Denken – kreativ, professionell und systematisch

Meine Kollegin und Mitbegründerin des Münchner Denkclubs Ruth Pink hat kürzlich ein neues Buch veröffentlicht: Denken – kreativ, professionell und systematisch. In diesem Pocket Business Buch erfährt der Leser auf 120 DIN A6 Seiten eine Menge praktische und anwendbare Hinweise zum Themenbereich Denken und Problemlösung.

In Kapitel 1 Denken und Lernen gibt es wichtige Hintergrundinformationen dazu, wie wir denken und lernen. Aus der Seele spricht mir, dass Ruth mit einigen Mythen aufräumt, z.B. der Trennung der linken und rechten Gehirnhälfte und angeblicher Typen, die sich daraus ableiten lassen.

In Kapitel 2 Vertikales und laterales Denken erfährt der Leser den Unterschied dieser beiden Arten des Denkens, die in dieser Form erstmalig von Edward de Bono so benannt wurden. Beide Arten des Denkens habe ihren Sinn, gut ist es zu wissen, wann man was gebraucht.
Im darauf folgenden Übungsteil kann der Leser einige von de Bono entwickelten Denkwerkzeuge kennenlernen uns ausprobieren. Einige davon habe ich in kürzerer Form auch bereits auf diesem Blog in meinem Adventskalender der Denkwerkzeuge vorgestellt. In Ruths Buch gibt es weitere mit einem Übungsteil zum ausprobieren.

In Kapitel 3 geht es um Kreativität, die Grundprinzipien der Kreativität und einige weitere Denkwerkzeuge, die uns beim kreativen Denken unterstützen, wie z.B. de Bonos 6 Hüte und Methoden der Provokation.

Kapitel 4 zeigt den Zusammenhang zwischen systematischer Problemlösung und Kreativität, zwei Dinge die eng miteinander verknüpft sind. Ruth arbeitet hier mit einem 5-Phasenmodell, das dem vom mir häufig verwendeten Creative Problem Solving Modell ähnelt. Auch hier bekommt der Leser wieder einige Techniken vorgestellt, die ihn dabei unterstützen können.

Besonders im Organisationskontext findet kreative Arbeit nicht nur alleine statt, sondern meist im Team. Was es hierbei zu beachten gibt, schildert Ruth in Kapitel 5. Hier gibt es wichtige Grundregeln für Kreativprozesse in Teams, damit ein Brainstorming wirklich einem Brainstorming im Sinne des Erfinders wird und keine „Ja, aber…“ Laberrunde.

Sehr hilfreich finde ich auch die Übersichtseiten mit einem Glossar der verschiedenen Denkweisen und den Kreativtipps.

Konkret und live in München
Wie kreative Problemlöseprozesse konkret ablaufen können und wie das für Organisationen gewinnbringend genutzt werden kann, möchten Ruth und ich am 20. November bei der IHK in München vorstellen.

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