Adventskalender der Denkwerkzeuge 9: Wunschdenken

Ja, Sie lesen richtig Wunschdenken ist ein Denkwerkzeug, dass im Rahmen von Creative Problem Solving (CPS) zum Einsatz kommen kann.
Es wird dazu eingesetzt, um mögliche Ziele, Wünsche und Herausforderungen, die jetzt oder später relevant werden zu identifizieren.


So funktioniert es:
Sie brauchen dafür ca. 15 – 20 Minuten Zeit.

  1. Wiederholen Sie die Richtlinien für divergierendes Denken
  2. Generieren Sie eine umfangreiche Liste von Wünschen, Zielen und Herausforderungen. Machen Sie sich noch keine zu großen Sorgen über die Wichtigkeit und die Relevanz Ihrer einzelnen Einfälle, darum kümmern wir uns später.
    Beginnen Sie jeden (!) Satz mit Ich wünschte…, Wäre es nicht super, wenn…

  3. Wenn Ihnen die Einfälle ausgehen, nutzen Sie folgende Fragen, um Sie auf weitere mögliche Ziele zu bringen.
    • Was wünschen Sie, würde besser funktionieren?
    • An welche Herausforderungen denken Sie häufig?
    • Was haben Sie kürzlich getan, von dem Sie wünschen, dass es besser klappt?
    • Stellen Sie sich vor, Sie reisen ein Jahr in die Zukunft. Was sind einige Ziele und Herausforderungen, die Sie im nächsten Jahr angehen könnten möchten?

    Sie können auch andere Fragen nutzen, je nach Stoßrichtung. Wenn Sie z.B. eine neue Geschäftsidee suchen, könnten Fragen lauten:

    • Welche Produkte könnte man noch verbessern?
    • Welche Art von Dienstleistungen könnte man noch anbieten?
    • Über welches Produkt, habe ich mich kürzlich erst einmal wieder geärgert?
  4. Nun identifizieren Sie aus dieser Liste an Einfällen diejenigen, für die CPS besonders geeignet ist. Dazu gehen Sie in drei Durchgängen durch Ihre Liste:
    Im ersten Durchgang markieren Sie alle Punkte, für die Sie Entscheidungsgewalt haben/ über die Sie entscheiden können.
    Im zweiten Durchgang, markieren Sie alle Herausforderungen, bei denen Sie Motivation verspüren, etwas zu unternehmen.
    Im dritten Durchgang kennzeichnen Sie alle Herausforderungen, für deren Lösung in irgendeiner Form Vorstellungskraft und neue Ideen notwendig sind.

Beispiele:
Eine persönliche Herausforderung, die auf meine Liste steht ist: Ich wünschte, ich könnte mein Japanisch verbessern.
Eine berufliche Herausforderung, die auf meine Liste steht ist: Es wäre super, wenn ich die Tätigkeit und den Kundennutzen eines Prozessmoderators (Facilitators) in Deutschland bekannter machen könnte.

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