Fremdsprachen lernen mit Mind Maps

Freitag, 8. Februar 2008

Hallo Herr Rustler

Sie haben schon über Mind Mapping und Lernen geschrieben. Mich würde interessieren, wie man Mind Maps für Fremdsprachen einsetzt. Ich frische im Moment mein Englisch auf frage mich, ob mir Mind Maps dabei helfen?

Danke schon mal für Ihre Antwort!

Raphael


Man kann Mind Mapping auch zum Lernen von Fremdsprachen einsetzen. Ich habe die Technik in der Vergangenheit bei Französisch und Spanisch angewandt.

Ich sehe folgende Bereiche, wo sich der Einsatz besonders anbietet:

  • Wortfelder
  • Vorbereitung von Vorträgen


Wortfelder
Ein Mind Map kann eine Vokabelliste nicht ersetzen, allerdings eignet es sich hervorragend zur Erstellung von Wortfeldern, um sich Vokabular zu einem neuen Thema zu erarbeiten. Man kann dabei so vorgehen, dass man sich zuerst ein Wortfeld in seiner Muttersprache erstellt und dann die Entsprechungen in der Fremdsprache dazu sucht. Eine Alternative ist es, die Sprachen zu mischen und unbekannte Wörter danach schrittweise in die Fremdsprache zu übersetzen.

Vorbereitung von Vorträgen
Auf meiner Website habe ich ein Beispiel für ein Mind Mapping Vortragsmanuskript. Ein solches kann man auch in einer Fremdsprache erstellen. Dadurch dass ausschließlich Schlüsselwörter verwendet werden, ist man gezwungen, frei zu sprechen und selbstständig ganze Sätze zu bilden. In der Muttersprache ist das kein Problem in der Fremdsprache ist das ein sehr gute Übung freies Sprechen zu trainieren. Ich empfehle, immer einen Testlauf zu machen, dadurch fällt es dann vor den Mitschülern wesentlich leichter.

Auch Grammatik kann man mit Hilfe von Mind Maps lernen. Unten stehend ist ein Beispiel, wie ich Mind Mapping vor einigen Jahren zum Französischlernen eingesetzt habe. Ich habe eine Mitschrift zum subjunctive erstellt, die mir als Überblick diente. Das ersetzt ein Grammatikbuch natürlich nicht, aber es hilft sehr gut, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und bereits Gelerntes zu wiederholen.

Schnelllesen, Visual Reading und Power Reading sind "ziemlich dämlich"!

Samstag, 24. November 2007

So wird zumindest Ernst Pöppel, Neurowissenschaftler am Institut für Psychologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität München in dem Artikel "Eine Dreiviertelstunde für Harry" in der Zeit von dieser Woche zitiert. Der Autor Tonio Postel testet darin verschiedene Schnelllesekurse in Form von DVDs oder Büchern und ist mit den Ergebnissen nicht sonderlich zufrieden.
Vor kurzem habe ich eine dreiteilige (Teil 1, Teil 2, Teil 3) Serie über das Schnelllesen gepostet, in der ich von den Vorzügen der Methoden berichte. Ist das also alles Quatsch? Muss man wenn man etwas "wirklich verstehen" möchte, langsam lesen?

Ein wichtiger Aspekt, um diese Frage zu beantworten fehlt im Artikel der Zeit: Das Vorwissen. Ob ich etwas verstehe, egal wie schnelle ich es lese, hängt auch vom Vorwissen ab. Ob ich etwas wirklich verstehe, werde ich wahrscheinlich nur im Gespräch mit dem Autor herausbekommen, denn alles was ich lese, stößt auf bereits vorhandene Muster in meinem Kopf, die mich das Gelesene interpretieren lassen.
Wie im Artikel meiner Meinung nach richtig angemerkt wird, muss man manche Texte langsam lesen (hierauf bin ich in Teil 1 meiner Schnelllesen-Serie eingegangen). Besonders dann, wenn die Informationsdichte sehr hoch ist und auch dann, wenn das Vorwissen gering ist. Dann benötigt das Gehirn einfach Zeit, um das Gelesene zu verarbeiten.
Allerdings, wenn das Vorwissen hoch ist oder der Text sehr einfach ist, dann kann man durchaus schneller lesen und trotzdem viel verstehen - und hier helfen die Techniken. Im Artikel klingt es ein wenig so, als würde man an jeden Text nach exakt dem gleichen Schema herangehen. Dass das nicht so ist, habe ich in meinen Post dargelegt. Wo ich dem Autor völlig recht geben muss: Der Lesegenuss beim Lesen eines Romans leidet beim Schnelllesen! Deshalb habe in Teil 3 meiner Serie explizit darauf hingewiesen, dass es sich vor allem um eine ökonomische Herangehensweise an Sachtexte handelt und hier widerspricht nicht einmal mehr Ernst Pöppel, sondern weist explizit darauf hin.

Nichts gegen Bücher, DVDs und andere Selbstlernmaterialien. Diese sind wundere Mittel, um Informationen und Inhalte zu übermitteln. Deshalb blogge ich ja auch! Was ich immer wieder betone (und wohl auch noch weiter betonen muss), Methoden und Techniken lassen sich nur begrenzt über nicht-interaktive Formate vermitteln. Das schreibe ich nicht, weil ich als Trainer Seminare verkaufen möchte. Methoden erlernt man durch das tun! Dabei macht (und muss und wird) man Fehler machen. Auf diese Fehler kann einen der Trainer hinweisen und den Lernenden schnell in die richtige Richtung lenken. Solange bis er es kann. Und das kann er im Seminar nach wesentlich kürzer Zeit als nach dem Lesen eines Buches! Es ist ganz normal, dass ich Autofahren nicht in einem DVD-Kurs erlerne, dazu muss ich zum Glück einen Fahrerlehrer zu Rate ziehen. Bei Denk- und Arbeitstechniken wird man wiederum zum Glück nicht dazu gezwungen, sich einen Lehrer zu suchen. Besser lernen und bessere Ergebnisse erzielen wird man mit einem Lehrer allerdings schon.

Schnelllesen – Teil 1

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Die Menge an zu lesenden Texten steigt immer weiter an. Durch das Internet und seine vielen Informationsquellen und die niedrigen Kosten diese zu verbreiten, nimmt die Datenflut immer stärker zu. Kürzlich habe ich wieder einmal in der Zeitung gelesen, dass der Großteil aller Büroarbeiter klagt, mit dem Lesen kaum mehr hinterher zu kommen und unter Informationsüberflutung zu leiden. Konsequenz: Vieles – darunter vielleicht auch relevante Information – wird gar nicht gelesen. Irgendwie muss man sich ja dagegen schützen. Deshalb haben Kurse, die Schnelllesetechniken vermitteln wieder Konjunktur.

Nicht immer sinnvoll
Ein Mann erzählt seinen Freund von seinen neuen Fähigkeiten im Schnelllesen: „Neulich habe ich 'Krieg und Frieden' in 30 Minuten schnell gelesen!“
„Echt? Wahnsinn! Und?“
„Es ging um Russland.“


Schnelllesen kann die Lesegeschwindigkeit verbessern und sehr viel Zeit sparen, ist aber nicht immer sinnvoll.
Wann setzt man es ein? Schnelllesetechniken erhöhen die Geschwindigkeit durch bestimmte Vorgehensweisen. Dabei wird der Text teilweise zerhackstückelt mehrmals gelesen und viele Dinge weggelassen, die beim normalen Lesen den Lesegenuss ausmachen. Ein Roman, den ich lesen möchte, um mich an der Geschichte und der Schreibkunst des Autors zu erfreuen ist kein Schnellleseobjekt. Ein Handbuch zur neuen Qualitätsrichtlinie, in dem ich eine Antwort auf zwei spezifische Fragen vermute hingegen schon. Schnelllesen macht also vor allem bei Sachtexten Sinn, die ich nicht zum Genuss lese. Wenn es mir darum geht in möglichst kurzer Zeit viel Information aus einem Text zu ziehen, dann helfen Schnelllesetechniken weiter. Solange es keine Internetsuchmaschinen gibt, die mir diese Arbeit abnehmen – und davon sind wir noch weit entfernt – muss dieser Suchvorgang noch von jedem Leser selbst erledigt werden.
Je nach Art des Textes wird die Lesegeschwindigkeit trotz des Einsatzes von Techniken variieren, auch das gehört zum Schnelllesen. Ein philosophisches Traktat werde ich anders lesen als einen Artikel im Focus.
Edward de Bono spricht auch von dense reading. Manche Texte müssen langsam gelesen werden, da die Informationsdichte sehr hoch ist und wir in den meisten Fällen eine gewisse Zeit benötigen, um das Geschriebene zu verstehen und zu verarbeiten.
Schnelllesetechniken erhöhen die Lesegeschwindigkeit und nehmen es in Kauf, dass nicht 100% des Textes verstanden werden, sondern vielleicht nur 80%. In vielen Fällen, auch im universitären Kontext, ist das völlig ausreichend.

Im nächsten Post möchte ich die Herangehensweisen der Schnelllesetechniken genauer vorstellen.

Bücher-Mappen

Samstag, 24. März 2007

Ein Punkt, der die Teilnehmer im Seminar immer wieder erstaunt und fasziniert sind Mind Maps, die den Inhalt eines ganzen Buches (vor allem Sachbücher) abbilden. Bild 1 und Bild 2 zeigen zwei Beispiele von Büchern von jeweils über 200 Seiten. Es handelt sich dabei nicht lediglich um einen Überblick oder eine kurze Zusammenfassung, sondern wirklich um alle für den Ersteller des Mind Maps relevanten Inhalte und Details eines Buches.





Um ein solches Buch-Map zu erstellen muss man ungefähr mit zwei bis drei Stunden zusätzlicher Zeit rechnen. Einmal erstellt, hat man dann in Sekundenschnelle wieder Zugriff auf den Inhalt eines Buches, auch nach langer Zeit noch. Der Inhalt bleibt außerdem viel stärker im Gedächtnis haften, als wenn man das Buch lediglich lesen würde. Wenn man also mit dem Inhalt eines Buches wirklich arbeiten muss, sind diese zwei Stunden eine lohnende Investition, die sich vielfach wieder auszahlt und sehr viel Zeit spart. Wie oft kommt es vor, dass man ein interessantes Buch liest, es wieder in den Schrank stellt und dann den Inhalt so gut wie wieder vergessen hat? Aus meiner Erfahrung sehr oft, wenn man sich keine Notizen macht.

Der Prozess
Die hier gezeigten Beispielmaps sind das Endergebnis eines Erstellungsprozesses, den ich nun vorstellen möchte:


  1. Während des Lesens wird von jedem Kapitel parallel zum Lesen ein Mind Map (auf DIN A4 oder DIN A3 Papier) erstellt. Immer wenn ich einen relevanten Inhalt lese, kann ich mein Mind Map erweitern. So habe ich am Ende eines Kapitels eine Mind Map Mitschrift.
    So verfahre ich mit jedem Kapitel, so dass ich am Ende zu jedem Kapitel ein Map habe (siehe Bild 3).
  2. Am Ende nehme ich mir alle meine Kapitel-Maps und vereinige diese zu einem großen Buch-Map (auf DIN A3 oder DIN A2). Dieser Teil ist noch einmal mit etwas Arbeit verbunden, da ich mir eine Struktur für dieses große Map überlegen muss und entscheiden muss, welche Zweige aus den Kapitel-Maps in das finale Map übernommen werden. Einige Inhalte aus den Kapitel-Maps werden sich überschneiden, so dass ich hier kürzen und aussortieren kann.
    Das Bild zeigt, wie sich das endgültige Map aus den verschiedenen Elementen der Kapitel-Maps zusammen setzt.



Was gibt es zu beachten?
Ich beobachte, dass viele Leute die Angewohnheit haben, einen Text erst einmal zu lesen und sich dann wichtige Punkte anzustreichen, um dann am Ende möglicherweise eine Mitschrift zu erstellen. Dieses Vorgehen ist bei einem einseitigen Text möglich, allerdings nicht bei einem Buch, das würde viel zu lange dauern. Beim oben beschriebenen Prozess wird das Map wirklich während des Lesens erstellt und ggf. später überarbeitet und verändert. Es muss nicht beim ersten Mal eine fehlerfreie Map herauskommen, im Gegenteil, der Prozess ist darauf angelegt, dass das Map später noch einmal überarbeitet werden kann.

Mind Mapping oder Business Mapping?
Muss man die Maps wirklich von Hand erstellen und dann wieder überarbeiten, oder kann man diese nicht gleich per Software mitmappen, z.B. mit MindManager?
Kann man schon, dadurch würde man sich auf alle Fälle Zeit sparen. Außerdem kann man das Map viel einfacher nachbearbeiten, weiterversenden etc., das spricht alles für den Computer.

Für das Erstellen eines traditionellen Mind Maps per Hand spricht, dass der Inhalt des Buches meist besser verarbeitet und vor allem besser gemerkt wird, wenn ein Map per Hand erstellt wird. Das selber Schreiben und Zeichnen eines Mind Maps anstelle des Tippens, ist für das Gehirn eine wichtiger Informationskanal, der beim Abspeichern von Informationen unterstützt. Außerdem ist ein handgezeichnetes Mind Map viel individueller und flexibler (Zeichnungen, Symbole etc.) als ein computergeneriertes Map und bleibt dadurch wesentlich besser im Gedächtnis. Deshalb erstelle ich meist ein Mind Maps, dass ich dann am Ende vorne in das Buch legen kann.

Ich empfehle hier, die beiden Herangehensweisen einfach einmal auszuprobieren. Es ist auch möglich, während des Lesens ein Mind Map zu erstellen und am Ende das finale Map am Computer zu erstellen.

Der Mythos der beiden Gehirnhälften

Dienstag, 6. März 2007

Vor mehr als 30 Jahren wurde der amerikanische Mediziner Roger Sperry weltweit mit seiner "Split-Brain"-Forschung bekannt. Grundlage bildete seine Forschung an Epilepsiepatienten, denen die Verbindung zwischen den beiden Hirnhemisphären corpus callosum durchtrennt wurde.
Dadurch konnte herausgefunden werden, dass die Gehirnareale für unterschiedliche geistige Fähigkeiten an verschiedenen Orten der Hemisphären angeordnet sind.
Die Schlussfolgerung, dass der Mensch deshalb mal die eine oder die andere Hemisphäre benutzt bzw. die eine andere oder andere Hemisphäre vernachlässigt, konnte nicht nur nicht bewiesen werden, sondern ist bereits seit mehreren Jahren widerlegt. Der Mythos der Gehirnhälften suggeriert seit Jahren, dass es in unserem Gehirn bei bestimmten geistigen Tätigkeiten, z.B. Sprechen oder Rechnen in der einen Hälfte ganz kräftig knistert, während die andere untätig in unserem Kopf liegt.
Auch die Behauptung das bestimmte Übungen deshalb besonders die eine oder andere Gehirnhälfte stärken oder stimulieren gehört in die Märchenkiste.

Durch moderne Technik kann man unserem Gehirn heute sehr schön beim Denken zusehen. Je länger man das Gehirn beobachtet und je mehr man davon versteht, desto deutlicher wird, dass bei den allermeisten Denkoperation die unterschiedlichsten Bereiche des Gehirns gleichzeitig aktiv sind (vgl. z.B. Spitzer: Lernen, 2003).
Um effektiv zu lernen und zu arbeiten ist es trotzdem äußerst hilfreich, wenn man weiß, wie unser Gehirn lernt und wie das bei verschiedenen Menschen unterschiedlich abläuft. Etwas mehr dazu in meine Post vom Methodenkongress: Teil1, Teil2, Teil 3

Anwenderporträt: Helga Fuß

Mittwoch, 31. Januar 2007

Frau Fuß, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).
Ich arbeite derzeit in der Immobilienbranche und bin dort in der Abteilung Mietenberechnung tätig.

Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?
Zum Mind Mapping bin ich durch das Kursangebot der IHK Akademie gekommen und zwar über meinen Arbeitgeber.
Gelernt habe ich es dann bei einem Seminar - geleitet von Herrn Rustler.

Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?
Ich erstelle meine Maps ganz "altmodisch" mit Papier und Farbstiften!

Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.
In erster Linie wende ich die Maps bei meiner beruflichen Weiterbildung an, um den immensen Lernstoff "handlich" zu gestalten!
Aber auch privat nutze ich die Map z.B. beim Lesen sehr umfangreicher Bücher, um die Person, welche darin vorkommen nicht zu vergessen und die Beziehungen der Personen untereinander nicht aus den Augen zu verlieren.

Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?
Ich sehe die Vorteile darin, daß ich den Lernstoff nochmals durchgehe und mir eine anschauliche Zusammenfassung des Gelernten erstelle.

Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?
Ich habe das Gefühl zu wenig in die Map (siehe Bild 1) )eingefügt zu haben und daher beschleicht mich dann die "Angst" wieder etwas zu vergessen. Andererseits möchte ich die Map aber auch nicht zu voll gestalten! Habe dann
die Bedenken, daß die Sache zu unübersichtlich wird - wiederum mit dem Effekt, daran zu zweifeln, ob ich mir das alles "abrufen" kann.



Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?

Derzeit nehme ich die Mind Maps nur für meine eigenen Zwecke her.


"Anwenderporträt: Helga Fuß" vollständig lesen

Positive Emotionen und Kreativität

Mittwoch, 20. Dezember 2006

Auf der heutigen Wissen-Seite (Seite 18) der Süddeutschen Zeitung wird auf einen Artikel aus der aktuellen Online-Ausgabe der Proceedings of the National Academy of Science verwiesen. Der dortige Artikel beschreibt eine Studie in der der Einfluss positiver Emotionen auf die Aufmerksamkeit und das Denken beschrieben wird.
So fördert gute Laune Kreativität und das Entstehen neuer Ideen, führt aber auch dazu, dass sich Versuchspersonen leichter ablenken lassen, da gehirninterne Filtersysteme abgesenkt werden. Dies führt allerdings auch dazu, dass Reize einfacher miteinander verknüpft werden können und so leichter kreative Ideen entstehen. Der Artikel der Süddeutschen Zeitung behauptet, dass Leute, die in negativer Stimmung sind, sich leichter auf "alltäglichen Kleinkram" konzentrieren können, da sie weniger leicht abgelenkt würden.
Prof. Manfred Spitzer (siehe auch das Post zum Vortrag von Manfred Spitzer auf dem Methodenkongress) beschreibt in seinem Buch Lernen, dass positive Emotionen mit einer erhöhten Lernleistung einhergehen, besonders wenn es darum geht, sich neue Dinge zu merken und neue Ideen zu produzieren. Allerdings kann auch Stress zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit führen, allerdings nur in Bezug auf geistige Routinen, also "alltäglichen Kleinkram". Diese Aussage deckt sich wiederum mit dem heutigen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Was unter Stress nicht möglich ist, ist das Entstehen neuer kreativer Ideen.
Dieses Phänomen hat vielleicht jeder schon einmal beobachtet, der neuen Stoff oder eine neue Technik gelernt hat, diese eigentlich auch benutzen konnte, dann aber in einer Stresssituation wieder in die alten Handlungsmuster zurück gefallen. Hier kommen nun wieder die lange verankerten Routinen zum tragen und überschreiben sozusagen die noch nicht tief verankerten Lerninhalte.

Methodenkongress - Teil 3

Samstag, 9. Dezember 2006

Mit aktivierenden Methoden vom Wissen zur Handlungskompetenz (Prof. Wahl)



Das Wichtigste in Kürze:

  • Größtes Problem in der Didaktik ist es, Gelerntes auch in Handeln überzuführen.
  • Lernen hängt von den Faktoren Vorkenntnisse, Intelligenz und Motivation ab.
  • Lernen läuft in drei Phasen ab:

    • An bisheriges Handeln und Wissen anknüpfen
    • Das aktive Lernen von neuen Inhalten
    • Neues Handeln in Gang bringen.

  • Durch aktivierende Methoden kann der Übergang vom Wissen zum Handeln erleichtert werden.


Prof. Wahl, Leiter des Kontaktstudiums Erwachsenenbildung, an der pädagogischen Hochschule Weingarten versuchte in seinem Vortrag Auswege für das im Unterricht und Training oft vorkommende Eunuchenproblem zu finden. Von einem Eunuchenproblem spricht man, wenn jemand weiß, wie es gehen müsste, es aber nicht tun kann. Daher bedarf es aktivierender Methoden, die dem Lernenden auch zu neuem Handeln verhelfen.

Ob und wie gut jemand lernt, hängt von drei Faktoren ab: Den (1) Vorkenntnissen, der (2) Intelligenz und der (3) Motivation.
Im Gegensatz zur Volksmeinung hat sich laut Wahl in empirischen Studien gezeigt, dass vor allem die Vorkenntnisse entscheidend sind. Hat jemand Wissen, an das er anknüpfen kann, dann fällt es um so leichter, neues Wissen hinzuzufügen. Hier besteht das sogenannte Wissensparadox: Wer hat, dem wird gegeben. Wer nicht hat, dem wird genommen.
Intelligenz fasst Prof. Wahl vor allem als Dekodierkompetenz auf, das heißt wie gut jemand in der Lage ist Aufgaben zu begreifen, zu dekodieren.
Motivation ist ein Faktor der das Lernen unterstützt und voranbringt und besonders auffällt, wenn er nicht vorhanden ist, aber sie spielt nach Prof. Wahl nicht die herausragende Rolle, die man ihr oft zuschreibt.





Aktivierende Methoden müssen auf allen drei Ebenen des Lernens greifen. Diese Phasen sind nach Prof. Wahl:
(1)An bisheriges Handeln und Wissen anknüpfen
(2)Das aktive Lernen von neuen Inhalten
(3)Neues Handeln in Gang bringen

In der ersten Phase geht es darum, vorhandenes Wissen abzurufen und zu ordnen. Dies ist auf viele Weisen möglich, wobei Prof. Wahl explizit die kognitive Karten (z.B. Mind Maps) anspricht, um wissen abzurufen.
In der zweiten Phase geht es darum, neue Inhalte aufzunehmen. Ideal dafür ist die Sandwich-Methode, die abwechselt zwischen passiven Phasen, wo die Lernenden Wissen lediglich aufnehmen und aktiven Phasen, wo das Wissen gleich erprobt und angewendet wird. Das Abwechseln der Phasen erinnert dabei an einen Sandwich, der aus verschiedenen übereinanderliegenden Schichten besteht. Der Wechsel zwischen passiven und aktiven Phasen hilft, die kurze Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen zu überbrücken. Im Schnitt kann sich niemand länger als lediglich 15 Minuten konzentrieren.

Auch während der zweiten Phase können wieder Mind Maps zum Einsatz kommen. Nun werden sich nicht dazu benutzt, Wissen lediglich abzurufen, sondern dafür, neue Inhalte bewusst zu ordnen und zu strukturieren. Ein Beispiel für eine solche Struktur, in Form einer Vortragsmitschrift findet sich am Ende des ersten Blog-Eintrags zum Methodenkongress vom 04.12.06.

Die dritte und letzte Phase wird oft unterschätzt. Hier versucht man mittels Vorsatzbildung und innerer Bilder das neu gelernte Handeln in den Alltag mitzunehmen. Nach Prof. Wahl werden in Seminaren oft viele Dinge gelernt und auch angewandt, aber nach dem Seminar nicht mit in den Alltag mitgenommen. Erheblich unterstützt werden kann dies durch schriftliche Vorsätze und Ziele, die einen gewissermaßen in die Pflicht nehmen, die Vorsätze auch umzusetzen.
Hilfreich ist es auch, sich ein inneres Bild der Umsetzung zu machen. Dabei stellt man sich möglichst ausführlich und detailgenau vor, wie man das neue Wissen anwendet und umsetzt. Dieses Bild fungiert wie eine Art Plan oder Vision auf die man nun hinarbeiten kann.

Methodenkongress - Teil 2

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Für den ersten Teil lesen Sie den Beitrag vom 04.12.06

Systemische Methoden in der Didaktik (Prof. Reich)


Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei systemischen Methoden spielen die Beziehungen zwischen den Personen eine wichtige Rolle, diese haben daher immer Vorrang.
  • Lernen wird neben Beziehungen beeinflusst durch Vorwissen und Motivation.
  • Beispiele für systemische Methoden sind Feedback, zirkuläres Fragen und paralleles Denken.


Nach dem Vortrag und dem anschließenden Forum von Manfred Spitzer, ging es für mich in das zweite Forum mit Prof. Reich.
Prof. Kersten Reich (Prof. für Pädagogik an der Universität Köln) wollte mit seinem Vortrag "Systemische Methoden in der Didaktik" einen Einblick geben, wie systemische Methoden, die bisher vor allem in der Beratung eingesetzt wurden, für die Didaktik genutzt werden können.
Systemische Methoden stammen aus dem Konstruktivismus, der grob vereinfacht gesagt, die Welt durch die Brille von Systemen betrachtet (so ist auch der Mensch ein System) und davon ausgeht, dass sich diese Systeme gegenseitig beeinflussen, bzw. selbst hervorbringen. Im Sinne von menschlichen Systemen heißt das, dass vor allem die Beziehungen zwischen den Menschen eine entscheidende Rolle spielen, daher auch der überwiegende Einsatz dieser Methoden in der Beratung und dem Coaching.


Nach dieser Denkweise laufen beim Lernen drei Prozesse ab:

  • Konstruktion
  • Rekonstruktion
  • Dekonstruktion


Konstruieren: Der Lernende setzt die neuen Inhalte mit bestehenden Denk-Mustern und sich selbst in Beziehung, damit werden neue Assoziationen gebildet. Welche neue Assoziationen gebildet werden, hängt von bestehendem Wissen und Erfahrungen ab.
Danach versucht der Lernende den Lerngegenstand sinnvoll zu rekonstruieren, nur wenn das gelingt, kann man auch lernen. Schließlich wird der Lerninhalt dekonstruiert, d.h. entweder verändert oder wieder vergessen.
Beim Lernen sind drei Elemente besonders wichtig: Es muss (1) Vorwissen in irgend einer Form vorhanden sein, damit ein Lernender die neuen Inhalte mit Bekanntem verknüpfen kann. Prof. Wahl wird das Vorwissen in seinem Vortrag am nächsten Tag sogar höher gewichten, als die Motivation, die in der "Alltagstheorie" und von vielen "Gurus" immer als der wichtigste Faktor für erfolgreiches Lernen betrachtet werde.
Neben dem Vorwissen ist (2) der Kontext ein weiterer Aspekt. Der neue Lerninhalt muss in einen bestehenden eingefügt werden, er steht nicht abstrakt für sich. Übertragen auf Unterricht und Trainings heißt das, die Lernenden viel ausprobieren zu lassen und dadurch unterschiedliche Zugänge zum Thema zu ermöglichen, um Erinnerungen und Assoziationen zu bilden.
Die (3) Beziehungen zwischen Lehrendem und Lernendem sind nach Prof. Reich am wichtigsten. Die emotionale Komponente spielt für den Lernerfolg eine entscheidende Rolle, das bedeutet einerseits, dass sich der Trainer oder Lehrer um ein angenehmes und lernförderliches Klima kümmern muss und andererseits, dass Probleme auf der Beziehungsebene immer Vorrang vor allem anderem haben müssen.

Systemische Methoden

Im Anschluss versuchte Prof. Reich einige der systemischen Methoden an konkreten Beispielen näher zu erläutern.
Denn meisten bekannt, aber wahrscheinlich nicht bewusst, dass es sich um eine systemische Methode handelt, ist das Feedback. Richtig angewendet drückt der Feedbackgeber sein Empfinden und seine Wahrnehmung der Handlungen des anderen aus.
Eine weitere Technik ist z.B. das zirkuläre Fragen, bei dem man versucht, eine Situation aus Sicht eines anderen zu sehen. Anstelle von "Warum schreien die Männer?" würde man nach dieser Technik fragen "Was glaubst du, denkt Petra, wenn sie sieht, dass um sie herum alle Männer schreien?". Das klingt sehr kompliziert an und ist es auch! Es ist ziemlich schwer, diese Art von Fragen zu bilden. Sinn und Zweck für Unterricht und Trainings ist es, die Lernenden ein Situation aus sicht eines anderen analysieren zu lassen. Dadurch erweitert man seine Perspektiven und ist gezwungen viel stärker über ein Thema zu reflektieren.

Zum Abschluss verwies Prof. Reich auf Edward deBono und sein Konzept des parallelen Denkens. Für mich war dieser Teil natürlich besonders interessant, da mein Seminar 5-Typen-Denken, auf diesem Konzept basiert. Paralleles Denken heißt, ein Thema bewusst von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und diese Blickwinkel alle in die Betrachtung mit einzubeziehen. Denkrollen oder Denktypen, die für den Zeitraum einer Denkrunde eingenommen werden, erleichtern es, in Richtungen zu denken, die nicht unbedingt den eigenen entsprichen.
So kann man z.B. die Frage ob man seinen momentanen Job wechseln sollte und ein anderes Angebot annehmen sollte nach verschiedenen Denktypen analysieren und so ein umfassenderes Bild dieser Frage bekommen und seine Entscheidung leichter und/oder fundierter treffen.

Die Universität Köln hat einen Online-Methodenpool entwickelt, der verschiedenste didaktische Methoden und Techniken vorstellt und ausführlich erklärt.

Methodenkongress – Teil 1

Montag, 4. Dezember 2006

Das Wichtigste in Kürze:


  • Transfer von Wissenschaft in die Praxis erfolgt zu langsam
  • Wir lernen Details und Einzelheiten nur schlecht, unser Gehirn sucht nach Regeln und Mustern
  • Stress und Angst verhindern das Lernen und zerstören Kreativität
  • Positive Emotionen und Lernen hängen systematisch eng zusammen


Unter dem Motto "vom Wissen zum Handeln" fand am 01. und 02. Dezember der Münchner Methodenkongress statt. Zwei Tage lang weihten die Vertreter der Wissenschaft aus Neurobiologie, Pädagogik und Psychologie die Praktiker in Form von Vorträgen und Workshops in die neusten Forschungsergebnisse ein. Ziel der Methodenkongresse, die an sechs Stationen in ganz Deutschland stattfanden, ist es, das Wissen und die Erkenntnisse in die Praxis, d.h. an die Schulen, Universitäten und Unternehmen zu bringen, um es dort anzuwenden und umzusetzen.
Egal ob Student, Mitarbeiter, Dozent oder Führungskraft, wir alle sind Lernende und manchmal auch Lehrende. Um mit der Vielfalt der sich ständig wechselnden Medien und der damit verbundenen Informationsflut umgehen zu können, brauchen wir geeignete und wirkungsvolle Methoden, das Wissen zu vermitteln und aufzunehmen.

Manfred Spitzer: „Deutsche sind Weltmeister im Trennen von Müll und Kindern“

Den Auftakt machte Manfred Spitzer, Gründer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm und wohl der in der Öffentlichkeit bekannteste deutsche Neurowissenschaftler. In seinem Vortrag Gehirnforschung und Lermmethodik ging er vor allem auf die neurobiolgischen Grundlagen des Lernens ein.
Die Hirnforschung und die Pädagogik haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, die leider gar nicht oder nur viel zu langsam in der Praxis ankommen; mit negativen Konsequenzen, wie Spitzer fürchtet: "Wenn der Transfer nicht klappt, dann nähen wir in 20 Jahren die T-Shirts für die Chinesen."




Unser Gehirn ist eine Lernmaschine, wir lernen also immer, die Frage ist nur, was wir lernen und ob wir das lernen, was gerade von uns verlangt wird. Unser Gehirn ist grundsätzlich schlecht auf das Lernen von Einzelheiten oder Details eingestellt, ganz einfach deshalb, weil sich das Auswendiglernen von Details in der Evolution als nicht überlebenswichtig herausgestellt hat, sondern eher Ballast darstellt und daher meist genauso schnell wieder vergessen wird, wie er für Prüfung gelernt wurde. Das zeigte sich eindrucksvoll daran, das fast alle im Saal anwesenden Teilnehmer an einfachen Wissensfragen für die Grund- und Mittelstufe grandios gescheitert sind.
Unser Gehirn sucht vor allem nach Mustern und Regeln. Mit einem Verständnis von Mustern und Regeln kann man in den meisten Situationen adäquat reagieren, ohne Details wissen zu müssen. Wenn ich die Grammatik einer Sprache beherrsche, kann ich selbst Sätze bilden und komme nur mit Stichwörtern aus, die die wichtigsten Wissensinhalte repräsentieren. Es besteht keine Notwendigkeit, alle Sätze Wort für Wort aufzuschreiben oder gar auswendig zu lernen. Dieses Prinzip macht sich u.a. die Methode des Mind Mapping zu nutze.

Welche Faktoren beeinflussen nun das Lernen?

Nach Spitzer ist dies einmal die Wiederholung. Je öfter ich eine Sache wiederhole und übe, desto wahrscheinlicher bleibt diese in meinem Gedächtnis. Wer mit der Hand eine heiße Herdplatte berührt, muss das allerdings nicht mehrmals wiederholen, bis er es verstanden hat, dass dieses Verhalten unvorteilhaft ist. Wer sich Hals über Kopf verliebt, muss den Namen der/des Angebetete(n) meist auch nur einmal hören, um sich diesen merken zu können. Wenn Emotionen an einem Lernvorgang beteiligt sind, geht das lernen bedeutend schneller.
Der Schluss vieler Lehrer und Führungskräfte, dass unter Angst und Druck deshalb die beste Leistung erbracht wird, ist allerdings grundlegend falsch. Wer unter Angst und damit Stress lernt, behält zwar unter Umständen den Lerninhalt, speichert aber damit gleichzeitig die Angst mit ab. Immer wenn diejenige Person an den Inhalt denkt, steigt die Angst und das Stresserlebnis wieder mit hoch. Dies führt auf lange Sicht sogar zu einem beschleunigten Absterben von Gehirnzellen und ist damit doppelt negativ. Wenn unter Angst und Stress gelernt wird, wird jegliche Kreativität im Keim erstickt. Neue Ideen und Möglichkeiten entstehen so sich nicht, im Gegenteil, "Angst zerstört Kreativität." Daher Spitzers Seitenhieb auf das deutsche Schulsystem, das Kinder bereits in der Grundschule unter enormen Stress setzt, weil alle Schüler nach der vierten Klasse in eine Schublade sortiert werden. Ein anderer Referent drückte es folgendermaßen aus: "In Deutschland haben wir wahrscheinlich das schlechteste Schulsystem der Welt, trotzdem haben wir einige der besten Schulen."

Freude – der Lernturbo

Genau den gegenteiligen Effekt haben positive Emotionen. Wird mit Freude oder positiven Emotionen gelernt, werden im Gehirn Glückshormone freigesetzt. Es wird das gleiche Zentrum im Gehirn aktiv, dass auch bei Drogensüchtigen während des Drogenkonsums aktiv wird. Immer dann, wenn wir beim Lernen Freude empfinden und positiv von uns selbst überrascht werden, wird das Frontalhirn aktiviert, das unser Arbeitsgedächtnis beinhaltet: Es wird gelernt, die Verhaltensweise, die uns gerade positiv überrascht hat, wird gespeichert! D.h. immer dann, wenn wir plötzlich etwas können, wenn etwas besser läuft als erwartet, wird diese Verhaltensweise gelernt. Diese Art zu lernen, hat früher das Überleben gesichert. Die Grundregel hierfür lautet daher: "Positive Emotionen und Lernen hängen systematisch eng miteinander zusammen."

Im anschließenden Forum konnte Spitzers Ergebnisse in der Diskussion noch weiter vertieft werden. Ein wichtiger Punkt, der hier zu Sprache kam: Nicht nur der Lernende muss Spaß haben, sondern vor allem zuerst einmal der Lehrende. Wenn ich als Lehrer, als Trainer, als Führungskraft von dem was ich tue überzeugt bin, wenn es mich begeistert, dann kann ich diese Begeisterung auch auf andere übertragen. Andersherum gilt diese Kenntnis natürlich auch. Wenn ich selbst keine Lust habe, kann ich nicht erwarten, anderen etwas beizubringen.

Das Mind Map zum Vortrag von Manfred Spitzer (zum Vergrößern auf das Bild klicken):