AGILE PLANUNG FÜR INNOVATIVE PROJEKTE

Wir arbeiten immer häufiger in Projektform, auch weil ständig neue Themen aufkommen und die Aufmerksamkeit unseres Unternehmens erfordern. Das bedeutet auch sorgfältige Projektplanung, schließlich müssen wir Deadlines halten und wollen unsere Ressourcen nicht vergeuden. Klassische Projektplanungsmechanismen kommen aber oft an ihre Grenzen, wenn das Projekt neuartig und innovativ ist. Wenn wir zu Projektbeginn noch gar nicht wissen können, wie das finale Ergebnis genau aussehen wird, müssen wir flexibel bleiben und unsere Planung anpassen können.

Hier kommen agile Methoden ins Spiel. Vorgehensweisen wie Kanban und Scrum, aber auch einzelne Elemente aus Modellen der Selbstorganisation wie Holacracy und Soziokratie, bieten einen verlässlichen Rahmen für agile Arbeitsplanung.

In unserem Training beten wir aber nicht eine der Methoden von A bis Z herunter, sondern üben einzelne Werkzeuge aus dem agilen Werkzeugkasten in ihrem Kontext. Wir beschäftigen uns mit dem Sinn und Zweck hinter den einzelnen Vorgehensweisen, den möglichen Kombinationen daraus, aber auch mit potenziellen Hürden und Grenzen im Arbeitsalltag. Am Ende nähern wir uns auch wieder etwas an die ursprünglichen Methoden und Modelle an, ohne uns sklavisch daran halten zu müssen.

Nutzen

Agile Methoden erlauben die Planung von Projekten auch bei großer Unsicherheit. Mit Unsicherheit ist gemeint, dass sich Rahmenbedingungen und vielleicht sogar die Zielsetzung im Laufe des Projekts verändern kann. Im Rahmen von agilen Vorgehensweisen können wir zentrale Annahmen hinter dem Projekt, die am Anfang noch vage und abstrakt sind, während des Projektverlaufs systematisch mit Stakeholdern und Kunden zusammen prüfen und die Projektrichtung anpassen. Wir bleiben also immer nah an den Bedürfnissen der Zielgruppe.

Außerdem geben uns agile Werkzeuge größeren Freiraum in der Projektarbeit. Jedes Teammitglied kann neue Erkenntnisse gewinnen und im Rahmen der gemeinsamen Reviews auf eine Anpassung der Planung hinwirken. Das gibt dem Projektteam Möglichkeiten für Kreativität und für schnelle Entscheidungen im Sinne des Projekts. Auch ermöglichen viele der Vorgehensweisen ein großes Maß an effektiver Kollaboration und sorgen für einen kontinuierlichen Informationsaustausch im Team.

Zielgruppen

Mitarbeiter, die in die Planung und Durchführung von Projekten eingebunden sind, können die Inhalte des Trainings direkt in ihre Arbeitspraxis integrieren.

Führungskräfte, die regelmäßig mit Projekten in Berührung kommen oder diese in Auftrag geben, gewinnen durch das Training Einblicke in die Stärken und Grenzen agiler Projektplanung. Dadurch können sie reflektieren, wie sie in ihren Rollen als Führungskräfte oder Auftraggeber den erfolgreichen Ablauf agiler Projekte beeinflussen können.

Ablauf

Das Training läuft über zwei Tage mit maximal zwölf Teilnehmern.

Tag eins, Vormittag. Wir beschäftigen uns mit dem Begriff Agilität an sich und erleben spielerisch, was agile Arbeitsplanung konkret bedeutet. Wir werfen einen Blick auf die Prinzipien agiler Arbeit und lernen das Werkzeug Kanban kennen.

Tag eins, Nachmittag. Wir beleuchten das Werkzeug Sprint, beschäftigen uns mit Rapid Prototyping und sprechen im Detail über Sprintziele, Priorisierung und Aufwandsschätzung. Anschließend reflektieren wir, inwieweit diese Werkzeuge bei uns in der Projektarbeit Platz haben und wie wir sie umsetzen können.

Tag zwei, Vormittag. Wir sprechen über die notwendigen Teamstrukturen, indem wir die typischen Rollen von Scrum beleuchten, holokratische Rollen analysieren und Meetingstrukturen selbstorganisierter Teams betrachten.

Tag zwei, Nachmittag. Wir thematisieren Entscheidungsfindung, wiederholen die bisherigen Inhalte und mögliche nächste Schritte für die Anpassung unserer bisherigen Projektplanung ab.

Inhalte

Das Training speist sich aus zwei Quellen. Zum einen zeigen und üben wir Elemente aus Scrum und Kanban, die für die Arbeitsplanung an sich relevant sind. Da Scrum, so wie auch andere agile Vorgehensweisen, das Team und dessen Kollaboration in den Mittelpunkt stellt, beschäftigen wir uns auch mit Teamstrukturen, Rollen und Meetings. Hier kommen Werkzeuge aus Holacracy und Soziokratie, zum Einsatz. Diese Modelle der Selbstorganisation bauen auf dem Gedanken selbstorganisierter Teams auf, weshalb sie die perfekte Ergänzung für die Werkzeuge der agilen Arbeitsplanung darstellen.

Offene Termine

Aktuell sind keine Offenen Termine in Planung. Schreiben Sie uns eine Nachricht und wir sprechen über die Möglichkeiten.

Sie wünschen individuelle Trainings- und Ausbildungskonzepte?

Kommen Sie gerne auf uns zu! Wir entwickeln für und mit Kunden auch komplette Ausbildungsprogramme: