Potenziale versus Probleme und die Folgen für Innovation

Eine wichtige Verhaltensweise von innovativen Menschen ist die Art und Weise, wie sie an neue Ideen und Vorschläge herangehen.
Viele Menschen begegnen neuen und ungewöhnlichen Ideen erst einmal mit einer gewissen Skepsis. Dies ist durchaus normal wie ich in meinem Artikel „Das Gehirn versucht Innovation zu vermeiden“ beschrieben habe.
Diese Skepsis äußert sich meistens so, dass wir suchen, wo das Problem ist mit der neue Idee, warum es nicht klappen könnte. Wir fahren unsere feinen Riecher aus, warum es Mist sein könnte. Meine amerikanischen Partner von New & Improved bezeichnen dies auch als den „Crap Detector“ (Bild 1).


(Abbildung mit Genehmigung von New & Improved)

Um Innovation zu ermöglichen muss jeder Einzelne die Fertigkeit und die Einstellung entwickeln, das Potenzial in neuen Ideen zu suchen (Bild 2). Jede Idee und besonders neue Ideen sind noch nicht perfekt. Jede Idee wird „Probleme“ haben. Diese können und müssen in weiteren Schritten adressiert werden. Wichtig für Innovation ist, unsere Wahrnehmung nicht auf die Probleme zu verengen, dadurch lässt sich jede Idee madig reden und das zarte Pflänzchen zerstören, bevor es eine Chance hatte sich zu entfalten.

Theresa Amabile hat in Ihren empirischen Studien sogar heraus arbeiten können, dass die Unternehmen die als Potenzialsucher agieren kontinuierlich höhere Gewinne einfahren als die Problemsucher. Es lohnt sich!

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