Ideendatenbanken versus Kollaborations­systeme

Nicht wenige unserer Kunden nutzen eine irgendwie geartete Ideendatenbank, um im Rahmen des Ideenmanagements oder des Innovationsmanagements eingehende Ideen zu dokumentieren, zu bewerten und zu steuern.
Teilweise wird das in der Tat excelbasierend gemacht, auch bei größeren Unternehmen.

Die Konsequenz daraus ist meist

  • dass es für Mitarbeiter keine Einsicht in die bereits bestehende Datenbank gibt.
  • dass man kein Feedback geben kann.
  • dass generell keine Kooperation unter den Ideengeber oder Interessenten statt finden kann, da man oft nicht weiß, wer diese sind.

Gleichzeitig stellen die Datenbankverwalter (z.B. das Ideen- oder Innovationsmanagement) einen Flaschenhals dar, da alles über sie gehen muss, da sie ja Überblick über die Datenbank behalten müssen und die Ideen an Gutachter etc. weiterleiten müssen.

Bei dieser Konstellation dürfen die Systeme gar nicht zu erfolgreich werden, dass heißt, es dürfen nicht zu viele Ideen kommen, sonst würden die armen Ideengutachter sofort überlastet und das System lahm gelegt.

Soziale Kollaborationssysteme als dezentraler Ansatz

Im Gegensatz dazu stehen soziale Netzwerk, wie linkedin oder facebook in welchen sich Menschen – wie der Name schon sagt – in Netzwerken nach Themen oder anderen Kriterien zusammen finden können. Dieser Ansatz ist dezentral und bietet die Möglichkeit über definierte Hierarchien hinweg in Kontakt zu treten.
Solche Systeme gibt es inzwischen auch als firmeninterne Versionen, wie zum Beispiel Yammer und Co.

Dennoch ersetzen sie keine Innovationsmanagement Software, da man Sozialen Netzwerken nur schwer einen Innovationsprozess abbilden kann, der ja nach wie vor seine Berechtigung hat.
Innovationsmanagementsoftware mit Kollaborationsfunktion
Wir von creaffective beschäftigen uns nun seit einem Jahr intensiver mit Softwarelösungen als Unterstützung für das Innovationsmanagement. Seit einem halben Jahr nutzen wir für unseren internen Innovationsprozess die Softwarelösung Induct. Nach drei Monaten interner Nutzung waren wir so überzeugt von der Lösung, dass wir nun Partner von Induct geworden sind und die Software auch unseren Kunden vorstellen, wenn dies Sinn macht.

Besonders interessant für uns und noch wichtiger für unsere Kunden ist, dass Induct die oben genannten zentralen und dezentralen Ansätze kombiniert. Das heißt einerseits lassen sich Ideen strukturiert durch einen definierten Innovationsprozess treiben (in der Abbildung ist unser creaffective interner Prozess abgebildet), gleichzeitig gibt es für alle Nutzer die Möglichkeit, sämtliche Ideen einzusehen, danach zu suchen, diese zu kommentieren und zu „liken“. Hierbei zeigt sich, dass das Gründerteam von Induct aus dem Suchmaschinenumfeld kommt und auf die Suchfunktion besonderen Wert gelegt wurde.

Induct Innovation Funnel creaffective

Durch diese Interaktionsmöglichkeiten der Nutzer unter einander gibt es zumindest die Chance, auch über andere Kanäle Feedback zu einer Idee zu bekommen und Ideengeber unter einander zu vernetzen und Ideen zu erweitern und zu verbessern. Das ist für ein Unternehmen wie creaffective mit weniger als 10 Personen zwar nicht notwendig, für größere Firmen allerdings sehr hilfreich.

Gleichzeitig können Ideen durch einen Stage-Gate-artigen, selbst definierbaren Prozess getrieben werden, mit Entscheidungs-Gates und den gewohnten Elementen des Innovationsmanagements. Dennoch wird der Flaschenhals entlastet und mehr Selbstorganisation in den Prozess gebracht.

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