KOLLEKTIVE KREATIVITÄT STÄRKEN

Großartige Innovationen entstehen schon lange nicht mehr in der stillen Kammer des einsamen, missverstandenen Erfinders. Austausch und Kollaboration sind der Schlüssel zum Erfolg, gerade bei komplexen Herausforderungen. Aber was, wenn wir für unsere Innovationen dutzende Kollegen brauchen? Und nur wenig Zeit haben?

Die Lösung nennt sich Hackathon und stammt ursprünglich aus der Softwareindustrie. Innerhalb eines festen Zeitraums arbeiten Scharen kluger Köpfe in kleinen Teams intensiv und (fast) ohne Unterbrechung an neuen, spannenden Lösungen für knifflige Probleme. Die gemeinsame Kreativität wird von dem engen Zeitrahmen herausgefordert und gefördert.

Weder Herausforderung noch Lösung muss dabei zwangsläufig etwas mit Software zu tun haben. Wir übertragen das Konzept des klassischen Hackathons auf unterschiedliche Themen, um in kurzer Zeit die gebündelte Kreativität einer großen Gruppe von Teilnehmern freizusetzen. Dazu wenden wir verschiedene Werkzeuge aus unserem Methodenbaukasten an, um die Kleingruppen methodisch zu begleiten. So wird die Zeit effektiv genutzt und nicht für ziellose Diskussionen verschwendet.

Am Ende haben sich die Teilnehmer intensiv ausgetauscht, gemeinsam Ideen entwickelt, neue Methoden kennengelernt und verlassen den Hackathon mit einem einheitlichen Wissensstand zur Thematik.

Nutzen

Ein Hackathon für Innovation bietet Ihnen die Möglichkeit, zentrale Herausforderungen Ihres Unternehmens aufzugreifen und eine große Anzahl an Mitarbeitern daran arbeiten zu lassen. Egal ob es 50, 100 oder mehr Teilnehmer sind: Durch die Aufteilung in kleine Teams und unsere strukturierten Methoden und Prozesse bleibt die Arbeit produktiv und auf das Ziel gerichtet. Das Ziel der Veranstaltung ist es, Lösungsansätze in Form von konkreten Konzepten oder „Paper Prototypes“ zu entwickeln, die danach weiter ausgearbeitet und umgesetzt werden können.

Ein Hackathon bietet eine ganze Reihe von Vorteilen für Sie:

  • Zentrale Herausforderungen werden bekannt gemacht und von den Teilnehmern durchleuchtet
  • Sie bekommen neue Lösungsansätze für Ihre Herausforderungen
  • Die Lösungsansätze sind von und mit Ihren Mitarbeitern entwickelt, dadurch entsteht das Gefühl von Co-Ownership
  • Ihre Mitarbeiter lernen und erfahren praktische Methoden der systematischen Kreativität und Innovation
  • Durch den Hackathon entsteht eine stärkere Vernetzung der Mitarbeiter über die Grenzen von Abteilungen und Bereichen hinweg
  • Sie können die Erfahrung, Intelligenz und Intuition Ihrer Mitarbeiter nutzen, um am Ende des Hackathons eine Priorisierung der Konzepte vorzunehmen
  • Es kann eine sehr große Gruppe an Mitarbeiter eingebunden werden

 

Zielgruppe

Ein Hackathon ist immer dann interessant, wenn eine große Gruppe an Beteiligten an der Entwicklung neuer Lösungen beteiligt werden soll. Vielleicht haben viele der Beteiligten spezielle Expertise, ohne die eine Lösung nicht vorstellbar ist, oder sie sind später für die Umsetzung mitverantwortlich.

Als Auftraggeber kommen daher meist Personen(kreise) in Frage, die die Verantwortung für größere, langfristige Veränderungen im Unternehmen tragen. Das können Geschäftsführer sein, aber auch Bereichs- und Abteilungsleiter, oder Verantwortliche im Innovationsmanagement und in der Organisationsentwicklung.

Elemente des Hackathons

Ein Hackathon kann auf einen halben oder ganzen Tag beschränkt sein, oder aber über mehrere Tage laufen. Die Teilnehmer arbeiten in Kleingruppen unter methodischer Anleitung an vorher definierten Fragestellungen. Im Laufe der Veranstaltung werden, basierend auf vordefinierte Fragen, Ideen und aus den Ideen Lösungskonzepte entwickelt. Am Ende des Hackathons kann auch ein Stimmungsbild erhoben werden, indem man die Konzepte vorstellt und von den Teilnehmern oder einer Jury bewerten lässt.

Die Vorgehensweise zeigt gewisse Ähnlichkeiten zu einem klassischen Innovationsworkshop. Es gibt aber ein paar entscheidende Unterschiede.

Anzahl der Personen

In einem Hackathon kann eine große Anzahl an Personen teilnehmen, während ein Workshop auf bis zu 12 Personen pro Facilitator beschränkt ist. Sobald wir über zwei bis drei Arbeitsgruppen hinausgehen, verlassen wir den Bereich des Innovationsworkshops und sprechen eher über einen Hackathon.

Komplexität des Themas

Für einen Hackathon muss das Thema vorab sehr genau definiert werden und auch die konkreten Fragen für die Ideenentwicklung vorab genau abgeleitet werden. Durch die enge Taktung und die große Anzahl der Personen ist eine thematische Feinabstimmung während der Veranstaltung nur sehr schwer zu bewerkstelligen.

Methodische Unterstützung

Ein Hackathon folgt grob einer vorher festgelegten Choreographie. Die einzelnen Gruppen werden über vorab ausgewählte Methoden und mit Hilfe von Toolcards und ähnlichen Techniken unterstützt. In einem Innovations-Workshop kann der Facilitator situationsorientiert und spontan auf Änderungen und neue Ereignisse reagieren. Dementsprechend wählt der Facilitator die besten Techniken und führt, stimuliert und unterstütz die Gruppe mit Hilfe der Methoden.

Ideenbewertung

In einem Hackathon erfolgt die Bewertung von Ideen eher intuitiv und selbstständig in den Kleingruppen. In einem Innovationsworkshop kann ein Facilitator die Gruppe dabei unterstützen, ein tieferes Verständnis für einzelne Ideen zu gewinnen. So können die Teilnehmer die Ideen detaillierter auswählen, bewerten und priorisieren.

Beispiele

Für einen Kunden in der Finanzbrache haben wir 2015 einen Hackathon im Rahmen der jährlichen Führungskräftetagung veranstaltet. An einem Nachmittag haben 120 Führungskräfte unterschiedlicher Ebenen in insgesamt 12 Gruppen an Themen gearbeitet, die die Geschäftsführung vorher definiert und priorisiert hatte. Jede Gruppe wurde doch einen kurzfristig ausgebildeten „Hilfs-Facilitator“ begleitet, während vier erfahrene Moderatoren von creaffective die gesamte Veranstaltung konzipiert und begleitet haben.

Am Ende des Hackathons präsentierte jede der Gruppen mehrere Ideen für Maßnahmen, die in den Folgemonaten umgesetzt werden sollten. Die Geschäftsführung sowie weitere Stakeholder konnten am Ende der Präsentation bereits Feedback geben und nächste Schritte definieren.

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