Beschreibbare Tapeten

Wäre es nicht super, wenn man in einem Raum die komplette Wand als Schreibfläche nutzen könnte, um dort nach Belieben Ideen festzuhalten und zu zeichnen?
Es gibt Whiteboards in den üblichen Größen und sogar überdimensionierte Whiteboards, die die Größe der ganzen Wand einnehmen können.
In einer Sendung des Arte Magazins Chic bin ich auf beschreibbare Tapeten aufmerksam geworden. In Frankreich hat die Firma The Collection diese entwickelt. Das Unternehmen gibt sich jedoch größte Mühe nicht im Internet gefunden zu werden.
Ein ähnliches Produkt mit dem Namen VAN DER ROLLE bietet die Firma GMK aus Deutschland an. Deren Tapete lässt sich als Schreib- und Projektionsfläche nutzen und hat im Gegensatz zu Whiteboards den Vorteil, dass diese dünn, leicht und flexibel zuschneidbar ist. Ich vermute mal, dass die Tapete auch günstiger ist, als ein Whiteboard, das muss ich aber erst noch herausfinden.

Definitiv eine interessante Möglichkeit, um den Raum als flexible Schreibfläche zu nutzen.

Ich sehe eine Reihe von Vorteilen:

  • die Schreibfläche ist nicht auf die Fläche eines Whiteboards, eines Papiers oder eines Bildschirms begrenzt
  • man kann so mehr auf einmal sehen und festhalten
  • die Tapete lässt sich als Ideenspeicher nutzen, ähnlich wie bei der Methode des Brainwriting
  • man kann so über einen längeren Zeitraum Ideen entwickeln
  • es entsteht ein anderes positives Raumgefühl
  • statt nur zu sitzen kann man nun in Bewegung und im Stehen arbeiten
  • die Energielevel der Teilnehmer einer Besprechung ist höher, wenn sich nicht alles ausschließlich im Sitzen abspielt


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Kommentare

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  1. Sandra schreibt:

    Keep it simple: Jede normale Papiertapete ist beschreibbar. Bzw. gibt u.a. im Künstlerbedarf oder bei Verpackungsherstellern große Papierrollen, die man unterschiedlich an die Wand bringen kann, je nachdem ob man sie ablösen und ggf. aufbewahren will, oder ob die Wand immer nur partiell wieder überstrichen oder überklebt werden soll und somit immer weiter wächst und sich entwickelt.

    Ich kaufe mir ab und zu im Baumarkt eine billige Angebotstapete und gehe mit verschiedenen Materialien drauf los. Da wird geklebt, gemalt, gekritzelt, gestempelt, collagiert. Ich klebe sie nicht an die Wand, sondern befestige sie einfach mit Nägeln und Klammern.

    Häppy Criäting

  2. Florian Rustler schreibt:

    Danke für den Tipp. Das ist sicherlich eine einfache und günstige Alternative. Mir gefällt jedoch auch die Vorstellung, dass ich meine Wand wie ein Whiteboard einsetzen kann und es danach wieder abwischen kann bzw. während des Entstehens nur Teile davon entfernen kann.

    Nachteil bei dieser Variante ist, dass ich nicht darauf kleben kann, wie von dir beschrieben.

    Viele Grüße

    Florian

  3. Ralf Heitmann schreibt:

    Kann da Florian zustimmen. Finde die Idee auch Klasse. Aber die Wand sieht dann nach einiger Zeit sicherlich wie bei einem Psychopathen aus =)

  4. Knut O.E. Pankrath schreibt:

    @ Florian

    Zum Stichpunkt Preise herausfinden möchte ich für den Fall, dass Du es übersehen hast, kurz darauf hinweisen, dass der Hersteller auf http://www.vanderrolle.de/pdf/VanDerRolle_Katalog_de_LowRes.pdf die eigenen Preise nennt. Zusätzlich haben die auch einen wie ich finde kundenfreundlich wirkenden call-back-button auf der Seite.

    Das mit einem Transport einen größeren Denk- und Konzeptionsarbeit von einem Quellort lässt sich vielleicht ansatzweise mit einem digitalen Schnappschuss lösen, der am Zielort im Optimalfall per Beamer auf Größe gebracht wird, um z.B. einen Projektzwischenstand beim Klienten vorzuführen.

    Insgesamt auf jeden Fall eine spannende Idee, wenn einem die klassische Mindmap auf dem Rechner nicht haptisch und werkelig genug ist...

    Gruß Knut


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