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    <title>creaffective Blog</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/</link>
    <description>systematische Kreativität &amp; Innovation, 有系統的創意 &amp; 創新. Florian Rustler &amp; Dao-Wen Chang</description>
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    <title>Was hätte Ihr Unternehmen mit jemandem wie Steve Jobs gemacht? Vermutlich gefeuert!</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-05-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:663 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;294&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/SteveJobs.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Quelle: Matt Yohe, Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/File:Steve_Jobs_Headshot_2010-CROP.jpg)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;In Hinblick auf die Innovationsleistung wären im Moment wohl viele Firmen gerne mehr wie Apple. Ein Unternehmen, das in den letzten Jahren eine erfolgreiche Innovation nach der anderen in den Markt eingeführt hat. Viele dieser Innovation waren dabei nicht nur inkrementell, wie das jetzige iPhone 4, sondern semi-radikal (d.h. es wurde eine neue Technologie oder ein neuer Markt genutzt), wie bei der Einführung von itunes oder des iPhones und des iPads. Diese Arten von Innovationen sind wesentlich schwerer zu erreichen als inkrementelle Innovationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei scheinen sich alle einig zu sein, dass diese Erfolgsgeschichte ohne Steve Jobs so nicht stattgefunden hätte. Gregg Fraley hat auf seinem Blog kürzlich einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.greggfraley.com/blog/2012/04/06/if-steve-jobs-worked-for-you-youd-probably-fire-him/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.greggfraley.com/blog/2012/04/06/if-steve-jobs-worked-for-you-youd-probably-fire-him/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;interessanten Artikel&lt;/a&gt; veröffentlicht und sich gefragt, was die meisten heutigen Unternehmen wohl tun würden, wenn der junge Steve Jobs bei ihnen anfangen würde zu arbeiten. Die Antwort: Die meisten Unternehmen würden Steve Jobs früher oder später wohl feuern, wenn sie ihn nicht gleich beim Erstinterview abgelehnt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rückblick auf die Leistungen von Steve Jobs, kann man sich nur vor ihm verneigen und viele halten ihn für einen genialen innovativen Denker. Wenn man den jungen Steve Jobs heute einstellen würde und seine späteren Leistungen noch nicht absehbar wären, dann würde er vielen wohl als schwierig, störrisch und aufmüpfig erscheinen, als jemand der viel Zeit mit scheinbar irrelevanten Dingen verplempert, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Der roten Faden im Lebenslauf ist natürlich auch nicht sichtbar. Steve Jobs war jemand der „think different“ wirklich lebte. Einerseits würden die meisten Unternehmen an der Oberfläche sicherlich unterschreiben, dass „think different“ wünschenswert ist. Jemand wie Steve Jobs wäre jedoch vielen zu radikal und zu unterschiedlich in seiner Denkweise. Sein Denkstil wäre zu weit „außerhalb der Norm“.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Kreative Denkstile lassen sich messen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Kreativität ist eine Fähigkeit, die alle Menschen haben und weiter entwickeln können. Nicht jeder ist jedoch auf dem gleichen Gebiet kreativ und nicht jeder ist auf die gleiche Art und Weise kreativ. Diese unterschiedlichen Weisen des Kreativseins bezeichnet die Kreativitätsforschung auch als den kognitiven Stil der Kreativität. Der kognitive Stil der Kreativität drückt die individuellen Präferenzen der kreativen Problemlösung aus. Präferenz sagt dabei nichts über das Level der Kreativität aus, sondern deutet an, wo im kreativen Prozess und auf welche Art jemand eher Energie erhält oder Energie verliert. Dieser kognitive Stil wirkt direkt auf das Verhalten einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kognitive Stil der Kreativität lässt sich messen. Zwei valide und langjährig erforschte Instrumente sind das Kirton Adaption-Innovation (KAI) Inventory und Foursight, das wir von creaffective in unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; und Teambuilding-Maßnahmen einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Steve Jobs als Innovator&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die Adaption – Innovation Theorie von Kirton sieht ein Kontinuum der kreativen Präferenzen von stark ausgeprägten Adaptoren bis hin zu stark ausgeprägten Innovatoren. Der Begriff Innovatoren ist hierbei leider missverständlich, weil er impliziert, dass die Adaptoren nicht kreativ sind, bzw. die Innovatoren kreativer sind. Beides kann man so nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mit adaptiven Präferenzen der kreativen Problemlösung bevorzugen eher strukturierte Probleme, sind stärker auf Konsenslösungen auf und sind innerhalb bestehender Paradigmen kreativ. Das führt dann eher in Richtung inkrementelle Innovation. Sie sind auf der Suche nach einer besseren Lösung.&lt;br /&gt;
Menschen mit innovativen Präferenzen bevorzugen schwach strukturierte Probleme, suchen selten den Konsens und haben oft Schwierigkeiten sich Gruppennormen und Regeln unterzuordnen. Innovatoren brechen bestehende Paradigmen. Innovatoren sind auf der Suche nach einer andersartigen Lösung. Beide Arten sind wichtig!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Berichten und Beschreibungen, die ich über Steve Jobs lese, würde ich Jobs auf der KAI-Skala stark auf der Innovatoren-Seite sehen. Kirton schreibt in der Einleitung seiner KAI-Theorie, dass Innovatoren mit einer Punktzahl weit außerhalb des normalen Korridors (dort wo die Mehrheit der Bevölkerung landet) mit hoher Wahrscheinlichkeit in kein Angestelltenverhältnis passen, weil sie sich zu weit außerhalb der bestehenden Paradigmen bewegen bzw. den erträglichen Rahmen der meisten Organisationen sprengen würden.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Bewusstsein über die eigenen den persönlichen Stil der Kreativität hilft, besser in Teams zu arbeiten und bessere Ergebnisse zu erzielen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Instrumente, die kognitive Stile der Kreativität messen, sind nicht dazu entwickelt worden, um Menschen in irgendwelche Schubladen zu stecken. Wichtig ist zu wissen, dass es hier weder gute noch schlechte Werte gibt. Unternehmen brauchen unterschiedliche kognitive Stile, um zu Innovation zu kommen. Die unterschiedlichen Stile spielen ihre Stärken an verschiedenen Stellen des Innovationsprozesses aus und sind für verschiedene Arten der Innovation besonders relevant.&lt;br /&gt;
Bewusstsein über die persönlichen Präferenzen der kreativen Problemlösung hilft dabei,&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;das eigene Verhalten und das Verhalten anderer im kreativen Prozess besser zu verstehen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Stil-Unterschiede positiv zu nutzen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;bessere Teams zusammen zustellen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Arbeit in Teams besser aufzuteilen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;zu besseren Ergebnissen zu kommen&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Die Krux mit den Präferenzen ist, dass sich gleich und gleich gern gesellt. Menschen mit ähnlichen kognitiven Stilen empfinden die Zusammenarbeit meist als sehr angenehm, wohingegen unterschiedliche Stile, oft zu Reibungen führen können. Das führt dazu, dass Unternehmen und Teams gerne Menschen rekrutieren, die ähnlich ticken, oder diejenigen die anders ticken, es schwer haben, gehört zu werden! Wenn diese Unterschiede zu groß sind und es kein Bewusstsein für diese Stilunterschiede gibt, kann dies schnell zu Konflikten führen. Bei jemandem der weit im Innovatoren-Bereich ist, hätte dies wohl in vielen Unternehmen dazu geführt, dass man sich von ihm trennt, weil er sich zu wenig in Strukturen einpassen kann und zu viel und zu radikal verändert. So vermutlich auch von Steve Jobs. 
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    <pubDate>Wed, 09 May 2012 14:43:00 +0200</pubDate>
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    <title>Mind Mapping Onlinekurs jetzt für 13,99 Euro</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/03-05-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    Der creaffective &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/creaffective.divego.de/5&#039;);&quot;  href=&quot;http://creaffective.divego.de/5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping Onlinekurs&lt;/a&gt; wird zwei Jahre alt und ist in den letzten zwei Jahren über 2000 Mal absolviert worden, was mich natürlich sehr freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kurs vermittelt die Erstellungsweise und die Einsatzgebiete des Mind Mapping an Hand von kurzen Erklärungsvideos und vielen praktischen Übungen, die dann im Kurs besprochen werden. Nach dem Kurs können die Teilnehmer Mind Mapping gekonnt einsetzen in für sie relevanten Einsatzgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jubiläum möchte ich auch preislich feiern: Statt 39 Euro wird der Kurs für begrenzte Zeit 13,99 Euro kosten. Zugang zum Kurs gibt es über die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/creaffective.divego.de/5&#039;);&quot;  href=&quot;http://creaffective.divego.de/5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;creaffective Website&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche auch den neuen Nutzern viel Spaß beim Erlernen und beim Einsatz der Technik!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/creaffective.divego.de/5&#039;);&quot;  href=&quot;http://creaffective.divego.de/5&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;602&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/MindMappingOnlinekurs.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 03 May 2012 10:40:21 +0200</pubDate>
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    <title>(Virtuelle) Räume für mehr Kreativität</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-05-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    Die räumliche Umgebung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle für das kreative Potenzial der Leute in den Räumen. In Grautönen gehaltene Büros, die angeordnet sind wie Exceltabellen, stimulieren Kreativität definitiv nicht. Verspielte Büros wie die weltweit durch die Medien gegangenen Räume von Google oder IDEO dagegen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie mein Kollege Andy Burnett aus Buffalo in seiner TED-Rede zeigt, sind diese Art von stimulierenden Büros leider immer noch für den Großteil der Büroarbeiter fast unerreichbar. Das International Center for Studies in Creativity in Buffalo experimentiert daher damit, stimulierende Räume in der virtuellen Welt nachzubauen, zum Beispiel in Second Life oder ähnlichen Umgebungen, um ein stimulierenderes Umfeld mehreren Leuten zugänglich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer letztes Jahr den Onlinekurs &quot;systematisches kreatives Denken&quot; von creaffective mitgemacht hat, wird die Stimme von Andy erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Video werden auch die Gondeln aus dem Google-Büro in Zürich gezeigt. Mit einem Kunden in Australien hatte ich kürzlich eine Diskussion, dass solche &quot;Spielerein&quot; doch viel zu teuer seien für normale Büros. Er war dann sehr erstaunt zu hören, dass es diese ausrangierten Gondeln für 500 Euro gibt und diese damit sogar billiger sind als einen Tisch mit vier Stühlen in den Raum zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/PVzx5-mI89Q&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 May 2012 09:16:02 +0200</pubDate>
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    <title>Wer out-of-the-box denken will, muss zuerst die Box kennen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/27-04-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Das englische Wort Out-of-the-box-thinking hat es auch ins Deutsche geschafft; man hört es oft, dass es darum gehe out-of-the-box zu denken. Es ist ein geflügelter Begriff für kreatives und ungewöhnliches Denken, das Verlassen von Begrenzungen im Denken und das Hinterfragen von Annahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Choreographin Twyla Tharp hat in Ihrem Buch &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/The-Creative-Habit-Learn-ebook/dp/B000SEOWBG/ref=sr_1_1?s=digital-text&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1335527936&amp;amp;sr=1-1&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/The-Creative-Habit-Learn-ebook/dp/B000SEOWBG/ref=sr_1_1?s=digital-text&amp;ie=UTF8&amp;qid=1335527936&amp;sr=1-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;the creative habit&lt;/a&gt;&quot; beschrieben, wie sie an ein neues Projekt rangeht, wenn es zum Beispiel darum geht ein neues Bühnenstück zu choreographieren. Ausgangspunkt für alle Ihre Bühnenstücke und für jedes Projekt ist eine große schwarze Box in die sämtliche Recherergebnisse der nächsten Wochen und Monate reinkommen, alle Fundstücke, Daten, Fakten und möglicherweise mit dem Projekt in Zusammenhang stehende Dinge landen in dieser Box. Tharp konstruiert sich somit Ihre Projekt-Box die den Status quo absteckt und definiert. Erst wenn diese Box vorhanden ist und Form angenommen hat, dann ist nach Tharp out-of-the-box-Denken in Hinblick auf neue Lösungen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Vor der kreativen Problemlösung kommt die kreative Problemdefinition&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 300px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:661 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/cps.png&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild 1: Creative Problem Solving&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Viele Zitate, die anerkannten kreativen Denkern zugeschrieben werden, weisen auf die Bedeutung der Schritte vor der Entwicklung origineller Ideen und Lösungen hin. Einstein hält die Definition der richtigen Frage wichtiger als das Finden von Lösungen. &quot;Es ist besser ungefähr richtig zu legen, als exakt daneben&quot; lautet ein anderes Zitat, was darauf hinweist, erst die Innovationsstoßrichtung besser zu verstehen, bevor man sich an die Lösungsentwicklung macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den großen Schulen der kreativen Problemlösung wie dem Creative Problem Solving Modell (Bild 1) und dem Design Thinking (Bild 2) steht die kreative Problemdefinition vor der kreativen Problemlösung. Im Creative Problem Solving Modell sind das die Schritte &lt;em&gt;Situation einschätzen&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Herausforderungen formulieren&lt;/em&gt; im Design Thinking spricht man &lt;em&gt;Verstehen&lt;/em&gt; – &lt;em&gt;Beobachten&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Synthese&lt;/em&gt;. Zuerst wird als die Box definiert, dann kann außerhalb der Box gedacht werden. Auch dabei der Definition der Box ist eine Menge Kreativität nötig, gilt es doch Annahmen zu hinterfragen und möglichst viele – anfangs widersprüchliche – Informationen zu verarbeiten und daraus Sinn abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer also erfolgreich out-of-the-box denken möchte, sollte zuerst Zeit darauf verwenden, die Box zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 650px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:643 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;153&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/prozessdesignthinking.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild 2: Design Thinking&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:20:00 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Was Human Resources (HR) zu Innovation beitragen kann</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-04-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Die aktuelle Ausgabe (April / Mai 2012) des Magazins &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.humanresourcesmanager.de/magazin/ausgabe&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.humanresourcesmanager.de/magazin/ausgabe&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Human Resources Manager&lt;/a&gt; hat den Themenschwerpunkt Kreativität und beschäftigt sich dabei auch mit der Frage, wie Personaler dazu beitragen können, ein Unternehmen kreativer zu machen und Innovation zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zitierten Experten stellen den Personalabteilungen in dieser Hinsicht kein gutes Zeugnis aus, so &quot;wird beim Recruiting oft nicht auf das Innovationspotenzial geachtet&quot;, ja sogar im Gegenteil, Wissenschaftler haben laut Human Resources Manager beobachtet, dass die Personalabteilungen Querdenker gerne herausfiltern und bewusst nicht einstellen. Organisationen rekrutieren also gerne Leute, die ähnlich sind, wie die bereits im Unternehmen arbeitenden, was sich nicht positiv auf das kreative Potenzial auswirkt.&lt;br /&gt;
Aus vergangenen Projekten zum diesem Thema mit unseren Kunden gibt es meiner Meinung einige Ansatzpunkte, an denen Personalabteilungen unterstützen können, die Innovationskraft von Unternehmen zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Mitarbeiterauswahl / Recruiting: Bewusst auf Fertigkeiten der Kreativität achten&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:659 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/recruiting.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Das vorhandene Fachwissen eines potenziellen Bewerbers mag man als notwendige Grundvoraussetzung sehen. Grundlegendes Wissen in einem bestimmten Fachgebiet ist in der Tat notwendig, um in einem Feld kreativ zu sein.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von kreativitätsrelevanten Fertigkeiten, nach denen man im Mitarbeiterauswahlprozess suchen kann. Die Forschungsarbeiten, die zum Buch &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/The-Innovators-DNA-Disruptive-ebook/dp/B0054KBLRC/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;amp;qid=1334762464&amp;amp;sr=8-2&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/The-Innovators-DNA-Disruptive-ebook/dp/B0054KBLRC/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1334762464&amp;sr=8-2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;the innovator’s DNA&lt;/a&gt;&quot; geführt haben, haben fünf sogenannte (trainierbare) Entdeckerfertigkeiten identifiziert, durch die sich innovative Menschen auszeichnen, nach welchen man auch beim Recruiting Ausschau halten kann:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Assoziatives Denken&lt;/strong&gt;: Die Fähigkeit ungewohnte Verknüpfungen zwischen verschiedenen Themengebieten, Fragestellungen und Ideen herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frageverhalten&lt;/strong&gt;: Die Fertigkeit viele Fragen zu stellen, sowohl beschreibende Fragen (was, wo, wer, wann, wie) als auch disruptive Fragen (warum? warum nicht? was wäre, wenn?). Dazu gehört auch Mut von Seiten der Fragenden, denn kreative Menschen mit ausgeprägtem Frageverhalten haben keine Scheu vor anderen „dumm dazustehen“ und „dumme Fragen“ zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Beobachtungsfähigkeiten&lt;/strong&gt;: Kreative Leute beobachten ihre Umgebung genau und entdecken  Kleinigkeiten oder andere Blickwinkel, die anderen oft entgehen, weil sie nicht aktiv danach suchen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Experimentierfreude&lt;/strong&gt;: Kreative Menschen sind neugierig und probieren gerne Unterschiedliches, Ungewohntes aus und sind auf der Suche nach neuen Eindrücken.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Faktor, der Kreativität in Menschen fördern kann ist ein nicht geradliniger Lebenslauf, also jemand der bereits viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht hat und Stationen in seinem Leben hatte, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Dadurch lassen sich übergreifend Verbindungen herstellen, die sehr hilfreich sein können. Gerade in Deutschland wird im Gegensatz dazu ja immer noch stark darauf geachtet, dass der Lebenslauf nicht &quot;brüchig&quot; ist und man einen klaren &quot;roten Faden&quot; sieht. Falls dieser nicht da ist, gibt es ganz Bücher die Bewerbern erklären, wie sie diese &quot;Brüche&quot; so verkaufen können, das es &quot;stimmig&quot; wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gibt es Instrumente um die Präferenzen des kreativen Denkens und andere kreativitätsrelevante Verhaltensweisen zu messen. Diese Instrumente wie zum Beispiel &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.foursightonline.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.foursightonline.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Foursight&lt;/a&gt;, eignen sich sehr gut, um innovative Teams zusammen zu stellen und Menschen anhand ihrer Präferenzen der kreativen Problemlösung einzusetzen. Zugegeben, man muss beim Recruiting mit diesen Instrumenten insofern vorsichtig sein, als die Ergebnisse nur akkurat sind, wenn die Teilnehmer nicht sozial erwünscht antworten. Eine Gefahr die beim Recruiting durchaus besteht.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Mitarbeiterentwicklung: Kreative Potenzial unterstützen und fördern&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Kreativität und Denk- und Verhaltensweisen, die Innovation begünstigen, können bewusst trainiert, verbessert und ausgebildet werden. Dieses Ergebnis liefern die meisten wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema.&lt;br /&gt;
Für HR gibt es somit auch hier einige Ansatzpunkte, zu unterstützen:&lt;!-- s9ymdb:660 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/seminar1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Trainings die zum Ziel haben, die kreativen Fähigkeiten von Mitarbeitern zu stärken und Einstellungen, Denk- und Verhaltensweisen von Innovatoren zu entwickeln. Wir bezeichnen diese Trainings auch als &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt;. Diese Trainings sind effektiv, es gibt allerdings ein paar Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die gegeben sein müssen, damit Kreativitätstrainings effektiv sein können. Leider scheuen sich manche Unternehmen, diese Rahmenbedingungen zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gezielt organisierte Workshops, um Lösungen für ein Thema zu erarbeiten, können eine weitere Maßnahme sein. In diesen Workshops werden Wissensträger aus unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht, um strukturiert Lösungen für ein Thema zu suchen. Wir von creaffective sprechen hier auch von einem Kreativworkshop oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshop&lt;/a&gt;. In diesen Innovationsworkshops werden mit Hilfe eines (internen oder externen) Moderators und unter Einsatz von Vorgehensweisen der kreativen Problemlösung neue Lösungen erarbeitet. HR kann, wie dies auch bei Kunden von uns passiert, dazu beitragen diese Innovationsworkshops anzubieten, bekannt zu machen, zu organisieren und zu etablieren.&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Rahmenbedingungen für Kreatvität schaffen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt, je nach Unternehmensgröße gibt es andere zuständige Abteilungen, ist die Schaffung von Rahmenbedingungen, die Kreativität und Innovation im Unternehmen unterstützen. Dies kann die Organisation von Veranstaltungen sein, um Austausch und Wissensteilung zu ermöglichen (z.B. auch von Leuten, die durch Kreativitätstrainings gelaufen sind) oder auch Arbeits- und Projekträume so auszustatten, dass dort kreativ gearbeitet werden kann, denn auch die Raumgestaltung trägt einen nicht unwichtigen Teil dazu bei, dass Kreativität entstehen kann.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:25:00 +0200</pubDate>
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    <title>20 Prinzipien der Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-04-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Diego Rodriguez, IDEO partner und Professor des Hasso Plattner Institute of Design an der Stanford Universität schreibt den schönen Blog &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/metacool.typepad.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://metacool.typepad.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;metacool&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
In vielen seiner Artikel zu den Themen Innovation und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/was-ist-das-besondere-am-design-thinking.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Design Thinking&lt;/a&gt; verweist er auf 20 Innovationsprinzipien, mit deren Beachtung man seiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit zu Innovation zu kommen deutlich erhöhen kann.&lt;br /&gt;
Jedes dieser Prinzipien hat Rodriguez ausführlich erklärt und mit vielen Beispielen unterfüttert. Viele dieser Prinzipien decken sich mit Elementen aus unserer Arbeit und kommen in unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/geschaeftsmodelle-entwickeln/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; zum Einsatz. Die Lektüre dieser Prinzipien auf Rodriguez englischsprachigem Blog lohnt sich für jeden, der mit Innovation zu tun hat und Neues in die Welt bringen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte die Prinzipien in freier Übersetzung auf Deutsch in Kürze vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 1: Erfahre die Welt, anstatt darüber zu reden, dass man die Welt erfahren müsse&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Anstatt Marktforschungsberichte und Studien zu lesen, sollte man die Welt selbst erleben. Zusammenfassungen aus Studien sind immer mit Verlusten behaftet und liefern nicht die Erkenntnisse und Einsichten, die man beim eigenständigen Beobachten von Nutzer bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 2: Sehe und höre mit dem Geist eines Kindes&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Kinder, bevor es ihnen in der Schule abtrainiert wird, sind offen und neugierig gegenüber der Welt. Dadurch, dass sie noch wenige Beurteilungskriterien haben, die sie an Dinge anlegen, fällt Ihnen auch das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/divergierendes-denken.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;divergierende Denken&lt;/a&gt; besonders leicht. Rodriguez betont, dass es sich dabei um eine (wieder)erlernbare Fähigkeit handelt: &quot;Having an open mind requires one to suspend (or at least defer) judgment. This is an acquired skill.&quot;&lt;br /&gt;
Eine Möglichkeit, seine Neugier zu trainieren ist es viel und vielfältig zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 3: Frage immer: &quot;Wie möchten wir, dass sich die Leute fühlen, nachdem sie das erlebt haben?&quot;&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Beim Entwerfen von Erlebnissen (bei Produkten und Dienstleistungen) ist es wichtig, das gesamte Nutzererlebnis im Auge zu haben, nicht nur einen begrenzten Ausschnitt. Ein interessantes Beispiel, das er nennt ist das Erlebnis einer Trekkingtour in Bhutan im Vergleich zu einer Trekkingtour in Nepal.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 4: Erstelle Prototypen als ob du Recht hättest. Höre zu als ob du daneben liegen würdest&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Im Design Thinking Vorgehen versucht man Ideen möglichst schnell konkret erfahrbar zu machen durch das Erstellen von Prototypen. Ein Ziel des Prototypen ist es eine Antwort dafür zu bekommen, ob eine Idee funktioniert. Beim Erstellen des Prototypen geht es darum, diesen nach bestem Wissen und Gewissen zu bauen, so als wüsste man, wie die Idee richtig funktionieren wird.&lt;br /&gt;
Beim Testen des Prototypen mit Nutzern geht es darum, sehr offen zu sein für die Rückmeldung die man bekommt, auch wenn es nicht das ist, was man sich vielleicht als Antwort wünschen würde. Nur so lernt man und kann eine Idee verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 5: Von allem kann ein Prototyp erstellt werden. Du kannst mit allem einen Prototypen erstellen.&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Ein Satz aus Rodriguez Beschreibung drückt es schön aus: &quot;Prototyping is the lingua franca of innovation&quot;. Je schneller man einen Prototypen von einer Idee erstellt, egal um welche Art von Idee es sich handelt, desto schneller bekommt man ein konkretes Gespür für die Stärken und Schwächen der Idee. Man kann auch Ideen, die nicht greifbar Sinn als Prototyp darstellen, zum Beispiel, indem man Rollenspiele etc. nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 6: Lebe dein Leben am Schnittpunkt...&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:645 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;472&quot; height=&quot;391&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/AusgangspunktimDesignThinking.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;...von Verlangen, Rentabilität und Machbarkeit. Gute Innovation berücksichtigt alle drei Aspekte: Das Verlagen von Menschen (was wollen wir wirklich?), die technische Machbarkeit (was lässt sich machen?) und die wirtschaftliche Rentabilität. Das Besondere am Design Thinking Ansatz ist es, das Verlangen von Menschen als Ausgangspunkt des Innovationsprozesses zu stellen.&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 7: Entwickle ein Gespür für die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Innovation&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Man kann Innovation nach dem Grad der Neuheit und Radikalität unterscheiden. So gibt es neben der inkrementellen schrittweisen Innovation, die evolutionäre (semi-radikale) und die revolutionäre (radikale) Innovation.&lt;br /&gt;
Diese unterschiedlichen Arten der Innovation erfordern unterschiedliche Rahmenbedingungen in Organisationen, um diese hervorzubringen. Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang das Buch &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/The-Other-Side-Innovation-Execution/dp/1422166961/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;qid=1334241672&amp;amp;sr=1-1&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/The-Other-Side-Innovation-Execution/dp/1422166961/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&amp;ie=UTF8&amp;qid=1334241672&amp;sr=1-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;the other side of innovation&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 8: Die meisten neuen Ideen sind es nicht&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip kann ich aus eigener Erfahrung mit Kunden nur bestätigen. Es ist immer die radikal neue Wow-Idee gesucht. Oft stellen die Leute dann fest, dass es fast alles irgendwie schon gibt, oder schon einmal angedacht wurde. Damit müssen wir leben! Ideen, die noch nie vorher gedacht wurden, sind äußerst selten.&lt;br /&gt;
Wichtig ist nun zu verstehen, dass eine Idee haben und eine Idee wirklich zur Umsetzung zu bringen zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind. Die eigentliche Innovationsleistung steckt meist nicht in der Idee, sondern in der Arbeit von dieser Erstidee zu einer konkreten Lösung zu kommen. Und diese Schritte des Innovationsprozesses bedürfen einer Menge Kreativität!&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 9: Gute Ideen zu verwerfen ist eine gute Idee&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt zwei große Stolpersteine auf dem Weg zu Innovation. Ideen zu schnell zu verwerfen (&quot;das geht nicht&quot; oder &quot;das haben wir noch nie so gemacht&quot;) und sich zu schnell in Ideen zu verlieben und damit zu schnell an einer Idee festzuhalten und nicht mehr offen zu sein, für andere möglicherweise noch bessere Ideen. Aus diesem Grund kann es gut sein Ideen, die Liebe auf den ersten Blick darstellen, zu verwerfen, um nach noch besseren Lösungen zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 10: Babyschritte führen oft zu großen Sprüngen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Statt im Innovationsprozess große Sprünge zu machen, kann es sinnvoll sein, Aufgaben in kleine einfache Schritte herunterzubrechen. Nach jedem Babyschritt ist nämlich eine Anpassung und Veränderung des Kurses möglich. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit in die richtige Richtung zu gehen. Viele kleine und günstige Iterationen sind besser als ein großer &quot;durchdachter&quot; Wurf.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 11: Jeder benötigt Zeit zum innovieren&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip weißt auf zwei wichtige Aspekte hin. Einmal die Tatsache, dass Innovation Zeit benötigt. Zeit ist das was die meisten Menschen in Unternehmen empfinden nicht zu haben, wie wir von creaffective in einer &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/umfrage2011-innovationskultur-innovationsmanagement.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage&lt;/a&gt; herausgefunden haben. Je höher der Radikalitätsgrad einer Innovation sein soll, desto mehr Zeit wird benötigt.&lt;br /&gt;
Der zweite Aspekt, der in diesem Prinzip steckt ist, dass Innovation nicht nur Aufgabe von bestimmten Leuten im Unternehmen ist, sondern jeder – egal ob unten oder oben – zur Innovationskraft beitragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 12: Anstatt zu managen, versuche zu kultivieren&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip richtet sich an Führungskräfte. &lt;br /&gt;
Managen ist nach Rodriguez Definition das Vorgeben von Dingen. Das ist es jedoch nicht, was Innovation hauptsächlich benötigt. Innovation benötigt also weniger Innovationsmanagement und dafür mehr Innovationskultivierung. Unter Kultivierung versteht Rodriguez, die Rahmenbedingungen und Ressourcen so zu gestalten, dass die Kreativität der Leute zum Tragen kommen kann und Innovation möglich wird. Dies beinhaltet, um im Bild des Gärtners zu bleiben, die gegenseitige Bestäubung von Innovationspflänzchen zu ermöglichen, sowohl von Ihnen als auch von außen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 13: Mache alles richtig und du wirst trotzdem Scheitern&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Innovation, definiert als das Einführen von etwas Neuem, schließt auch immer die Möglichkeit ein zu Scheitern. Es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, dass man scheitert, denn es handelt sich bei Innovation ja oft um etwas Neues, bisher nicht Dagewesenes. Erfahrungswerte aus der Vergangenheit sind da nicht unbedingt verlässlich. Wichtig sei es nun aus diesen Erfahrungen zu lernen und diese nicht zu verdrängen oder zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 14: Fehler sind unangenehm aber lehrreich&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip schließt an das vorherige an. Keiner macht gerne Fehler oder scheitert gerne. Aber wenn man schon Fehler macht, dann sollte man diese wenigstens dazu nutzen, um daraus zu lernen. Dazu bedarf es eines entsprechenden Mindsets, das man kultivieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 15: Feiere Fehler, die durch Tun zustande kommen. Merze Fehler des Unterlassens aus.&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Wenn Menschen Dinge tun, werden Fehler passieren. Fehler sind fast nicht zu vermeiden. Besonders im Hinblick auf Innovation trifft dies zu. Ein viel schlimmerer Fehler, als zu Handeln ist es, nichts zu tun (aus Angst vor Fehlern). Deshalb sollte man durchdachtes und mutiges Handeln, obwohl es zu Fehlern geführt hat, belohnen!&lt;br /&gt;
In unseren Kreativitätstrainings bringe ich immer das Beispiel der indischen Firma Tata die einen Preis für den Fehler des Jahres vergibt. Damit soll das mutige und durchdachte Handeln eines Teams belohnt werden, die bewusst ein Risiko eingegangen sind, um zu Innovation zu kommen, dabei aber gescheitert sind. In der Beschreibung der Auszeichnung bei Tata heißt es dazu: &quot;Wir alle wissen, dass intelligente Fehler von heute, die Bausteine für die Erfolge von morgen sind.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 16: Verstehe die Zusammensetzung von Teams&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Innovation ist eine Team-Leistung. Die Zeiten des genialen Denkers im stillen Kämmerchen sind vorbei. Daher ist es wichtig, Innovationsteams richtig zusammen zu stellen. Diese sollten aus Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Fachrichtungen bestehen, sich trotzdem fachlich auskennen und ein Verständnis bzw. eine gemeinsame Sprache in Hinblick auf Kreativprozesse sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 17: Es sind nicht die Jahre, sondern die Anzahl der zurückgelegten Kilometer, die zählen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip ist sehr spannend.&lt;br /&gt;
Es gibt Situationen mit geringer Varianz, wo es darauf ankommt, immer die gleichen Aktionen nach einem bestehenden Standard sicher auszuführen. Dazu gehören zum Beispiel das Fliegen eines Flugzeuges oder die Durchführung einer Herz-OP. Je länger ein Mensch bereits Übung in immer der gleichen Situation hat, desto besser und sicherer wird er diese vermutlich bewältigen. Hier zählen Jahre.&lt;br /&gt;
Bei Innovation handelt es sich um Situation mit hoher Varianz. Hier geht es nicht um immer die gleichen Aktionen, die einem Standard folgen, sondern stets um etwas Neus und Unbekanntes. Hier nutzt eine Anzahl an Jahren Erfahrung in einem Feld per se erst mal wenig. Hier ist es relevanter, wie viele Erfahrung jemand im Prozess der Innovation hat, das wie oft jemand bereits etwas Neues in die Welt gebracht hat. Die Anzahl der zurück gelegten Innovations-Kilometer spielt die wichtigere Rolle. Rodriguez bringt das schöne Beispiel, dass ein 26 jähriger Ingenieur der mehrmals pro Jahr einen Rennwagen verändern musste mehr Innovations-Kilometer zurück gelegt hat, als ein Ingenieur mit 20 Jahren Berufserfahrung, der in dieser Zeit an der Einführung von drei Fahrzeugserien beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 18: Lerne den Haarball in eine Umlaufbahn zu bringen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Da gibt es sicher bessere Übersetzungen.&lt;br /&gt;
Innovation, besonders die ersten Schritte des Prozesses sind eine haarige Angelegenheit, geprägt durch große Unklarheit, großes Durcheinander, wenig Struktur und vielen Mehrdeutigkeiten. Dies ist Teil des Innovationsprozesses. Hier passiert viel Ungeplantes und der Zufall spielt eine Rolle. Diesen Zustand muss man akzeptieren und aushalten. Man sollte nicht versuchen, hier zu schnell Struktur oder Standards hineinzubringen, da man sonst zu schnell in eine Richtung (vermutlich die falsche) festgelegt ist. Auch hier kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass sich viele Menschen in dieser Situation sehr unwohl fühlen und den erst besten Strohhalm greifen, der Stabilität und Richtung verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 19: Habe eine Meinung&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Auch dies kann ich aus eigener Erfahrung in der Moderation von Innovationsworkshops bestätigen: Im Laufe des Innovationsprozesses muss man sich von vielen &quot;tollen&quot; Ideen trennen. Man generiert zwar viele, das heißt jedoch nicht, dass man alle berücksichtigen kann. Obwohl es darauf ankommt, Idee nicht vorschnell zu verwerfen und sich nicht zu schnell in Ideen zu verlieben, kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo man das Wichtige vom Unwichtigen trennen muss und eine Meinung dazu haben muss, was wichtig und was unwichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Innovationsprinzip 20: Sei außergewöhnlich&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Great things come from a total, unwavering commitment to being remarkable.&quot; In Innovationsprojekten ist es von den Beteiligten wichtig, Willen und Leidenschaft für das Projekt zu zeigen. Nur so kann nach Rodriguez Integrität in Menschen entstehen zu seinen Werten und Vorgehensweisen zu stehen, auch gegen Widerstände. Ohne diesen Willen, das überzeugt sein und die Leidenschaft wird man den steinigen Weg der Innovation vielleicht nicht gehen: &quot;If your boss doesn&#039;t understand your desire to ship something mind-blowing, she may not get why you are &quot;wasting&quot; valuable project schedule sitting out in a shopping mall, just watching people.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer tiefer einsteigen möchte, dem kann ich die Lektüre der Prinzipien im Original nur empfehlen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:31:00 +0200</pubDate>
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    <title>World Creativity and Innovation Week 在台灣</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/11-04-2012.html</link>
            <category>Chinese</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dao-Wen Chang)</author>
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    前兩天介紹APRIL 15 - 21是世界創意創新週。台灣有一群對創意創新有熱誠的人要邀請大家一起慶祝每個人獨特的創意。我們成立的一個&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.facebook.com/WCIWTaiwan&#039;);&quot;  href=&quot;https://www.facebook.com/WCIWTaiwan&quot;&gt;World Creativity and Innovation Week, Taiwan 的Facebook&lt;/a&gt;。相關活動都會在那分享，歡迎志同道合的人一起共享。若您也有其他的活動願意分享，都請歡迎在&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.facebook.com/WCIWTaiwan&#039;);&quot;  href=&quot;https://www.facebook.com/WCIWTaiwan&quot;&gt;World Creativity and Innovation Week, Taiwan 的Facebook&lt;/a&gt;留言公告。大家一起來慶祝你的創意能量吧！&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:658 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;377&quot; height=&quot;480&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/shapeimage_1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 00:08:20 +0200</pubDate>
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    <title>世界創意創新週(4月15-21日) is coming!</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-04-2012.html</link>
            <category>Chinese</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dao-Wen Chang)</author>
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    &lt;p align=&quot;right&quot; &gt;本文提供&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-04-2012.html&quot;&gt;繁體中文版&lt;/a&gt;及&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/index.php?archives/06-04-2012.html&amp;serendipity[lang_selected]=cn&quot;&gt;簡體版&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;br /&gt;
一年一度世界創意創新週WCIW(4月15-21日)又即將到來。你準備好要怎麼和你的親友、同學、同事、陌生人或是自己一個人慶祝你們的創造力及創新力了嗎？世界創意創新週WCIW是起於2002年，不論是商場上、家裡、企業內、學校或是社區及一般個人，已經在全球超過46個國家從李奧納多.達文西的生日4/15起到4/21，ㄧ起用各式各樣的方式讓周遭更有生氣與活力，鼓勵自己與周遭的親朋好友一起享受及表達他們的創造力來慶祝人類獨特的創意創新能力。關於WCIW的相關資訊，可以參考其&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-home/&#039;);&quot;  href=&quot;http://worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-home/&quot;&gt;官網&lt;/a&gt;。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WCIC的網站上提供了一些慶祝點子供你參考，你可以從中得到一些靈感，創造你自己獨特的慶祝方式。不要說你沒有創意，相信我，一但當你開始慶祝時，你將會為你自己是個創意點子王而感到驕傲驚喜。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-home/&#039;);&quot;  href=&quot;http://worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-home/&quot;&gt;在家慶祝的點子參考這裡&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-school/&#039;);&quot;  href=&quot;http://worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-school/&quot;&gt;在學校慶祝的點子參考這裡&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-work/&#039;);&quot;  href=&quot;http://worldcreativity.wordpress.com/world-creativity-and-innovation-week-april-15-21/how-to-celebrate-wciw/wciw-at-work/&quot;&gt;在公司慶祝的點子參考這裡&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
creaffective想要邀請台灣或是大陸的朋友們一起參與這有意義的活動。已經有一些台灣的朋友開始腦力激盪要怎麼邀請大家一起慶祝。屆時有公開活動，creaffective會在這裡和大家分享資訊。如果你有什麼想法，或是已有一些活動歡迎其他人一起參加的，也請和我們說。我們會在這幫你一起邀請同好參與你的慶祝活動。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
只想自己默默慶祝的人，我在這裡有個建議，不如先開始改變你辦公桌或是家裡的擺設，營造一個創意的空間。也許更多的創意想法就源源不絕唷。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:524 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;379&quot; height=&quot;252&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/CIW-Colmed.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Apr 2012 22:18:13 +0200</pubDate>
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    <title>破產算什麼？巧克力王國重生！</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-04-2012.html</link>
            <category>Chinese</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;right&quot; &gt;本文提供&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/zotter-brainmagazine.html&quot;&gt;繁體中文版&lt;/a&gt;及&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/index.php?archives/04-04-2012.html&amp;serendipity[lang_selected]=cn&quot;&gt;簡體版&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;br /&gt;
當坊間的巧克力清一色都來自少數大公司， 甚至來源都出自相同的供應商時，Zotter 手工巧克力坊如何突破重重難關， 躍上賣場架上？&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;此篇文章原刊於動腦雜&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:655 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/zotterbrainmagazine1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:656 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;448&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/zotterbrainmagazine2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;約瑟夫‧卓特（Josef Zotter），一位打破舊思維，建立巧克力王國的奧地利企業家。同時，卓特也發展出一套成功的商業模式，使他的手工巧克力坊成為哈佛商業學院案例研究課程中，唯一的奧地利企業。最特別的是，卓特竟然要求客戶來適應他的巧克力王國。&lt;br /&gt;
全球的巧克力市場是由少數大公司所主導，這些巧克力大廠賣的都是售價相近、口味大同小異的產品，甚至巧克力的來源都出自相同的供應商。&lt;br /&gt;
唯一的區別是包裝上印的品牌名稱。他們只專注於巧克力生產環節中的一小部分，其餘都外包給專業供應商，而這也正是當前商業管理的主流作法。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;商品精雕細琢. 高品質就算成本貴一點也無所謂&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;Zotter手工巧克力坊則持完全不同的理念：Zotter從接洽種植可可豆的農民，到烘焙豆子後續處理過程，他都自己來，不假他人之手。與一般大廠重效率不重質的最大不同是，他在生產過程中要求高品質，即使效率較低也無所謂，這也造成Zotter手工巧克力的高價位。他們每公斤巧克力要價49歐元（約新台幣2,043元），一般巧克力大廠卻只需16歐元（約新台幣667元）。&lt;br /&gt;
有別於一般大廠只提供10種口味的巧克力，他卻端出約300種令人驚豔、顛覆既有口味的巧克力，如魚香椰子口味。除了口味大膽創新外，Zotter在包裝設計上也令人耳目一新。他邀請住在柏林的奧地利美術設計師安德烈亞斯‧葛拉切為每一款巧克力分別設計極具藝術氣息的外裝。卓特認為製作巧克力是一門藝術，有藝術感的包裝才能彰顯其精神所在。&lt;br /&gt;
Zotter巧克力從可可豆到巧克力棒的整個生產過程，都在位於奧地利的一個偏遠的小村莊。Zotter的名氣使他的巧克力工坊成為奧地利Steyr地區的第二大旅遊景點，每天都有數百輛參訪車潮，停在工廠前面。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;混搭巧克力吧. 18萬種巧克力組合任君挑選&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:654 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;285&quot; height=&quot;313&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/zotterbio.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;目前卓特的公司每年營業額約1,400萬歐元（約新台幣5.8億元），其中55％來自奧地利的公司，45％來自Zotter其他國家的分公司，而在亞洲Zotter只在韓國設立分公司。雖然 Zotter在頂級巧克力市場的佔有率只有5％，但他對於提高市場占有率，並不是特別在意。&lt;br /&gt;
他真正感興趣且在乎的是如何維持巧克力的高品質。他的巧克力工坊中約有100名員工，其中大部分是住在附近的居民，他們甚至都是走路來上班。卓特支付的工資高於同行約25％，每年還提供8週假期。製作巧克力所需的原料都盡量從當地取得，如牛奶和糖等。此外，他只使用有機栽種及經過公平交易證認的原料。&lt;br /&gt;
這所有的一切都始於1999年，卓特在他父母的農場建立了他的巧克力工坊，開始探索如何開發出風味獨特，且種類多元的巧克力。2002年，他在巧克力工坊創立了「迴轉巧克力吧」（有點類似迴轉壽司的概念），讓人們可以品嚐不同風味的巧克力，將巧克力生產過程成為一個有趣的消費者互動體驗。&lt;br /&gt;
2004年，他多次前往南美探訪可可農民，研究可可並了解其栽培方法。在這期間，他知道南非的可可農民所處的困境，及一般巧克力大廠所給的極差待遇。&lt;br /&gt;
在考察回來後，2004年，他進一步創造巧克力體驗劇院，使Zotter巧克力的生產製造過程透明化，參觀者可以試吃他們300種不同口味的巧克力。如今他的巧克力體驗劇院每年吸引來自世界各地超過17萬的觀眾。&lt;br /&gt;
2009年，他利用加盟店的概念，在奧地利及德國其他城市分設了數家Zotter巧克力體驗店。他最新的妙計是建立「混搭巧克力吧」，這有點類似Web2.0個人化的概念，讓消費者自行製作有個人風格的巧克力，並在多達18萬種組合中，選取個人專屬的巧克力口味。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;從破產到成功. 記取失敗教訓獲得重生&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;現在的Zotter看起來非常成功，但這一切並非憑空得來。正如許多成功的企業家，這是歷經許多努力的結果。他父親在 60年代開始採用先進的農耕策略，只種幾種水果，且每樣水果也只種一個品種，同時還使用人工肥料來提高產量和效率。這樣的策略讓卓特看了很難過。在他看來這只會造成水果品質降低，也減少了品種的多樣性。&lt;br /&gt;
成為一名廚師並在奧地利工作幾年後，卓特前往美國到紐約世界貿易中心裡一家著名的餐廳工作。當年的他只有25歲，在紐約著名餐廳擔任廚師，並擁有優渥的薪水。但這並不能滿足他當時的野心，甚至發現美國的農業狀況比歐洲更差。因此，他返回奧地利Steyr區的首都拉茨，1987年在格拉茨開了一家製作精美糕點的蛋糕店。&lt;br /&gt;
蛋糕店的生意扶搖直升，也漸漸建立起口碑。野心勃勃的卓特想要擴大業務，旋即在格拉茨&lt;br /&gt;
開了4家門市。快速擴展的結果，迫使他在1996不得不宣布破產，也失去了一切。事後他分析自己失敗的原因：「我雖開了一家好的蛋糕店，但是這地區沒有大到足以容納這麼多的店。」&lt;br /&gt;
接下來的3年雖是他最困苦的日子，但他對那段經驗滿懷感激，與本專欄所提到的其他創新思&lt;br /&gt;
維者相同的是，卓特會從失敗中學到教訓。1999年他建立目前的巧克力王國，就是重新站起來的成功嘗試。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;創新消費模式. 價格雙倍飆漲數量卻減半&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:657 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/zottertesten.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Source: www.zotter.at&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;在卓特看來，目前經濟和農業的交易方式都是不公平且無法永續。卓特認為大多數人失去了衡量食物價值的能力，他們用1歐元買1公斤的劣質肉品，卻花費數百歐元在「愚蠢的電視和手機」上。他不斷強調自己對當前瘋狂的消費行為很是反感。因此，他利用其企業中的各項活動，讓人們重新審視自己的消費模式，並學會重視欣賞高品質食物的價值。他想要證明有其他方式可以取代目前不合理的經濟和農業交易方式，而且能製造出同等品質的產品。&lt;br /&gt;
在接受採訪時他說，「當我看到其他公司生產的巧克力只要1歐元（約新台幣42元），我的心都在淌血。若生產出數百萬條巧克力，是可以從中獲利。但是，誰需要這麼多巧克力？為什麼不生產少量且品質好一點的巧克力呢？」卓特主張對食物的新消費模式應該是：價錢雙倍，數量減半。&lt;br /&gt;
這樣的策略讓公司大獲成功。但他不希望別人說他是以特殊方式支持可可農民的環保企業家。他只是為他們提供能產出上等可可豆所需的條件，並盡可能讓他們開心的工作。&lt;br /&gt;
卓特尊重可可農民的專業與熱情，而不是將之視為可被壓榨的廉價供應商。在這方面，他和推行tea-campaign的根特‧法汀非常類似（詳細內容請參見《動腦》418期2月號P.38「讓茶葉暢銷的瘋狂點子」）。&lt;br /&gt;
為了達到他建立高品質巧克力的目標，卓特為拉丁美洲的可可豆農們建立一交換制度。他讓他們飛來奧地利參觀瞭解他們種植出的可可豆究竟如何處理，又被製成怎樣的巧克力。這使得農民更具有想要種出最佳可可豆的熱情。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;暢銷口味下架！迫使消費者嚐試新口味&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;卓特形容自己是一位會不時脫離現實的夢想家。1996年的破產對他的影響深遠，因為那使他懂得謙虛並再次回到現實。卓特也是個點子很多的人，有時他發現自己很難只專注在少數幾個點子上。&lt;br /&gt;
這也造成了Zotter有著300種不同口味的巧克力，還有許多獨特的組合。他意識到300種口味是消費者可以「消化」的上限。儘管如此，他每年還是創造出約60種新口味。但是如何將新口味加到現有的琳琅滿目選擇中？&lt;br /&gt;
依據常理，應該是抽掉目前較不受青睞的口味。但他認為，最暢銷的巧克力會對他那些獨特新創的口味造成威脅。如果他減少了口味的種類，也將減弱他的競爭力。&lt;br /&gt;
他不尋常的做法也迫使他的客戶去嘗試新的口味。他反其道而行：換下暢銷口味並將獨特新創的口味上架。如此一來，也確保他提供高品質且口味獨特多樣的市場定位。&lt;br /&gt;
卓特覺得人們嘗試新事物的次數太少。暢銷產品受歡迎度只會隨時間而下降，而不暢銷的口味則有無窮的潛力。&lt;br /&gt;
有些口味在市場上流通了數年都不受青睞，卻在某個瞬間大受歡迎，太早換掉不暢銷的口味反而阻斷他們發揮潛力的機會。每個巧克力口味他都給予一定的銷售時間，有時甚至是數年。&lt;br /&gt;
卓特所作的一切都和現今主流商業邏輯相抵觸。他沒有做任何市場調查，也沒做任何的商業評估報告，他只是追尋著對高品質巧克力的熱情。&lt;br /&gt;
對他來說更重要的是要把他的想法變成現實而不是賺錢。賺錢是必要的條件，但絕不是唯一目的。他堅信，對所做的事充滿熱情才能帶領出最好的人，並得到最佳的成果。&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;可食性動物園. 讓家畜在自然環境中成長&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;卓特的最新舉動是實現他一個長期的夢想。2011年5月他在所買的土地上開了一家可食動物園。他還幽默的在入口處貼著「沒有一隻動物能活著離開」的海報。這動物園展示多種家禽和家畜，如豬、牛等。同時也展出「移動蛋」，雞可隨處奔跑，想在哪下蛋就在哪下蛋。所有家畜都成長在一個完美的自然環境中，最後再成為遊客的盤中飧。他們開幕前曾引發熱烈討論，有些人認為這個概念相當恐怖。&lt;br /&gt;
卓特想藉此讓人反思自己食物的消費模式。他表示他看到餐館及超市提供的肉品會讓他想吐，對高品質食物心存感恩及改變消費習慣是必要。對他來說，巧克力就像是肉。我們不應該天天吃劣質的垃圾巧克力，而是每隔一段時間吃一點優質巧克力。卓特認為以目前一般的飲食習慣及食物生產模式，我們將無法在這個星球上永續生存。而卓特希望能盡一己之力，讓人們，特別是孩子們了解這一點。&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:30:00 +0200</pubDate>
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    <title>Geführte Tour durch das creaffective Blog</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/30-03-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    --- Letzte Aktualisierung 30 März 2012 ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das creaffective Blog gibt es seit Dezember 2006. Seitdem sind knapp 500 Artikel zu den Themen Kreativität und Innovation entstanden, seit 2010 neben Deutsch auch auf Chinesisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur sehr wenige Artikel sind tagesaktuell und nach einer gewissen Zeit uninteressant oder verfallen, im Gegenteil, die meisten der Artikel sind zeitlos von Relevanz. Viele der früheren Artikel zum Thema Mind Mapping sind inzwischen in das Buch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/gp/product/3527706550?ie=UTF8&amp;amp;tag=creaffective-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=3527706550&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3527706550?ie=UTF8&amp;tag=creaffective-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3527706550&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping für Dummies&lt;/a&gt; eingeflossen, das neben der deutschen Sprache nun auch auf Englisch und Holländisch vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese geführte Tour soll aus meiner Sicht wichtigste Artikel zu unseren Themen Kreativität und Innovation vorstellen und Ihnen als Leser die Orientierung und den Einstieg erleichtern, egal, ob Sie zum ersten Mal dieses Blog besuchen oder schon länger dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich selbst Leser einiger Blogs bin, weiß ich, dass auf vielen Blogs mit der Zeit viele interessante und spannende Artikel entstehen, die man als Leser später allerdings nur mit Mühe wieder findet. Als neuer Leser eines Blogs, blättert man nur selten in den Archiven, schlicht und einfach weil die Fülle an Artikeln überfordernd ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine nicht-priorisierte Liste lesenswerter Artikel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreativität:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/kreativitaet-und-systematik.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativität und Systematik - ein Widerspruch?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Amabiles-Mythen-der-Kreativitaet.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mythen der Kreativität&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/innovation-und-erfahrung.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovation und Erfahrung&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Systematisches kreatives Denken:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/grundprinzipien-des-kreatives-denkens.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Grundprinzipien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/divergierendes-denken.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;divergierendes Denken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/konvergierendes-Denken.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;konvergierendes Denken&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreativität und Innovation im Unternehmenskontext:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/erfolgsfaktoren.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativität in Unternehmen fördern – Erfolgsfaktoren&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/umfrage2011-innovationskultur-innovationsmanagement.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umfrage Innovationskultur&lt;/a&gt; (Eine Zusammenfassung der Studie ist bei mir als PDF erhältlich rustler[at]creaffective[dot]de&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Methoden und Kreativitätstechniken:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/funktioniert-brainstorming.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Funktioniert Brainstorming?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/ideen-marathon.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ideenmarathon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/kreativitaetstechnik-des-monats/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken des Monats&lt;/a&gt; (eine Liste hilfreicher Techniken, die wir in unserem Newsletter vorgestellt haben)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Methoden der Produktentwicklung: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/produktentwicklung-scamper.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;SCAMPER&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/produktentwicklung-fluchtmethode.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fluchtmethode&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Mind Mapping: Die Pyramide des Bücherlesens &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Die-Pyramide-des-Buecherlesens-Teil-1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Die-Pyramide-des-Buecherlesens-Teil-2.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Ist-Mind-Mapping-eine-Kreativitaetstechnik.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ist Mind Mapping eine Kreativitätstechnik?&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ideen:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/ideen-auswaehlen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ideen auswählen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/5-Tipps-Ideen-verkaufen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ideen verkaufen&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der kreative Prozess in Gruppen:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/pathologien-der-gruppenarbeit.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pathologien der Gruppenarbeit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/innovative-teams-bilden.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsteams bilden&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Wie-ein-Innovationsworkshop-ablaeuft.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ablauf von Innovationsworkshops&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Prozessmodelle der Kreativität:&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/was-ist-das-besondere-am-design-thinking.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Design Thinking&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Über creaffective&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
creaffective ist eine Gruppe von Innovationscoaches die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/referenzen/kunden/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Organisationen&lt;/a&gt; weltweit in Deutsch, Englisch und Mandarin Chinesisch dabei unterstützt ihre Innovationskraft zu stärken. &lt;br /&gt;
Zu unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leistungen&lt;/a&gt; gehören&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Die Moderation von Innovationsworkshops&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Trainings des systematischen kreativen Denkens sowie Multiplikatoren zur Ausbildung von Innovationsmoderatoren&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Begleitung bei Prozessen der nutzerzentrierten Innovation, z.B. Produktentwicklung, Dienstleistungsentwicklung&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Beratung zu den Themen Innovationskultur, Innovationsteams und Innovationsmanagement.&lt;/ul&gt; 
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    <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 16:21:00 +0200</pubDate>
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    <title>Taipei Ignite #4</title>
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            <category>Chinese</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dao-Wen Chang)</author>
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    &lt;p align=&quot;right&quot; &gt;本文提供&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/28-03-2012.html&quot;&gt;繁體中文版&lt;/a&gt;及&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/index.php?archives/28-03-2012.html&amp;serendipity[lang_selected]=cn&quot;&gt;簡體版&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:652 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;60%&quot; height=&quot;60%&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IgniteTaipei1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
喜歡TED TALK的您，不要錯過了3/31在台北的&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.facebook.com/IgniteTapei&#039;);&quot;  href=&quot;https://www.facebook.com/IgniteTapei&quot;&gt;Taipei Ignite #4&lt;/a&gt;.這是個小型的TED TALK,每個主題只有5分鐘，即使你不喜歡其中一個主題，也不過就是5分鐘，之後也就是下一個主題了。通常，很多人因為想說只有5分鐘，姑且聽聽，反而超出預期。因為要在5分鐘裡表達出精華可不是簡單的事，每個演者可都是卯盡全力，簡單扼要地分享精華中的精華。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
對於嘗苦於沒有創意創新靈感的人，更是鼓勵您去參加。因為短短時間內各式各樣的資訊一起綻放，想必能在您的腦海裡激盪出不少火花。記得Steve Jobs總說創意就是把不同的事物連結起來嗎？&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.facebook.com/IgniteTapei&#039;);&quot;  href=&quot;https://www.facebook.com/IgniteTapei&quot;&gt;Taipei Ignite #4&lt;/a&gt;正是給你這樣的connecting dots的機會，不要錯過。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
時間：2012/ 3/31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
地點：Taipei Stock 倉庫藝文空間 台北市八德路一段34號3樓&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:653 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;60%&quot; height=&quot;60%&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IgniteTaipei2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Mar 2012 17:39:32 +0200</pubDate>
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    <title>如何更有創造力 How To Be Creative</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/26-03-2012.html</link>
            <category>Chinese</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Dao-Wen Chang)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p align=&quot;right&quot; &gt;本文提供&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/26-03-2012.html&quot;&gt;繁體中文版&lt;/a&gt;及&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/index.php?archives/26-03-2012.html&amp;serendipity[lang_selected]=cn&quot;&gt;簡體版&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font: 11pt/16pt 新細明體&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:649 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;553&quot; height=&quot;369&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/OB-SD773_CREATI_G_20120309194711.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
上星期， Jonah Lehrer的新書&quot;Imagine: How Creativity Works&quot; 剛上市，我尚未閱讀此書，但是看了11日Lehrer在華爾街日報的&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/online.wsj.com/article/SB10001424052970203370604577265632205015846.html?mod=WSJ_hp_mostpop_read&#039;);&quot;  href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203370604577265632205015846.html?mod=WSJ_hp_mostpop_read&quot;&gt;介紹文章&lt;/a&gt;，個人覺得是一本值得推建的書。中文版不知會不會上市，有也不知道是什麼時候，畢竟原文版也才出爐。但是該華爾街日報的介紹中已有許多值得分享的資訊。這篇文章很長，我不一一翻譯，僅分享一些我覺得很有趣的片段及我個人的一些想法。對原文有興趣的可以參考&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/online.wsj.com/article/SB10001424052970203370604577265632205015846.html?mod=WSJ_hp_mostpop_read&#039;);&quot;  href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203370604577265632205015846.html?mod=WSJ_hp_mostpop_read&quot;&gt;這裡。&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:651 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;65%&quot; height=&quot;65%&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/imagine-by-jonah-lehrer.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
文章開中名義的表達了創造力不是什麼神奇的魔術，沒有什麼所謂的“創意天才”。即便是賈伯斯（Steve Jobs）及齙伯迪倫（Bob Dylan）般的奇才，也都不是擁有什麼所謂的天賦異稟及超乎常人的超能力。創造力不是與生俱來的特質，也不是天使賜與的奇蹟，只是一種能力。任何人都可以學習創造力，也可以提高創造能力。新的研究為我們帶來了啟示，讓我們得以了解那些改變世界面貌的產品是如何發明的，最棘手的問題又是如何解決的。在什麼是創造力，以及如何在我們自己身上和工作中激發創造力的問題上，我們已經獲得了非常多的具體經驗。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &lt;font color=&quot;000099&quot;&gt;悄悄話：我完全認同創造力是一種能力。任何人都可以透過學習來提升創造力。在我們的Blog中，我已反覆的表達這樣的觀點多此。但唯一的補充是，我的確相信每個人都有所謂的天分或是頃向，而這些獨特的天分或是頃向會影響每個人的創造力發展。我個人喜歡將這樣的天分或是頃向解釋為內在的動機，也是我們上一篇格文討論過的議題。有些人就是比其他人在音樂上更容易有高度創意，有些人擅於發明全新的東西，有人則擅於將現有的產品改善。所以個人私房觀點是：天使們還是有給不同的人一些不同的天賦。：）&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
新的研究還揭示了什麼是解決棘手問題的最佳途徑。我們往往認為，某一領域的專家是他們所在領域的創造天才。但重大突破常常來自圈外人幼稚而大膽的想法。要增強創造力，花些時間涉獵本行之外的領域，發展跨專業技能是非常重要的。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &lt;font color=&quot;000099&quot;&gt;悄悄話：這個理論真的有其道理。在creaffective的workshop中，我們常要求我們的客戶邀請其他領域或是部門的人來參與，因為這些外行人常常會問一些看似無理頭或是外行的問題，或是提出全然不同的觀點。這些“新鮮”的腦袋常是讓那些已有慣性思維的專家們產生靈感，豁然開朗的關鍵因素。&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
讓我們從最難的問題談起，這些難題乍看似乎根本無法解決。但這類問題只要能解決，一般都是在靈感乍現的一瞬間迎刃而解的。由馬克·比曼(Mark Beeman)和約翰·庫尼奧斯(John Kounios)主持的研究已經發現這束火花可能來自何方。在靈感出現前的幾秒鐘裡，大腦中一個叫前顳上回(superior anterior temporal gyrus, 簡稱aSTG)的區域活動會急劇增加。該區域位於大腦右半球表面，其遠距離聯想功能出色，而將關係很遠的訊息聯繫在一起正是解決創造性難題所必需的過程。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
有意思的是，比曼和他的同事們發現某些因素會讓人更容易產生靈感，能更好地發現aSTG生成的答案。比方說，讓實驗對像看一小段幽默影片──科學家們節選了一段羅賓·威廉姆斯(Robin Williams)表演的獨角喜劇──可以使平均成功率提高20%左右。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
酒精也有助於提高創造力。今年早些時候，伊利諾伊大學(University of Illinois)芝加哥分校的研究人員對清醒的學生和有醉意的學生在解答腦筋急轉彎時的表現進行了比較。科學家們給受試者出了一系列名為“遠距離聯想測驗”(remote associates)的詞彙問題，受試者必須找到另外一個單詞，將一組三個單詞聯繫起來。下面我們舉一個例子：&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pine(松樹) Crab(螃蟹) Sauce(果醬)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
在這個例子中，答案是“apple”(蘋果)。這一組單詞加上“apple”就組成了“pineapple” (菠蘿)、“crab apple”(海棠果)和“apple sauce”(蘋果醬)。有醉意的學生解決的問題比清醒的學生多出近30%。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
放鬆和喝酒為什麼能讓人更有創造力呢?部分原因要歸結於分心會為人們帶來意想不到的優勢。儘管我們生活在一個崇尚專注的時代──我們總是迫使自己集中精力，用咖啡因來提神──但這樣做可能會抑制想像力。我們也許是專注的，但很可能把注意力集中到了錯誤的答案上。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
這就是為什麼放鬆會有所助益：只有當身心在淋浴時得到舒緩，或者讓獨角喜劇暫時打斷思緒，我們才能將注意力的聚光燈轉向內心，暗中傾聽大腦右半球表面展露的所有隨機聯繫。當我們需要靈感時，這些聯繫常常就是答案的來源。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
這項研究還解釋了為何如此多的重大突破都是在毫不相干的場合中產生的，例如，阿基米德(Archimedes)在浴盆中發現了浮力定律，據說物理學家理查德·費曼(Richard Feynman)會在一家脫衣舞俱樂部演算方程式。這就顯示出谷歌(Google)在休息室擺放乒乓球檯的明智之處，也證明了做白日夢的實用性。愛因斯坦(Einstein)曾說，“創造力是浪費掉的時間的殘餘物。”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &lt;font color=&quot;000099&quot;&gt;悄悄話：喝酒放鬆的確是個好方法，但是不要喝茫了。放鬆才是重點，喝不喝酒真的是其次。有一個著名的理論叫做bed, bath, and bus，就是說明了人常在暫時遠離原先苦思卻無解決方案時，如躺在床上、泡澡或是坐在公車上時，反而常有那靈光一閃，答案就在眼前的頓悟。放鬆是一個讓我們暫離可能是錯誤的答案，也是讓我們的腦袋利用在床上看書、泡澡或是在公車上看沿途景色時，把我們之前思考很久的問題和其他的事物做連結的時候。在創造學的理論中，稱之為&quot;incubation&quot;醞釀期。前提是“你之前要思考過你的問題”，不是腦袋從來都不用動，鎮日趟在床上、泡澡或是搭車閒晃就可以很有創造力。頓悟是努力思考、辛苦工作中的點，沒有辛勤耕耘，就沒所謂的頓悟，也沒所謂的創造力。所以說，創造力其實不是一蹴可磯的，背後的汗水、淚水都是常被忽略的。&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970年，作曲家布魯斯·阿道夫(Bruce Adolphe)第一次在紐約的茱莉亞音樂學院(Juilliard School)見到馬友友。馬友友當時只有15歲(不過他已經在白宮為肯尼迪總統演奏過)。阿道夫剛剛創作了自己的第一部大提琴作品。他回憶道，“不幸的是，我根本不知道自己在幹啥，我以前從來沒有譜過大提琴曲。”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
阿道夫曾把樂稿拿給茱莉亞音樂學院的一位教授看，這位教授告訴他這作品中有一個和弦是無法演奏的。但在阿道夫修改樂譜之前，馬友友在他的宿舍裡先演練了這部作品。阿道夫說，“馬友友把我的作品從頭到尾演奏了一遍，當樂曲進行到那個高難度和弦時，他找到了一種演奏方法。”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
阿道夫向馬友友轉達了那位教授的話，問他是如何奏出那個高難度和弦的。於是他們把這部作品又演奏了一遍，當馬友友演奏到那個和弦時，阿道夫喊“停!”他們看了看馬友友擺在指板上的左手，手指扭曲的姿勢幾乎是常人無法做到的。馬友友說，“你說得對，確實彈奏不了!”但他終究還是彈奏出來了。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
如今，馬友友在演奏時仍然盡量去尋找初學者的感覺。他說，“必須始終提醒自己像初學大提琴的孩子一樣沉浸其中。因為這孩子為什麼要拉琴呢?他是為了尋找快樂。”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &lt;font color=&quot;000099&quot;&gt;悄悄話：把自己當初學者一樣來解決問題，拋開所有先入之見及不懼失敗的能力正是創造力的關鍵。還有就是那份“尋找快樂”&lt;br /&gt;
的動力。做你喜歡的事，更容易激發你的創造力。&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
創造力就像火花。當我們摩擦兩塊石頭卻一無所獲時，會感到十分沮喪。但當火焰燃燒起來，新的想法傳遍世界時，我們則有巨大的成就感。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
在人類歷史上，我們將首次了解到如何擦出更多靈感的火花，如何讓更多的火花燃燒成為熊熊烈火。但我們也必須承認：無論我們了解多少東西，創造的過程從來都不是輕而易舉的。我們的意志永遠都會被不確定性籠罩，會被腦細胞在建立新聯繫時的隨機性左右。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
也許每個關於創造力的故事都不一樣，卻又是相通的：它們都是從無到有的過程，好似魔法一般。&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; &lt;font color=&quot;000099&quot;&gt;悄悄話：創造的過程看似神奇，好似魔法。但是卻是艱辛的過程。每個人都有創造力的無限潛能，只要願意面對那不確定性、那可能的失敗及辛苦的work。每當有公司企業要求我給他們保證一個一定成功的創新成果時，我都在想，他們真的在和我討論創新嗎？沒有風險、保證沒有失敗的創新？ hmm....我真的無法保證.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Mar 2012 22:14:42 +0200</pubDate>
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    <title>Zukunftsgedächtnis anlegen und die Akzeptanz von Neuem erhöhen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/25-03-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    Letzte Woche waren wir von creaffective auf dem Trendforum in Berlin unter anderem, um dort zwei Trendlabs zu leiten &lt;em&gt;Kreativität als zentrale Führungsqualität&lt;/em&gt;. Eine der Key-Notes wurde von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.bluemelhuber.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.bluemelhuber.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prof. Dr. Christian Blümelhuber&lt;/a&gt; gehalten zum Thema „Das &quot;Drei mal Drei&quot; des Futuremanagement“. In seinem Vortrag ging es darum, wie Unternehmen sich auf die mehr oder weniger bekannte Zukunft vorbereiten können und diese sogar aktiv mitgestalten können.&lt;br /&gt;
Dabei stellte Blümelhuber das Konzept des Zukunftsgedächtnis vor, das dabei hilft, eine gewünschte Zukunft zu schaffen (im Gegensatz zur wahrscheinlichen und überraschenden Zukunft), indem es dabei unterstützt die Akzeptanz von Neuem zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Menschen heißen Neues oft nicht willkommen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 250px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a title=&quot;http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nichelle_Nichols,&lt;u&gt;NASA_Recruiter&lt;/u&gt;-_GPN-2004-00017.jpg&amp;filetimestamp=20090410115040&quot; id=&quot;s9yisp648&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=648&#039; id=&quot;s9yisphref648&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:648 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;314&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Nichelle_Nichols.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Quelle: http://de.wikipedia.org&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Auf der einen Seiten schreien zwar alle nach Innovation, auf der anderen Seite lehnen Menschen oft Neues schnell ab. Je ungewöhnlicher und weiter entfernt von Bekanntem etwas Neues ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es abgelehnt wird. Dies hat auch mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun (siehe dazu die Artikel &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/innovation-und-erfahrung.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovation und Erfahrung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-09-2011.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Neue Ideen sind zum Kotzen&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;. Der Hauptgrund warum neue Ideen oft abgelehnt werden ist, dass wir Menschen Neues immer mit bestehenden Erfahrungen abgleichen. Je ungewöhnlicher etwas ist, desto weniger neuronale Andockpunkt gibt es in unserem Gehirn und desto größer ist die Gefahr, dass wir es als &quot;nicht machbar&quot; verwerfen.&lt;br /&gt;
Das Konzept des Zukunftsgedächtnisses kann nun dabei helfen, neuronale Andockpunkte für etwas Neues zu schaffen, bevor wir dieses Neue wirklich vorstellen. Es geht also darum, die Idee der Zukunft bereits im Gedächtnis zu verankern, bevor die Ideen wirklich vorgestellt wurde. Ein Mittel dazu können Filme und Romane etc. sein. Blümelhuber brachte die Beispiele der amerikanischen Serie 24, in der es einen schwarzen Präsidenten gibt, bevor Obama als Kandidat zur Wahl aufgestellt wurde. In den Köpfen vieler Amerikaner gab es damit bereits ein positive Vorstellung eines schwarzen Präsidenten, was sicherlich auch Obama als dem ersten wirklichen schwarzen Präsidenten geholfen hat.&lt;br /&gt;
Ähnliches hat in der Vergangenheit die Serie Star Trek geleistet, in der Themen der amerikanischen Innenpolitik und der Weltpolitik vorab verarbeitet wurden. So gab es in der ersten Star Trek Serie (1966 – 1969) eine internationale Besatzung der Enterprise mit dem Russen Chekov am Steuer und der schwarzen Kommunikationsoffizierin Uhura. Zwischen dem weißen Captain Kirk und dem schwarzen Commander Uhura kam es sogar zum ersten Kuss zwischen einem Weißen und einer Schwarzen in der amerikanischen Filmgeschichte, was damals für ziemlichen Aufruhr und erste Andockpunkte sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Zukunftsgedächtnis als bewusste Strategie um Ideen zu verkaufen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Das Konzept des Zukunftsgedächtnisses kann also bewusste Strategie eingesetzt werden, um ungewöhnliche Ideen vorzubereiten und deren Akzeptanzwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Dies kann sowohl unternehmensintern als auch extern passieren, wenn es darum geht ein neues Produkt oder Geschäftsmodell zu starten. Wenn es darum geht organisationsintern Ideen zu verkaufen lässt sich das Zukunftsgedächtnis auch sehr schön mit dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/5-Tipps-Ideen-verkaufen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PPCO-Vorgehen&lt;/a&gt; verknüpfen, dass wir in unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstraining&lt;/a&gt;s als eine Strategie vorschlagen, um Ideen unternehmensintern zu verkaufen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 15:17:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/25-03-2012.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Was ist das Besondere am Design Thinking?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-03-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-03-2012.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Wer regelmäßig zu den Themen Kreativität und Innovation liest, der hat in den letzten 2 – 3 Jahren einen wahren Medienhype um Design Thinking feststellen können. Das ist einerseits gut, da es mehr Aufmerksamkeit auf das Thema systematische Kreativität als ein wichtiger Baustein von Innovation lenkt. Andererseits kann man fast den Eindruck bekommen, dass  Design Thinking ein Allheilmittel für die Lösung aller Probleme ist. Dass Design Thinking diesen Anspruch nicht erfüllen kann und daher viele enttäuschen wird, davor warnen nun bereits frühere Verfechter wie Bruce Nussbaum (in seinem Artikel &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.fastcodesign.com/1663558/design-thinking-is-a-failed-experiment-so-whats-next&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.fastcodesign.com/1663558/design-thinking-is-a-failed-experiment-so-whats-next&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Design Thinking Is A Failed Experiment. So What’s Next?&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Design Thinking ist unter anderem auch ein Modell eines kreativen Prozesses und damit eines von vielen Modellen, wie zum Beispiel auch das ebenfalls aus den USA stammende Creative Problem Solving Modell oder die aus der ehemaligen Sowjetunion stammende TRIZ Methodik. Alle drei werden auch heute noch kontinuierlich weiter entwickelt und an Universitäten erforscht und gelehrt. Da ich das Glück hatte, in allen drei Schulen eine Ausbildung zu erhalten, stelle ich fest, dass es sich bei keinem der Vorgehen um eine Wunderwaffe handelt und dass außerdem alle auf den gleichen Grundlagen aufbauen. Trotzdem gibt es Unterschiede und Besonderheiten jeder Schule, die über das reine Marketing und den Medienhype hinaus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Design Thinking stellt den Nutzer an erste Stelle&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Design Thinking hat seinen Anfang in der Denk- und Vorgehensweise von Designern, daher der Name. Unter Designern wird hierbei mehr verstanden, als Menschen, die ein Produkt hübsch machen.&lt;br/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:644 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;397&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/AusgangspunktimDesignThinking.jpg&quot;  alt=&quot;Der Ausgangspunkt im Design Thinking&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Design Thinking stellt den Nutzer und die Bedürfnisse des Nutzers in den Mittelpunkt. Alle Innovationen müssen sich irgendwann mit die Frage der Wirtschaftlichkeit, oft der technischen Machbarkeit und der Wünsche der Nutzer auseinander setzen. Für das Vorgehen des Design Thinking spielt jedoch die Reihenfolge eine entscheidende Rolle: Die Bedürfnisse des Nutzers eines zukünftigen Produktes oder einer Dienstleistung stehen beim Design Thinking am Anfang und im Zentrum aller Überlegungen. Danach kommt die Frage, mit welchen technischen Mitteln dieses Bedürfnis befriedigt werden könnte (falls diese Frage überhaupt relevant ist). Die wirtschaftliche Rentabilität ist ein notwendiges Kriterium an die Lösung, jedoch keinesfalls Ausgangspunkt der Überlegungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die TRIZ-Methodik fast ausschließlich mit der technischen Machbarkeit, oft gibt es bei den erfinderisch-technischen Fragestellungen auf die TRIZ angewandt wird, nicht einmal einen Nutzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Creative Problem Solving ist das generischste aller Modelle, das mit allen anderen Schulen kombiniert werden kann. Deshalb arbeiten wir von creaffective viel damit, weil es sehr gut an alle anderen Vorgehen anschlussfähig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Ansatz, den Nutzer ins Zentrum aller Überlegungen zu stellen unterscheidet sich Design Thinking auch von der Herangehensweise der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen vieler Unternehmen. Auch wenn Firmen öffentlich natürlich das Gegenteil behaupten, so stehen sehr oft technische oder wirtschaftliche Überlegungen am Anfang. Ich erlebe es oft, dass besonders in ingenieursgetriebenen Unternehmen überlegt wird, was technisch den noch machbar sein könnte ohne dabei einen Nutzer im Blick zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Design Thinking als Prozessmodell des kreativen Denkens&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Das unten stehende Bild zeigt Design Thinking als Prozessmodell des kreativen Denkens. Als besonders hervorzuheben – auch im Gegensatz zu den anderen Schulen des kreativen Denkens – sind hier zwei Schritte: Beobachten und Prototyping.&lt;br/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:643 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;153&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/prozessdesignthinking.jpg&quot;  alt=&quot;Der Design Thinking Prozess&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Beobachten im Design Thinking – pain points des Nutzers verstehen&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
Beim Beobachten geht es darum, mit Hilfe eines interdisziplinären Teams (dazu mehr später) zentrale Bedürfnisse und Schwierigkeiten von Nutzern zu erkennen und emphatisch zu verstehen. Wie der Name „Beobachten“ bereits andeutet geht Design Thinking hierbei über Mittel der quantitativen Marktforschung, die oft mit Befragungen oder Fokusgruppen arbeitet, hinaus. Beim Beobachten im Sinne des Design Thinking geht es auch darum, Dinge herauszufinden, die Menschen möglicherweise nicht ausdrücken oder explizieren können, weil sich zum Beispiel nicht einmal darüber bewusst sind. Dieses Vorgehen kann sehr aufwändig sein und oft ist es nur schwer möglich, eine statistisch relevante Anzahl von Nutzern wie in der quantitativen Marktforschung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beobachtungen fließen dann in die Synthese ein, in der dann die wahrgenommen Kernprobleme des Nutzers und damit Innovationsstoßrichtungen abgeleitet werden. Dieses Vorgehen ist dabei oft sehr intuitiv und unterscheidet sich damit völlig vom Vorgehen der TRIZ-Methodik, wo die Innovationsstoßrichtungen teilweise ausgerechnet werden (können).&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Prototyping im Design Thinking – Ideen schnell konkret erfahrbar machen&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schritt, der den Prozess des Design Thinking abhebt ist die Betonung des Prototyping. Sobald erste Ideen entwickelt und ausgewählt wurden, geht es im Design Thinking darum, diese möglichst schnell und mit einfachen Mitteln konkreter erlebbar zu machen. Das Design Thinking unterscheidet dabei verschiedene Ausprägungen und Detailierungsgrade von Prototypen. Am Anfang werden hierzu simpelste Materialien verwendet, um möglichst schnell und mit wenig Aufwand ein konkreteres Erlebnis einer Idee zu bekommen. Ich durfte es selbst mehrmals erleben: Die Effekte können dabei erstaunlich sein, weil man beim Bau eines simplen Prototypen sofort merkt, was funktionieren wird und wo eine Idee womöglich noch nachgebessert werden muss. Dadurch kann in sehr kurzer Zeit ein deutlich höherer Reifegrad einer Idee erreicht werden und die Idee sehr schnell weiter entwickelt werden. Im Schritt Testen des Design Thinking geht es darum, Rückmeldung zu einem Prototypen zubekommen, um die dahinter stehende Idee anzupassen und zu verändern. Dadurch wird die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationen deutlich erhöht, weil man sich iterativ zu einer funktionierenden Lösung vorarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Gemischte Teams im Design Thinking&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Das gemischte Teams (Stichwort diversity) Vorteile im kreativen Prozess bringen ist eigentlich lange bekannt. Trotzdem sind diese in Unternehmen keineswegs Standard. Innovationsprojekte werden oft sequenziell durch zuständige Abteilungen gereicht, die sich meist aus sehr homogenen Gruppen mit sehr ähnliche Denke zusammensetzen. Anders das Vorgehen im Design Thinking: Ein weiteres Kernelement im Design Thinking ist der Einsatz von gemischten Teams. Gemischte Teams kann dabei bedeuten, dass die Teammitglieder aus unterschiedlichen Disziplinen, unterschiedlichen Abteilungen oder sogar unterschiedlichen Unternehmen (!) kommen, jedoch alle ein Verständnis für den Prozess des Design Thinking haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreativitätsforschung hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit in gemischten Teams von Einzelnen oft als anstrengender empfunden wird, weil die Menschen so unterschiedliche Herangehens- und Denkweisen haben, was zu Reibungen führen kann. Wenn diese Unterschiede allerdings konstruktiv genutzt werden können, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass bessere Ergebnisse erzielt werden, als in homogenen Teams, höher.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Die Rolle der Raumarchitektur im Design Thinking&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die britische Dokumentation &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.channel4.com/programmes/the-secret-life-of-buildings&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.channel4.com/programmes/the-secret-life-of-buildings&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;the secret life of buildings&lt;/a&gt; zeigt auf beeindruckende Weise, wie wichtig die Rolle von Innenarchitektur und Raumgestaltung für die Produktivität und Kreativität in Unternehmen ist. Das Design Thinking legt auch hier ein besonderes Augenmerk darauf. Idealerweise zeichnen sich Räume im Design Thinking vor allem durch hoch flexible Elemente aus, die je nach Anforderung des Prozesses ständig verschoben werden können. Trotz immer mehr Möglichkeiten von Computern arbeitet man im Design Thinking noch weitgehend analog, d.h. mit Stiften und vielen Post-its. Ein Grund ist, dass im Design Thinking sämtliche bisher gesammelten Informationen ständig sichtbar sein sollten, und die Gruppe den Raum zur Arbeit nutzen sollte. Dazu eignen sich verschiebbare Stellwände einfach ideal.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Elementar: Der Geist der Kreativität im Design Thinking&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:642 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;199&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/kreativegeistimdesignthinking.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;Zentral für das Funktionieren des Design Thinking ist der kreative Geist der Gruppenmitglieder in einem Design Thinking Team. Diese sollten sich durch große Offenheit und Neugier auszeichnen und Ideen nicht vorschnell beurteilen. Elementar für das Funktionieren des Design Thinking Prozesses ist auch hier – wie bei allen anderen Schulen des kreativen Denkens – die Trennung von divergierendem und konvergierendem Denken und die Offenheit und Flexibilität des Prozesses.&lt;br /&gt;
Kritiker wie Burce Nussbaum diagnostizieren genau dies als den Hauptgrund, warum Design Thinking in vielen Unternehmen scheitert. Wie leider so oft werde ein Prozess um des Prozesses willen durchgenudelt ohne dass der dafür notwendige Geist vorhanden ist. Diese Erfahrung können wir von creaffective in unserer Arbeit leider auch bestätigen, deshalb geht es in unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; auch so stark darum, diesen Geist in den Teilnehmern wieder zum Leben zu erwecken. Die gute Nachricht ist, dass man diese Aspekte bewusst trainieren und verbessern kann und damit die Qualität von Kreativprozessen steigern kann. 
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    <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 18:53:00 +0100</pubDate>
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    <title>Achtsamkeit bei Google</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-03-2012.html</link>
            <category>Deutsch</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    Google dient in unseren &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativtrainings&lt;/a&gt;, wenn wir über ein Klima und unterstützende Faktoren der Kreativität sprechen, immer als ein best practice Beispiel. So ist Google bekannt geworden für seine 20% Regel. Jeder Mitarbeiter in der Software Entwicklung, darf einen Tag pro Woche seine Zeit mit für ihn interessanten Themen verbringen, die etwas mit Softwareentwicklung zu tun haben, aber nicht mit laufenden Projekten in Zusammenhang stehen. Daraus sind in der Vergangenheit einige interessante Google-Applikationen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderer Bereich in dem Google als lernenswertes Beispiel gilt ist die verspielte Büroarchitektur, die eben nicht „Kindergarten“ bedeutet, sondern ein Produktivitätsfaktor ist, der die Kreativität der Mitarbeiter anregt und besser ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soeben bin ich auf einen interessanten Google Talk aufmerksam gemacht worden. Google hat den buddhistischen Mönche und Lehrer Thich Nhat Hanh eingeladen. Bedingung von diesem war, dass er einen halben Tag bekommt, um mit allen Interessierten Achtsamkeit zu praktizieren. Google hat ja gesagt und die Interessierten waren sehr zahlreich, wie das Video zeigt. Stark!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Googlebeispiele würden in vielen anderen Unternehmen als unmöglich oder verrückt verworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/7Pd5Ndg0oJA&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 19:09:03 +0100</pubDate>
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