Raus aus der Komfortzone

 
Das Jahr 2017 war für mich ein aufregendes Jahr! Ich war in Deutschland (und auch in Österreich) bei vielen Kunden im Einsatz gewesen. Bei Unternehmen, die in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen und Industriezweigen tätig sind – vom Konzern-Multi, über das internationale Musiklabel bis zum Mittelständler, der Büromaterial herstellt. Eins hatten alle gemein, sie waren kaum miteinander vergleichbar. Auch die Unternehmenskulturen, die Menschen und deren Herausforderungen, die wir in Workshops, Trainings und Projekten miteinander bearbeiteten, waren sehr verschieden. Mich hat dieses Jahr als Person enorm weitergebracht.

Dies wurde mir am Samstagabend auf einer Feier eines ehemaligen Kollegen wieder sehr deutlich. Ich bin ein Kind der Medienbranche, geprägt von Jahren in unterschiedlichen Verlagen. Nach einer Ausbildung als Verlagskaufmann und einer längeren Tätigkeit bei einem Verlag während meines Studiums war ich weitere 4 Jahre bei verschiedenen Online-Unternehmen, die auch in der Medienwelt zu Hause sind. Die Gespräche an diesem Abend drehten sich um eins: um Medien.

Lange war ich mir dieser Tatsache nicht bewusst, dass ich mit den Kollegen und auch vielen Freunden, die ich über die Arbeit kennengelernt habe, immer nur ein und das gleiche Thema zu besprechen pflegte. Das ist nun nicht mehr so, zumindest in meiner täglichen Arbeit. Ich bin immer wieder an unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Firmen, mit ganz speziellen Menschen. Ich lerne sehr viel unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Geschickten kennen. Und daran wachse ich, Tag für Tag.

Dieses „immer wieder neu“ oder „immer wieder anders“ bezogen auf Orte, Menschen und Themen ist anstrengend und nicht immer leicht. Manchmal bewege ich mich da auch abseits meiner Komfortzone. Aber, das ist auch gut so! Ich lerne so viel, weil ich so viele Eindrücke aufsaugen kann, so viele unterschiedliche Perspektiven sehe, höre oder auch spüre. Dieses Gefühl hatte ich in meinem alten Job zwar auch, nun ist es aber umfassender, breiter, bunter. Und dieses Vielfalt ändert und stärkt meine Sicht auf viele Dinge.

Mal abseits der eigenen Branche, unseren Blasen und immer gleichen Themenwelten zu schauen, ist sinnvoll. Das hat mir das vergangene Jahr deutlich gezeigt. Und ich freue mich auch schon auf die Begegnungen, Themen und Menschen, die 2018 auf mich warten. Gerade sitze ich im Zug nach Hildesheim. Morgen spreche ich dort vor Studenten der Uni über die Entwicklung von Geschäftsmodellen. Auch dabei werde ich wieder sehr viel lernen!

 

Bleiben Sie mit creaffective up to date

Abonnieren Sie unseren Newsletter oder folgen Sie uns bei Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Social Media
Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter oder XING. Wir veröffentlichen zudem regelmäßig auf Medium.com.