Anwenderporträt: Helga Fuß

Frau Fuß, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).
Ich arbeite derzeit in der Immobilienbranche und bin dort in der Abteilung Mietenberechnung tätig.

Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?
Zum Mind Mapping bin ich durch das Kursangebot der IHK Akademie gekommen und zwar über meinen Arbeitgeber.
Gelernt habe ich es dann bei einem Seminar – geleitet von Herrn Rustler.

Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?
Ich erstelle meine Maps ganz „altmodisch“ mit Papier und Farbstiften!

Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.
In erster Linie wende ich die Maps bei meiner beruflichen Weiterbildung an, um den immensen Lernstoff „handlich“ zu gestalten!
Aber auch privat nutze ich die Map z.B. beim Lesen sehr umfangreicher Bücher, um die Person, welche darin vorkommen nicht zu vergessen und die Beziehungen der Personen untereinander nicht aus den Augen zu verlieren.

Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?
Ich sehe die Vorteile darin, daß ich den Lernstoff nochmals durchgehe und mir eine anschauliche Zusammenfassung des Gelernten erstelle.

Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?
Ich habe das Gefühl zu wenig in die Map (siehe Bild 1) )eingefügt zu haben und daher beschleicht mich dann die „Angst“ wieder etwas zu vergessen. Andererseits möchte ich die Map aber auch nicht zu voll gestalten! Habe dann
die Bedenken, daß die Sache zu unübersichtlich wird – wiederum mit dem Effekt, daran zu zweifeln, ob ich mir das alles „abrufen“ kann.

Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?

Derzeit nehme ich die Mind Maps nur für meine eigenen Zwecke her.

Antwort Florian Rustler:

Von der Anwendung der Regeln machen Sie Ihre Maps gut, d.h. Sie setzen die Zweige richtig und verwenden Schlüsselwörter. Sie sind bereits auf dem richtigen Weg!
Auch Ihr Map zur Produktpolitik ist bereits ein guter Ansatz.
Ich denke, um damit für Prüfungen lernen zu kennen und sich Wissen zu behalten müssen Sie Ihre Maps noch erweitern, und zwar in folgender Hinsicht:

1.Werden Sie etwas detailgenauer. Sie müssen nicht bis ins kleinste Detail gehen, aber Ihr Map sollte mehr sein, als nur die Hauptüberschriften. Entscheiden Sie beim Erstellen des Maps, was für Sie wichtig ist und welche Beispiele Sie benötigen, um eine Assoziationen zum Rest auszulösen. Oft reicht ein Stichwort für ein Beispiel um den restlichen Zusammenhang zu aktivieren

2.Ihre Maps müssen für Ihre Gehirn einprägsamer werden, das erreichen Sie, indem Sie diese individueller machen. D.h. arbeiten Sie mit einfachen Bildern und verwenden Sie Symbole. Diese Symbole haben für Sie immer die gleiche Bedeutung, z.B. bedeutet ein kleiner Pfeil nach oben, dass etwas mehr wird. Eine Glühbirne steht für eine neue Idee etc. Je mehr Bilder und Symbole Sie verwenden, desto einprägsamer wird das Map und desto mehr Informationen können Sie auf das Map packen.

3.Setzen Sie die Farben so ein, dass diese ein Bedeutung haben. So kann ein Hauptzweig mit all seinen Unterzweigen eine Farbe haben etc. Ein anderer Hauptzweig mit all seinen Unterzweigen eine andere Frabe.
Scheuen Sie sich nicht, das Map nochmal zu machen und es dabei zu verbessern. Ich mache, gerade wenn es ums Lernen geht, immer mehrere Versionen. Während des Erstellens denken Sie das Thema intensiv durch und behalten es so besser im Gedächtnis. Wenn Sie die Maps zum Llernen verwenden, dann wiederholen Sie diese in regelmäßigen Abständen.
Am Ende können Sie wirklich nur mit den Maps für die Prüfungen lernen, Sie brauchen nichts anders mehr.
Ich habe dafür dann immer große Maps erstellt, auf DIN A3 Papier oder sogar noch größer.

Ich habe Ihr obiges Map anhand Ihres Skriptes einmal exemplarisch erweitert.

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