sein?

By |2009-01-30T12:08:00+01:0030. Januar 2009|

Gestern Abend bei unserer Denkclubsitzung hat sich eine hoch spannende Diskussion entwickelt. Die These lautet: Es brachte dem Menschen lange Zeit einen evolutionären Vorteil, nicht kreativ zu sein! Schnelles Urteil anstelle der Suche nach Alternativen Hintergrund und Ausgangspunkt der Diskussion war die Unterscheidung zwischen divergierendem und konvergierendem Denken, also einem Denken das unzensiert in die Breite geht und nach Quantität strebt (divergierend) und einem Denken, dass eng, fokussiert und bewertend vorgeht (konvergierend). Die Trennung dieser beiden Phasen des Denkens divergierend und konvergierend ist essentiell für die Entwicklung neuer Ideen und Lösungen und sollte Grundbestandteil eines jeden Kreativtrainings oder Kreativworkshops sein. Wir [...]

16 12, 2008

Adventskalender der Denkwerkzeuge 17: Erzwungene Verbindung

By |2008-12-16T23:10:00+01:0016. Dezember 2008|

Erzwungene Verbindung ist eine Methode des lateralen Denkens. Der Begriff laterales Denken stammt von Edward de Bono und beschreibt den bewussten Spurwechsel im Denken, das Herauswerfen aus bestehenden Denkbahnen, das zu neuen Ideen führt. Bei dieser Technik wird ein zufälliges Bild, Wort oder Objekt genutzt, um weitere Einfälle im Hinblick auf die Problemstellung zu erhalten. Diese Technik ist deshalb notwendig und hilfreich, da das menschliche Gehirn immer versucht, Neues in bestehende Muster einzuordnen bzw. in bestehenden Mustern zu denken. Dies ist einerseits sehr sinnvoll, da wir so das Rad nicht immer neu erfinden müssen und wir so unsere Handlungsgeschwindigkeit erhöhen. Wenn [...]

16 11, 2008

Eine Besprechung im Gehen

By |2008-11-16T10:24:03+01:0016. November 2008|

Es ist nichts Neues, auch nichts wahnsinnig Besonderes. Gerade deswegen bin ich immer wieder erstaunt, wie angenehm überrascht Teilnehmer aus meinen Seminaren und Workshops sind, nachdem wir diese Übung gemacht haben: Die Besprechung im Gehen. Anstatt am Schreibtisch oder im Besprechungsraum zu sitzen, wie wäre es einmal damit, das Thema im Gehen zu besprechen? Die meisten Menschen schmunzeln oder nehmen es am Anfang nicht ernst und sind dann positiv überrascht, wie gut sie sich danach fühlen und wie produktiv die Besprechung war. Sauerstoff ins Gehirn Abgesehen davon, dass eine Besprechung im Gehen, ob innerhalb des Bürogebäudes oder außerhalb im Freien, den [...]

25 09, 2008

Rechtshirner, Linkshirner, kreative Chaoten and other bullshit

By |2008-09-25T13:07:01+01:0025. September 2008|

Wie heißt es doch so schön in Eric Amblers Buch Dirty Story: "Never tell a lie when you can bullshit your way through". Ich will also weder die Zeitschrift junge karriere noch Cordula Nussbaum und ihr Buch der Lüge bezichtigen; ich habe Frau Nussbaums Buch ja noch nicht einmal gelesen. Deshalb möchte ich zum Begriff Bullshit greifen, der kein Schimpfwort ist, sondern Äußerungen beschreibt, die eng mit dem Humbug verwandt sind und sich von der Lüge untescheiden. Was ich heute gelesen habe, war der Artikel in der Oktoberausgabe der junge karriere "Die Zukunft gehört den Chaoten" und hier wird leider wieder [...]

2 05, 2008

Symposion Lernen lernen: Prof. Bauer – Motivation durch Beziehung

By |2008-05-02T06:30:00+01:002. Mai 2008|

Folgende Artikel zum Symposion sind bereits erschienen: Teil 1: Prof. Martin Korte - Wie lernt der Mensch? Teil 2: Interview mit Dr. Andreas Gößling Das Wichtigste in Kürze: Motivation ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für den Erfolg des Schulsystems Motivation führt zu höherer Leistung und ermöglicht kreatives Denken Beziehungen sind eine notwendige Bedingung für Motivation Der Mensch verfügt über Spiegelneurone, die bei abhängig von den Handlungen anderer aktiviert werden Das Wissenschaft motivieren kann, zeigte der Vortag von Prof. Joachim Bauer, der nach seinem Vortrag von Wolfgang Endres den Spitznamen Prof. Aufbauer verliehen bekam. Grundgedanke des Vortrags war, dass die Leistungsbereitschaft und [...]

18 04, 2008

Von kindlichen und erwachsenen Unternehmen

By |2008-04-18T08:13:35+01:0018. April 2008|

Das Handelsblatt vom 16.4. berichtet im Artikel "Nimmerland ist zu entspannt..." über das Google Forschungszentrum in Zürich. Nach dem Artikel steckt Google im Moment in der Krise und um dieser zu entrinnen, müsse das Unternehmen "endlich erwachsen werden". Dass es so schlimm nicht sein kann, haben die gestrigen Quartalszahlen gezeigt. So wie ich den Artikel interpretiere – vielleicht liege ich ja komplett falsch – wird das Kindliche vor allem an Googles Verspieltheit und der für ein ernsthaftes Büro ungewöhnlichen Freiheiten und der ungewöhnlichen Art und Weise, seine Arbeitsstätten auszustatten, festgemacht. Genannt werden die ominpräsenten Whiteboards in den Büros, damit jede Idee [...]

7 03, 2008

Gorillasituationen im Denken

By |2008-03-07T17:44:44+01:007. März 2008|

Im Fokus Nr. 9 vom 25. Februar gab es eine schöne Titelgeschichte zur Illusionsforschung. Anhand optischer Illusionen wurde gezeigt, wie selektiv Wahrnehmung ist und wie einfach wir Dinge anders, verzerrt oder gar nicht wahrnehmen. Eines der bekanntesten Beispiele in diesem Zusammenhang sind die Gorillaaufnahmen (siehe Bild) von Daniel Simons, die ich auch sehr gerne in meinen Kreativworkshops verwende, um den Wahrnehmungsprozess zu verdeutlichen. Die Zuschauer werden gebeten, die Ballkontakte der weißen Basketballspieler zu zählen, d.h. ihre Aufmerksamkeit auf diese zu lenken. Während des kurzen Films läuft ein Gorilla durch das Bild. Die meisten der Zuschauer, die wirklich damit beschäftigt sind, die [...]

7 02, 2008

Software-Update für das Gehirn: PMI – jetzt aufspielen :-)

By |2008-02-07T14:13:48+01:007. Februar 2008|

Für die neue Ausgabe des DIALOGUS-Magazins habe ich einen Artikel zu PMI beigesteuert. PMI steht für Plus – Minus – Interesting und ist ein simples aber hoch effektives Werkzeug für das Denken. Um die Ergebnisse des Denkens zu visualisieren, habe ich vor einiger Zeit eine MindManager-Vorlage entwickelt, die den Denker unterstützt. Mit dabei bei der Vorlage ist ein Beispielvideo, das die Anwendung von PMI mit MindManager veranschaulicht.

18 11, 2007

Mind Map-Mitschriften bei Vorträgen und Besprechungen

By |2007-11-18T11:39:45+01:0018. November 2007|

Von ehemaligen Seminarteilnehmern erhalte ich immer wieder die Rückmeldung, dass sie besonders die Möglichkeit schätzen, Mitschriften von Vorträgen und vor allem Besprechungen oder Telefonaten mit Hilfe von Mind Mapping zu erstellen. Der große Vorteil einer Mind Map-Mitschrift ist, dass ich am Ende eine gut strukturierte Mitschrift eines Themas habe, wohingegen ich mit normalen linearen (d.h. alles wird nach einander untereinander hingeschrieben) Mitschriften oft ein ziemliches Durcheinander habe. Wie kommt das? Es hilft, sich zuerst einmal die unterschiedlichen Strukturen von linearen und nicht-linearen Mitschriften (hier am Beispiel eines Mind Maps) deutlich zu machen. Bei linearen Mitschriften schreibe ich die Information meist so [...]

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