Tablet-PC

Seit einigen Tagen habe ich ihn nun und es macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch die Vorteile, die ich mir erhofft hatte.
Aber mal von vorne: Was ist ein Tablet-PC? Ein Tablet-PC ist ein Notebook, bei dem man auf dem Bildschirm schreiben kann bzw. das man mit einem Stift bedienen kann. Manche dieser Modelle haben nicht mal mehr eine Tastatur (man spricht hier von Slate-Geräten) [Bild 1], andere wiederum (wie z.B. meiner) sehen aus wie ganz normale Laptops, mit dem Unterschied, dass man den Bildschirm auf die Tastatur klappen kann, um dann darauf zu schreiben (diese Geräte heißen Convertibles) [Bild 2].

Noch sind Tablets absolute Nischenprodukte, weil die meisten Leute einfach kaum Einsatzmöglichkeiten für diese Geräte sehen und weil sie teurer sind, als normale Laptops.

Einsatzmöglichkeiten gibt es viele, die für mich relevanten möchte ich kurz vorstellen:

Mind Mapping
Für mich als Mind Mapper sind Tablets optimal, ich kann nun die Funktionalität der Mapping-Software mit dem händischen Erstellen von Mind Maps verbinden. Programme wie z.B. MindManager unterstützen eine Handschriftfunktion, man kann somit wirklich in ganz normaler Handschrift auf die Zweige schreiben (Bild 3). Später kann man per Tastendruck das Geschriebene in Computerschrift umwandeln lassen (Bild 4). Fantastisch ist die Möglichkeit nicht nur schreiben zu können, sondern auf dem Bildschirm Zeichnungen und Skizzen zu erstellen und diese in Dokumente einzubinden. Der Tablet-Stift dient dabei als Schreibgerät und als Maus, mit dem ich bestimmte Punkte auf dem Bildschirm anklicken kann.
Ausprobiert habe ich das ganze auf einem Kongress, wo ich wie immer die Vorträge mitgemappt habe, nur diesmal nicht mit Papier und Stift sondern direkt auf dem Bildschirm. Die Zeitersparnis ist enorm! Im Gegensatz zum Papier kann ich jederzeit „radieren“ und Zweige ausschneiden und neu anordnen.

Besprechungsnotizen
Mit Programmen wie dem mitgelieferten Windows-Journal (Bild 5), kann man wie auf einem normalen Notizblog schreiben, zeichnen, kritzeln, was auch immer! Das Ganze kann man sich dann wieder in normale Schrift umwandeln lassen und es gleich weiterverarbeiten. In Besprechungen könnte man ja auch einen normalen Laptop benutzen, was aber häufig nicht gemacht wird, weil die offene Laptop-Klappe wie eine Wand wirkt, die die Kommunikation erschwert. Ein Tablet-PC ist nur wenig dicker als ein Schreibblock und dürfte daher kaum eine Barriere darstellen.

In Windows Journal kann man außerdem beliebige Dateien importieren (z.B. PDF-Dateien), um diese dann mit Leuchtmarkern, handschriftlichen Notizen etc. zu versehen.

Eine Idee, dich in meinem nächsten Seminar unbedingt einmal ausprobieren muss, ist es Flipchartnotizen einmal auf dem Tablet zu machen und diese per Beamer an die Wand zu werfen…

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