<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>creaffective Blog (Artikel mit Tag deBono)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/</link>
    <description>systematische Kreativität &amp; Innovation, 有系統的創意 &amp; 創新. Florian Rustler &amp; Dao-Wen Chang</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.5.2 - http://www.s9y.org/</generator>
    
    

<item>
    <title>Methoden der Produktentwicklung – Fluchtmethode</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-02-2010.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-02-2010.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=302</wfw:comment>

    <slash:comments>8</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=302</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Der creaffective &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshop&lt;/a&gt; hat in den letzten Monaten oft den Schwerpunkt auf der Produktentwicklung. Ein bestehendes Produkt oder eine Dienstleistung soll verbessert werden oder es müssen völlig neue Ideen entwickelt werden, wie das Produkt oder die Dienstleistung in Zukunft aussehen könnte.&lt;br /&gt;
Nachdem die genaue Ausgangsfrage definiert wurde, arbeiten wir in einem Innovationsworkshop mit verschiedenen Kreativitätstechniken um neue Ansätze zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Gegebenes in Frage stellen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Eine Kreativitätstechnik, die sich besonders dafür eignet, radikale Innovation hervorzubringen ist die von Edward de Bono vorgestellte Fluchtmethode. Es handelt sich dabei um eine Technik des lateralen Denkens mit dem Ziel einen bewussten Spurwechsel im Denken zu vollziehen. Genau das ist ja oft besonders schwer, da wir mit der Zeit automatisch ablaufende Muster in unserem anlegen, die wir nur wenig hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De Bono Fluchtmethode hilft Annahmen auf systematische Weise in Frage zu stellen und eignet sich besonders für die Produktentwicklung und die Entwicklung neuer Dienstleistungen, da es hier eine &quot;Vorlage&quot; - ein bestehendes Produkt – gibt, an dem man sich orientieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorgehen ist dabei ganz einfach:&lt;ol &gt;&lt;li&gt;Wir betrachten ein gegebenes Produkt, z.B. ein Telefon&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Nun werden Grundcharakteristika gelistet, die wir beim vorliegenden Produkt als gegeben hinnehmen. z.B. ein Telefon hat eine Tastatur oder ein Telefon muss man ans Ohr halten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Von jeder Grundannahme wird das Gegenteil gebildet.&lt;br /&gt;
Um am Beispiel zu bleiben:&lt;br /&gt;
Ein Telefon ohne Tastatur&lt;br /&gt;
Ein Telefon, dass man nicht ans Ohr halten muss&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Aus dem Gegenteil werden konkrete Ideen abgeleitet. Zum Beispiel&lt;br /&gt;
Ein Telefon mit einem multifunktionalen Bildschirm (ich weiß, gibt es schon)&lt;br /&gt;
Ein Telefon, das ausschließlich über Kopfhörer funktioniert.&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abbildung zeigt das Beispiel eines Restaurantkonzepts mit der Fluchtmethode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:375 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/FluchtmethodeProduktentwicklung.jpg&quot; title=&quot;Fluchtmethode Produktentwicklung&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Die Flucht im Alltag&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die Fluchtmethode ist auch interessant, um einmal bewusst Elemente aus seinem Alltag zu hinterfragen. Sie können sich einen beliebigen Aspekt nehmen und mit der Fluchtmethode nach neuen Ideen suchen. Ein Beispiel könnte die tägliche Fahrt zur Arbeit sein. Was nehmen Sie als gegeben hin?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:08:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/13-02-2010.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>kreativitätstechnik</category>
<category>laterales denken</category>

</item>
<item>
    <title>Wie die Lehre an den Universitäten sein könnte</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2009.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2009.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=294</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=294</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Als ehemaliger Politikwissenschaftler hatte ich in diesem Semester die Ehre einen Kurs &quot;wissenschaftliches Arbeiten&quot; an meiner ehemaligen Alma Mater der LMU München genauer gesagt dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.gsi.uni-muenchen.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.gsi.uni-muenchen.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Geschwister-Scholl-Institut&lt;/a&gt; für politische Wissenschaften zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4 x Blockseminar, samstags von 10 – 18 Uhr. Der Albtraum eines jeden Studenten, wie mir versichert wurde. Dadurch hat sich zu meinem Vorteil, die Anzahl der Anmeldungen deutlich im Rahmen gehalten. &lt;br /&gt;
Heute war der letzte Termin und das Abschlussfeedback war sehr positiv: &quot;So sollte Uni eigentlich sein!&quot; Mir geht es nicht darum, mich selbst zu beweihräuchern! &lt;br /&gt;
Gespräche mit Studenten zeigen mir jedoch, dass Lehrveranstaltungen anscheinend oft anders ablaufen. An einer Universität lehren verständlicherweise Wissenschaftler. Ein guter Wissenschaftler ist noch kein guter Lehrer und umgekehrt. Ich habe in das Kursdesign viele Elemente aus meiner Tätigkeit als Trainer für &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/mind-mapping/mind-mapping-seminar/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping Seminare&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/innovative-loesungen-seminar/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativtrainings&lt;/a&gt; einfließen lassen, nur das es diesmal um wissenschaftliche Inhalte ging. &lt;br /&gt;
Ich habe mit einigen einfachen Rezepten gearbeitet, die für alle &quot;Lehrer&quot; einsetzbar sind, ohne dass man dazu eine Trainerausbildung gemacht haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Accelerated Learning Modell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ziel dieses Lehr- und Lernansatzes ist es, die Lernergebnisse des Lernenden zu erhöhen. Der Ansatz arbeitet dabei mit vielen Elementen, die gehirn- und lerngerecht sind, dabei gleichzeitig aber sehr spielerisch sind. In Deutschland findet man diesen Ansatz in der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dgsl.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dgsl.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Suggestopädie&lt;/a&gt; wieder.&lt;br /&gt;
Unten stehend finden sich die Präsentationsfolien, die ich für ein Dozentencoaching an der Universität verwendet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;width:425px;text-align:left&quot; id=&quot;__ss_2705128&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.slideshare.net/creaffective/accelerated-learning-2705128&#039;);&quot;  style=&quot;font:14px Helvetica,Arial,Sans-serif;display:block;margin:12px 0 3px 0;text-decoration:underline;&quot; href=&quot;http://www.slideshare.net/creaffective/accelerated-learning-2705128&quot; title=&quot;Accelerated Learning&quot;&gt;Accelerated Learning&lt;/a&gt;&lt;object style=&quot;margin:0px&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=prsentation-091212100545-phpapp01&amp;stripped_title=accelerated-learning-2705128&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;/&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;/&gt;&lt;embed src=&quot;http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=prsentation-091212100545-phpapp01&amp;stripped_title=accelerated-learning-2705128&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div style=&quot;font-size:11px;font-family:tahoma,arial;height:26px;padding-top:2px; padding-right:10px;&quot;&gt;View more &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.slideshare.net/&#039;);&quot;  style=&quot;text-decoration:underline;&quot; href=&quot;http://www.slideshare.net/&quot;&gt;presentations&lt;/a&gt; from &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.slideshare.net/creaffective&#039;);&quot;  style=&quot;text-decoration:underline;&quot; href=&quot;http://www.slideshare.net/creaffective&quot;&gt;creaffective&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elemente von Accelerated Learning&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Der Lernende wird mit allen Sinnen und mit dem ganzen Körper in die Lernerfahrung einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lernen muss Spaß und Freude machen. Es ist Aufgabe des Lehrenden dafür zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Spaß und Freunde entstehen besonders dann, wenn Lernen spielerisch abläuft. Kinder machen dies ganz natürlich. Das Lernen sollte damit wieder kindlicher werden (nicht kindischer!). So habe ich zum letzten Termin die Teilnehmer mit Lego und anderen Bastelmaterialien die Essenz des Kurses bauen lassen (siehe Bilder).&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der Lehrer ist dazu da, das Lernen anzuregen und dann aus dem Weg zu gehen. Es nicht Aufgabe des Lehrers, das Wissen löffelweise in die Lernenden reinzutrichtern.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:360 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;64&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:361 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;84&quot; height=&quot;110&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:362 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;110&quot; height=&quot;100&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/uni-produkt3.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept läuft auf viele Weise &quot;traditionellen&quot; Vorstellungen von Lernen und Lehre zuwider und wird gerne als Quatsch und Spielerei abgetan. Die Erfahrung zeigt, dass es funktioniert und die Lernergebnisse besser werden, d.h. die Lernenden können in kürzerer Zeit, mehr behalten und Inhalte tiefer durchdringen und verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem anderen Artikel habe ich erläutert, warum diese Art des Lernens und Lehrens für das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/13-02-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;21. Jahrhundert&lt;/a&gt; angemessen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mehr darüber wissen möchte, dem empfehle ich das Buch: &lt;em&gt;The Accelerated Learning Handbook&lt;/em&gt; von Dave Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie könnte die Lehre an Universitäten anders aussehen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe kein Patentrezept und nicht der Weisheit letzten Schluss. Viel in der Lehre läuft deshalb so, weil man es &quot;halt schon immer so gemacht hat&quot;. Eine Möglichkeit aus den eingefahrenen Denkbahnen auszubrechen, die auch bei meinen Kreativtrainings und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; oft zum Einsatz kommt, ist Edward de Bonos Fluchtmethode. Die Fluchtmethode ist eine Technik des lateralen Denkens, die einmal bewusst Grundannahmen hinterfragt, um daraus neue Ideen abzuleiten. (siehe Bild)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:357 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Fluchtmethode.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angewandt auf die universitäre Lehre könnte die Frage so lauten: &lt;em&gt;Was nehmen wir als gegeben hin bei der universitären Lehre?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinge die mir einfallen:&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Frontalunterricht&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kurseinheiten sind in 1,5 Studenhäppchen über das Semester verteilt&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Es gibt schriftliche Prüfungen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Meist gibt es einen Dozenten und viele Studenten&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nun zu jedem Punkt das Gegenteil bilde, dann lautet z.B. Punkt 1: &lt;em&gt;Eine Lehre ohne Frontalunterricht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lassen sich zu jedem Punkt Ideen entwickeln, was man statt dessen machen könnte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu 1.: &lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Gruppenarbeit&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;der Professor als Coach&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lehrveranstaltungen als Open Space&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lehrveranstaltungen mit Workshop-Charakter&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lehrveranstaltungen als Projektarbeit mit Kurzinputs im Frontalstil&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lehrveranstaltungen als Kaminrunden&lt;/ul&gt;zu 2.:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Blockseminare&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Projektwochen die das Semester strukturieren&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;längere Zeiten als 1,5 Stunden&lt;/ul&gt;zu 3.:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Studierende arbeiten in Projekten, die benotet werden&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Studierende erstellen &quot;Produkte&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;zu 4.:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Jeder Dozent hat Studenten als Teaching Assistent(s). Dieses Glück hatte ich dieses mal.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;In einem Kurs sind mehrere Dozenten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der Kurs läuft als Open Space ab.&lt;/ul&gt;Alles erst einmal nur Ideen und noch keine Lösungen. Aber es gibt definitiv viele Möglichkeiten, Dinge positiv zu verändern. Den entsprechenden Workshop, um diese Möglichkeiten auszuarbeiten moderiere ich gerne &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:59:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2009.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>emotionen</category>
<category>laterales denken</category>
<category>mind mapping</category>

</item>
<item>
    <title>Europäische Konferenz der Kreativität und Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-10-2009.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-10-2009.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=280</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=280</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    2009 ist das EU Jahr der Kreativität und Innovation. Auch in diesem Jahr findet wieder die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.eccixi.eu/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.eccixi.eu/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Konferenz für Kreativität und Innovation (ECCI)&lt;/a&gt; statt. Diesmal vom 28. - 30. Oktober in Brüssel.&lt;br /&gt;
Fokus der diesjährigen Konferenz ist nicht das Finden von neuen Ideen, was die meisten Menschen mit Kreativität assoziieren, sondern die Umsetzung. Wie kommen wir von ersten Ideen zu Lösungen und zur Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Edward de Bono mit von der Partie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Rednerliste besteht aus einer Reihe illusterer Namen, die wohl hauptsächlich nur in der Szene der Creativity-Practitioners bekannt sein dürften. Über diese Szene hinaus ist vielen Menschen Edward de Bono ein Begriff, der in diesem EU Jahr der Kreativität und Innovation auch offizieller &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;EU-Botschafter&lt;/a&gt; ist. Er wird uns erklären, warum unser Denken unzureichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Storytelling Workshops nach der Konferenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf der Konferenz werden auch die beiden Trainer Marcel van der Pol and Amy Frazier Workshops zum Thema Storytelling geben. Für alle, die sich dafür interessieren, aber nicht zur Konferenz können oder wollen, wird es am 2. November im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/thehubbrussels.wordpress.com/about/&#039;);&quot;  href=&quot;http://thehubbrussels.wordpress.com/about/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hub in Brüssel&lt;/a&gt; einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.newshoestoday.com/site/offerings/ecci-extraworkshop&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.newshoestoday.com/site/offerings/ecci-extraworkshop&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tagesworkshop&lt;/a&gt; mit den beiden geben. Alle die regelmäßig vor Publikum sprechen müssen und eine gute Geschichte rüber bringen möchten, sind in diesem Workshop richtig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:20:30 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/09-10-2009.html</guid>
    <category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>War es ein evolutionärer Vorteil, nicht kreativ zu sein?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/30-01-2009.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/30-01-2009.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=231</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=231</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Gestern Abend bei unserer Denkclubsitzung hat sich eine hoch spannende Diskussion entwickelt. Die These lautet: Es brachte dem Menschen lange Zeit einen evolutionären Vorteil, nicht kreativ zu sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schnelles Urteil anstelle der Suche nach Alternativen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hintergrund und Ausgangspunkt der Diskussion war die Unterscheidung zwischen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;divergierendem und konvergierendem Denken&lt;/a&gt;, also einem Denken das unzensiert in die Breite geht und nach Quantität strebt (divergierend) und einem Denken, dass eng, fokussiert und bewertend vorgeht (konvergierend).&lt;br /&gt;
Die Trennung dieser beiden Phasen des Denkens divergierend und konvergierend ist essentiell für die Entwicklung neuer Ideen und Lösungen und sollte Grundbestandteil eines jeden Kreativtrainings oder Kreativworkshops sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:236 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;143&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/AlligatorWalking.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Wir kennen es alle, dass die meisten Menschen (das kann man ohne Übertreibung sagen) sehr schnell eng und fokussiert denken und schnell ein Urteil fällen und große Schwierigkeiten haben, die Beurteilung zurück zu stellen und offen für Alternativen zu bleiben. Während meiner Facilitator-Ausbildung in den USA habe ich dafür den Begriff &quot;Krokodil-Reaktion&quot; gelernt. Eine Krokodil-Reaktion spielt auf die Metapher des Reptiliengehirns an, ein evolutionär älterer Teil unseres Gehirns, in dem z.B. die Amygdala sitzt, die aktiviert wird, wenn Angst und negative Emotionen im Spiel sind. In solchen Situationen, z.B. wenn ich auf dem Waldboden eine Schlange sehe, brachte es einen evolutionären Vorteil, schnell und sozusagen automatisch zu handeln. Es ist sozusagen eine Überlebensreaktion. Diese zeigt sich heute noch schön in Diskussionen, wenn Menschen den Status quo in Gefahr sehen und nun alle Mittel darauf verwenden, diesen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
Die Hirnforschung hat auch gezeigt (siehe das Buch &lt;em&gt;Lernen &lt;/em&gt;von Prof. Manfred Spitzer), dass in Situationen, in welchen die Amygdala aktiviert wird, ein enger und routinenhafter Stil des Denkens aktiviert wird und geistige Transferleistungen oder das Entwickeln neuer Lösungen nur sehr eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gezielt in neuen Bahnen denken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Faktor, der hinzu kommt und auf den auch Edward de Bono in seinem Buch &lt;em&gt;lateral thinking &lt;/em&gt;hingewiesen hat, ist, dass sich im Gehirn angelegte Denkmuster mit der Häufigkeit ihrer Benutzung verstärken. Je öfter man also eine Spur im Schnee austritt, desto tiefer und fester wird diese. In der Psychologie spricht man hier auch von sogenannten &quot;Skripten&quot;, die ablaufen, wenn ich in einen bestimmten Kontext gerate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen hirnbiologischen Gründen neigen wir schnell dazu schnell, bestehende Denkmuster abzurufen (das ist effizient) und neue Dinge schnell auch in bereits angelegten Kategorien zu beurteilen. Die brachte in der Evolution durchaus viele Vorteile, besonders wenn sehr schnelle Entscheidungen (Überlebensreaktionen) gefordert waren.&lt;br /&gt;
Das Problem heute ist, dass diese Denkeffizienz oft keine Vorteile mit sich bringt, sondern im Gegenteil: Wenn wir immer so denken, wie wir schon immer gedacht haben, werden wir auch genau das wieder erhalten, was wir schon immer gemacht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund hat Edward de Bono auch seine Techniken des lateralen Denkens entwickelt (z.B. &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzwungene Verbindung&lt;/a&gt;), die den Denker bewusst aus der Denkbahn werfen und ihn sozusagen zwingen, einen neuen Weg zu suchen. De Bono und auch sein ehemaliger Partner &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.schoolofthinking.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.schoolofthinking.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Michael Hewitt-Gleeson &lt;/a&gt; argumentieren außerdem, dass die westliche kulturelle Software, das konvergierende Denken in besonderem Maße betont und wir hier im Westen von klein auf auf schnelles Urteilen sozialisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück lässt sich eine Haltung, in der vorschnelles Beurteilen verhindert und divergentes Denken ermöglicht wird, trainieren und durch den Einsatz von Denkwerkzeugen gezielt ermöglichen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 30 Jan 2009 13:08:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/30-01-2009.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>gehirn</category>
<category>kreativität</category>
<category>laterales denken</category>
<category>lernen</category>

</item>
<item>
    <title>Das europäische Jahr der Kreativität und Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-01-2009.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-01-2009.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=222</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=222</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;137&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/europischesJahrcreaffective.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Für das Jahr 2009 hat die Europäische Union das Jahr der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/index_en.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/index_en.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativität und Innovation&lt;/a&gt; ausgerufen. Das freut mich natürlich als Trainer und Moderator für kreative Problemlöseprozesse besonders und ich hoffe, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten etwas zu den offiziellen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/index_en/goals_of_the_year.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/index_en/goals_of_the_year.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Zielen&lt;/a&gt; dieses Jahres beitragen kann. Für mich besonders relevant ist das Ziel &quot;&lt;em&gt;developing a wider understanding of the innovation process&lt;/em&gt;&quot;, weil es dasjenige ist, zu dem ich am ehesten beitragen kann und wo meiner Meinung nach der größte Aufklärungsbedarf herrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in 2009 werde ich weiterhin mit ein bis zwei Artikeln pro Woche rund um die Themen Kreativität, die Entwicklung neuer Ideen und kreative Problemlösung schreiben. Eine grobe Themensammlung ist bereits erfolgt, die großen Brocken sind also bereits eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Münchner &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkclub&lt;/a&gt;, der sich in einem kleineren Kreis mit dem Einsatz und der Anwendung von Denkwerkzeugen, d.h. Techniken des bewussten Denkens zur Entwicklung von Ideen und Problemlösung beschäftigt, wird in das zweite Semester gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich habe ich für 2009 noch ein paar weitere Überraschungen in Hinblick auf den Einsatz von Techniken für mehr Kreativität und Innovation geplant, die ich ankündigen werde, sobald diese in trockenen Tüchern sind.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Europäische Botschafter für Kreativität und Innovation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Für das Jahr der Kreativität und Innovation hat die Europäische Union einige &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/ambassadors.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/ambassadors.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Botschafter&lt;/a&gt; benannt, von denen zwei den Lesern dieses Blogs bekannt sein dürften.&lt;br /&gt;
Der eine ist &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/richard_florida.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/richard_florida.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Richard Florida&lt;/a&gt;, der mit seinem Buch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/01-03-2007.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;The Rise of the Creative Class&lt;/a&gt; für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat und der Bedeutung der Kreativen neuen Auftrieb gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite ist – und das freut mich ganz besonders – &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Edward de Bono&lt;/a&gt;, den ich in mindestens in jedem zweiten Post erwähne, weil er so unglaublich viel für den bewussten Einsatz von Denkwerkzeugen und damit Techniken für die Entwicklung neuer Ideen und Betrachtung von Problemen beigetragen hat. Auf der EU-Website gibt es bereits ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/press/news_archive/news_singleview/news/creativity-ambassador-interview-with-professor-de-bono.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/press/news_archive/news_singleview/news/creativity-ambassador-interview-with-professor-de-bono.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt; mit ihm, in dem er noch einmal betont, dass Kreativität als Grundvoraussetzung für Innovation nicht auf &quot;Künstler&quot; und künstlerische Aktivitäten beschränkt ist, sondern das jeder Mensch kreativ ist und Kreativität in vielen Bereichen ausgedrückt werden kann und sollte. Er plädiert außerdem dafür, Kreativität nicht nur als hohles Schlagwort zu begreifen, sondern besonders die bewusste Entwicklung von Ideen und die Planung von deren Umsetzung ernst zu nehmen. Nach de Bono sollte das Thema Kreativität in Unternehmen genauso ernst genommen werden, wie Finanzen und Recht und es sollte eine zuständige Person geben, die sich mit Kreativität, Kreativitätstrainings und der Organisation des Umsetzungsprozesses befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in das Jahr der Kreativität und Innovation 2009. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Jan 2009 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/01-01-2009.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 24: Besser denken mit Denkwerkzeugen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=221</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=221</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;So, das wars, so schnell sind 24 Folgen des Adventskalender der Denkwerkzeuge vorbei. Ich hoffe, es war der eine oder andere hilfreiche Anregung für Sie dabei! Mir ist bewusst, dass man diese vielfältigen Denkwerkzeuge nicht vom lesen alleine lernt. Viele Menschen brauchen konkrete Übungen und Anwendungsbeispiele, deshalb gebe ich ja auch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Trainings&lt;/a&gt; zu diesen Themen und deshalb habe ich unter anderem dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchner Denkclub&lt;/a&gt; ins Leben gerufen (Für alle, die in der Nähe von Würzburg leben, hier gibt es den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.denkclub.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.denkclub.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Würzburger Denkclub&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Dennoch hoffe ich, dass Sie beim Lesen etwas über Denkwerkzeuge und Verfahren der kreativen Problemlösung gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weihnachtsgeschenk gibt es heute noch einmal eine Zusammenfassung mit Links zu den jeweiligen Artikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang habe ich mich mit einer Einführung und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/01-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Definition&lt;/a&gt; von Denkwerkzeugen beschäftigt, damit klar wird, was ich darunter verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grundlagen des Denkens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Kreative Problemlöseprozesse zeichnen sich durch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zwei getrennte Denkoperationen&lt;/a&gt; aus, einem in die breiten gehenden spielerischen Denken, und einem ernsthafteren und fokussierten Denken. Beide haben unterschiedliche &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/03-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grundregeln&lt;/a&gt; ohne die es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verfahren, die Denkwerkzeuge strukturieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Neben einzelnen Denkwerkzeugen, die zumindest ursprünglich für einen bestimmten Zweck entwickelt wurden, gibt es Verfahren, die kreative Problemlöseprozesse strukturieren und organisieren. Diese habe ich nach dem Grad Ihrer Komplexität und Feinheit vorgestellt. Zwei eher einfachere Frameworks wie diese Verfahren im Englischen so schön heißen wurden von Edward de Bono entwickelt: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die 6 Hüte&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TO-LO-PO-SO-GO&lt;/a&gt;. Das ausgefeilteste und am besten erforschte Verfahren ist das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving (CPS)&lt;/a&gt; Verfahren.&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser Verfahren kommen verschiedene &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/08-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkarten&lt;/a&gt; zum Einsatz, die die Wissenschaft kategorisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Baukasten der Denkwerkzeuge&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Den Hauptteil dieses Adventskalenders machten die Kurzvorstellung einzelner Denkwerkzeuge aus, die wiederum grob nach Ihrem Zweck geordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Finden der Herausforderung und Klären des Problems&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wunschdenken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erfolgszonen&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/11-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die 6Ws&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netz der Abstraktion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/13-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aussagenstarter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/14-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hervorheben&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Finden von Ideen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brainstorming&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzwungene Verbindung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/18-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brainwriting&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Bewerten und stärken von Ideen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PMI&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PPCO&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/21-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bewertungsmatrix&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Schaffen von Akzeptanz&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/22-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stakeholderanalyse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/23-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Consequence &amp;amp; Sequel&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;Allgemein zur Visualisierung des Denkens kann die Technik des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bleibt mir nur noch Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen. Eine Schreibpause bis zum 05.01.09 habe ich mir jetzt verdient &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/24-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>brainstorming</category>
<category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>thinking club</category>
<category>toloposogo</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 23: Consequence &amp; Sequel (C&amp;S)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=220</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=220</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;C&amp;S ist wieder ein Werkzeug von Edward de Bono, um bewusst die möglichen Konsequenzen einer Entscheidung oder Handlung in vier unterschiedlichen Zeitabständen zu betrachten. Ziel ist es, vor einer Handlung über das reine kurzfristige Denken hinaus auch langfristigere Konsequenzen zu bedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist werden, wenn überhaupt, nur die unmittelbaren und kurzfristigen Konsequenzen einer möglichen Entscheidung bedacht. Wichtige weitere mögliche mittelfristige und langfristige Auswirkungen werden oft nicht betrachtet. Dies liegt unter anderem daran, dass über die Konsequenzen nur spekuliert werden kann und es keine absolute Gewissheit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;So funktioniert es:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
C&amp;S arbeitet mit den folgenden vier Zeithorizonten: unmittelbar, kurzfristig, mittelfristig und langfristig.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Zu Beginn werden die Zeithorizonte definiert. Wie lange diese jeweils sind, hängt vom Thema ab. Bei einer Fragestellung zu aktueller Mode werden die Zeitabstände generell kürzer sein als z.B. zum Thema erneuerbare Energien.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Nun werden die Zeiträume nacheinander durchgegangen und die möglichen Konsequenzen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Nachdem eine Vielzahl an Konsequenzen gesammelt wurden, können die wichtigen und relevanten markiert werden und ggf. darauf reagiert werden.&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wann setzt man C&amp;S ein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn C&amp;S im Rahmen eines &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kreativen Problemlöseprozesses&lt;/a&gt; eingesetzt wird, dann kommt es meist dann zum Einsatz, wenn meine Lösung schon ziemlich entwickelt ist und man vor der Handlungsplanung noch einmal über Konsequenzen und Implikationen der Lösung nachdenken möchte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/23-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 19: PMI</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=216</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=216</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Nachdem wir in den letzten Posts Denkwerkzeuge zur Ideenentwicklung kennen gelernt haben, möchte ich nun einige evaluative Werkzeuge vorstellen, deren Ziel es ist, Themen/ Vorschläge/ Ideen von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und zu bewerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PMI ist ein wahrnehmungslenkendes Werkzeug entwickelt von Edward de Bono, das dem Denker hilft, eine Situation ganzheitlich zu erkunden und zu erforschen, bevor er ein Urteil fällt. PMI steht für &lt;strong&gt;Plus – Minus – Interessant.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PMI ist deswegen besonders wichtig, da gerade Erwachsene, besonders in westlichen Kulturen, dazu neigen, sehr schnell zu urteilen und sich auf eine Position fest zu legen. PMI hilft, das Schema Reiz – Reaktion (Vorschlag – sofortiges Urteil) zu unterbrechen und zwischen Reiz und Reaktion eine Phase des Erkundens zu schalten. In der Kreativitätsforschung spricht man hier davon das Phänomen des &lt;em&gt;premature closure&lt;/em&gt; (das gedankliche zumachen) zu vermeiden, eines der Haupthindernisse für Kreativität. Dadurch, dass wir die Aufmerksamkeit einmal bewusst auf die Aspekte Plus – Minus – Interessant lenken, kann sich die Wahrnehmung auf ein Thema ändern und somit auch die Meinung und Reaktionen verändern. PMI kann uns besonders bei unsicheren Entscheidungssituationen helfen, oder auch als Vorstufe einer Diskussion (ähnlich wie die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6 Hüte&lt;/a&gt;, nur reduzierter und kürzer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:214 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 20px; padding-top: 20px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/pmi1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;So funktioniert es:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Nehmen Sie sich alleine oder als Gruppe ein Thema und betrachten Sie es nacheinander nach den Aspekten, Plus – Minus – Interessant&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Für jede Denkrichtung (P-M-I) gibt es ein Zeitlimit von z.B. 2 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wichtig ist, dass alle zur gleichen Zeit sich mit der gleichen Richtung beschäftigen und Ihre Einfälle zum Thema bringen. &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Während die Gruppe in eine Richtung denkt, gibt es keine Diskussion und kein Springen zwischen den Denkrichtungen. Diese werden von einer Person schriftlich festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;So werden nacheinander gemeinsam die Punkte Plus – Minus – Interessant durchgegangen.&lt;/ul&gt;Ergebnis eine PMI ist oft, dass eine umfassendere Sicht auf ein Thema entsteht, dass Menschen Ihre ursprüngliche Meinung verändern und dass es nun leichter fällt in einem zweiten Schritt zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingesetzt haben wir PMI auch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zum Auftakt des ersten Semesters&lt;/a&gt; des Münchner Denkclubs, um den Interessenten einen Einstieg in das Thema Denkwerkzeuge zu vermitteln. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 17: Erzwungene Verbindung</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=214</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=214</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Erzwungene Verbindung ist eine Methode des lateralen Denkens. Der Begriff laterales Denken stammt von Edward de Bono und beschreibt den bewussten Spurwechsel im Denken, das Herauswerfen aus bestehenden Denkbahnen, das zu neuen Ideen führt. &lt;br /&gt;
Bei dieser Technik wird ein zufälliges Bild, Wort oder Objekt genutzt, um weitere Einfälle im Hinblick auf die Problemstellung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Technik ist deshalb notwendig und hilfreich, da das menschliche Gehirn immer versucht, Neues in bestehende Muster einzuordnen bzw. in bestehenden Mustern zu denken. Dies ist einerseits sehr sinnvoll, da wir so das Rad nicht immer neu erfinden müssen und wir so unsere Handlungsgeschwindigkeit erhöhen. Wenn es um die Ideenentwicklung geht, also darum, neue Vorgehensweisen in Hinblick auf ein Problem zu generieren, erschwert diese automatische Mustererkennung unseres Gehirns das Finden neuer Ideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;So funktioniert es:&lt;/strong&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Nehmen Sie ein zufälliges Wort, Bild oder Objekt, das mit dem Problem in keinerlei Zusammenhang steht und fragen Sie: &quot;&lt;em&gt;Welche Ideen erhalte ich, dieses Problem zu lösen, wenn ich dieses Wort, Bild oder Objekt sehe?&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Erzwingen Sie eine Verbindung / einen Zusammenhang zwischen dem Bild und dem Problem, um so mehr Ideen zu generieren. Auf diese Weise führt die Technik oft zu neuen oder ungewöhnlichen Optionen.&lt;/ol&gt;&lt;strong&gt;Beispiele:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Problem lautet: &quot;&lt;em&gt;Wie könnte ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk für meine Mutter aussehen?&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:212 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;222&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 20px; padding-top: 20px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/weizenfeld.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bild 1: Das Weizenfeld.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier denke ich an Natur, an Freiheit an draußen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideen, die mir beim Betrachten einfallen: &lt;ul&gt;&lt;type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Eine Woche Ferien auf dem Bauernhof.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eine gemeinsame Woche auf dem Jakobsweg.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:211 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;210&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 20px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/sthle.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Bild 2: Die Stühle&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier denke ich an schönes Ambiente, an ein schönes Haus oder an Handwerkskunst, an zwei Leute, die sich Gegenüber sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ideen, die mir beim Betrachten einfallen: &lt;ul&gt;&lt;type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Einen Polstermöbelkurs im Haus der Eigenarbeit in München.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ich bezahle einen Einrichtungsberater, der meine Mutter bei der Umgestaltung der Wohnung berät.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;einen Gutschein für den Astrologen.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jeder wird andere Assoziationen haben, die obigen Beispiele zeigen, was mir spontan dazu einfällt. Die Beschäftigung mit einem Objekt, das mit dem Problem in keiner Verbindung steht führt meist zu Einfällen, an die man vorher nicht Gedacht hat. Man ist im positiven Sinne gezwungen eine Verbindung zum Problem herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>brainstorming</category>
<category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>gehirn</category>
<category>kreativität</category>
<category>laterales denken</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 6: TO-LO-PO-SO-GO</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=202</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=202</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Regelmäßige Leser dieses Blogs haben diesen schönen kryptischen Namen schon einmal gehört. TO-LO-PO-SO-GO ist der Name eines Frameworks (eines &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vorgehens&lt;/a&gt;, um einen Problemlöseprozess zu strukturieren) von Edward de Bono.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen TO, LO, PO, SO, GO stehen für die einzelnen Stufen des Vorgehens, die sich im Großen und Ganzen an den Phasen (siehe Tag 4 dieses Adventskalenders) der kreativen Problemlösung orientieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Stufen im Detail&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Jede der Phasen steht für eine bestimmte Richtung des Denkens und lässt sich in der Anwendung mit verschiedenen, für den Zweck des Denkens passenden, Denkwerkzeugen kombinieren, um so schneller ans Ziel zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Phasen:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;TO: Finden des Ziels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Was ist das Ziel des Denkens, was soll am Ende herauskommen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;LO: Finden der Fakten (LO steht für look out)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;PO: Finden von Ideen zur Lösung (PO steht für de Bonos Techniken der Provokation)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;SO: Finden von Lösungen (SO für so what?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die gefundenen Ideen müssen nun bewertet und verbessert werden&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;GO: Handlungsplanung&lt;/ul&gt;Ich habe diesem Framework zu Anfang des Jahres bereits eine sehr ausführliche Artikelserie mit Anwendungsbeispiel und Visualisierung mit MindManager gewidmet. Für alle Interessierten geht es hier zum &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/13-02-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anwendungsbeispiel&lt;/a&gt;, von dem aus alle Teile der Artikelserie erreichbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:200 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;431&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/TO-LO-PO-SO-GOdeBono.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/06-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>toloposogo</category>

</item>
<item>
    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 5: Six Thinking Hats</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=201</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=201</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Ein Zwitter aus Framework (siehe Post Adventskalender Nr. 4) und einem Denkwerkzeug sind die auch in Deutschland bekannten Denkhüte von Edward de Bono.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Thema umfassend betrachten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Sinn und Zweck der Sechs Denkhüte ist es, ein Thema umfassend und strukturiert zu betrachten und das oft sprunghafte und unstrukturierte Hin und Her, wie es sich in vielen Diskussionen findet, zu vermeiden. Damit soll einmal Zeit gespart werden, aber vor allem auch ein Thema wirklich ganzheitlicher betrachtet werden, um so eine bessere Ausgangsbasis für Entscheidungen oder Diskussionen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;strong&gt;Eine Farbe pro Denkrichtung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Name bereits sagt, arbeitet dieses Vorgehen mit sechs verschiedenfarbigen Hüten, deren Farben eine bestimmte Art zu Denken symbolisieren. Das Besondere daran: Wenn die Technik in einer Gruppe angewendet wird, dann haben alle Personen zur gleichen Zeit, den gleichen Hut auf, d.h. alle betrachten zur gleichen Zeit den gleichen Aspekt. Dieses Vorgehen nennt de Bono auch paralleles Denken, da alle zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung denken und auch alle gemeinsam den Hut wechseln. Zum Beispiel könnten in einer Hut-Sitzung alle Teilnehmer gebeten werden, einmal zwei Minuten zu überlegen, wo Vorteile und Potenziale einer Sache liegen – und zwar unabhängig von ihrer ursprünglichen Meinung (ich bin dafür oder dagegen). Als nächstes könnten dann alle gemeinsam wiederum für eine bestimmte Zeit überlegen, wo Schwachstellen und Gefahren liegen.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:199 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;122&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/sechsdenkhte.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Hüte im Detail&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Vorgehen arbeitet mit den Farben weiß, rot, schwarz, gelb, grün und blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz und knapp vorgestellt stehen die Farben für folgende Arten des Denkens:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Weiß: Objektive Fakten und Fragen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rot: Emotionen, Intuition und Ahnungen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Schwarz: Gefahren, Schwächen, Nachteile&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gelb: Vorteile, Möglichkeiten und Chancen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Grün: Alternativen und neue Sichtweisen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Blau: Meta-Hut, dieser Hut strukturiert das Denken&lt;/ul&gt;Zu Anfang des Post habe ich die Sechs Denkhüte als einen Zwitter aus einem Framework und einem Denkwerkzeug beschrieben. Eine Mischform deshalb, da die Technik anhand einer bestimmten Hut-Reihenfolge &quot;abgespult&quot; werden kann, dann hat es stärker einen Werkzeugcharakter. Die Hüte können allerdings auch wesentlich umfangreicher und mächtiger eingesetzt werden, wenn eine Person bestimmt wird, die den blauen Hut auf setzt und sich aus den Inhalten heraus hält und damit als Moderator fungiert und die Hüte nach Bedarf variiert oder wiederholt (Framework-Charakter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ausführlicher (&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2007.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2007.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;) habe ich die Sechs Denkhüte bereits in 2007 einmal vorgestellt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html</guid>
    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>Rechtshirner, Linkshirner, kreative Chaoten and other bullshit</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/25-09-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/25-09-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=182</wfw:comment>

    <slash:comments>10</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=182</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Wie heißt es doch so schön in Eric Amblers Buch Dirty Story: &quot;&lt;em&gt;Never tell a lie when you can bullshit your way through&lt;/em&gt;&quot;. Ich will also weder die Zeitschrift &lt;em&gt;junge karriere&lt;/em&gt; noch Cordula Nussbaum und ihr &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/Organisieren-noch-oder-leben-schon/dp/3593384086/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1222344574&amp;amp;sr=8-1&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/Organisieren-noch-oder-leben-schon/dp/3593384086/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1222344574&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buch&lt;/a&gt; der Lüge bezichtigen; ich habe Frau Nussbaums Buch ja noch nicht einmal gelesen. Deshalb möchte ich zum Begriff &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/books.google.com/books?id=-x5XHgAACAAJ&amp;amp;dq=on+bullshit&#039;);&quot;  href=&quot;http://books.google.com/books?id=-x5XHgAACAAJ&amp;dq=on+bullshit&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bullshit&lt;/a&gt; greifen, der kein Schimpfwort ist, sondern Äußerungen beschreibt, die eng mit dem Humbug verwandt sind und sich von der Lüge untescheiden.  Was ich heute gelesen habe, war der Artikel in der Oktoberausgabe der junge karriere &quot;&lt;em&gt;Die Zukunft gehört den Chaoten&lt;/em&gt;&quot; und hier wird leider wieder mit einigen alten Mythen und schlicht falschen Aussagen über das Gehirn und Kreativität hantiert, die unsere Welt so schön einfach erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts gegen Populärwissenschaft, man kann nicht alles im Format von &lt;em&gt;Science&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Nature&lt;/em&gt; Artikeln publizieren, aber auch Populärwissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass ihr Futter aus aktueller wissenschaftlicher Forschung stammt und gewissen Gütekriterien entsprechen.&lt;br /&gt;
Schon gar nicht mehr aktuell schon inzwischen schon über 10 Jahre alt sind Forschungsergebnisse, die mit dem Mythos von Links und Rechtshirnen aufräumen. Umso trauriger, dass der Artikel nur von diesen Halbwahrheiten strotzt. &lt;br /&gt;
Hier ist nun mal das kritische Denken angesagt (im Gegensatz zu anderen Arten des Denkens, die ich auf diesem Blog oft beschreibe), dessen Ziel es ist, ein Theorie durch begründete Argumente zu verifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mythos 1: Es gibt Rechts- und Linkshirner&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:181 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;185&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/gehirn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Begonnen hat das Ganze mit der Splitbrainforschung von Prof. Sperry, der unterschiedliche Aktivitäten und eine Arbeitsteilung in den beiden Hirnhälften des Neokortex nachweisen konnte. Bei bestimmten Aufgaben schien mal die eine Hälfte aktiver und mal die andere. Von Sperry und seinem Forscherteam wurden allerdings nie die Behauptungen aufgestellt, dass sich nun alle Menschen in Links- und Rechtshirner aufteilen lassen und dass sich nun über unterschiedliche Merkmale verfügen, wie sie die Welt wahrnehmen (z.B. abtrakt oder konkret) und wie sie Informationen organisieren (z.B. sequentiell oder durcheinander). Hier gibt es übrigens tatsächlich unterschiedliche Stile, die allerdings nichts mit den Hirnhälften zu tun haben. Seit über 10 Jahren ist Grundkonsens der Hirnforschung, dass diese Hypothese der strikten Trennung nicht zu halten ist. Für zwei nichtwissenschaftliche Artikel siehe &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.psychologicus.de/newsticker/artikel.php?nummer=3346&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.psychologicus.de/newsticker/artikel.php?nummer=3346&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.focus.de/wissen/wissenschaft/siefers_hirnwelten/siefers-hirnwelten_aid_66850.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/siefers_hirnwelten/siefers-hirnwelten_aid_66850.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Ein anderes populärwissenschaftlich geschriebenes Buch vom Neurobiologen John Medina &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.brainrules.net/wiring&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.brainrules.net/wiring&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zeigt&lt;/a&gt; schön, wie einzigartig jedes Gehirn in Aufbau und Funktionsweise ist und wie haltlos und irreführend diese Einteilung ist.&lt;br /&gt;
Mit dieser inzwischen mehrfach widerlegten Behauptung der beiden getrennten Heimsphären arbeiten leider auch noch viele Anbieter von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; einer Technik, die die Arbeitsweise (und unterschiedliche Arten Informationen zu organisieren) unseres Gehirns unterstützt, aber nicht weil sie die angeblich dominante linke und die arme unterdrückte rechte Gehirnhälfte zusammenbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mythos 2: Kreative sind chaotisch und strukturierte Menschen sind eher unkreativ&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:180 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;239&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/flowerhead.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Jeder Mensch ist kreativ und kann sich kreativ ausdrücken! Eine ausführlicheren Überblick über Definitionen von Kreativität gebe ich im nächsten Post.&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kreativblog.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kreativblog.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruth Pink&lt;/a&gt; hat es in ihrem Buch &lt;em&gt;bewusst kreativ&lt;/em&gt; mal schön ausgedrückt. Kreativität ist &quot;strukturiertes Chaos&quot;. Ja, es ist etwas dran, dass das finden neuer Denkmuster und die Neukombination bestehender Elemente oft und meist unlogische Wege nimmt (ein Beispiel siehe &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) und nehmen muss. Das heißt jedoch nicht, dass kreative Leute generell chaotisch sind und strukturierte Leute unkreativ. Im Gegenteil, die Kreativitätsforschung zeigt seit Ende der 50er Jahre, dass es einen strukturierten Ablauf gibt, dem kreatives Denken folgt. Und es gibt unterschiedliche &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/14-05-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stile&lt;/a&gt; der Kreativität, eine These, die in einer Vielzahl an wissenschaftlichen Studien bestätigt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mythos 3: Kreativ wird man, wenn man die rechte Hirnhälfte stärkt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das sind sozusagen zwei falsche Aussagen gepaart (in einem Einfall von Kreativität fällt mir hier der Begriff Bullshit&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; ein).&lt;br /&gt;
Hierzu hat de Bono in seiner Reihe &lt;em&gt;letters for thinking managers&lt;/em&gt; vor über 10 Jahren schon geschrieben: &quot;&lt;em&gt;There is the added danger of fatalistic categorization: &#039;I am left brain.&#039; &#039;She is right brain,&#039; et cetera. This gives a totally false impression—for creativity can be learned by anyone&lt;/em&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
Kreativität äußert sich in verschiedenen Stilen und ist bei den meisten Menschen auf bestimmte Domänen beschränkt und kann von jedem Menschen gelebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Time Management for Creative People&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie gesagt, ich habe das Buch von Frau Nussbaum nicht gelesen, ich habe bisher nur unter dem Artikel aus der jungen karriere gelitten. Den amazon Kommentaren nach zu schließen, sind da sicherlich viele nützliche und auch funktionierende Tipps drin, die sicherlich auch ohne die oben genannten Mythen funktionieren.&lt;br /&gt;
Ein Buch das ich gelesen habe, und das ich nur empfehlen kann ist: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/08-08-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Time Management for Creative People&lt;/a&gt; von Mark McGuinness und das gibt es auch noch kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Sep 2008 15:07:01 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/25-09-2008.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>gehirn</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Bewusst oder unbewusst entscheiden?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-09-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-09-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=181</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=181</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In der gestrigen (18.09.08) Ausgabe des Handelsblatts erschien der Artikel &lt;em&gt;Der Bauch ist kein guter Ratgeber&lt;/em&gt; von Ulrich Kraft, der sich mit einer neuen wissenschaftlichen Studie zum Einfluss des unbewussten Denkens auf Entscheidungen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich beide im Artikel zitierten Studien nicht gelesen habe (und aus Zeitgründen auch nicht lesen werden), kann ich diese nicht einschätzen und mich nur auf die Angaben im oben erwähnten Artikel aus dem Handelsblatt stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von unbewusst wieder zurück zu bewusst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bis 2006 waren die meisten die Auffassung, man sollte wichtige und komplexe Entscheidungen durch Nachdenken und Abwägen treffen. Nach 2006 hat sich daran bei den meisten wohl auch nicht viel geändert, aber es kamen zumindest Stimmen und dann &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;url=search-alias%3Daps&amp;amp;field-keywords=bauchentscheidungen&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=bauchentscheidungen&amp;x=0&amp;y=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchtitel&lt;/a&gt; ins Spiel, die dazu rieten komplexe Entscheidungen dem unbewussten Denken zu überlassen, dem Bauch wie Ulrich Kraft das nennt. Der Wissenschaftler Ap Dijksterhuis von der Universität Amsterdam hat 2006 in einer Studie nachgewiesen, dass Menschen die komplexe Entscheidungen dem Unbewussten überlassen, die &lt;em&gt;besseren&lt;/em&gt;Entscheidungen treffen. Definitv besser können Entscheidungen wohl nur in wissenschaftlichen Experimenten sein, in der Welt außerhalb dieser Experimente kann man besser meist gar nicht eindeutig definieren. Das unbewusste Denken sei dem bewussten Denken überlegen. &quot;&lt;em&gt;Erklärt wird die angebliche Überlegenheit des Unbewussten damit, dass die Fähigkeit, Informationen bewusst zu verarbeiten, beschränkt ist. Gilt es, viele Faktoren zu berücksichtigen, gerät diese Kapazität an ihre Grenzen. &#039;Menschen, die sich Entscheidungen sehr genau durch den Kopf gehen lassen, beurteilen die relative Wichtigkeit verschiedener Pro und Kontra oft falsch&#039;, meint Dijksterhuis. Unbewusstes Denken sieht er hingegen als aktiven Prozess, der Informationen optimal organisiert und gewichtet – ohne Limit.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ergebnis ist einerseits im wahrsten Sinne des Wortes intuitiv, da wir uns auf die Intuition (nicht auf Reflexion beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhalts od. eines komplizierten Vorgangs) verlassen sollen. Andererseits kontraintuitiv, da die meisten Menschen wohl dazu neigen, bei wichtigen Entscheidungen gewissenhaft zu überlegen. Laut Dijksterhuis sollten wir dies unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat ihn Ben Newell von der University of New South Wales in Australien in einer kürzlich veröffentlichten Studie vorläufig widerlegt. Er hat in seinen Experimenten nachgewiesen, dass die unbewussten Entscheider keineswegs die besseren Entscheidungen treffen (zumindest laut Handelsblatt-Artikel). Im Gegenteil, das Unbewusste ist sehr anfällig für irrelevante Einflüsse wie z.B. den recency effect (den man auch von Vorträgen kennt). Ein sehr schönes Beispiel für weitere Einflüsse liefert auch ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/ideentower.blogs.com/ideentower/2007/12/video-wie-wicht.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://ideentower.blogs.com/ideentower/2007/12/video-wie-wicht.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Post&lt;/a&gt; aus dem letzten Jahr auf dem Ideentower Blog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusst die Aufmerksamkeit lenken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die nun neu veröffentliche Studie von Ben Newell argumentiert in die selbe Richtung wie andere Forscher und Denker, wie z.B. Edward de Bono. De Bono entwickelte seine sogenannten Direct Attention Thinking Tools (DATT). Diese &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=95&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt; (es gibt noch eine menge anderer) lenken ausgehend von bestimmten Situationen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte. De Bonos These ist die, dass durch das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit die Wahrnehmung einer Sache verändert werden kann und es absolut notwendig ist, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken. Man kann sich das ähnlich vorstellen wie das betrachten der gesamten Landkarte, bevor man sich für einen Weg entscheidet (siehe Bild). &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;199&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 15px; padding-top: 15px; padding-bottom: 15px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/explorativ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dies hat sich auch gestern im &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchner Denkclub&lt;/a&gt; wieder gezeigt, wo das Denkwerkzeuge PMI (Plus – Minus – Interesting) Thema des Abends war.&lt;br /&gt;
Denn, wenn wir die Aufmerksamkeit nicht gezielt steuern oder diese unbewusst nur auf bestimmte Elemente konzentrieren (z.B. warum etwas nicht funktioniert), kann es sein, dass uns wichtige Elemente entgehen. Unsere Logik fußt auf Wahrnehmung und logische Argumente sind meist nur so gut, wie die Wahrnehmung auf der sie basieren. Bekannt geworden sind in diesem Zusammenhang die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-03-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gorilla-Videos&lt;/a&gt; von Daniel Simons, Professor an der University of Illinois. Auch in der Zeitschrift GEOkompakt Nr. 15 gibt es einen Artikel von Henning Engeln (Die Erfindung des Ich), der sich mit Aufmerksamkeit beschäftigt. Dort wird Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung zitiert: &quot;&lt;em&gt;Ins Bewusstsein gelangt nur das, worauf die Aufmerksamkeit liegt&lt;/em&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Unbewusste ist eines von mehreren Kriterien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
De Bono und auch Ben Newell betonen, dass das Unbewusste (wie Intuition oder Ahnungen, die man nicht erklären kann) einen Platz im bewussten Denken haben und berücksichtigt werden sollten, aber eben auch nur ein Aspekt unter mehreren sind. In seinem bekannten Denk-Verfahren (ein Verfahren moderiert einen Denkprozess und setzt einen großen Rahmen um einzelne Denkwerkzeuge) die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6 Hüte&lt;/a&gt; hat de Bono mit dem roten Hut den Ahnungen und Intuitionen einen wichtigen Platz eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, wann der Gegenbeweis des Gegenbeweises aus Amsterdam kommt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 18:21:15 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/19-09-2008.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>emotionen</category>
<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Der neue Münchner Denkclub: ab dem 4. September 2008</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-08-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-08-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=172</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=172</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Im April 2007 habe ich den Denkclub München gegründet und hier auf dem Blog darüber &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-05-2007.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;. Was als Experiment begann hat sich im letzten Jahr schön entwickelt. Nach kurzer Zeit ist der Club auf fünf Mitglieder gewachsen und besteht seit einem Jahr in dieser Konstellation. Bisher haben wir uns immer im privaten Rahmen getroffen.&lt;br /&gt;
Nun haben wir in den letzten Monaten die Erweiterung des Clubs vorbereitet. Ab dem 4. September 2008 haben wir einen Raum in München (U-Bahn-Station Heimeranplatz) gemietet und werden uns alle zwei Wochen donnerstags für ca. 1,5 bis 2 Stunden treffen, um gemeinsam in einem geschützten Rahmen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=95&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt; einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist es, mit ca. 10 Personen einen feste Gruppe zu schaffen, die für ein halbes Jahr regelmäßig zusammen denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum ein Denkclub?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:154 --&gt;&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;120&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Denkclub.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Erdacht wurde das Konzept von Edward de Bono. Ziel des Denkclubs ist es, gemeinsam in einer angenehmen und geschützten Atmosphäre Denktechniken auszuprobieren, zu üben, diese auf verschiedene Themen anzuwenden und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.&lt;br /&gt;
Hintergrund des Clubs ist die Tatsache – und auch hier hat Edward de Bono viel Vorarbeit geleistet –, dass Denken eine Fähigkeit ist, die trainiert und verbessert werden kann. Dazu gibt es eine Vielzahl an Werkzeugen, die es dem Anwender ermöglicht, sein Denken in bestimmten Situationen gezielt und strukturiert zu steuern und damit &quot;besser&quot; zu denken und zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kick off am 4. September&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am Donnerstag den 4. September findet ein Kick off statt. Hierzu möchten wir Interessierte einladen, sich mit dem Thema Denkclub vertraut zu machen. Auf dem Kick off stellen wir das Konzept vor, geben einen Hintergrund zu Denken und Denktechniken und machen ein erstes Übungsbeispiel. &lt;br /&gt;
Das Kick off ist völlig unverbindlich. Nach dem Kick off können die Teilnehmer entscheiden, ob Sie Lust haben, dabei zu bleiben und mit uns gemeinsam das erste Halbjahr zu denken. Für die 10 Denktermine werden dann beim zweiten Treffen ein Halbjahresbeitrag von 50 Euro pro Teilnehmer  fällig, damit finanzieren wir die Raummiete. Es sei den, wir finden einen Sponsor &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Termine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Denkclub wird seine Themenschwerpunkte im Halbjahresrhythmus verändern. Hier die Termine für das erste Halbjahr: 04.09.2008, 18.09.2008, 02.10.2008, 16.10.2008, 30.10.2008, 13.11.2008, 27.11.2008, 11.12.2008, 15.01.2009, 29.01.2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Damit wir planen können, bitte ich Interessenten, sich per Mail rustler(at)creaffective(dot)de bei mir zu melden. Ich werde dann einige Tage vor dem Kick off letzte Details vermailen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bis bald und willkommen im Club! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Aug 2008 14:01:44 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/18-08-2008.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Interview with Dr. Michael Hewitt-Gleeson about thinking skills</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-07-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-07-2008.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=165</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=165</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.schoolofthinking.org/who/who-dr-michael-hewitt-gleeson/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.schoolofthinking.org/who/who-dr-michael-hewitt-gleeson/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dr. Michael Hewitt-Gleeson&lt;/a&gt; co-founded the &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.schoolofthinking.org&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.schoolofthinking.org&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;School of Thinking (SOT)&lt;/a&gt; together with Edward de Bono in 1979. He is author of numerous books, consultant on thinking, selling and leadership as well as speaker and trainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;433&quot; height=&quot;90&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/mhg.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Florian Rustler:&lt;/strong&gt; Michael, you created the School of Thinking (SOT). For some people that might be an unusual concept that you need a school that teaches you how to think. A lot of people are of the opinion that they know already how to think. Why is there a necessity for having a School of Thinking?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dr. Michael Hewitt-Gleeson: &lt;/strong&gt;That is a very good question, Florian, and one that I have been asked many times especially when we started it 29 years ago. Thinking is a human skill, like singing, running or breathing. Certainly breathing is something that all of us can do naturally. If you, however, want to become an opera singer you need breathing skills beyond the natural skills. You will have to develop beyond that natural ability and become a virtuoso. You will need to learn twists, and shortcuts and tricks. These tricks a coach might show you so that your skills develop above the normal level. It is all about the difference between a natural ability, that we all have, and a developed skill that makes you a virtuoso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Let&#039;s look at that natural ability to think. People by nature start out on different levels of that natural ability. Some are more sophisticated, others less. Could SOT training help the person who starts from the lower level to eventually overtake the other?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yes, it can. That is actually quite easy to achieve! The bigger challenge has to do with the different wiring of the brains in terms of culture. We all have a genetic brain that comes with certain evolved abilities that have been selected by nature over the millennia. But how the individual brain becomes wired up is very much determined by the culture it find itself in. For example, a Chinese brain may be wired up along the Confucian lines whereas a European or even Australian brain is strongly influenced by the logic-system which was developed by the Greek philosophers Plato and Aristotle and later spread around by the Europeans via the Christian church. This main software was been spread around by Christian missionaries and eventually also imported into Australia. This Greek software operates as the right/wrong model--that the world made up of right and wrong and that you should always avoid wrong answers and choose the right answers. So it becomes very interesting to train thinkers who have such different brain wiring in terms of their cultural background.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Does a different brain wiring in terms of cultural background require different thinking skills for people to develop? Do western logic-based brains require different training than Confucian-based brains?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yes, you can, of course, specifically look at the cultural wiring and develop bespoke trainings for a specific background. Or, you can do what we have done which is to create a generic universal brain software. The universal brain software is based on the genetic model of the human brain, so regardless of what your cultural background is, universal thinking tools or brain software are still useful for you to know and to use.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;This universal brain software is part of what you teach in the School of Thinking. Is that related to what you call CVS2BVS? What does that mean and why do thinking tools have these cryptic names and abbreviations?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:131 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;267&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/schalter.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;(Laughs) The concept of using abbreviations is widely used in training and I got it out of the military leadership training I received during service in the Australian army in the Viet Nam war – the most amazing training I have received so far. When you train 20-year old men to go into battle and to lead other 20-year old men you have to have very powerful training techniques. One of them is to tag a complicated set of instructions with very quick and easy trigger commands. In battle, complicated and often counter-intuitive skills had to be exercised in highly emotional circumstances where you don&#039;t have time to say a long paragraph but you might just say something like &quot;ambush left&quot; or &quot;eject, eject, eject&quot;! That command must immediately trigger a rehearsed and competent skill or reaction. So what you learn in the military is practice, repetition and rehearsal (PRR) and to learn powerful skills that can be triggered with a very short trigger pattern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CVS2BVS symbolizes a digital switch which flips from one position to another position. The first position is CVS, which is the &quot;current view of the situation&quot;. So whatever you are thinking at the moment, that is your CVS. Everyone has a CVS, no matter what your cultural background. CVS is a generic situation. The switch can now be moved from CVS to BVS which stands for the &quot;better view of the situation&quot;, which is measured as a ten times better view of the situation. We use this formula CVS X10 = BVS. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CVS2BVS enables you to escape. You can escape from your current view of the situation to a ten times better view of the situation. This BVS again is individual and unique for each individual thinker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;From my own experience teaching thinking, that is not an easy thing to do for many people, to consciously escape from the CVS and look for a BVS.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
That’s true. Especially logic-based thinkers tend to defend the ‘rightness’ of their CVS rather than to escape from it and search for a BVS. However the more you practice the skill the better you get at it and the easier it will be for the trained thinker to do it.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Let&#039;s get back to the right-wrong system you mentioned which is so dominant in the West ...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plato was one of the first in history who came with the concept of TRUTH, an arrangement of information that is so perfect that it would be called THE TRUTH. He noticed the more we thought, the more we explored and the more we examined, we could get closer and closer to what he called the truth. Plato wanted to promote the idea of thinking, exploring and experimenting so he established that concept of TRUTH. But, let&#039;s be fair to Plato: He claimed that humans could never get all the way there only the gods could have total and complete truth. The problem was that later the church monopolized the TRUTH concept and claimed that only they had THE TRUTH. Now, with this claim, we have an entirely different exercise which is defending the truth instead of exploring and searching for the truth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;That is the kind of behavior we can nowadays see in a lot of discussions ...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yes that is what we call the dichotomy, the dialectic of right versus wrong. There is no gray in between. You are either right or wrong. That can develop into an extremely narrow position as we see with various kinds of fundamentalists: We are right and god loves us and everyone else is wrong. Possibly so wrong that we may even justify killing them. That&#039;s of course an extreme version of this kind of thinking. Most people of course don&#039;t think that way and are open enough to change their mind but in an extreme version this kind of thinking can be very dangerous.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Jul 2008 07:34:21 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/15-07-2008.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>regeln</category>

</item>

</channel>
</rss>