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    <title>creaffective Blog</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/</link>
    <description>alles rund um Effektivität, Kreativität, Ideenentwicklung und kreative Problemlösung. Von Florian Rustler</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <title>Mind Mapping – Mind Maps richtig erstellen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/08-03-2010.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Letzten Freitag hatte ich wieder einmal ein offenes &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/mind-mapping/mind-mapping-seminar/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping Seminar&lt;/a&gt;. Immer öfter sitzen in diesen Seminare Teilnehmer, die bereits vor dem Seminar auch schon Erfahrung mit Mind Mapping Software gesammelt haben und teilweise damit mit arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Seminars mache ich immer ein kurzes Feedback in dem ich unter anderem folgende Frage stelle: &quot;Was ist das Wichtigste, das Sie heute gelernt haben?&quot;&lt;br /&gt;
Interessant ist für mich dabei auch die Rückmeldung, dass das Wissen um die Mind Mapping Regeln, also wie man Mind Maps richtig erstellt, dazu gehört. Mit dem Wissen, wie man Mind Maps erstellt, zum Beispiel, dass Mind Maps lediglich mit Schlüsselbegriffen arbeiten und keine Sätze auf die Zweige geschrieben werden, werden Mind Maps erst richtig effektiv.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Mind Maps zeichnen - Schritt für Schritt&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Wie Mind Maps richtig erstellt werden, habe ich auch in einem Video erklärt, das ich hier noch einmal zur Verfügung stellen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;object width=&quot;512&quot; height=&quot;322&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://d.yimg.com/static.video.yahoo.com/yep/YV_YEP.swf?ver=2.2.46&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;AllowScriptAccess&quot; VALUE=&quot;always&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;bgcolor&quot; value=&quot;#000000&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;flashVars&quot; value=&quot;id=18489617&amp;vid=7104225&amp;lang=en-us&amp;intl=us&amp;thumbUrl=http%3A//l.yimg.com/a/p/i/bcst/videosearch/13707/103521999.jpeg&amp;embed=1&quot; /&gt;&lt;embed src=&quot;http://d.yimg.com/static.video.yahoo.com/yep/YV_YEP.swf?ver=2.2.46&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;512&quot; height=&quot;322&quot; allowFullScreen=&quot;true&quot; AllowScriptAccess=&quot;always&quot; bgcolor=&quot;#000000&quot; flashVars=&quot;id=18489617&amp;vid=7104225&amp;lang=en-us&amp;intl=us&amp;thumbUrl=http%3A//l.yimg.com/a/p/i/bcst/videosearch/13707/103521999.jpeg&amp;embed=1&quot; &gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/video.yahoo.com/watch/7104225/18489617&#039;);&quot;  href=&quot;http://video.yahoo.com/watch/7104225/18489617&quot;&gt;Mind Mapping - Mind Maps richtig erstellen&lt;/a&gt; @ &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/video.yahoo.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://video.yahoo.com&quot; &gt;Yahoo! Video&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regeln bilden die Grundlage für sämtliche Anwendungsgebiete von Mind Mapping. Ich bin hier nicht dogmatisch, glaube aber, dass Mind Maps vor allem dann nützlich sind, wenn man die Regeln bei der Erstellung beachtet.&lt;br /&gt;
Wer es gerne schriftlich möchte, den verweise ich auf meine drei Artikel zum Erstellen von Mind Maps (&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Die-Mind-Mapping-Regeln-Teil-1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Die-Mind-Mapping-Regeln-Teil-2.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Die-Mind-Mapping-Regeln-Teil-3-Ende.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 3&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Mit Mind Mapping Software effektiver arbeiten&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Mir fällt auch auf, dass Menschen Mind Mapping mit Mind Mapping Software gleich setzen und die beiden als Synonyme betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/mind-mapping/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping ist eine Technik&lt;/a&gt; zur Visualisierung von Informationen. Zentral ist das Verständnis und die Erfahrung im Umgang mit der Technik des Mind Mapping selbst. Software ist eine Möglichkeit Mind Maps zu erstellen, genau so kann man dies auch mit Papier und Stift erstellen. Ich arbeite nach wie vor mit beiden Varianten, genau so wie beim Schreiben. Auch ohne ein Textverarbeitungsprogramm lässt sich schreiben.&lt;br /&gt;
Die obigen Schritte zu Erstellung von Mind Maps gelten genauso auch für den Umgang mit Mind Mapping Software. Die Beachtung der Regeln machen aus meiner Sicht die Arbeit mit Software wesentlich effektiver.&lt;br /&gt;
Ebenfalls interessant ist die Beobachtung, dass mir viele Teilnehmer, die erst ausschließlich an den Einsatz von Software gedacht haben am Ende des Seminars berichten, dass Sie beide Varianten einsetzen werden und dass Software eben nicht immer der beste Weg der Umsetzung ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 07:33:26 +0100</pubDate>
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    <category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>

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<item>
    <title>Gewohnheiten kreativer Menschen: Verwendung konstruktiver Sprachmuster</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/10-03-2010.html</link>
            <category>creative</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Bisher in dieser Serie&lt;br /&gt;
Gewohnheit 1: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/gewohnheiten-kreativer-menschen-notizbuch.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ein Notizbuch für alle Ideen und Gedanken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel möchte ich mich dem Sprachgebrauch kreativer Menschen beschäftigen. Nach ein paar Minuten Gespräch mit einer Person lässt sich anhand der verwendeten Sprachmuster viel über deren Denkweise ableiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Sie folgende Beispiele als Ausgangssituation:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Sie stellen Ihren Bekannten Ihren Plan vor eine vier monatige Auszeit zu nehmen, weil Sie sich neu orientieren möchten.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sie reden mit Menschen, die noch nie davon gehört haben über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.&lt;/ul&gt;Die Reaktionen von Person 1 könnten zum Beispiel so ausfallen: Kopfschüttelnd beginnt er/ sie zu sprechen &quot;Das würde ich auf keinen Fall machen, weil&quot;, &quot;Das geht nicht, weil...&quot;, &quot;Ja, aber das ist zu gefährlich und dauert zu lange.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kreativer Mensch wird Ihnen vielleicht folgendermaßen reagieren: Er / sie wird erst einmal  weitere Fragen stellen und mehr wissen wollen. Die Phrase &quot;Ja, aber...&quot; kommt in seinem Sprachgebrauch nicht oder nur äußerst selten vor. &lt;br /&gt;
Ein kreativer Mensch ist erst offen das was Sie sagen. Ein Schlüsselcharakteristikum von kreativen Menschen ist die Fähigkeit vorschnelle Beurteilungen zu vermeiden und eine Bewertung erst einmal zurück zu stellen.&lt;br /&gt;
Ein weitere Gewohnheit ist die Verwendung bestimmter Sprachmuster. Statt &quot;Ja, aber...&quot; kommt ein &quot;Ja, und...&quot;. &lt;br /&gt;
Schwachstellen oder negative Aspekte eines Vorschlags einer Idee werden nicht als Feststellung geäußert, sondern in Form einer lösungsorientierten Frage gestellt.&lt;br /&gt;
Anstelle von &quot;das dauert zu lange...&quot; heißt es statt dessen &quot;Wie könnte man es schneller durchführen?&quot; Der Unterschied ist, dass die zweite Äußerung zur Suche nach Lösungen und Verbesserungen anregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich müssen die Formulierungen nicht genau in dieser Form verwendet werden, aber auf die grundlegende Richtung kommt es an.&lt;br /&gt;
Achten Sie beim nächsten Gespräch einmal auf sich und Ihr Gegenüber. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:53:03 +0100</pubDate>
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    <category>kreativität</category>

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    <title>Neue Gewohnheiten entwickeln</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-03-2010.html</link>
            <category>effective</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vor Kurzem habe ich den ersten Teil einer Serie über &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/gewohnheiten-kreativer-menschen-notizbuch.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gewohnheiten kreativer Menschen&lt;/a&gt; hier auf dem Blog veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&quot;Gute&quot; Gewohnheiten sind ja bekanntlich sehr nützlich sobald sie sich einmal etabliert haben. Bei einer Gewohnheit muss man nicht mehr groß überlegen man tut es einfach, dadurch ist nur wenig Überwindung notwendig. Das gilt für die schlechten Gewohnheiten leider auch.&lt;br /&gt;
Lukas vom WaterClearMind-Blog hat nun einen schönen Artikel veröffentlicht &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.waterclearmind.com/lifestyledesign/neue-gewohnheiten-autopilot-alltag/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.waterclearmind.com/lifestyledesign/neue-gewohnheiten-autopilot-alltag/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;In 30 Tagen zur neuen Gewohnheit&lt;/a&gt;&quot;, wie man neue Gewohnheiten entwickeln kann. Falls Sie als vorhaben in Zukunft die Notizbuchgewohnheit umzusetzen, zeigt Ihnen der Artikel wie es geht.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 06:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>effektivität</category>

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    <title>Fredmund Maliks Irrtümer der Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/02-03-2010.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In der gestrigen Ausgabe des Handelsblatts (1.3.2010) ist ein ökonomischer Gastkommentar von Fredmund Malik erschienen: &quot;Fünf Irrtümer stehen vielen Innovationen im Wege&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Kommentar legt der St. Gallener Professor fünf Irrtümer dar, denen zu viele Unternehmen aufsäßen und deshalb oft mit Innovationsprojekten scheiterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Irrtümer sind:&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Innovation entsteht in Forschungslaborien und Entwicklungsabteilungen.&lt;br /&gt;
Dies sei nicht so, im Gegenteil &quot;Innovation hingegen muss kompromisslos vom Markt her definiert werden … Die Schlüsselfrage muss vielmehr lauten &#039;Was wäre zu tun, und was ist erforderlich, um diese Entwicklung, Erfindung oder Entdeckung erfolgreich in den Markt zu bringen?&#039;&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kreativität sei wichtig&lt;br /&gt;
Dahinter stecke die falsche Annahme, dass „es im Unternehmen einen Mangel an Ideen“ gebe. Das Problem sei nicht der Mangel an Ideen, sondern der Mangel an realisierten Ideen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Nur kleine Unternehmen seien innovativ.&lt;br /&gt;
Laut Malik sind kleine Unternehmen zwar gute Sprinter, d.h. sie kommen schnell bis zur Prototyp-Phase, aber dann sieht es oft schlecht aus. Das liege daran, dass diese kleinen Unternehmen schlecht finanziert und schlecht geführt seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Innovation habe vorzugsweise mit Hochtechnologien zu tun.&lt;br /&gt;
Auch hier gebe es viele Möglichkeiten zu Innovation in nicht technischen Feldern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Zum Innovieren brauche man einen bestimmten Persönlichkeitstyp, &quot;nämlich, den initiativen, kreativen, unternehmerischen und risikofreudigen Pionier.&quot; &lt;br /&gt;Das sei der größte Irrtum, denn die meisten Pioniere waren vor allem Menschen die ihr Handwerk beherrschten und sich durch systematische Arbeitsweise auszeichneten und genau das könne man von Ihnen lernen.&lt;/ol&gt;Der Kommentar legt sicherlich den Finger in die eine oder andere Wunde und enthält viele aus meiner Sicht richtige Argumente. Meine zweideutige Überschrift zeigt, dass ich diesen Irrtümern nicht völlig zustimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Irrtum 1: Innovation entsteht in Forschungslaborien und Entwicklungsabteilungen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Herr Malik schreibt, dass Innovation kompromisslos vom Markt definiert werden muss. Wenn Innovation verstanden wird als das Einführen eines neuen und nützliches &quot;Produktes&quot; in einen Markt, dann kann Innovation per Definition nur vom Markt als solche definiert werden. Der Markt entscheidet, ob es sich um eine Innovation handelt oder nicht, da er die Nützlichkeit beurteilt.&lt;br /&gt;
Die große Frage aus meiner Sicht ist, ob Unternehmen bei der Schaffung von Innovation ausschließlich - oder kompromisslos wie Malik schreibt -  aus der Sicht des Marktes heran gehen sollten. Das bekannte Zitat von Henry Ford zeigt, dass der Markt nicht unbedingt eine spätere Innovation erkennt oder auch nur fordert. Die meisten Marktteilnehmer bewegen sich mental im Paradigma des bisher bekannten.&lt;br /&gt;
Ich habe einige &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; moderiert, wo man sich von der anderen Seite her genähert hat und wo es sehr viel Sinn macht in Entwicklungsabteilungen einmal zu überlegen, wie etwas wirklich neues Aussehen könnte. Allerdings – und da hat Herr Malik völlig recht – muss dann möglichst schnell die Marktakzeptanz getestet werden und die Sicht des Marktes eingebunden werden. Daher ist die Folgefrage richtig, sich dann zu fragen, wie eine Entwicklung erfolgreich in den Markt gebracht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Irrtum 2: Kreativität ist für Innovation nicht wichtig&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Hier sitzt Herr Malik einem Irrtum über Kreativität auf, dem leider viele aufsitzen. Kreativität wird in seinem Kommentar reduziert auf das Generieren von Ideen.&lt;br /&gt;
Diese Sicht ist zwar verbreitet, aber greift viel zu kurz und entspricht nicht dem, was die Kreativitätsforschung in den letzten 50 Jahren hervorgebracht hat. Kreativität ist die Fertigkeit ein neues und nützliches materielles oder immaterielles Ergebnis hervorzubringen. Kreativität ist nicht beschränkt auf das divergierende Denken, d.h. dem Entwickeln von Optionen.&lt;br /&gt;
Kreativität ist unter anderem auch ein Prozess der beginnt mit der Definition einer sinnvollen Ausgangsfrage und der diese Frage beantwortet, in dem ein neues und nützliches Ergebnis geschaffen wird. Dazu habe ich bereits dutzende von Artikel hier veröffentlicht. Die Entwicklung von Ideen ist nur ein Element, das divergierende Denken ein Aspekt davon. Genauso wichtig ist die andere Seite, nämlich das Auswählen und weiter entwickeln dieser Ideen hinzu belastbaren Lösungen. Hier genau krankt es aus meiner Erfahrung in vielen Unternehmen. Diese bleiben im Stadium der Ideen stehen, wobei Idee definiert wird als ein möglicher Ansatz ein Problem zu lösen. Und genau deshalb sind die von Malik abgelehnten &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken&lt;/a&gt; so wichtig, weil es hier darum geht von einer Idee zur einer realisierbaren Lösung zu kommen. Hier wiederum stimme ich völlig zu. Günter Faltin hat es in seinem Buch Kopf schlägt Kapital schön beschrieben. Das Ideenkind muss weiter entwickelt werden und nicht lediglich als gegeben hingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Irrtum 3: Nur kleine Unternehmen sind innovativ&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Ich stimme zu, dass dem nicht so sein muss. Dennoch gehen viele große Unternehmen genau den Weg, für Innovationsprojekte Ausgründungen zu schaffen, die sich vorbei an den großen und komplexen Organisationsstrukturen schneller bewegen können. Es ist durchaus so, dass große und gewachsene Strukturen Innovation nicht unbedingt förderlich sind. Nach Malik seien kleine Unternehmen außerdem oft nicht ausreichend finanziert. Wenn wir uns im Hochtechnologie-Paradigma befinden, das Malik selbst als Irrtum Nr. 4 bezeichnet, dann ist dieses Argument sicher richtig. Um nochmal auf Faltins Buch Kopf schlägt Kapital zurück zu kommen. Innovation außerhalb des Hochtechnologiefeldes braucht oft erstaunlich wenig Kapital, wenn man genug Zeit in die Entwicklung der Ideen steckt. Hier wiederum braucht es die Kreativität.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Irrtum 4: Innovation hat vorzugsweise mit Hochtechnologien zu tun&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Ich stimme völlig zu, das dem nicht so ist. Innovation ist lediglich die Einführung eines neuen und nützlichen Ergebnisses in den Markt und das ist nicht auf Hochtechnologie beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Irrtum 5: Innovation braucht einen bestimmten Persönlichkeitstyp&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Laut Malik muss dieser nicht unbedingt  initiativ, kreativ und  unternehmerisch sein, sondern vor allem sein Handwerk beherrschen und systematisch sein.&lt;br /&gt;
Die meisten Innovation sind keine Einzelleistungen sondern Teamleistungen! Hier zeigt die Forschung sehr klar (vgl. Min Basasur, Gerard Puccio), dass für die kreative Lösung eines Problems unterschiedliche Präferenzen braucht. Dazu gehört sehr wohl und ausdrücklich der initiative, entwickelnde und unternehmerische Geist. Dieser alleine wird aber womöglich in der Phase der Erstideen stecken bleiben. Deshalb braucht es genauso einen optimierenden, weiter entwickelnden Typus und am schließlich einen umsetzenden und organisatorisch starken Typus. Diese Kombination macht es.&lt;br /&gt;
In meinen Innovationsworkshops zeigt sich immer wieder, dass der systematische Fachkenner zwar notwendig aber definitiv nicht hinreichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 21:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>innovation</category>
<category>kreativität</category>
<category>kreativitätstechnik</category>

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    <title>Innovationsworkshop als Video</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-03-2010.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vor kurzem habe ich in einem Artikel beschrieben, wie ein &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/permalink/Wie-ein-Innovationsworkshop-ablaeuft.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshop abläuft&lt;/a&gt;. Nun habe ich auch ein kurzes Video dazu erstellt, wo ich in knapp fünf Minuten das Wichtigste erkläre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-D9f5QaHodk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-D9f5QaHodk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider funktionieren die Kommentarfunktionen im Moment (4.3.10) nicht, ich hoffe, der Fehler wird bald behoben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:31:15 +0100</pubDate>
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    <category>innovation</category>
<category>innovationsworkshop</category>

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    <title>Gewohnheiten kreativer Menschen: Ein Notizbuch für alle Ideen und Gedanken</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/27-02-2010.html</link>
            <category>creative</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Der amerikanische Autor Stephen Covey ist in den 90ern Jahren mit seinem Buch &quot;7 habits of highly successful people&quot; bekannt geworden in dem er sieben Gewohnheiten von vorstellt, die &quot;erfolgreiche&quot; Menschen besonders oft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte mich in einer Artikelserie mit den Gewohnheiten kreativer Menschen beschäftigen. Wer das Buch von Stephen Covey gelesen hat, wird merken, dass es Überschneidungen zwischen den Gewohnheiten gibt, einfach deshalb weil Kreativität ein Faktor für Erfolg ist, wie auch immer jeder einzelne seinen persönlichen Erfolg definiert.&lt;br /&gt;
In dieser Serie stelle ich eine Liste von Gewohnheiten vor, die kreative Menschen besonders auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Gewohnheit kreativer Menschen ist es, immer und wirklich immer ein Notizbuch dabei zu haben, in welches jederzeit Ideen und Gedanken geschrieben werde können.&lt;br /&gt;
Die hat drei Gründe:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Ideen werden dadurch nicht vergessen.&lt;br /&gt;
Oft ist eine Idee genau so schnell wieder aus dem Kopf, wie sie gekommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ideen können so weiter entwickelt werden und reifen.&lt;br /&gt;
Das menschliche Gehirn ist nicht gut darin mit zu vielen Informationen gleichzeitig zu jonglieren und die Aufmerksamkeit darauf zu richten. Ideen aufzuschreiben ermöglicht es, immer wieder draufzuschauen und diese schrittweise zu überarbeiten und zu verbessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der Kopf wird frei.&lt;br /&gt;
Das ist das bekannte Prinzip aus David Allens &lt;em&gt;Getting Things Done&lt;/em&gt;. Wir schreiben Dinge auf, um den Kopf frei zu bekommen und nicht ständig daran denken zu müssen, dass da doch noch etwas war. Ein freier Kopf wiederum bietet Raum für Kreativität.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:379 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;324&quot; height=&quot;235&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/x17leatherskin_black.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es egal welches Notizbuch Sie nutzen, ich empfehle ein hochwertiges Notizbuch, bei dem Sie Lust verspüren, es zu nutzen. Ich persönlich nutze gerne das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.myx17.com/index.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.myx17.com/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;X17 System&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Dieses modulare Notizbuch hat folgende Vorteile:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Man kann mehrere Notizbücher in einem haben.&lt;br /&gt;
Ich nutze ein &quot;Buch&quot; für meine Todos und spontane Ideen und ein weitere Buch in dem ich spezifische Ideen ausdetailliere und weiterentwickle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Man tauscht nur die Einlegeblätter aus, nicht das ganze Buch&lt;br /&gt;
Unterschiedliche Notizbücher können zu unterschiedlichen ausgetauscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ein vollgeschriebene Seite kann durch eine Perforation sehr einfach herausgetrennt werden, so dass nur noch die Info im Buch steht, die ich auch wirklich noch benutzen möchte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Im Gegensatz zu den Moleskine Büchern ist X17 wirklich langlebig und stabil&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Ich empfehle ein Notizbuch das so groß ist, dass Sie es wirklich immer dabei haben können. Ich benutze ein DIN A5 Buch, das für die meisten wohl zu groß ist, allerdings kann ich in dieses Buch auch Notizen in &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/mind-mapping/ueberblick/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind-Mapping-Form&lt;/a&gt; anlegen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 14:10:16 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/27-02-2010.html</guid>
    <category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Falsche Darstellung des Blogs in Feed-Readern</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/26-02-2010.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/26-02-2010.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Dankenswerterweise hat mich ein Abonnent des Blogs darauf aufmerksam gemacht, dass es Probleme mit diesem Blog bei Feedreadern, wie z.B. Google Reader gibt.&lt;br /&gt;
Dort werden sämtliche alte Artikel wieder als neu angezeigt. Dies hängt mit einem Update zusammen, dass ich kürzlich gefahren habe. Ich bitte dies zu entschuldigen! Die richtige Reihenfolge findet sich auf meinem Blog – ohne Feedreader betrachtet. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:27:38 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/26-02-2010.html</guid>
    
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    <title>Methoden der Produktentwicklung – SCAMPER</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-02-2010.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Eine weitere &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechnik&lt;/a&gt;, die ich gerne in einem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshop&lt;/a&gt; mit dem Schwerpunkt auf Produktentwicklung einsetze, ist SCAMPER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:376 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;183&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Kreativitaetstechniken-scamper.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCAMPER ist ein Akronym und steht für die folgenden Begriffe:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Substitute (ersetzen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Combine (kombinieren)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Adapt (anpassen/angleichen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Modify (modifizieren)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Put to other uses (anders einsetzen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eliminate (weglassen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rearrange (neu anordnen)&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
SCAMPER ist eine Weiterentwicklung und Kategorisierung der Osborn Checkliste. Alex Osborn, der &quot;Erfinder&quot; des Brainstormings entwickelte zusammen mit Sidney Parnes die erste Version des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving Prozesses&lt;/a&gt;. Zur Ideenfindung verwendete er neben Brainstorming eine Liste von Fragen, die Denkanstöße bei der Lösung des Problems geben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frageliste wurde später weiter entwickelt und kategorisiert, um die Anwendung der Technik zu verbessern. Zur leichteren Merkbarkeit entstand das Akronym SCAMPER. SCAMPER gehört somit zur Familie der Checklistentechniken.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Besonders hilfreich in der Produktentwicklung&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Besonders hilfreich ist SCAMPER, wenn es auf eine bestehende Vorlage, das heißt ein bereits existierendes Produkt oder Dienstleistung angewandt wird anhand derer die Fragen einmal durchgespielt werden. Denn dann machen diese Fragen Sinn. Wenn Sie also überlegen, wir die Stabilität des Bauteils XY verbessern, können diese Fragen hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten stehenden Folien aus meinem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstraining&lt;/a&gt; zeigen am Beispiel der Supermarktkasse, wie SCAMPER zum Einsatz kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:377 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Produktentwicklun-SCAMPER1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:378 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Produktentwicklun-SCAMPER2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;SCAMPER detailliert&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die Erfahrung zeigt, dass die reinen Überschriften vielen Menschen zu abstrakt sind, um darauf Ideen zu generieren, deshalb arbeite ich gerne mit detaillierten Unterfragen, die ich abhängig von der konkreten Problemstellung einsetze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ersetzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man ersetzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wer kann statt dessen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welchen Prozess könnte man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welches andere Material könnte man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kombinieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann kombiniert werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man vermischen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnte man bestimmte Teile verbinden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Zwecke könnte man kombinieren?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anpassen/ Angleichen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche anderen Ideen suggeriert das?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gibt es etwas, das ähnlich ist, dass man auf das bestehende Problem anwenden kann?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gibt es aus der Vergangenheit ähnliche Situationen?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Modifizieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Veränderung könnte man einführen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man die Bedeutung verändern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten man Farbe oder Form verändern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man vermehren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man verringern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man modernisieren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man es vergrößern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man es verkleinern?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anders einsetzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wofür könnte es im jetzigen Zustand noch eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wofür könnte man es einsetzen, wenn man es verändert?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weglassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man weglassen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ohne was würde es auch funktionieren?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neu anordnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche anderen Muster würden auch funktionieren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Veränderungen könnte man einführen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man austauschen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man neu anordnen?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Aus meiner Erfahrung ist es wichtig, zuerst ein Beispiel zu sehen und dann die detaillierten Fragen kurz durchzugehen. Allerdings ist habe ich auch bemerkt, dass SCAMPER für viele wesentlich anstrengender ist als andere Kreativitätstechniken und die Anzahl der Ideen bei SCAMPER geringer ausfällt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 05:34:00 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>kreativitätstechnik</category>

</item>
<item>
    <title>creaffective Blog eröffnet</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-12-2006.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Endlich ist es soweit, das creaffective blog ist eröffnet. Geplant war es schon länger, mit der Umsetzung hat es leider etwas gedauert, aber nun ist der erste Schritt geschafft. Die Oberfläche im creaffective-Design steht und ist einsatzbereit. So wie übrigens auch die völlig überarbeitete (technisch und inhaltich) Website unter: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de&quot;  title=&quot;www.creaffective.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.creaffective.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ehemalige Seminarteilnehmer, Kunden und Interessenten werde ich in den nächsten Tagen informieren; alle die so hergefunden haben, heiße ich herzlich willkommen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ernsthaft überlegt, das Blog in Englisch zu schreiben, da ich ja nicht nur Kunden in Deutschland habe, sondern auch einige Kunden aus Taiwan. Außerdem habe ich nach wie vor den Wunsch, mit diesem Blog nicht nur Deutsch Sprechende zu erreichen, sondern internationaler zu sein. Da die meisten Leser vermutlich zumindest am Anfang deutschsprachig sein werden, beginne ich auf Deutsch. Vielleicht wird sich das später einmal ändern und ich wechsle ins Englische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Warum ein creaffective Blog?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich gibt es drei Gründe nun mit diesem Blog zu beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kontakt zu Kunden, Praktikern und Interessierten:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich möchte auf diesem Weg den Kontakt zu ehemaligen Seminarteilnehmern und Kunden aufrecht erhalten. Ich werde Inhalte aus den Seminaren wieder aufgreifen und weiter vertiefen, sowie weitere Beispiele und Anregungen geben. Ich hoffe, dass dieses Blog interaktiv wird, d.h. dass Sie, die Leser, die Kommentarfunktionen nutzen, um Fragen zu stellen und Anregungen und Wünsche zu äußern. Neben ehemaligen Teilnehmern soll dieses Blog natürlich alle ansprechen, die sich im weitesten Sinne für die Themen Denk- und Arbeitstechniken, Kreativität und Effektivität interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Interessante Inhalte:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Natürlich wird das Blog nur gelesen, wenn auch etwas Lesenswertes drinsteht. Mein Anspruch ist es, dieses Blog mit interessanten und hilfreichen Inhalten zu füllen. Inhaltlich werde ich um alle Themen kreisen, die mit creaffective – also Kreativität, Effektivität und Denk- und Arbeitstechniken zu tun haben. Dies können Anwendungsbeispiele der Techniken sein, Berichte von Veranstaltungen, sowie Bücher und Artikel, die ich vorstellen und besprechen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Lust zu schreiben:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Schließlich habe ich einfach Lust zu Schreiben bekommen. Für den Leser heißt das hoffentlich einige interessante Inhalte, für mich selbst bedeutet das, mich noch intensiver mit meinen Themen auseinander zu setzen und damit selbst sehr von diesem Blog zu profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir vorgenommen, ca. zwei Artikel pro Woche in diesem Blog zu veröffentlichen, mal mehr und nur selten weniger. Damit das Blog lebt, braucht es neben meiner Energie, die ich ins Schreiben stecke, noch Leute, die es lesen. &lt;b&gt;Daher: Sagen Sie es weiter!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzliche Grüße,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florian Rustler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächster Artikel am 02.12.06: Webinhalte verwalten mit RSS-Feedern 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Dec 2006 08:41:33 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/01-12-2006.html</guid>
    
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    <title>Immer auf dem neusten Stand – Webinhalte abonnieren mit RSS-Feed Readern</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2006.html</link>
            <category>effective</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Am rechten Seitenrand dieses Blogs sehen Sie die Sparte &lt;em&gt;Blog abonnieren. &lt;/em&gt;Mit dieser Funktion kann man sich von seinem Webbrowser (z.B. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.firefox2007.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.firefox2007.de/&quot;  title=&quot;Firefox 2.0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Firefox 2.0&lt;/a&gt;) immer die neusten Bloginhalte als Titelzeile anzeigen lassen. Dies funktioniert über sogenannte &lt;em&gt;Live-Bookmarks&lt;/em&gt;. Im Unterschied zu den normalen Lesezeichen (engl. Bookmarks), die man in seinem Webbrowser setzen kann, aktualisieren sich diese Lesezeichen automatisch, sie sind &lt;em&gt;live&lt;/em&gt;, daher Live-Bookmarks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion stellen inzwischen nicht nur Blogs, sondern auch die Online-Präsenzen von Zeitschriften und Zeitungen wie Spiegel oder DieZeit zur Verfügung. So bleiben Sie immer auf dem aktuellen Stand und müssen nicht immer daran denken, auf die Seite zu gehen und diese zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch komfortabler und vor allem unabhängig von Browser und Rechner funktioniert das Abonnieren von Webinhalten mittels sogenannter webbasierter &lt;em&gt;RSS-Feed Reader&lt;/em&gt;, wie z.B. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.netvibes.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.netvibes.com&quot;  title=&quot;netvibes&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;netvibes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ein Feed Reader sammelt alle Informationen zentral auf einer Plattform, ähnlich wie eine Schaltzentrale.&lt;br /&gt;
netvibes.com ist webbasiert, d.h. man kann die Anwendung, ähnlich wie seine yahoo-Emails, von jedem beliebigen Rechner aus aufrufen, solange dieser eine Internetverbindung hat. Die Daten werden alle zentral auf einem Server im Internet gespeichert. Mit netvibes lassen sich beliebig viele Feeds abonnieren und übersichtlich auf einer Seite darstellen (siehe Bild).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;301&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/netvibes_screenshot.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In jedem der kleinen Kästen werden die aktuellsten Inhalte verschiedener Webportale oder Blogs gespeichert. So behalten Sie über alle Seiten und Blogs, die Sie interessieren den Überblick und sehen immer die aktuellsten Inhalte. Wenn eine Überschrift Ihr Interesse weckt, können Sie mit einem Klick darauf weitere Inhalte anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich effektiv, schnell und komfortabel! Man spart sich das Abgrasen der ganzen Websites und kann darüber hinaus nichts vergessen.&lt;br /&gt;
Probieren Sie es gleich aus und fügen Sie das creaffective Blog hinzu! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 Dec 2006 08:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2006.html</guid>
    <category>effektivität</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Methodenkongress – Teil 1</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=9</wfw:comment>

    <slash:comments>4</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.creaffective.de/blog/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;b&gt;Das Wichtigste in Kürze:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Transfer von Wissenschaft in die Praxis erfolgt zu langsam&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wir lernen Details und Einzelheiten nur schlecht, unser Gehirn sucht nach Regeln und Mustern&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Stress und Angst verhindern das Lernen und zerstören Kreativität&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Positive Emotionen und Lernen hängen systematisch eng zusammen&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &quot;vom Wissen zum Handeln&quot; fand am 01. und 02. Dezember der Münchner &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.methodenkongress.net/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.methodenkongress.net/&quot;  title=&quot;Methodenkongress&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Methodenkongress&lt;/a&gt; statt. Zwei Tage lang weihten die Vertreter der Wissenschaft aus Neurobiologie, Pädagogik und Psychologie die Praktiker in Form von Vorträgen und Workshops in die neusten Forschungsergebnisse ein. Ziel der Methodenkongresse, die an sechs Stationen in ganz Deutschland stattfanden, ist es, das Wissen und die Erkenntnisse in die Praxis, d.h. an die Schulen, Universitäten und Unternehmen zu bringen, um es dort anzuwenden und umzusetzen.&lt;br /&gt;
Egal ob Student, Mitarbeiter, Dozent oder Führungskraft, wir alle sind Lernende und manchmal auch Lehrende. Um mit der Vielfalt der sich ständig wechselnden Medien und der damit verbundenen Informationsflut umgehen zu können, brauchen wir geeignete und wirkungsvolle Methoden, das Wissen zu vermitteln und aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Manfred Spitzer: „Deutsche sind Weltmeister im Trennen von Müll und Kindern“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Auftakt machte Manfred Spitzer, Gründer des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.znl-ulm.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.znl-ulm.de/&quot;  title=&quot;ZNL&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen&lt;/a&gt; in Ulm und wohl der in der Öffentlichkeit bekannteste deutsche Neurowissenschaftler. In seinem Vortrag Gehirnforschung und Lermmethodik ging er vor allem auf die neurobiolgischen Grundlagen des Lernens ein.&lt;br /&gt;
Die Hirnforschung und die Pädagogik haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, die leider gar nicht oder nur viel zu langsam in der Praxis ankommen; mit negativen Konsequenzen, wie Spitzer fürchtet: &lt;em&gt;&quot;Wenn der Transfer nicht klappt, dann nähen wir in 20 Jahren die T-Shirts für die Chinesen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;600&#039; height=&#039;450&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/methodenkongress001.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Gehirn ist eine Lernmaschine, wir lernen also immer, die Frage ist nur, was wir lernen und ob wir das lernen, was gerade von uns verlangt wird. Unser Gehirn ist grundsätzlich &lt;strong&gt;schlecht auf das Lernen von Einzelheiten oder Details&lt;/strong&gt; eingestellt, ganz einfach deshalb, weil sich das Auswendiglernen von Details in der Evolution als nicht überlebenswichtig herausgestellt hat, sondern eher Ballast darstellt und daher meist genauso schnell wieder vergessen wird, wie er für Prüfung gelernt wurde. Das zeigte sich eindrucksvoll daran, das fast alle im Saal anwesenden Teilnehmer an einfachen Wissensfragen für die Grund- und Mittelstufe grandios gescheitert sind.&lt;br /&gt;
Unser Gehirn &lt;strong&gt;sucht vor allem nach Mustern und Regeln&lt;/strong&gt;. Mit einem Verständnis von Mustern und Regeln kann man in den meisten Situationen adäquat reagieren, ohne Details wissen zu müssen. Wenn ich die Grammatik einer Sprache beherrsche, kann ich selbst Sätze bilden und komme nur mit Stichwörtern aus, die die wichtigsten Wissensinhalte repräsentieren. Es besteht keine Notwendigkeit, alle Sätze Wort für Wort aufzuschreiben oder gar auswendig zu lernen. Dieses Prinzip macht sich u.a. die Methode des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot;  title=&quot;creaffective - Methoden&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; zu nutze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche Faktoren beeinflussen nun das Lernen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Spitzer ist dies einmal die &lt;strong&gt;Wiederholung&lt;/strong&gt;. Je öfter ich eine Sache wiederhole und übe, desto wahrscheinlicher bleibt diese in meinem Gedächtnis. Wer mit der Hand eine heiße Herdplatte berührt, muss das allerdings nicht mehrmals wiederholen, bis er es verstanden hat, dass dieses Verhalten unvorteilhaft ist. Wer sich Hals über Kopf verliebt, muss den Namen der/des Angebetete(n) meist auch nur einmal hören, um sich diesen merken zu können. Wenn &lt;strong&gt;Emotionen &lt;/strong&gt;an einem Lernvorgang beteiligt sind, geht das lernen bedeutend schneller.&lt;br /&gt;
Der Schluss vieler Lehrer und Führungskräfte, dass unter &lt;strong&gt;Angst und Druck&lt;/strong&gt; deshalb die beste Leistung erbracht wird, ist allerdings &lt;strong&gt;grundlegend falsch&lt;/strong&gt;. Wer unter Angst und damit Stress lernt, behält zwar unter Umständen den Lerninhalt, speichert aber damit gleichzeitig die Angst mit ab. Immer wenn diejenige Person an den Inhalt denkt, steigt die Angst und das Stresserlebnis wieder mit hoch. Dies führt auf lange Sicht sogar zu einem beschleunigten Absterben von Gehirnzellen und ist damit doppelt negativ. Wenn unter Angst und Stress gelernt wird, wird jegliche Kreativität im Keim erstickt. Neue Ideen und Möglichkeiten entstehen so sich nicht, im Gegenteil, &lt;em&gt;&quot;Angst zerstört Kreativität.&quot;&lt;/em&gt; Daher Spitzers Seitenhieb auf das deutsche Schulsystem, das Kinder bereits in der Grundschule unter enormen Stress setzt, weil alle Schüler nach der vierten Klasse in eine Schublade sortiert werden. Ein anderer Referent drückte es folgendermaßen aus: &lt;em&gt;&quot;In Deutschland haben wir wahrscheinlich das schlechteste Schulsystem der Welt, trotzdem haben wir einige der besten Schulen.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freude – der Lernturbo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau den gegenteiligen Effekt haben positive Emotionen. Wird mit Freude oder positiven Emotionen gelernt, werden im Gehirn Glückshormone freigesetzt. Es wird das gleiche Zentrum im Gehirn aktiv, dass auch bei Drogensüchtigen während des Drogenkonsums aktiv wird. Immer dann, wenn wir beim Lernen Freude empfinden und &lt;strong&gt;positiv von uns selbst überrascht werden&lt;/strong&gt;, wird das Frontalhirn aktiviert, das unser Arbeitsgedächtnis beinhaltet: Es wird gelernt, die Verhaltensweise, die uns gerade positiv überrascht hat, wird gespeichert! D.h. immer dann, wenn wir plötzlich etwas können, wenn etwas besser läuft als erwartet, wird diese Verhaltensweise gelernt. Diese Art zu lernen, hat früher das Überleben gesichert. Die Grundregel hierfür lautet daher: &lt;em&gt;&lt;b&gt;&quot;Positive Emotionen und Lernen hängen systematisch eng miteinander zusammen.&quot;&lt;/b&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im anschließenden Forum konnte Spitzers Ergebnisse in der Diskussion noch weiter vertieft werden. Ein wichtiger Punkt, der hier zu Sprache kam: Nicht nur der Lernende muss Spaß haben, sondern vor allem zuerst einmal der Lehrende. Wenn ich als Lehrer, als Trainer, als Führungskraft von dem was ich tue überzeugt bin, wenn es mich begeistert, dann kann ich diese Begeisterung auch auf andere übertragen. Andersherum gilt diese Kenntnis natürlich auch. Wenn ich selbst keine Lust habe, kann ich nicht erwarten, anderen etwas beizubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mind Map zum Vortrag von Manfred Spitzer (zum Vergrößern auf das Bild klicken):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Spitzer_Vortrag.jpg&#039; target=&#039;_blank&#039;&gt;&lt;img width=&#039;220&#039; height=&#039;156&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Spitzer_Vortrag.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 04 Dec 2006 15:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>lernen</category>

</item>
<item>
    <title>Methodenkongress - Teil 2</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/07-12-2006.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Für den ersten Teil lesen Sie den &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html&quot;  title=&quot;Methodenkongress - Teil 1&quot;&gt;Beitrag vom 04.12.06&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Systemische Methoden in der Didaktik (Prof. Reich)&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Das Wichtigste in Kürze:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bei systemischen Methoden spielen die Beziehungen zwischen den Personen eine wichtige Rolle, diese haben daher immer Vorrang.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lernen wird neben Beziehungen beeinflusst durch Vorwissen und Motivation.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Beispiele für systemische Methoden sind Feedback, zirkuläres Fragen und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=42&quot;  title=&quot;Paralleles Denken&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;paralleles Denken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vortrag und dem anschließenden Forum von Manfred Spitzer, ging es für mich in das zweite Forum mit Prof. Reich.&lt;br /&gt;
Prof. Kersten Reich (Prof. für Pädagogik an der Universität Köln) wollte mit seinem Vortrag &quot;Systemische Methoden in der Didaktik&quot; einen Einblick geben, wie systemische Methoden, die bisher vor allem in der Beratung eingesetzt wurden, für die Didaktik genutzt werden können.&lt;br /&gt;
Systemische Methoden stammen aus dem Konstruktivismus, der grob vereinfacht gesagt, die Welt durch die Brille von Systemen betrachtet (so ist auch der Mensch ein System) und davon ausgeht, dass sich diese Systeme gegenseitig beeinflussen, bzw. selbst hervorbringen. Im Sinne von menschlichen Systemen heißt das, dass vor allem die Beziehungen zwischen den Menschen eine entscheidende Rolle spielen, daher auch der überwiegende Einsatz dieser Methoden in der Beratung und dem Coaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Denkweise laufen beim Lernen drei Prozesse ab:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Konstruktion&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rekonstruktion&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Dekonstruktion&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Konstruieren:&lt;/b&gt; Der Lernende setzt die neuen Inhalte mit bestehenden Denk-Mustern und sich selbst in Beziehung, damit werden neue Assoziationen gebildet. Welche neue Assoziationen gebildet werden, hängt von bestehendem Wissen und Erfahrungen ab.&lt;br /&gt;
Danach versucht der Lernende den Lerngegenstand sinnvoll zu &lt;b&gt;rekonstruieren&lt;/b&gt;, nur wenn das gelingt, kann man auch lernen. Schließlich wird der Lerninhalt &lt;b&gt;dekonstruiert&lt;/b&gt;, d.h. entweder verändert oder wieder vergessen.&lt;br /&gt;
Beim Lernen sind drei Elemente besonders wichtig: Es muss &lt;b&gt;(1) Vorwissen&lt;/b&gt; in irgend einer Form vorhanden sein, damit ein Lernender die neuen Inhalte mit Bekanntem verknüpfen kann. Prof. Wahl wird das Vorwissen in seinem Vortrag am nächsten Tag sogar höher gewichten, als die Motivation, die in der &quot;Alltagstheorie&quot; und von vielen &quot;Gurus&quot; immer als der wichtigste Faktor für erfolgreiches Lernen betrachtet werde.&lt;br /&gt;
Neben dem Vorwissen ist &lt;b&gt;(2) der Kontext&lt;/b&gt; ein weiterer Aspekt. Der neue Lerninhalt muss in einen bestehenden eingefügt werden, er steht nicht abstrakt für sich. Übertragen auf Unterricht und Trainings heißt das, die Lernenden viel ausprobieren zu lassen und dadurch unterschiedliche Zugänge zum Thema zu ermöglichen, um Erinnerungen und Assoziationen zu bilden.&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;(3) Beziehungen&lt;/b&gt; zwischen Lehrendem und Lernendem sind nach Prof. Reich am wichtigsten. Die emotionale Komponente spielt für den Lernerfolg eine entscheidende Rolle, das bedeutet einerseits, dass sich der Trainer oder Lehrer um ein angenehmes und lernförderliches Klima kümmern muss und andererseits, dass Probleme auf der Beziehungsebene immer Vorrang vor allem anderem haben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Systemische Methoden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss versuchte Prof. Reich einige der systemischen Methoden an konkreten Beispielen näher zu erläutern.&lt;br /&gt;
Denn meisten bekannt, aber wahrscheinlich nicht bewusst, dass es sich um eine systemische Methode handelt, ist das Feedback. Richtig angewendet drückt der Feedbackgeber sein Empfinden und seine Wahrnehmung der Handlungen des anderen aus. &lt;br /&gt;
Eine weitere Technik ist z.B. das zirkuläre Fragen, bei dem man versucht, eine Situation aus Sicht eines anderen zu sehen. Anstelle von &lt;em&gt;&quot;Warum schreien die Männer?&quot;&lt;/em&gt; würde man nach dieser Technik fragen &lt;em&gt;&quot;Was glaubst du, denkt Petra, wenn sie sieht, dass um sie herum alle Männer schreien?&quot;&lt;/em&gt;. Das klingt sehr kompliziert an und ist es auch! Es ist ziemlich schwer, diese Art von Fragen zu bilden. Sinn und Zweck für Unterricht und Trainings ist es, die Lernenden ein Situation aus sicht eines anderen analysieren zu lassen. Dadurch erweitert man seine Perspektiven und ist gezwungen viel stärker über ein Thema zu reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss verwies Prof. Reich auf Edward deBono und sein Konzept des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=42&quot;  title=&quot;Paralleles Denken&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;parallelen Denkens&lt;/a&gt;. Für mich war dieser Teil natürlich besonders interessant, da mein &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=48&quot;  title=&quot;5-Typen-Denken&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Seminar 5-Typen-Denken&lt;/a&gt;, auf diesem Konzept basiert. Paralleles Denken heißt, ein Thema bewusst von verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und diese Blickwinkel alle in die Betrachtung mit einzubeziehen. Denkrollen oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=43&quot;  title=&quot;Die Denktypen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denktypen&lt;/a&gt;, die für den Zeitraum einer Denkrunde eingenommen werden, erleichtern es, in Richtungen zu denken, die nicht unbedingt den eigenen entsprichen. &lt;br /&gt;
So kann man z.B. die Frage ob man seinen momentanen Job wechseln sollte und ein anderes Angebot annehmen sollte nach verschiedenen Denktypen analysieren und so ein umfassenderes Bild dieser Frage bekommen und seine Entscheidung leichter und/oder fundierter treffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Köln hat einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.uni-koeln.de/ew-fak/konstrukt/didaktik/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.uni-koeln.de/ew-fak/konstrukt/didaktik/&quot;  title=&quot;Methodenpool&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Online-Methodenpool&lt;/a&gt; entwickelt, der verschiedenste didaktische Methoden und Techniken vorstellt und ausführlich erklärt. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Dec 2006 15:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>denkwerkzeuge</category>
<category>lernen</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>Methodenkongress - Teil 3</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2006.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h2&gt;Mit aktivierenden Methoden vom Wissen zur Handlungskompetenz (Prof. Wahl)&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wichtigste in Kürze:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Größtes Problem in der Didaktik ist es, Gelerntes auch in Handeln überzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lernen hängt von den Faktoren Vorkenntnisse, Intelligenz und Motivation ab.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lernen läuft in drei Phasen ab:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;An bisheriges Handeln und Wissen anknüpfen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Das aktive Lernen von neuen Inhalten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Neues Handeln in Gang bringen.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Durch aktivierende Methoden kann der Übergang vom Wissen zum Handeln erleichtert werden.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Wahl, Leiter des Kontaktstudiums Erwachsenenbildung, an der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ph-weingarten.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ph-weingarten.de/&quot;  title=&quot;PH Weingarten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;pädagogischen Hochschule Weingarten&lt;/a&gt; versuchte in seinem Vortrag Auswege für das im Unterricht und Training oft vorkommende Eunuchenproblem zu finden. Von einem &lt;b&gt;Eunuchenproblem&lt;/b&gt; spricht man, wenn jemand weiß, wie es gehen müsste, es aber nicht tun kann. Daher bedarf es aktivierender Methoden, die dem Lernenden auch zu neuem Handeln verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob und wie gut jemand lernt, hängt von drei Faktoren ab: Den (1) &lt;b&gt;Vorkenntnissen&lt;/b&gt;, der (2) &lt;b&gt;Intelligenz&lt;/b&gt; und der (3) &lt;b&gt;Motivation&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur Volksmeinung hat sich laut Wahl in empirischen Studien gezeigt, dass vor allem die Vorkenntnisse entscheidend sind. Hat jemand Wissen, an das er anknüpfen kann, dann fällt es um so leichter, neues Wissen hinzuzufügen. Hier besteht das sogenannte &lt;b&gt;Wissensparadox&lt;/b&gt;: Wer hat, dem wird gegeben. Wer nicht hat, dem wird genommen.&lt;br /&gt;
Intelligenz fasst Prof. Wahl vor allem als Dekodierkompetenz auf, das heißt wie gut jemand in der Lage ist Aufgaben zu begreifen, zu dekodieren.&lt;br /&gt;
Motivation ist ein Faktor der das Lernen unterstützt und voranbringt und besonders auffällt, wenn er nicht vorhanden ist, aber sie spielt nach Prof. Wahl nicht die herausragende Rolle, die man ihr oft zuschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;600&#039; height=&#039;450&#039; style=&quot;float: center; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/methodenkongress006.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivierende Methoden müssen auf allen drei Ebenen des Lernens greifen. Diese Phasen sind nach Prof. Wahl:&lt;br /&gt;
(1)An bisheriges Handeln und Wissen anknüpfen&lt;br /&gt;
(2)Das aktive Lernen von neuen Inhalten&lt;br /&gt;
(3)Neues Handeln in Gang bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Phase geht es darum, vorhandenes Wissen abzurufen und zu ordnen. Dies ist auf viele Weisen möglich, wobei Prof. Wahl explizit die kognitive Karten (z.B. &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot;  title=&quot;Mind Mapping&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Maps&lt;/a&gt;) anspricht, um wissen abzurufen.&lt;br /&gt;
In der zweiten Phase geht es darum, neue Inhalte aufzunehmen. Ideal dafür ist die Sandwich-Methode, die abwechselt zwischen passiven Phasen, wo die Lernenden Wissen lediglich aufnehmen und aktiven Phasen, wo das Wissen gleich erprobt und angewendet wird. Das Abwechseln der Phasen erinnert dabei an einen Sandwich, der aus verschiedenen übereinanderliegenden Schichten besteht. Der Wechsel zwischen passiven und aktiven Phasen hilft, die kurze Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen zu überbrücken. Im Schnitt kann sich niemand länger als lediglich &lt;b&gt;15 Minuten&lt;/b&gt; konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während der zweiten Phase können wieder Mind Maps zum Einsatz kommen. Nun werden sich nicht dazu benutzt, Wissen lediglich abzurufen, sondern dafür, neue Inhalte bewusst zu ordnen und zu strukturieren. Ein Beispiel für eine solche Struktur, in Form einer Vortragsmitschrift findet sich am Ende des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html&quot;  title=&quot;Methodenkongress - Teil 1&quot;&gt;ersten Blog-Eintrags&lt;/a&gt; zum Methodenkongress vom 04.12.06.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte und letzte Phase wird oft unterschätzt. Hier versucht man mittels Vorsatzbildung und innerer Bilder das neu gelernte Handeln in den Alltag mitzunehmen. Nach Prof. Wahl werden in Seminaren oft viele Dinge gelernt und auch angewandt, aber nach dem Seminar nicht mit in den Alltag mitgenommen. Erheblich unterstützt werden kann dies durch schriftliche Vorsätze und Ziele, die einen gewissermaßen in die Pflicht nehmen, die Vorsätze auch umzusetzen. &lt;br /&gt;
Hilfreich ist es auch, sich ein inneres Bild der Umsetzung zu machen. Dabei stellt man sich möglichst ausführlich und detailgenau vor, wie man das neue Wissen anwendet und umsetzt. Dieses Bild fungiert wie eine Art Plan oder Vision auf die man nun hinarbeiten kann.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Dec 2006 08:54:49 +0100</pubDate>
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    <category>denkwerkzeuge</category>
<category>effektivität</category>
<category>lernen</category>

</item>
<item>
    <title>Mind Mapping und Business Mapping</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Um den Begriff Mind Mapping herrscht leider immer noch, oder besser schon wieder einige Unklarheit. Zugegeben ist es für jemanden, der sich nicht intensiv damit beschäftigt, nicht leicht, hier den Überblick zu behalten. Was ist Mind Mapping, was ist Business Mapping oder digitales Mapping oder Computer-Mapping? Begriffe gibt dazu reichlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Foren oder Usergroups im Internet wird Mind Mapping meist mit computergestützten Visualisierungen, die ihren Ursprung im Mind Mapping haben, gleich gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mind Mapping&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mind Mapping ist eine grafische Technik, um Informationen und Gedanken zu visualisieren, die in den 70er Jahren vom britischen Wissenschaftsjournalisten und Lernforscher Tony Buzan entwickelt  wurde. Buzan orientierte sich dabei an damals neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Funktionsweise unsere Gehirns und die Art und Weise, wie Menschen lernen. &lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;480&#039; height=&#039;338&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/MindMap.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Vor diesem Hintergrund entwickelte er die Technik des Mind Mapping, die einigen wenigen, aber festen Regeln folgt. Ziel Buzans war und ist es, die unterschiedlichen Herangehensweisen unseres Gehirns Information abzuspeichern (Stichwort: Mehrfachkodierung) in einer Technik zu verbinden und damit eine &quot;gehirngerechte&quot; und hoch effektive Herangehensweise zu schaffen, die den Menschen beim Denken unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Prinzipien des Mind Mapping gehört u.a. die Regel, nur mit Schlüsselwörtern zu arbeiten, d.h. nur ein Wort auf jeden Zweig zu schreiben. Einerseits unterstützt dieses Vorgehen unser Gehirn, Inhalte in Form von Schlüsselkonzepten abzuspeichern, andererseits sorgt die Einwortregel dafür, dass das Denken in alle Richtungen offen bleibt und Mind Maps sich in unterschiedliche (Denk-)Richtungen entwickeln können. Je mehr Wörter ich verwende, desto festgelegter ist meine Denkrichtung.&lt;br /&gt;
Mind Mapping ist eine Technik mit Papier und Stift und hat zuerst einmal nichts (!) mit bestimmter Software (wie z.B. MindManager) zu tun.&lt;br /&gt;
Beim Erstellen und Zeichnen von Mind Maps mit Papier und Stift finden eine Reihe wichtiger gedächtnispsychologischer Effekte statt, die für das Lernen und Merken, sowie für das Entstehen kreativer Prozesse sehr wichtig sind. Diese Prozesse, ausgelöst z.B. durch das selbst Zeichnen und das haptische Anfertigen der Mind Maps mit Papier und Stift, finden beim Einsatz von PC und &lt;br /&gt;
Software nicht statt.&lt;br /&gt;
Von daher versteht man unter Mind Maps das Erstellen von Gedankenkarten mit Papier und Stift, die den Mind Mapping Regeln (dazu in einem späteren Post mehr) folgen.&lt;br /&gt;
Ergänzende Information finden sich auf der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot;  title=&quot;creaffective&quot;&gt;creaffective-Website&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Business Mapping/ Digitales Mapping/ Computer-Mapping&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begifflichkeit ist hier noch nicht einheitlich (ich verwende den Begriff Business Maps, da diese vor allem in Unternehmen zum Einsatz kommen), gemeint ist das Erstellen von digitalen Maps mithilfe des Computers und Software, wie z.B. Mindjet Mindmanager.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;400&#039; height=&#039;198&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/BusinessMap.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Business Maps haben Ihren Ursprung in der Technik des Mind Mapping und folgen ähnlichen Prinzipien wie das Mind Mapping. So entwickeln sich auch Business Maps vom Zentrum des Blattes radial nach außen und Informationen werden ebenfalls auf Zweigen angeordnet. Business Maps bieten teilweise weniger als Mind Maps (besonders im Hinblick auf Lernen und Merken) und teilweise erheblich mehr als diese, da die Grundprinzipien des Mind Mapping mit den Möglichkeiten moderner PCs verbunden werden und sich dadurch Möglichkeiten eröffnen, die weit über Papier und Stift hinaus gehen. (ergänzende Infos finden Sie &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=36&quot;  title=&quot;Mind Mapping und Business Mapping&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;
Business Maps eignen sich hervorragend zum Planen und Präsentieren von komplexen Themen und sich ständig verändernden Inhalten. Im Gegensatz zu Mind Maps werden Business Maps meist mit mehreren Wörtern pro Zweig angefertigt, um diese selbst erklärend zu machen; ein Mind Map ist vor allem für den Ersteller der Gedankenkarte hilfreich und ist nicht selbst erklärend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch, dass Business Maps mit PC erstellt werden, können sie beliebig verändert und weiter verarbeitet werden. Das setzen von Hyperlinks von einzelnen Zweigen zu beliebigen Sprungzielen ermöglicht eine Art des Wissensmanagements, wie es mit Papier und Stift unmöglich ist. Für das Merken und Lernen von Inhalten, sowie für kreative Prozesse und Brainstorming eigenen sich Business Maps nur bedingt, da das selbst Zeichnen und das Erfinden eigener Bilder und Symbole, sowie das haptische Erlebnis des Arbeitens mit Papier und Stift für das Einprägen von Inhalten sehr wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mind Mapping und Business Mapping ist daher nicht gleich zu setzen, vielmehr sollten die beiden Techniken als komplementär verstanden werden. Je nach Anforderung und Einsatzgebiet kann die eine oder andere Technik eingesetzt werden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 Dec 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Positive Emotionen und Kreativität</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/20-12-2006.html</link>
            <category>creative</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Auf der heutigen Wissen-Seite (Seite 18) der Süddeutschen Zeitung wird auf einen Artikel aus der aktuellen Online-Ausgabe der &lt;em&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.pnas.org/cgi/content/abstract/0605198104v1?maxtoshow=&amp;amp;HITS=10&amp;amp;hits=10&amp;amp;RESULTFORMAT=&amp;amp;fulltext=creativity&amp;amp;searchid=1&amp;amp;FIRSTINDEX=0&amp;amp;resourcetype=HWCIT&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.pnas.org/cgi/content/abstract/0605198104v1?maxtoshow=&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;RESULTFORMAT=&amp;fulltext=creativity&amp;searchid=1&amp;FIRSTINDEX=0&amp;resourcetype=HWCIT&quot;  target=&quot;_balnk&quot;&gt;Proceedings of the National Academy of Science&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; verwiesen. Der dortige Artikel beschreibt eine Studie in der der Einfluss positiver Emotionen auf die Aufmerksamkeit und das Denken beschrieben wird.&lt;br /&gt;
So fördert gute Laune Kreativität und das Entstehen neuer Ideen, führt aber auch dazu, dass sich Versuchspersonen leichter ablenken lassen, da gehirninterne Filtersysteme abgesenkt werden. Dies führt allerdings auch dazu, dass Reize einfacher miteinander verknüpft werden können und so leichter kreative Ideen entstehen. Der Artikel der Süddeutschen Zeitung behauptet, dass Leute, die in negativer Stimmung sind, sich leichter auf &quot;alltäglichen Kleinkram&quot; konzentrieren können, da sie weniger leicht abgelenkt würden.&lt;br /&gt;
Prof. Manfred Spitzer (siehe auch das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html&quot;  title=&quot;Methodenkongress Teil 1&quot;&gt;Post&lt;/a&gt; zum Vortrag von Manfred Spitzer auf dem Methodenkongress) beschreibt in seinem Buch &lt;em&gt;Lernen&lt;/em&gt;, dass positive Emotionen mit einer erhöhten Lernleistung einhergehen, besonders wenn es darum geht, sich neue Dinge zu merken und neue Ideen zu produzieren. Allerdings kann auch Stress zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit führen, allerdings nur in Bezug auf geistige Routinen, also &quot;alltäglichen Kleinkram&quot;. Diese Aussage deckt sich wiederum mit dem heutigen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. Was unter Stress nicht möglich ist, ist das Entstehen neuer kreativer Ideen. &lt;br /&gt;
Dieses Phänomen hat vielleicht jeder schon einmal beobachtet, der neuen Stoff oder eine neue Technik gelernt hat, diese eigentlich auch benutzen konnte, dann aber in einer Stresssituation wieder in die alten Handlungsmuster zurück gefallen. Hier kommen nun wieder die lange verankerten Routinen zum tragen und überschreiben sozusagen die noch nicht tief verankerten Lerninhalte.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 Dec 2006 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>emotionen</category>
<category>kreativität</category>
<category>lernen</category>

</item>
<item>
    <title>Kreativität – Teil 1: Definition und Konzept</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/25-12-2006.html</link>
            <category>creative</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In letzter Zeit ist Kreativität wieder in alle Munde. Die &lt;em&gt;Wirtschaftswoche &lt;/em&gt;hat der Kreativität eine dreiteilige Serie gewidmet und das im Moment viel zitierte Buch von Richard Florida &lt;em&gt;The Rise of the Creative Class&lt;/em&gt; spricht sogar von einer kreativen Klasse, die die Entwicklung der Gesellschaft entscheidend beeinflusst.&lt;br /&gt;
Doch was heißt Kreativität? Sprechen wir da wirklich alle von der selben Sache?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Psychologie/Angewandte_Psychologie/Kreativit%C3%A4t/desc.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Psychologie/Angewandte_Psychologie/Kreativit%C3%A4t/desc.html&quot;  target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Open Directory&quot;&gt;Open Directory Project&lt;/a&gt; wird Kreativität folgendermaßen definiert:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kreativität bezeichnet die Fähigkeit intelligenter Lebewesen, neue und ungewöhnliche Lösungen für Problemstellungen zu finden. Voraussetzung für Kreativität ist die Fähigkeit, Dinge und Vorgehensweisen frei und neu kombinieren und entwickeln zu können. Ein wesentlicher Bestandteil ist oft die Fähigkeit, produktiv gegen Regeln zu denken und zu handeln (also: nicht nur zu kombinieren) und damit auch neue Regeln aufzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ein aufschlussreiches Buch über Kreativität ist im Jahr 2005 von Rainer M. Holm-Hadulla erschienen: &lt;em&gt;Kreativität – Konzept und Lebensstil&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Kreativität ist nach Holm-Hadulla das Zusammenspiel von &lt;strong&gt;(1) Begabung, (2) Motivation, (3) Persönlichkeit&lt;/strong&gt; und den &lt;strong&gt;(4) Rahmenbedingungen&lt;/strong&gt; des Denkens. Kreativität kann sich dabei in verschiedenen Domänen äußern und ist über diese Domänen nur begrenzt miteinander vergleichbar. Unterschieden werden die Bereiche Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung ist Kreativität keineswegs auf die Kunst beschränkt, auch wenn sie dort am einfachsten sichtbar ist und sicherlich am ehesten ausgelebt werden kann. Auch – man glaubt es kaum – in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist Kreativität möglich und nötig, denn nur durch kreatives Handeln entsteht Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Begabung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Gegensatz zur manchen Definitionen von Kreativität ist diese nicht unabhängig von Intelligenz, aber auch keinesfalls mit Intelligenz gleichzusetzen. Dennoch ist Intelligenz ein entscheidender Faktor für das Entstehen von Kreativität. Intelligenz wird definiert als eine geistige Fähigkeit, die das (1) Erkennen von handlungsrelvanten Eigenschaften und die (2) zielgerichtete Veränderung dieser Eigenschaften ermöglicht. Intelligenz steht dabei in engem Zusammenhang mit Denken und Problemlösen. Auch bei der Intelligenz gibt es keine einheitliche Intelligenz, die man entweder hat oder nicht hat, sondern man unterscheidet auch hier verschiedene Bereiche, in denen sich Intelligenz ausdrücken kann, u.a. sprachliche Intelligenz, logische Intelligenz, aber auch inter- und intra-personale Intelligenz.&lt;br /&gt;
Ohne Intelligenz ist es nur schwer möglich, bestehende Dinge neu zu kombinieren und damit kreative &quot;Produkte&quot; hervorzubringen. Wenn man sich bekannte kreative Persönlichkeiten ansieht, wird man feststellen, dass diese auch ausgesprochen intelligent in Bezug auf ihre Domäne waren.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Faktor, der hier eine wichtige Rolle spielt, ist Wissen. Erst mit einer soliden Grundlage an Wissen, können Menschen überhaupt erst neue Kombinationen und Wege erfinden. Um Neues schaffen zu können, muss zuerst das Vorhandene verstanden werden. Das erklärt, warum viele Wissenschaftler und Künstler erst im fortgeschrittenen Alter ihr kreatives Potenzial entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Motivation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Begabung spielt die Motivation kreativ sein zu wollen eine Rolle. Je höher diese ist, desto wahrscheinlicher wird sich die vorhandene Begabung auch entfalten können. Empirische Studien haben außerdem  herausgefunden, dass besonders intrinsische Motivation Kreativität fördert, da intrinsisch motivierte Personen sich mit größerer Wahrscheinlichkeit intensiv einer Aufgabe widmen und dadurch eher auf kreative Lösungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wichtigsten Aspekt sieht Holm-Hadulla die Perönlichkeit. Eine kreative Persönlichkeit lässt sich durch das Akronym (Kurzwort, das aus zusammengerückten Anfangsbuchstaben gebildet ist, z. B. UNO) FASZNATION beschreiben.&lt;br /&gt;
D.h. eine kreative Persönlichkeit zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;F&lt;/b&gt;lexibilität innerhalb der jeweiligen Domäne. Diese wird in der Politik zwangsläufig geringer ausfallen, als in der Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;ssoziatives Denken: Je stärker dieses ausgeprägt ist, desto mehr Denk-Möglichkeiten eröffnen sich (Assoziatives Denken wird z.B. durch das Mind Mapping sehr gefördert, durch die Vorgehensweise Schlüsselwörter auf Zweige zu schreiben und dadurch immer neue Assoziationen zu ermöglichen). Wichtig ist es dabei, eine Balance zwischen Träumerei und Spinnerei auf der einen Seite und der Realisierung und Umsetzung auf der anderen Seite zu finden. Auch dieser Aspekt wird oft bei Kreativität vergessen. Kreativität heißt nicht, lediglich kreative Ideen zu haben. Von Kreativität spricht man erst dann, wenn diese Ideen auch umgesetzt werden, was leider meist der schwierigere Teil ist.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;S&lt;/b&gt;elbstvertrauen: Eine kreative Person benötigt ausreichend Selbstvertrauen, um seine Ideen auch umzusetzen und sich nicht von den Meinungen und Kommentaren der anderen entmutigen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;Z&lt;/b&gt;ielorientierung: Diese ist ganz wichtig, um dem Handeln eine Richtung zu geben. Die Ziele sollten am besten schriftlich festgehalten werden und trotz aller Visionen erreichbar und realistisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;I&lt;/b&gt;ntelligenz: Diesen Punkt habe ich unter Begabung bereits angesprochen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;N&lt;/b&gt;onkonformismus: Kreativität zeichnet sich immer dadurch aus, dass bestehende Denk- und Handlungsmuster verlassen werden und durch Neuschöpfung neue Muster entstehen. Dies setzt voraus, dass man bereit ist, gegen den Strom zu schwimmen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;A&lt;/b&gt;uthentizität: Das Gefühl, selbstverantwortlich einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Erlebt man sein Handeln nicht als sinnvoll und Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen, ist es nur schwer möglich, seine Motivation über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;T&lt;/b&gt;ranszendenz: Kreative Menschen werden nach Holm-Hadulla in ihrem Handeln von Werten getrieben, die über das eigene Ego hinaus gehen. Sie sind damit &quot;über sich hinaus&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;I&lt;/b&gt;nteresse: Eine Grundvoraussetzung für jedes kreative Handeln&lt;br /&gt;
Originalität: Diese muss man zulassen, man kann diese allerdings nicht wollen oder wünschen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;b&gt;N&lt;/b&gt;eugier: Die Eigenschaft immer wieder weitere Fragen zu stellen und Dinge zu hinterfragen. Neugier ist dabei flankiert durch Sicherheit in die eigene Person und durch Sicherheit der Rahmenbedingungen, in der eine Person lebt.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rahmenbedingungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Person kann noch so motiviert sein und über die nötige Begabung verfügen, wenn die Rahmenbedingung es nicht zulassen, dann wird Kreativität sich nicht oder nur schwer entfalten können. Im Kontext von Unternehmen heißt dies z.B., dass Mitarbeiter die Freiheit haben müssen, neue Ideen nicht nur zu denken, sondern diese auch zu äußern, dass Ausprobieren und auch Scheitern möglich sein muss und nicht sofort mit negativen Sanktionen belegt werden. Aus vielen guten Ideen bleiben meist nur ein paar übrig, die dann wirklich erfolgreich umgesetzt werden können, leider weiß man das oft erst, wenn man damit gescheitert ist. Das heißt, vor allem ein positives Umfeld ohne Druck fördert Kreativität. Wird jemand unter Stress gesetzt, dann wird das Gehirn sich auf vorhandene Routinen konzentrieren, neue Ideen entstehen so garantiert nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil werde ich der Frage nachgehen, wie der kreative Prozess aussieht und ob man Kreativität fördern und lernen kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Dec 2006 13:21:28 +0100</pubDate>
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    <category>kreativität</category>

</item>
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    <title>Ziele</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/27-12-2006.html</link>
            <category>effective</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Nur noch ein paar Tage, dann kommt das neue Jahr und spätestens um Mitternacht beim Anstoßen auf 2007 ist es dann soweit: Es ist Zeit für die guten Vorsätze. &quot;In diesem Jahr werde ich...&quot; Oft sind die Vorsätze schnell wieder vergessen, verdrängt oder gebrochen. Dabei sind Ziele sinnvoll und wichtig. Im weitesten Sinne ist das richtige Setzen von Zielen auch eine Arbeitstechnik, und eine sehr grundlegende noch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Ziele?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor jedem Handeln sollte man sich fragen, was man eigentlich erreichen möchte. Ein Ziel stellt für das Gehirn eine Art Fokus dar, der die Aufmerksamkeit bündelt und lenkt. Ziele sorgen für mehr Klarheit im Denken und Handeln und fördern die Konzentration auf das, was man erreichen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele kann man sich für große Dinge setzen, wie die Vorsätze für das neue Jahr, die Jahresziele in der Arbeit, aber auch im Kleinen, zum Beispiel beim Lesen eines Sachbuchs (beim Lesen eines Romans ist es vielleicht schöner, kein Ziel zu haben, sondern einfach nur die Geschichte zu genießen). Sogar beim Lesen eines Sachbuches sollte man sich zu Beginn die Frage stellen, was man eigentlich wissen möchte, also was man mit diesem Buch erreichen möchte. Das hilft ungemein. Ähnlich wie bei einem Interview fragt man auch nicht, &quot;was wissen Sie?&quot;, sondern man stellt eine konkrete Frage, auf die man sich eine Antwort erhofft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Konzentration des Denkens und Handelns ermöglichen Ziele, seinen Fortschritt zu kontrollieren. Ich kann überprüfen, ob und wie weit ich meinem Ziel näher gekommen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ziele ja, aber wie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziele sollten &lt;strong&gt;herausfordernd &lt;/strong&gt;sein, damit die Motivation entsteht, diese auch zu erreichen. Dennoch ist es wichtig, Ziele &lt;strong&gt;realistisch &lt;/strong&gt;zu setzen. Wenn ich relativ unsportlich bin und mit dem Laufen beginnen möchte, ist die Marathon-Distanz vielleicht nicht das naheliegendste Ziel, vielleicht reichen 10 Kilometer für erste auch aus. Da sind wir bei einem wichtigen Punkt: Ziele sollten nicht nur erreichbar sein, sie sollten sogar so formuliert sein, dass die Möglichkeit besteht, diese zu &lt;strong&gt;übertreffen&lt;/strong&gt;! Wenn etwas besser läuft als erwartet, wenn man sich sozusagen selbst überrascht und seine Ziele übertrifft, dann setzt das Gehirn den Botenstoff Dopamin frei. Dopamin wird immer dann freigesetzt, wenn Menschen Glück empfinden und wirkt sich auf unser Gedächtnis aus. Wird Dopamin freigesetzt, dann wird der Teil des Gehirns aktiv, der für das Hier und Jetzt zuständig ist, d.h. es wird gelernt; eine positive und erfolgreiche Handlungsweise wird gespeichert. Das sorgt dafür, dass wir uns verbessern und motiviert sind weiter zu machen. (Mehr zur Funktionsweise von Dopamin im Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html&quot;  title=&quot;Methodenkongress - Teil 1&quot;&gt;04.12.06&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die Ziele zu hoch gesteckt und nicht erreichbar, dann frustriert uns das eher und die Motivation für weitere Handlungen sinkt entsprechend. Die Unterschied zwischen erreichbaren Zielen und zu hoch gesteckten Zielen ist oft nur gering!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man sich Ziele setzt, dann sollte man das &lt;strong&gt;schriftlich &lt;/strong&gt;machen. Im beruflichen Umfeld ist das ganz selbstverständlich, aber auch für private Ziele und Vorsätze ist dieses Vorgehen sinnvoll. Durch das Aufschreiben der Ziele werden diese verbindlicher und konkreter und damit wahrscheinlicher erfüllt: Ich habe die Ziele stets vor mir liegen, ich werde daran erinnert und ich sehe genau, was ich mir vorgenommen habe. Am besten, man notiert sich noch eine Datum, an dem die Ziele spätestens erreicht sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für langfristige Ziele z.B. über einen Zeitraum von fünf Jahren, spricht Paul Kohtes in seinem Buch &quot;Dein Job ist es, frei zu sein&quot; lieber von Visionen. Ziele seien da viel zu starr und zu detailliert und suggerierten eine Planbarkeit, die nicht existiere. Nach kurzer Zeit muss man meist schon feststellen, dass sich die so toll geplanten Ziele nicht erreichen lassen, da sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Eine Vision von der Zukunft, ermögliche da die Freiheit auf Veränderungen zu reagieren und dennoch das Handeln zu leiten, ohne sich in zu vielen unrealistischen Details zu verirren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Dec 2006 21:04:23 +0100</pubDate>
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    <category>effektivität</category>

</item>
<item>
    <title>Kreativität - Teil 2: Prozess und Erlernbarkeit</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-01-2007.html</link>
            <category>creative</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Im &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/25-12-2006.html&quot;&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; dieses Posts bin ich der Frage nachgegangen, was Kreativität überhaupt ist und durch welche Faktoren Kreativität beeinflusst wird.&lt;br /&gt;
In diesem Teil werde ich den Prozess der Kreativität genauer betrachten und erläutern, wie man Kreativität bewusst verbessern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Prozess in fünf Phasen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in der Wissenschaft verbreitete Sichtweise ist die Unterteilung des Kreativitätsprozesses in die fünf Phasen (1) Vorbereitung, (2) Inkubation, (3) Illumination, (4) Realisierung und (5) Verifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass man von einem Prozess spricht, läuft der weit verbreiteten Ansicht zuwider, dass Kreativität eine Art Heureka-Erlebnis ist, dass sich nur spontan und unkontrollierbar äußert. Dies ist nur in wenigen und seltenen Fällen so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorbereitung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Phase geht es darum, eine Fragestellung oder ein Problem erst einmal zu sichten und zu verstehen. Basis dafür ist eine fundierte Ausbildung und Wissensgrundlage. Auch das assoziiert man nicht unbedingt mit Kreativität. In der Empirie zeigt sich allerdings, dass kreative Menschen über ein sehr breites Wissen (mehr zu Rolle von Vorkenntnissen gibt es in meinem Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2006.html&quot;&gt;09.12.06&lt;/a&gt;) und viel Erfahrung auf dem Gebiet verfügen, in dem sie kreativ sind. Eigentlich klingt es logisch, dass man neue und innovative Konzepte erst dann entwickeln kann, wenn man die bestehenden verstanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Inkubation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Phase ist eine Art Brüten; neues Wissen wird oft unbewusst über einen längeren Zeitraum verarbeitet und mit bestehenden Assoziationen verknüpft. Das Endprodukt ist nicht vorhersehbar, sondern ist Ergebnis der individuellen bereits bestehenden Assoziationen eines Menschen und den neu hinzu gekommenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Illumination&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illumination und Inkubation lassen sich in der Praxis sicherlich nur schwer voneinander abgrenzen. Um den Prozess der Kreativität besser beschreiben und verstehen zu können, wurde hier eine weitere Phase eingeführt. Illumination ist das schrittweise Heranreifen einer kreativen Denkweise. Die Entwicklung findet nicht plötzlich statt, man hat also nicht von einer Sekunde auf die andere eine kreative Idee. Vielmehr finden im Geiste mehrere Zwischenschritte statt, es wird einiges ausprobiert und verworfen und nähert sich so schrittweise dem endgültigen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Realisierung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas Edison der Erfinder der Glühbirne sagte einmal: &quot;Genius is 1% inspiration, and 99% perspiration.&quot; Er spielt damit auf die wohl härteste und entscheidende Phase der Kreativität an. Eine kreative Idee ist schön und gut, nutzt aber nichts, wenn sie nicht umgesetzt wird, sondern nur eine Idee bleibt. 99% (um beim Zitat zu bleiben) sind harte Arbeit, die vor allem von Beharrlichkeit und Disziplin abhängen, zwei Tugenden, die viele nicht unbedingt mit Kreativität verbinden. Besonders finde ich an dieser Definition von Kreativität, dass es nicht lediglich um Ideen geht, sondern, dass man von Kreativität erst dann spricht, wenn diese Ideen auch konkret umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
Nach Holm-Hadulla ist das größte Problem in modernen Organisationen, die kreative Idee eines Einzelnen in die gemeinsame Handlung einer Gruppe zu überführen. Oft ist es schon schwer genug für den Einzelnen, seine Idee in die Praxis umzusetzen, ganz zu schweigen von einer Gruppe, in der jeder von der Idee überzeugt werden und zum Handeln bewegt werden muss. Deshalb bleiben auch viele gute Ideen lediglich Ideen und kommen erst gar nicht in die Phase der Umsetzung, weil es nicht gelingt, eine Gruppenhandlung auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verifikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die umgesetzte Idee wirklich kreativ war entscheidet sich am Ende in der Phase der Beurteilung, durch sich selbst und andere. Oft werden neue innovativen Denkweisen von anderen nicht oder erst nach langer Zeit als solche gesehen und anerkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ist Kreativität erlernbar?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die gute Nachricht: zu einem gewissen Teil schon! Die Antwort &quot;Ich bin halt einfach nicht kreativ&quot; zählt also nicht. Jeder kann durch gezielte Maßnahmen seine kreativen Möglichkeiten erweitern. Der eine mehr, der andere weniger, aber zentral ist, dass es geht. Nach Holm-Hadulla kann gezieltes Coaching jedem Menschen helfen, vorhandene Ressourcen zu aktivieren und damit mehr Kreativität zu ermöglichen. Neben der Klärung von zentralen Lebensthemen und der persönlichen Unterstützung kann ein Coach dabei helfen, die Sozialkompetenz und die Arbeitsorganisation des Coachees zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gebiet der Arbeitsorganisation gehört das Erlernen von Arbeitstechniken, wozu Holm-Hadulla  auch die Fähigkeit sich zu entspannen zählt (hierzu werde ich hoffentlich bald einen eigenen Post veröffentlichen). Explizit und ausführlich geht er auch auf Techniken wie Brainstorming, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot;  title=&quot;Mind Mapping - creaffective Homepage&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; und deBonos &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=42&quot;  title=&quot;Paralleles Denken - creaffective Homepage&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;paralleles Denken&lt;/a&gt; ein.&lt;br /&gt;
Ich selbst mache in meinen Seminaren immer wieder die Beobachtung und erhalte das auch als Rückmeldung von den Teilnehmern, dass man durch den gezielten Einsatz von Denktechniken sein kreatives Potenzial steigern kann. Die Methoden bieten eine Vorgehensweise, die Aufmerksamkeit bewusst auf bestimmte Denkmöglichkeiten (z.B. Provokationen) zu lenken, die man ohne diese Techniken nur selten berücksichtigen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen die mehr wissen möchten, empfehle ich die entsprechenden Artikel auf der creaffective Website (benutzen Sie dazu die Links). 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 01 Jan 2007 12:55:52 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>kreativität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>creaffective Blog jetzt bei trainerlink</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/03-01-2007.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &quot;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.trainerlink.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.trainerlink.de&quot;  title=&quot;www.trainerlink.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;trainerlink &lt;/a&gt;ist eine auf Erwachsenenbildung spezialisierte Suchmaschine von Profis für Profis, die von der managerSeminare Verlags GmbH ins Leben gerufen worden ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;473&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-bottom: 5px; padding-top: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/vermischtes/trainerlink.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;Erst einen Monat alt, ist das creaffective Blog heute bei trainerlink aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
Wenn man heute über eine Suchmaschine Antworten zu Denk- und Arbeitstechniken sucht, wird man von Treffern geradezu erschlagen und es ist sehr schwer, den Überblick zu behalten und die Qualtiät der Seiten zu beurteilen. Mit aus diesem Grund habe ich das creaffective Blog ins Leben gerufen, um qualitativ hochwertige Informationen zu Denk-/Lern- und Arbeitstechniken zu bieten. Ein ähnliches Ziel verfolgt trainerlink. Die Website möchte Qualität auf dem Weiterbildungsmarkt erkennbar machen, daher werden alle dort aufgenommen Seiten von der Redaktion vorher geprüft und bewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufnahme in die Linkliste können die Links von den Nutzern der Seite weiter bewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Ihnen meine Posts gefallen und Ihnen weiterhelfen, dann bewerten Sie das creaffective Blog bitte bei trainerlink.&lt;/strong&gt; Vielleicht kann ich dann bald weitere Leser begrüßen. Den Link zur Bewertung gibt es &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.trainerlink.de/ctr/js/detail.html?urlID=12606&amp;amp;RETpagenr=1&amp;amp;RETshow=20&amp;amp;RETUSEARCH=creaffective&amp;amp;RETsearch_P=Y&amp;amp;RETsearch_Domain=&amp;amp;RETwertung=2&amp;amp;RETsearch_to=&amp;amp;RETsearch_from=&amp;amp;RETsearch_Type=1ST2ST3ST4ST5&amp;amp;returnpage=suchliste.html&amp;amp;searchkat=0&amp;amp;url_Search_N=creaffective&amp;amp;searchSelType=0&amp;amp;showtime=-1&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.trainerlink.de/ctr/js/detail.html?urlID=12606&amp;RETpagenr=1&amp;RETshow=20&amp;RETUSEARCH=creaffective&amp;RETsearch_P=Y&amp;RETsearch_Domain=&amp;RETwertung=2&amp;RETsearch_to=&amp;RETsearch_from=&amp;RETsearch_Type=1ST2ST3ST4ST5&amp;returnpage=suchliste.html&amp;searchkat=0&amp;url_Search_N=creaffective&amp;searchSelType=0&amp;showtime=-1&quot;  title=&quot;Ranking bei Trainerlink&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&gt;&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Jan 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Tony Buzan über die Zukunft des Mind Mapping</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.innovationtools.com/Articles/InterviewDetails.asp?a=252&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.innovationtools.com/Articles/InterviewDetails.asp?a=252&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;innovationtools.com&lt;/a&gt; ist ein Interview von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/01/exclusive_inter.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/01/exclusive_inter.html&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Chuck Frey&lt;/a&gt; mit Tony Buzan, dem Erfinder des Mind Mapping über die Zukunft der Technik und neue Trends erschienen.&lt;br /&gt;
Als die zukünftigen Hotspots des Mind Mapping sieht er vor allem asiatische Länder, wie Singapur, Malaysia und China die im Rahmen von Bildungsoffensiven verstärkt auf Mind Mapping setzen und dies als festen Bestandteil der Schulbildung sehen. Aber auch in Europa sieht er erfreuliche Trends, besonders was die Ausbildung von Lehrern angeht, die Mind Mapping frühzeitig an ihre Schüler weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beides kann ich aus meinen eigenen Seminaren besätitgen:&lt;br /&gt;
In 2006 habe ich einige Lehrerseminare in und um München gegeben, mit äußerst engagierten Pädagogen, die nicht nur ihren freien Samstag dafür geopfert haben, sondern die Seminare meist auch aus eigener Tasche bezahlt haben, da es an staatlichen Schulen so gut wie kein Weiterbildungsbudget gibt.&lt;br /&gt;
In Taiwan sind meine Seminare von den Firmen mit großem Interesse aufgenommen worden, besonders auch von europäischen Unternehmen vor Ort, für die der Seminarmarkt noch sehr dünn aussieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stelle möchte ich zitieren, die mir besonders am Herzen liegt:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Frey: What do you wish people understood about Mind Maps?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Buzan:]&lt;br /&gt;
That Mind Maps use the entire range of cortical skills, and are therefore much more effective as well as much more satisfying than 19th Century linear methodologies.&lt;br /&gt;
[...]&lt;br /&gt;
That the one-word-per-line guide-line, rather than being a restriction, actually gives your mind more freedom. Each word has its own supernova of radiating possibilities. The more you put these supernovaes in phrases and sentences, the more they are trapped. The more you free them, by giving each its appropriate line, the more the multiple universes of your mind can integrate with each other.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Einwortregel werde ich in einem späteren Post über Mind Mapping noch eingehen, aber die Tatsache, dass Buzan diese erwähnt, zeigt, dass er diese für sehr wichtig erachtet. Diese bereitet vielen Menschen – zumindest solchen, die noch kein Mind Mapping Seminar besucht haben – einige Schwierigkeiten und wird am Anfang, wenn man es nicht geübt hat, wie Buzan sagt, eher als Belastung empfunden. Bei vielen angeblichen Mind Maps im Netz oder sonst wo, fällt auf, dass diese Richtlinie bei der Erstellung keine Rolle gespielt hat oder wahrscheinlich einfach nicht bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buzan nahm außerdem zu seiner neuen iMindMap Software (lesen Sie hierzu meinen Softwaretest vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2006.html&quot;&gt;16.12.06&lt;/a&gt;) Stellung. Wenig bescheiden vergleicht er deren Bedeutung mit der Erfindung des Buchdurcks:&lt;br /&gt;
&quot;iMindMap is the first software in history to accomplish this goal. I believe that the team who accomplished this will go down in history alongside Gutenberg, and the inventors of the radio, television, the telephone and the computer itself.&quot;&lt;br /&gt;
Ich bin da etwas anderer Meinung, glaube allerdings, dass die Software nach einer Zeit der Verbesserung auf einem Tablet-PC verwendet, einiges an Potenzial hat. Da werden sich auch die Tablet-Hersteller freuen, falls iMindMap sich denn durchsetzt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Jan 2007 08:11:00 +0100</pubDate>
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    <category>kreativität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

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    <title>Brainstorming</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/07-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Brainstorming wurde 1957 von Alex Osborn erdacht und ist heute nicht nur im englischen Sprachraum bekannt als Methode der Ideenfindung. Osborn, damals Mitarbeiter der noch heute existierenden Werbeagentur BBDO, entwickelte Brainstorming als Methode für Arbeitsgruppen, um die seiner Meinung nach unzureichenden Ergebnisse in Bezug auf die Ideenfindung zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ziel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ziel des Brainstorming ist es, in der Gruppe neue Ideen zu entwickeln und damit Rohmaterial für neue Lösungen zu liefern. Die Brainstorming-Regeln sorgen dafür, dass Denk- und Kommunikationsbarrieren, die oft in Gruppen vorherrschen, für die Zeit des Brainstormings gemindert werden und so mehr Ideen möglich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grundhypothese&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Osborns Grundhypothese bei der Erfindung seiner Methode war, dass Gruppen grundsätzlich zu besseren Leistungen und Ergebnissen gelangen als Einzelne. Daher ist Brainstorming explizit als Vorgehen für Gruppen entwickelt worden. In empirischen Untersuchungen, die bereits in den 70er und 80er Jahren durchgeführt wurden (vgl. Rosenstiel), hat sich allerdings herausgestellt, dass diese Annahme nicht haltbar ist, im Gegenteil: Brainstorming in dem Sinne, dass alle Teilnehmer einer Gruppe ihre Ideen wild in die Runde werfen und die anderen versuchen, diese weiterzuspinnen, führte sogar zu schlechteren Ergebnissen, als die Arbeit von Einzelnen (vgl. Stangl-Taller, Rosenstiel). Dadurch das der Einzelne keine Möglichkeit hat, seine Assoziationsketten weiter zu entwickeln und zu Ende zu denken, weil er gleichzeitig auf die Ideen der anderen Sitzungsteilnehmer hören muss, kommt es zu sogenannten &lt;em&gt;kognitiven Blockierungen&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Den von Osborn gewünschten Effekt erreicht die Methode nur, wenn die Teilnehmer vorher Zeit für sich bekommen, ein individuelles Brainstorming (&lt;em&gt;Brainwriting &lt;/em&gt;genannt) durchzuführen und ihre Gedanken ohne Unterbrechungen fließen zu lassen. (Eine Methode, die dabei hilft, beim Brainwriting sehr viele Ideen zu generieren, ist das Mind Mapping; dazu mehr in einem späteren Post). Danach sollten diese im Brainwriting gefundenen Ideen in die Gruppe gebracht werden und von andren weiter entwickelt werden, ganz im Sinne des Brainstorming.&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Erkenntnisse, die ich selbst auch schon oft erleben durfte, im positiven wie im negativen Sinn werde ich den Ablauf der Methode so schildern, wie er ablaufen sollte, um die oben angesprochenen Probleme des Brainstormings zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ablauf&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Brainstorming sollte in Gruppen bis ca. 8 Leuten statt finden. Als Zeitraum sollten mindestens 10 Minuten, allerdings nicht mehr als 30 Minuten eingeplant werden (vgl. Geschka/Schwarz-Geschka). Vorbereitet und geleitet wird die Sitzung von einem neutralen Moderator, der nicht an der Ideenfindung teilnimmt.&lt;br /&gt;
Man unterteilt Brainstorming in zwei getrennte Phasen: (1) Die eigentliche Kreativphase und (2) die Phase der Ideenbewertung und Ergebnisfindung.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;299&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/AblaufBrainstorming.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreativphase&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In dieser Phase geht es darum, den Gedanken freien Lauf zu lassen und so viele Ideen wie möglich zu produzieren, wobei Quantität vor Qualität geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regeln:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Keine Kritik! Jede Idee soll und darf genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Keine Bewertung der Ideen! Das ist erst der zweite Schritt, der in dieser Phase die Ideenfindung zerstören würde. In Gruppen mit unterschiedlichen hierarchischen Ebenen, heißt das besonders für Vorgesetzte, dass sie sich mit Präferenzen und &quot;Lösungen&quot; zurückhalten sollten (vgl. Stangl-Taller), da sonst die Kreativität und der Teilnehmer im Keim erstickt wird.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Keine Beschränkung und Reglementierung der Teilnehmer! Alles ist erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lediglich der grobe Umriss sollte festgehalten werden, hier geht es nicht darum, viel zu erläutern oder fertige Konzepte zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Ich unterteile diese Phase nochmals in zwei Abschnitte: (1) Das Einzelbrainstorming (oder korrekterweise Brainwriting) und (2) das Gruppenbrainstorming (oder einfach nur Brainstorming).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1. Einzelbrainstorming&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Alle Teilnehmer entwickeln zuerst individuell ihre Ideen und halten diese schriftlich fest. Die Ideen können auf Moderationskärtchen geschrieben werden, um dann später an eine Pinnwand gepinnt zu werden.&lt;br /&gt;
Ich persönlich empfehle, für diese Phase &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; einzusetzen, um noch mehr Ideen zu generieren (Quantität geht vor Qualtiät!) und dann diese Ideen – falls nötig – auf Moderationskarten zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2. Gruppenbrainstorming&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nun werden alle(!) Ideen nach obigen Regeln genannt und vom Moderator festgehalten bzw. an eine Moderationswand geheftet.&lt;br /&gt;
Ich empfehle Mind Mapping ja für sehr viele Dinge, weil ich wirklich davon überzeugt bin, dass es sich um das „Schweizer Taschenmesser der Arbeitsmethoden“ handelt; für diese Phase des Gruppenbrainstormings rate ich allerdings explizit davon ab. Der Moderator würde, dadurch, dass er ein Mind Map erstellt, eine Struktur und Anordnung der Ideen vorgeben. Dies sollte er in dieser Phase des Brainstormings allerdings gerade nicht machen.&lt;br /&gt;
Die nun für alle sichtbaren Ideen können nun aufgegriffen und weitergesponnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3. Ideenbewertung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nun können die Ideen erläutert und diskutiert werden. In dieser Phase geht es darum, die Ideen zu bewerten und die umsetzbaren Ideen herauszufiltern. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, wie Ideen sortiert werden können.&lt;br /&gt;
Zuerst einmal können ähnliche Ideen zusammengefasst werden, um die Menge zu verringern. Der ungemein schwierigere Teil besteht darin, auszudiskutieren und auszusortieren, welche Ideen umgesetzt werden könnten und sollten.&lt;br /&gt;
Hier gibt es – je nach Zeit und Zielsetzung der Sitzung – mehrere Vorgehensweisen, die diesen Prozess erleichtern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweispaltenmethode&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode legt man für jede Idee zwei Spalten an und notiert in der einen Spalte die Aspekte, die dafür sprechen und in der anderen Spalte, die, die dagegen sprechen (vgl. Rosenstiel). So erhält man schon einmal ein Grobraster der Ideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2by2-Matrix&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser Methode trägt man die Idee in einem Koordinatensystem ab. Auf der X-Achse wird die Realisierbarkeit abgetragen, auf der Y-Achse die Attraktivität der Idee. Alle Ideen werden nun in die entsprechenden Quadranten einsortiert. Umgesetzt werden dann vor allem die Ideen, die in Q2 landen. Die Zuordnung kann entweder nach einer kurzen Diskussion zu jeder Idee stattfinden oder einfach per Abstimmung zugewiesen werden, indem jeder Teilnehmer sagt, wo er diese sieht und dann daraus eine Art Mittelwert gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;593&#039; height=&#039;486&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/2by2matrix.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=42&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Paralleles Denken &lt;/a&gt;(nach Edward deBono)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Eine phantastische Möglichkeit, die allerdings mehr Zeit erfordert, dafür aber sehr umfassende Ergebnisse liefert, ist das parallele Denken nach Edward deBono. Methoden dazu sind das 6-Thinking-Hats (oder 6-Hüte-Denken), oder das 5-Typen-Denken (eine abgewandelte Version, die ich für meine Moderationen und Seminare verwende). Bei diesem Vorgehen wird eine Idee von verschiedenen Denkrichtungen aus betrachtet, um ein möglichst umfassendes Bild eines Themas zu erreichen. Während die Zweisplaltenmethoden nur zwei Aspekte (pro und kontra) betrachtet, kann man hier noch weitere Gesichtspunkte hinzufügen.&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen würde ich empfehlen, wenn man bereits eingegrenzte Ideen noch genauer untersuchen möchte. Zur Visualisierung des parallelen Denkens eignet sich wiederum hervorragend das Mind Mapping, hier vielleicht sogar noch besser das Business Mapping, d.h. Maps werden per Software generiert und per Beamer für alles sichtbar visualisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kann man diese Methoden der Ideenbewertung auch kombiniern.&lt;br /&gt;
Am Ende der Sitzung könnte eine Vorschlagsliste mit Ideen stehen, für die nun konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jetzt wäre natürlich spannend zu erfahren, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und wie Sie die Bewertung der Ideen vornehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;deBono: Six Thinking Hats, 1999&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Geschka/Schwarz-Geschka: Klassisches Brainstorming, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.innovationsmanagement.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.innovationsmanagement.de/&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.innovationsmanagement.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rosenstiel: Grundlagen der Organisationspsychologie, 2003&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Stangl-Taller: Brainstorming, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/brainstorming.shtml&#039;);&quot;  href=&quot;http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/brainstorming.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Werner Stangls Arbeitsblätter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 07 Jan 2007 10:14:52 +0100</pubDate>
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    <category>brainstorming</category>
<category>kreativität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Bill Gates über die Mind Mapper und die nächste Stufe der &quot;Informationsdemokratie&quot;</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/10-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Wir leben in einer &quot;Informationsdemokratie&quot;, d.h. fast alle Menschen (zumindest in den westlichen Demokratien) haben Zugang zu Information. Das ist schön. Besonders schön ist, das es noch nie so einfach war wie heute, Zugang zu Informationen zu erhalten, diese zu archivieren und weiterzuverarbeiten. Das Problem dabei ist, das Information nicht Wissen ist. Das an Personen gebundene Wissen ist allerdings noch wichtiger als Information.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem interessanten Artikel in &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.msnbc.msn.com/id/11020787&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.msnbc.msn.com/id/11020787&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Newsweek &lt;/a&gt;schreibt Bill Gates über die nach wie vor anstehenden Herausforderungen beim Anzapfen und Verbinden von  personengebundenem Wissen. Im Gegensatz zum Umgang mit Informationen hätten wir hier zwar noch einen weiten Weg zu gehen, aber neue Software wie Microsofts &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/office.microsoft.com/en-gb/onenote/HA101656661033.aspx&#039;);&quot;  href=&quot;http://office.microsoft.com/en-gb/onenote/HA101656661033.aspx&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;OneNote &lt;/a&gt;oder Mind Mapping Programme können laut Gates dazu beitragen, Wissen effizienter anzuzuapfen und zu vernetzen.&lt;br /&gt;
Der besagte Artikel ist zwar bereits ein Jahr alt, in der Zwischenzeit hat sich jedoch gezeigt, dass Microsoft es ernst meint. Das Unternehmen nähert sich den Mind Mapping Programmen - ich sage ja immer noch Business Mapping (&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=36&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Was ist Business Mapping?&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html&quot;  title=&quot;Mind Mapping vs. Business Mapping&quot;&gt;Was ist der Unterschied zwischen Mind Mapping und Business Mapping?&lt;/a&gt;) - weiter an. Dazu passend hat Mindjet, der Marktführer der Mapping-Software-Hersteller Ende 2006 einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindjet.com/de/products/mindmanager_pro6/office2007.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindjet.com/de/products/mindmanager_pro6/office2007.php&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Map Editor für Microsoft Word 2007&lt;/a&gt; vorgestellt. Für Mindjet ist das natürlich auch vorteilhaft, da der MindManager so noch bekannter wird.&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit ist auch der Erfinder des Mind Mappig, Tony Buzan, auf den Softwarezug aufgesprungen und vor kurzem die Beta-Version seiner iMindMap-Software &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2006.html&quot;&gt;vorgestellt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mind Mapping im allgemeinen und computerbasiertes Business Mapping im Besonderen liefern in der Tat einen einzigartigen Ansatz, Wissen zu explizieren, zu visualisieren und zu kommunizieren, wie Gates in seinem Artikel betont:&lt;br /&gt;
Mit Mind Maps wird es möglich, komplexe und vor allem individuelle Wissensstrukturen zu visualisieren und in einer weit überlegeneren Form, als das mit einem Text, wie ich ihn gerade schreibe, je möglich wäre: Mind Maps kodieren Informationen über eine Vielzahl von Kanälen. Die Technik verbindet Schlüsselwörter, Farben, Bilder und die räumliche Verortung von Informationen und schafft somit eine bildliche Karte, die für das Gehirn so einzigartig ist, wie ein Gemälde. Allerdings ist dieses Gemälde nicht für alle interpretierbar, dazu muss es immer noch von seiner Erschaffer kommuniziert werden.&lt;br /&gt;
Das Besondere am computergestützten Business Mapping ist nun, das einzelne Maps miteinander verlinkt werden können und somit ein durch Hyperlinks verbundenes Wissensnetz entsteht. Durch die Verwendung von Computern können Maps nun auf eine Art und Weise verändert, präsentiert und kommuniziert werden, die den Austausch von Wissen sehr erleichtert. Spezielle Funktionen in den Programmen erlauben es außerdem die Maps eher selbsterklärend zu machen, womit man diese besser an andere weitergeben kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Jan 2007 00:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/10-01-2007.html</guid>
    <category>effektivität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Mind Mapping Software Umfrage</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/11-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Chuck Frey, Gründer von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.innovationtools.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.innovationtools.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationtools.com&lt;/a&gt; und Autor des Mind Mapping Software Weblog hat im letzen Jahr eine sehr interessante Umfrage zu Mind Mapping Software durchgeführt, für die er jetzt wieder neuen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/01/wanted_your_inp.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/01/wanted_your_inp.html&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Input&lt;/a&gt; sucht. An der Studie haben über 500 Personen aus amerikanischen Unternehmen teilgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar meiner Meinung nach interessante Punkte daraus möchte ich ansprechen:&lt;br /&gt;
In Punkto Verbreitung liegt Mindjet MindManager mit 72% deutlich vor allen anderen Anbietern. Das ist sicherlich mit darauf zurückzuführen, dass Mindjet der erste Anbieter war, aber auch, dass in Punkto Funktionalität MindManager immer noch vielen voraus ist. Die enge Anbindung an Microsoft Office dürfte ihr Übriges tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebiete in denen die Software genutzt wird sind äußert vielfältig: Von einfachen Todo-Lists, die nun zu Todo-Maps werden (was wirklich genial ist!) über Mitschriften und Präsentationen. Hier ist alles vertreten und die Unterschiede in Punkte Einsatzhäufigkeit sind eher gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 60% der Befragten nutzen die Software mehr als eine Stunde pro Tag. Der Großteil der Leute sieht die Programme nach wie vor als Unterstützung zur täglichen Arbeit aber noch nicht als gleichwertig zu anderer Software, wie z.B. Office-Anwendungen.&lt;br /&gt;
Der wichtigste Vorteil ist nach Aussagen der Teilnehmer vor allem die entstehende Klarheit (ein Ergebnis das auch bei meiner Seminarevaluation immer wieder heraus kommt, also auch beim traditionellen Mind Mapping), sowie die Hilfe beim Sortieren der Information. Immerhin 50% der Befragten würden Ihren Produktivitätszuwachs zwischen 10 – 30% sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht der wichtigste Satz in der Studie: &lt;strong&gt;&quot;Mind mapping is more about the approach than the software. People trying out mind mapping software don&#039;t see the benefit because they don&#039;t understand the foundation - the theory of mind mapping.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Davon bin ich wirklich überzeugt: Jeder kann mit sogenannter Mind Mapping Software Ergebnisse produzieren. Das Potenzial dieser Software wirklich ausschöpfen kann man nur mit Kenntnissen der Mind Mapping Methode.&lt;br /&gt;
Dies führt auch zu Akzeptanzproblemen im täglichen Einsatz: Viele Leute wissen nichts über Mind Mapping und können deshalb mit der Software nichts anfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sich viele wünschen, sind mehr Anwendungsbeispiele. In meinen Seminaren bringe ich deshalb immer eine ausführliche Mind Map Galerie mit unterschiedlichsten Einsatzbeispielen, um den Teilnehmern Ideen zu geben, was alles möglich ist. Ich werde mich bemühen, das auch im Rahmen dieses Blogs verstärkt zu tun.&lt;br /&gt;
Die komplette Umfragen gibt es unter: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.innovationtools.com/survey/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.innovationtools.com/survey/&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.innovationtools.com/survey/&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 11 Jan 2007 22:10:09 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/11-01-2007.html</guid>
    <category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Softwaretest: Inforapid KnowledgeMap 2007 – Teil 1</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/14-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/14-01-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vor kurzem bin ich auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.knowledgemaps.info/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.knowledgemaps.info/&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;Inforapid KnowledgeMap 2007&lt;/a&gt; aufmerksam geworden. Ich wollte ursprünglich mal schnell (2-3 Stunden) das Programm testen und einen kurzen Testbericht schreiben, sowie ich das bei Buzan iMindMap gemacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich feststellen, dass es so schnell nicht gehen wird, dafür ist das Programm zu mächtig und zu komplex. Ich werde daher zuerst einen ersten Teil einstellen, der sich auf das Visualisierungsprogramm bezieht. Der Post wird auch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.inforapid.de/html/kmkontakt.htm&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.inforapid.de/html/kmkontakt.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Herrn Straub&lt;/a&gt;, dem Programmierer der Software geschickt, der ja vielleicht einen Kommentar dazu verfassen wird, um einige der Fragen zu klären, die ich hier aufwerfe.&lt;br /&gt;
Wie im ausführlichen Handbuch des Programms nachzulesen, besteht das Programm aus zwei Komponenten:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;einem Grafikprogramm, mit dem man schicke Visualisierungen machen kann und&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;dem KnowledgeMap-Server, eine Art Content-Management-System mit dem man Wissensnetze generieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
In diesem Post möchte ich mich erst einmal nur dem Grafikprogramm widmen. Ich werde mich dabei auch wieder an den Inhaltspunkten orientieren, die ich bei Buzans &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2006.html&quot;&gt;iMindMap &lt;/a&gt;verwendet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Bedienung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gleich beim ersten Start des Programm fällt die große Vielfalt an Möglichkeiten auf. Das Programm bietet sehr viele Möglichkeiten der Visualisierung von Wissenslandkarten, Organigrammen, Entscheidungsbäumen, Projektstrukturplänen und Mind Maps. Das ist sehr positiv, denn man ist nicht auf nur eine Form der Visualisierung beschränkt, das bringt allerdings auch Komplexität mit, die ich, nach vier Stunden Test noch nicht richtig durchdrungen habe.&lt;br /&gt;
Die Software lässt sich relativ einfach bedienen, meiner Meinung ist sie jedoch nicht so intuitiv, dass man zum Spielen erst einmal ohne Handbuch auskommt, wie das z.B. bei Buzans iMindMap der Fall war. Hier würden mir einige Einführungs-Flash-Filme gut gefallen, die die grundlegende Bedienung des Programms erläutern und das Blättern des Handbuchs verringern. Allerdings ist es bei einem so funktionsreichen Programm auch nicht zu erwarten, dass das ganze völlig selbsterklärend statt findet. Nicht umsonst gebe ich &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=47&quot;  title=&quot;Business Mapping&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Business Mapping Seminare&lt;/a&gt; um den Teilnehmern die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Funktionen des Mindjet MindManagers zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Features&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
An Features habe ich vermutlich nur einen Bruchteil dessen ausprobiert, was das Programm kann. Grundsätzlich kann man mit dem Grafikprogramm von InfoRapid KnowledgeMap verschiedenste Visualisierungen erstellen, die man auf unterschiedliche Weise anordnen und formatieren kann und außerdem mit interaktiven Möglichkeiten versehen kann. Einen ersten Einblick in die Möglichkeiten sieht man bei einem Blick auf die Symbolleisten.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;99&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/vermischtes/symbolleisten.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am rechten Rand befindet sich eine Stichpunktliste und ein Eigenschaften-Menü, wo weitere Einstellungen möglich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz Klasse fand ich die Funktionen Entscheidungsbaum und Lernmodus. Beim Entscheidungsbaum werden je nach Entscheidung nur die Felder geöffnet, die mit der aktuellen relevanten Auswahl zu tun haben, alle anderen Felder rücken in den Hintergrund und werden minimiert.&lt;br /&gt;
Im Lernmodus werden die zusätzlichen Texte, die unter den einzelnen Elementen stehen ausgeblendet und nur bei einem Mouse-Over eingeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;308&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/vermischtes/Anordnung.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schwierig und für mich nicht intuitiv habe ich die Anordnen der einzelnen Elemente empfunden. Sobald ich Autolayout-Funktion des Programms deaktiviert habe, konnte ich zwar die Elemente anordnen, allerdings ist dann bei einem Wechsel der Anordnung von z.B. der vertikalen zur kreisförmigen Anordnung schnell ein Durcheinander entstanden, das nur schwer wieder zu kontrollieren war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch Mind Maps mit Inforapid KnowledgeMap erstellen, dafür gibt es sogar einen eigenen Button. In den Beispieldateien gibt es ein Beispiel für ein Mind Map, mit auf Zweigen geschriebenen Schlüsselwörtern und Bildern. Ich selbst habe es leider nicht hinbekommen, die Rahmen um die Stichpunkte komplett zu entfernen, so dass wie ein Mind Map aussah. Sehr schön ist dabei die Möglichkeit, zu jedem Zweig mit einem Mouse-Over Zusatzinformationen einblenden zu können. Damit lassen sich Maps selbsterklärend gestalten. Ein Beispiel dazu gibt es auf &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.knowledgemaps.info/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.knowledgemaps.info/&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.knowledgemaps.info/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Für den Mind Mapper gewöhnungsbedürftig ist die automatische Leserichtung des Programms, das die Map von links oben beginnt, wohingegen man beim Mind Mapping rechts oben beginnt und dann im Uhrzeigersinn bis nach links oben mappt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Clou des Ganzen ist der HTML-Export bei der die Wissenskarten mit samt aller Hyperlinks ins Internet gestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;629&#039; height=&#039;635&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/vermischtes/Anordnung2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Grafikprogramm von Inforapid KnowledgeMap 2007 ist ein sehr umfangreiches und mächtiges Programm mit dem man eine Vielzahl interaktiver Visualisierungen erstellen kann. Die grundlegende Bedienung ist relativ schnell erlernbar, um die Funktionen dann wirklich auf seine Bedürfnisse zugeschnitten benutzen zu können, bedarf es etwas mehr Zeit des Übens und Ausprobierens.&lt;br /&gt;
Sowohl das Programm, als auch die davon erzeugten Visualisierungen sind optisch sehr ansprechend und dürften jedem visuellen Menschen viel Freude bereiten.&lt;br /&gt;
Das Anordnen der einzelnen Visualisierungselemente könnte noch intuitiver gestaltet werden. Wünschenswert wären außerdem kleine Icons, die auf einen Blick kennzeichnen hinter welchen Elementen sich mehr befindet, z.B. ein Hyperlink oder zusätzlicher Text.&lt;br /&gt;
Die HTML-Exportfunktion bietet eine sehr schöne Möglichkeit, die Visualisierungen mit wirklich allen Inhalten (im Gegensatz zu Mindjet MindManager) ins Netz zu stellen. Das ist für interaktive Wissenskarten ein großer Vorteil&lt;br /&gt;
Bei Gelegenheit werde ich mir den KnowledgeMap Server ansehen... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 14 Jan 2007 18:25:19 +0100</pubDate>
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    <category>imindmap</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Rubrik: Anwenderporträts</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-01-2007.html</link>
            <category>Anwenderporträts</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Bis jetzt gibt es vier Kategorien auf diesem Blog. Nun habe ich ein, wie ich hoffe, neues interessantes Thema, dem ich eine neue Rubrik widmen werde. Ab nächster Woche möchte ich Anwenderporträts auf diesem Blog veröffentlichen. Ich werde Menschen vorstellen, die Denkwerkzeuge einsetzen. &lt;br /&gt;
Sinn und Zweck dieser Porträts ist es, den Lesern neue Anregungen zu geben, wie andere damit arbeiten, wofür sie Denkwerkzeuge einsetzen und auch wo es noch Schwierigkeiten und Probleme gibt. Denn auch davon kann man viel lernen. Oft ist man sich der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gar nicht bewusst oder benötigt einige Beispiele, um neue Motivation für den Einsatz zu bekommen. Das erlebe ich immer wieder in meinen Mind Mapping Seminaren nach der &quot;Mind Map Gallerie&quot; , wenn den Teilnehmern plötzlich eine Vielzahl möglicher Anwendungsgebiete aufgezeigt werden. Es ist immer wieder schön für mich zu sehen, wie viele Ideen dann bei den Teilnehmern für die eigene Anwendung entstehen.&lt;br /&gt;
Besonders auch bei den Fragen und Schwierigkeiten hoffe ich, einige hilfreiche Anregungen geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde dazu in den nächsten Tagen einige meiner ehemaligen Seminarteilnehmer anschreiben, und hoffe, den einen oder andren für ein Porträt zu gewinnen. Dafür habe ich ein paar Leitfragen vorbereitet, die die Porträtierten beantworten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich natürlich auch immer, wenn sich jemand bei mir meldet und sich vorstellen möchte. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jan 2007 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>denkwerkzeuge</category>

</item>
<item>
    <title>Die Mind Mapping Regeln – Teil 1</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Immer mehr Menschen im deutschen Sprachraum kennen den Begriff Mind Mapping, immer mehr können damit auch konkret etwas verbinden. Im englischen Sprachraum hat er sogar schon die Aufnahme ins Wörterbuch erfahren.&lt;br /&gt;
In den letzen Jahren tummelt sich leider viel unter dem Begriff Mind Mapping, das nichts oder wenig mit dem von Tony Buzan entwickelten Mind Mapping zu tun hat. Mind Mapping ist eine Technik, eine Methode, die erst einmal nichts mit einer bestimmten Software zu tun hat, sondern ganz traditionell mit Papier uns Stift funktioniert. (Mehr dazu in meinem Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html&quot;&gt;12.12.06&lt;/a&gt;) Auch die meisten der sogenannten &quot;Mind Mapping“&quot;Software produziert keine Mind Maps. Die Firma Mindjet, Anbieter der MindManager Software bezeichnet ihre Software deshalb auch als Business Mapping oder einfach nur Mapping Software.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tony Buzan selbst bringt gerade seine &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2006.html&quot;&gt;iMindMap&lt;/a&gt; Software auf den Markt. Die damit erstellbaren Maps kommen von allen Programmen am nächsten an Mind Maps heran, alles andere würde ja auch verwundern. Trotzdem ist die Verwirrung nach wie vor groß und von vielen angeblicher Mind Mapping Trainer natürlich auch gewollt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebildete und zertifizierte Mind Mapping Trainer (von Buzan selbst, oder im deutschsprachigen Raum von Maria Beyer) versuchen zwar Aufklärungsarbeit zu leisten, aber es ist nicht immer einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte in diesem Post auf das Erstellen von Mind Maps, nicht von computergenerierten Business Maps eingehen.&lt;br /&gt;
Mind Mapping, wie es von Tony Buzan entwickelt wurde, basiert auf eine Reihe weniger, aber wichtiger Regeln. Diese Regeln lassen sich aus der Lern- und Hirnforschung begründen. Um mit Mind Mapping effektiv arbeiten zu können – und Mind Mapping ist hoch effektiv, wenn man weiß, wie es gemacht wird – sollte man diese Regeln kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde diese in drei Teilen (also drei Posts) erklären.&lt;br /&gt;
Im &lt;strong&gt;ersten&lt;/strong&gt; Teil gehe ich auf die &lt;strong&gt;grundlegende Anordnung der Zweige&lt;/strong&gt; ein.&lt;br /&gt;
Im &lt;strong&gt;zweiten &lt;/strong&gt;Teil betrachte ich die &lt;strong&gt;Schlüsselwortregel &lt;/strong&gt;und im &lt;strong&gt;dritten &lt;/strong&gt;Teil gehe ich auf &lt;strong&gt;grafische Elemente&lt;/strong&gt; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zentralbild&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur &quot;normalen&quot; Art Aufzeichnungen zu machen, beginnt ein Mind Map immer in der Mitte des Blattes. Am besten nimmt mein unliniertes DIN A3 oder A4 Blatt.&lt;br /&gt;
In die Mitte des Blattes kommt das Thema, oder das Zentralbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;512&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/zentralbild1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Man kann das Thema entweder einfach in die Mitte schreiben (Bild 1), oder versuchen, es wirklich als Bild zu zeichnen (Bild 2). Sie werden feststellen, dass man wesentlich mehr überlegen muss, wenn man ein Bild zeichnet, als wenn man das Thema einfach in die Mitte schreibt. &lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;630&#039; height=&#039;412&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/zentralbild2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hauptäste&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Hauptäste schließen direkt an das Zentralbild an (Bild 3). Die darauf geschriebenen Worte werden ebenfalls nah an das Zentralbild geschrieben, um die Nähe deutlich zu machen. Wo genau man mit den Hauptästen beginnt ist nicht festgelegt, es bietet sich jedoch an, von rechts oben zu beginnen und im Uhrzeigersinn um das Zentralbild herum zu schreiben. Auch für die Anzahl der Hauptäste gibt es keine Vorgaben, das hängt völlig vom Thema und den ausgelösten Assoziationen ab.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;464&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/hauptzweige.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweige&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Zweige schließen an den Hauptästen an und können mehrere Ebenen in die Tiefe gehen, d.h. Zweige können wieder Unterzweige nach sich ziehen und so weiter. Wichtig beim Zeichnen der Zweige und Unterzweige ist, dass diese am &lt;strong&gt;hinteren Ende der Zweige oder an der Unterseite  beginnen&lt;/strong&gt; (Bild 4). Außerdem sind die Zweige immer miteinander &lt;strong&gt;verbunden&lt;/strong&gt;! Es gibt keine Zwischenräume oder &quot;frei schwebende&quot; Äste. Man kann vom Zentralbild die Zweige wie einen Weg bis in die unterste Verzweigung nachvollziehen, dabei ist die Hierarchie (Zentralbild, Hauptzweige, Unterzweige ...) immer ganz klar erkennbar. Trotz der auf den ersten Blick wirren Darstellung mancher Mind Maps, sind diese, wenn sich nach den Regeln erstellt wurden, von der Anordnung der Informationen sehr klar.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;352&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/unterzweige.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweige werden &lt;strong&gt;niemals vor einem Schlüsselwort oder über dem Schlüsselwort&lt;/strong&gt; angefügt. Dadurch würde die Klarheit der Informationshierarchie und die Verbundenheit der Zweige zerstört werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweige sollten sich immer von innen nach außen entwicklen, d.h. vom Zentralbild immer weiter an den Blattrand. Die Zweige sollten dabei nicht wieder zum Zentralbild zurückgeschwungen werden. Dadurch nimmt man sich die Möglichkeit, später weitere Zweige hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weitere Informationen&lt;/b&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/27-01-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-02-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jan 2007 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>imindmap</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>regeln</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Anwenderporträt: Mira Korensky</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-01-2007.html</link>
            <category>Anwenderporträts</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-01-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;150&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/anwenderportrts/MiraKorensky.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;em&gt;Frau Korensky, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin Psychologin und arbeite &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.lebenswelten-arbeitswelten.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.lebenswelten-arbeitswelten.de/&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;selbständig&lt;/a&gt; als Psychotherapeutin und Coach. Mein Schwerpunktthema ist Lebens- und Arbeitswandel in Zeiten der Globalisierung. Dazu gehört z.B. die steigende Arbeitslosigkeit, wie auch die wachsende Arbeitsbelastung auf der anderen Seite mit den Themen Stress, Mobbing, Unsicherheit, Angst, Depression u.v.m. In verschiedenen Workshops und Seminaren erarbeite ich mit den Teilnehmern je nach Thema optimale Bewältigungsstrategien, persönliche, konkrete Zielentwicklungs- und Zielverfolgungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mind Mapping habe ich in einem Seminar bei Florian Rustler gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mit meinen Klienten arbeite ich mit Papier und Stift, ich selbst benutze meistens die Mindjet Manager Basic 6 Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Mit meinen Klienten benutze ich Mind Mapping vor allem als sehr probates Mittel für Brainstorming für verschiedene meistens unklare emotionale Situationen und auch als Entscheidungshilfe. Ich benutze Mind Mapping als Vorbereitung für meine Vorträge und Artikel oder als Konzeptentwicklungs-Arbeitsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Viele &quot;frei flottierende&quot; Gedanken (egal zu welchem Thema oder Projekt) werden dadurch besser festgehalten und gehen nicht verloren. Sie können auch nachträglich eingebunden werden. Einen weiteren Vorteil sehe ich in der Unterstützung des Gedächtnisses, als &quot;Wortgeber&quot; bei Vorträgen o.ä., als „Klärungshelfer“ bei unklaren Emotionen oder Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Es fällt mir spontan nichts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich erstelle bis jetzt Mind Maps nur für mich oder mit meinen Klienten für deren Gebrauch und für mich als Klärungshilfe bei den Problemen der Klienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 23 Jan 2007 12:31:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/23-01-2007.html</guid>
    <category>anwenderporträt</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Die Mind Mapping Regeln – Teil 2</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/27-01-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/27-01-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-01-2007.html&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; bin ich auf die grundlegende Anordnung der Äste und Zweige eingegangen, in diesem Teil werde ich mir die Ein-Wort-Regel, oder Schlüsselwort-Regel vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung aus den Seminaren zeigt, dass diese Regel am Anfang die meisten Schwierigkeiten bereitet und dass auch diejenigen Teilnehmer, die bereits vor dem Seminar schon mit Mind Mapping in Berührung gekommen sind, von der Schlüsselwort-Regel oft noch nichts gehört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mind Mapping arbeitet mit Schlüsselwörtern, d.h. auf jeden Zweig wird lediglich &lt;strong&gt;ein Wort&lt;/strong&gt; geschrieben. Wenn ich z.B. einen Text zum Thema Zeitmanagement lese (Bild 1), der mir von verschiedenen &lt;em&gt;Ressourcen &lt;/em&gt;erzählt, die ich beachten muss, dann schreibe ich einen Zweig, auf dem das Wort Ressourcen steht. Nur ein Wort! Dahinter setze ich ein Symbol, ein Ausrufezeichen, schließlich sind die Ressourcen wichtig und ich muss diese beachten. Um welche Arten von Ressourcen es geht, das spezifiziere ich nun mit den Unterzweigen. Für das Zeitmanagement spielen somit &lt;em&gt;zeitliche, finanzielle und körperliche &lt;/em&gt;Ressourcen eine Rolle. Nun könnte ich hinter diese Unterzweige weitere Zweige setzen, die weitere Details erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;459&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Einwort1.jpg&quot;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sieht man bereits das große Potenzial, der Ein-Wort-Regel. Jedes Schlüsselwort ist wieder Ausgangspunkt für weitere Zusammenhänge und Assoziationen. Dadurch, dass ich lediglich ein Wort schreibe, können sich Assoziationen in alle Richtungen entwickeln. Je mehr Wörter auf einen Zweig kommen, desto enger ist der Korridor, in dem sich meine Gedanken entwickeln können. Wenn ich zum Beispiel die beiden Wörter finanzielle Ressourcen auf einen Zweig schreibe, ist es schwer von dort auf zeitliche und körperliche Ressourcen zu kommen.&lt;br /&gt;
Tony Buzan hat dies in einem kürzlich erschienen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-01-2007.html&quot; &gt;Interview&lt;/a&gt; noch einmal betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Vorteil ist, dass durch die Einwortregel das Mind Map seine Schlankheit und Eleganz erhält. Durch die Kombination von Schlüsselwörtern, Symbolen, Bildern und Farben kann Wissen hoch verdichtet abgespeichert werden (ich schreibe lediglich ein Wort) und trotzdem wird es nicht vergessen. Auch nach langer Zeit, kann man die Schlüsselwörter wieder ansehen und die damit verknüpften Assoziationen werden erneut ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hat sich gezeigt, dass das Gehirn Wissen vor allem durch das Speichern bestimmter Schlüsselbegriffe oder Schlüsselbilder abspeichert, die wiederum mit anderen Informationen verknüpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Regel gibt es zwei Ausnahmen:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eigennamen können auf einen Zweig geschrieben werden.&lt;br /&gt;
Wenn ich mir wie auf Bild 2 Gedanken über Innovation mache und mithilfe des blauen Astes Tools verschiedene Denktechniken festhalten möchte, dann kann ich den Namen des Erfinders der jeweiligen Denktechnik natürlich auf einen Ast schreiben.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Zitate und feststehende Begriffe&lt;br /&gt;
Auch diese kann ich auf einen Zweig schreiben. &lt;em&gt;&quot;Laterals Denken&quot;&lt;/em&gt; als fester Begriff oder &lt;em&gt;&quot;sein oder nicht sein&quot;&lt;/em&gt; als Zitat. Bei längeren Zitaten empfiehlt es sich jedoch das Schlüsselwort mit einem Sternchen und einer Nummer zu versehen und das Zitat auf ein Extra Blatt zu schreiben.&lt;/lil&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;287&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Einwort2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie ist das beim Business Mapping? Ist die Einwort-Regel hier auch wichtig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht in den letzten Jahren immer mehr computergenerierte Maps, auch Business Maps genannt, die mehr als ein Wort auf den Zweigen stehen haben.&lt;br /&gt;
Dies hat folgenden Grund: Business Maps sollen oft selbsterklärend geschrieben werden, d.h. man schreibt mehrere Worte auf einen Zweig, damit man das Map ohne dieses zu erklären an andere weiterreichen kann. (Zum Vergleich: Ein Mind Map ist zuerst einmal ein Abbild der eigenen Gedanken und nicht unbedingt selbsterklärend) Dadruch, dass ich mehrere Worte auf einen Zweig schreibe, gehen natürlich die Vorteile der Einwortregel verloren. Eine elegante Lösung ist es, auch bei der Software nur ein Wort pro Zweig zu verwenden und die Zusatzinformationen in den Textnotizen zu verstecken. So erhalte ich mir die Übersichtlichkeit des ursprünglichen Mind Mapping und kann trotzdem Erklärungen in den Zweig packen.&lt;br /&gt;
Die Ein-Wort-Regel ist übrigens nicht der einzige Unterschied zwischen Mind Maps und Business Maps: Mehr dazu in &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html&quot; &gt;diesem Post&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weitere Informationen&lt;/b&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-01-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-02-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 3&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 27 Jan 2007 10:41:33 +0100</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Anwenderporträt: Helga Fuß</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/31-01-2007.html</link>
            <category>Anwenderporträts</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/31-01-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Frau Fuß, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich arbeite derzeit in der Immobilienbranche und bin dort in der Abteilung Mietenberechnung tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Zum Mind Mapping bin ich durch das Kursangebot der IHK Akademie gekommen und zwar über meinen Arbeitgeber. &lt;br /&gt;
Gelernt habe ich es dann bei einem Seminar - geleitet von Herrn Rustler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich erstelle meine Maps ganz &quot;altmodisch&quot; mit Papier und Farbstiften!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
In erster Linie wende ich die Maps bei meiner beruflichen Weiterbildung an, um den immensen Lernstoff &quot;handlich&quot; zu gestalten! &lt;br /&gt;
Aber auch privat nutze ich die Map z.B. beim Lesen sehr umfangreicher Bücher, um die Person, welche darin vorkommen nicht zu vergessen und die Beziehungen der Personen untereinander nicht aus den Augen zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich sehe die Vorteile darin, daß ich den Lernstoff nochmals durchgehe und mir eine anschauliche Zusammenfassung des Gelernten erstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe das Gefühl zu wenig in die Map (siehe Bild 1) )eingefügt zu haben und daher beschleicht mich dann die &quot;Angst&quot; wieder etwas zu vergessen. Andererseits möchte ich die Map aber auch nicht zu voll gestalten! Habe dann &lt;br /&gt;
die Bedenken, daß die Sache zu unübersichtlich wird - wiederum mit dem Effekt, daran zu zweifeln, ob ich mir das alles &quot;abrufen&quot; kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/anwenderportrts/gesamt.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;82&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/anwenderportrts/gesamt.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit nehme ich die Mind Maps nur für meine eigenen Zwecke her. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/31-01-2007.html#extended&quot;&gt;&quot;Anwenderporträt: Helga Fuß&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 31 Jan 2007 12:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/31-01-2007.html</guid>
    <category>anwenderporträt</category>
<category>lernen</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Die Mind Mapping Regeln – Teil 3 (Ende)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-02-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-02-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Im dritten und letzten Teil möchte ich mir einen Aspekt genauer ansehen, den man unter dem Stichwort Grafik zusammenfassen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man bereits an den auf diesem Blog gezeigten Mind Maps sieht, enthalten diese zahlreiche Elemente wie:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Farben&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Symbole&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bilder&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Verbindungspfeile&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rahmen&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Elemente muss man nicht verwenden, kann man aber - und sie machen einen guten Teil der Wirkung von Mind Maps aus! Diese grafischen Bestandteile bieten für das Gehirn zusätzliche Zugänge und Möglichkeiten, Informationen abzuspeichern und ermöglichen es, Informationen auf einem Mind Map in hoch verdichteter Form abzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;519&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 5px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Regel3_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Einsatz dieser Elemente kann man Informationen kodieren, die man – würde man ausschließlich Text verwenden – in vielen Wörtern umschreiben müsste. (So wie ich es bei diesem Post gerade mache)&lt;br /&gt;
Anstelle zu schreiben: &lt;em&gt;Ich habe mehr Zeit&lt;/em&gt; [durch gutes Zeitmanagement] kann man beim Mind Mapping einfach nur &lt;em&gt;Zeit &lt;/em&gt;schreiben und einen Pfeil nach oben dazu zeichnen, was bedeutet, dass die &lt;em&gt;Zeit &lt;/em&gt;mehr wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Farben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Farben kann man dazu einsetzen, unterschiedliche Themen von einander abzugrenzen, oder einfach nur ein Unterscheidungsmerkmal zu bieten. Man kann aber auch eine konkrete Bedeutung mit einer Farbe verknüpfen. So könnte ich bei einem Mind Map, in dem ich Vor- und Nachteile gegenüberstelle, die Vorteile in grün und die Nachteile in schwarz darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Symbole&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Symbole sind wie Icons am Computer kleine Zeichnungen, die immer wieder kehren und immer die gleiche Bedeutung haben. Man kann sie verwenden, um zusätzliche Informationen auszudrücken. Vorteil der Symbole ist, dass diese sofort ins Auge springen und der Inhalt eines Mind Maps so schneller verarbeitet werden kann. Außerdem stellen Symbole einen zusätzlichen Kanal für unser Gehirn dar, Informationen abzuspeichern. Es empfiehlt sich, sich ein persönliches Set an Symbolen zu schaffen (siehe Bild 2). Wichtig ist lediglich, dass Sie selbst – als Erschaffer der Symbole – mit diesen arbeiten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;344&#039; height=&#039;200&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Icons.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bilder&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bilder sind im Gegensatz zu Symbolen einzigartige Zeichnungen, mit deren Hilfe man ganz einfache Dinge ausdrücken kann, aber auch hoch komplexe Zusammenhänge. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte! Man kann sehr sehr viele Informationen in ein Bild packen, dadurch wird es möglich, Inhalte sehr komprimiert auf einem Mind Map abzuspeichern. Bilder haben den weiteren Vorteil, dass sie sehr einprägsam sind und man diese sehr gut behalten kann. Betrachtet man ein Mind Map nach längerer Zeit wieder, werden einem als erstes die Bilder ins Auge springen und Assoziationen auslösen. Auch das Mind Map als Ganzes stellt eine Art Bild dar, zumindest dann, wenn man das Mind Map gezeichnet hat (siehe dazu den Unterschied zum &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html&quot; &gt;Business Mapping&lt;/a&gt;), das sich gut einprägen lässt. Ehemalige Seminarteilnehmer, die Mind Maps zum Lernen eingesetzt haben, berichten immer wieder, dass sie in der Prüfung das Map wie ein Bild vor dem inneren Auge vor sich hatten. Eine weitere Erfahrung aus den Seminaren ist die, dass viele Leute glauben, sie könnten nicht zeichnen oder bräuchten keine Bilder. Die Bilder müssen nicht kompliziert sein und auch nicht im Museum hängen, auch mit ganz einfachen Skizzen kann man viel ausdrücken. Die Kraft, die Bilder haben merkt man vor allem dann, wenn man nach einiger Zeit wieder mit einem Mind Map arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verbindungspfeile&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Pfeile kann man verwenden, um Zusammenhänge und Verbindungen deutlich zu machen. Ich empfehle, damit etwas sparsamer umzugehen, da ein Mind Map sonst schnell mit zu vielen Pfeilen überfrachtet werden kann. Wenn Verbindungspfeile gezeichnet werden, dann sollten diese niemals durch bestehende Zweige hindurch gezeichnet werden, sondern immer außen herum (siehe Bild 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rahmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Rahmen kann man verwenden, um einzelne Zweige (mit Unterzweigen) innerhalb des Maps noch einmal besonders hervorzuheben. Beim Betrachten des Maps stechen die Zweige, die eingerahmt wurden wieder besonders ins Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weitere Informationen&lt;/b&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-01-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 1&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/27-01-2007.html&quot;&gt;Die Mind Mapping Regeln – Teil 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Feb 2007 08:12:58 +0100</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>regeln</category>

</item>
<item>
    <title>Mapping Software MindGenius 2 Home – fast umsonst</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/07-02-2007.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Auf der aktuellen c&#039;t Software-Kollektion DVD der Computerzeitschrift &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.heise.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.heise.de&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;c&#039;t&lt;/a&gt; (Nr. 4., ab 5.2.07 im Handel) gibt es eine voll lauffähige Version der Software &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindgenius.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindgenius.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MindGenius 2 Home&lt;/a&gt;. Für den einen oder anderen ist diese Software vielleicht eine interessante Alternative zu doch erheblich kostspieligeren Programmen wie z.B. MindManager. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 07 Feb 2007 07:42:42 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/07-02-2007.html</guid>
    <category>business mapping</category>
<category>mindgenius</category>
<category>mindmanager</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Anwenderporträt: Andreas Weinberger</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/11-02-2007.html</link>
            <category>Anwenderporträts</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/11-02-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Herr Weinberger, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;133&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/anwenderportrts/weinberger.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Ich arbeite als IT-Architekt bei einer Bank in Luxemburg und bin nebenbei auch als Trainer/Coach im Thema &quot;Optimierung der Arbeit des Information Worker&quot; tätig.&lt;br /&gt;
Hierbei setze ich neben MS Office und Mindjet MindManager sehr stark auf modernere Web-Lösungen, da ich hier enormes Entwicklungspotential sehe und auch realisieren kann.&lt;br /&gt;
Ein weiteres meiner Tätigkeitsfelder - IT Service Management (zertifizierter ITIL-Fachmann, Aufbau/Leitung der Bereiche Benutzerservice und Systemintegration) ruht zur Zeit aufgrund von Umstrukturierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Reines Mind Mapping kannte ich schon länger, kam aber 1999 zufällig mit der Software MindManager in Kontakt und beschäftige mich seither intensiv mit der Software aber auch den dieser zugrunde liegenden Methoden.&lt;br /&gt;
Die Software hab ich auf die gleiche Art und Weise erlernt, wie zuvor schon diverse andere Applikationen (darunter MS Office) – durch ausführlichstes Testen und Hinterfragen aller Funktionalitäten.&lt;br /&gt;
Die Methode &quot;Mind Mapping&quot; habe ich mir durch Lektüre angeeignet und in der Trainer-Ausbildung vertieft und verfeinert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich erstelle einfach gesagt &quot;MindManager-Maps&quot;. Das ist der einzig &quot;saubere&quot; Begriff, den ich für meine Maps verwenden kann, denn viele meiner Maps haben mit einer Mind Map nur noch sehr wenig gemeinsam und auch der Begriff Business Maps trifft es hier nicht.&lt;br /&gt;
Ich verwende als Tool den MindManager in den Versionen 5 und 6 in Verbindung mit Microsoft Office und hier vor allem mit Outlook.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Persönliches Portal und Navigationshilfe:&lt;br /&gt;
Ausgehend von einer persönlichen Startmap – die verschiedene Rollen/Funktionen bzw. Aufgabengebiete/Projekte abbildet – erreiche ich alle verlinkbaren Informationsquellen die ich häufig nutze ohne mich an den Strukturen von z.B. Filesystemen entlang hangeln zu müssen.&lt;br /&gt;
Hier zwei meiner Postings zu diesem Thema – der mit Mindjet geplante Webcast kam leider durch personelle Veränderungen bei Mindjet nicht zustande:&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2772585/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2772585/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2772585/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2772737/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2772737/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2772737/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemlösung:&lt;br /&gt;
Die Analyse komplexer Probleme erleichtere ich mir durch Informationssammlung und –visualisierung in einer Map. Durch die Integration von Ansprechpartnern (durch Outlook-Kontakte), Einbindung von E-Mails, Internet-Recherchen, … entsteht eine hohe Informationsdichte.&lt;br /&gt;
Hier ebenfalls zwei Postings:&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2755682/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2755682/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2755682/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2593117/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2593117/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2593117/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analysieren von Daten:&lt;br /&gt;
Bei diesen Thema erreiche ich bei geeignetem Datenmaterial einen Mehrwert, den ich bei einer vergleichbaren Datenanalyse basierend auf den Filterfunktionen von Excel nicht erreichen kann.&lt;br /&gt;
Ich kann hier z.B. gleichartige Daten aus 3 verschiedenen Listen so in eine Map kombinieren, dass es mir jederzeit möglich ist, aus der Map heraus den Zustand jeder dieser Listen zu rekonstruieren (das geht auch mit Excel). Darüber hinaus kann ich aber Zusatzinformationen ab- und Gruppierungen anlegen und Querverbindungen zwischen den Daten erkennen, verdeutlichen und kennzeichnen.&lt;br /&gt;
Auch dazu zwei Postings:&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2273753/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2273753/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2273753/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/2773578/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/2773578/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2773578/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Aus der Mind Mapping Methode nach der &quot;reinen&quot; Buzan-Lehre verwende ich einige für mich sinnvolle Elemente und nutze sie in Kombination mit den Erfordernissen meines papierarmen Arbeitsplatzes. Dazu gehören die Technik der Stichwörter und die Verwendung von Farben und Bildern.&lt;br /&gt;
Dabei entsteht für mich (unter anderem) folgender Nutzen:&lt;br /&gt;
Wiederverwendbarkeit von einmal durchgeführten Arbeitsschritten (ich suche z.B. einen Ordner im Filesystem normalerweise nur ein einziges Mal und habe ihn ab dann in meiner Themenmap verlinkt)&lt;br /&gt;
Hirngerechte Visualisierung von hirn-ungerechten Strukturen (z.B. Organigramme mit Bildern statt Kästchen, Filestrukturen, …)&lt;br /&gt;
Flexibilität z.B. beim Aufbauen der Struktur eines Dokuments – hier kann ich wesentlich schneller und sicherer die komplette Struktur eines größeren Dokuments verändern, als das in Word mit der Outliner-Funktion jemals möglich ist.&lt;br /&gt;
Entstehende Struktur entdecken: aus einer wirren Informationssammlung (z.B. aus einem Brainstorming oder einer groben Recherche) kann ich durch Umsortieren, Querverbinden, Einfärben, … Strukturen &quot;sehen&quot; und entwickeln und diese sogar testen.&lt;br /&gt;
Wiederverwendung von Map-Bestandteilen, Bau von Szenarien, problemloses Map-in-Map-Archivieren von verschiedenen Map-Zuständen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Dass die Werkzeuge (egal ob papier- oder IT-basierend) immer langsamer arbeiten als das Gehirn und laufend an Barrieren stoßen, die unnötig hemmen (Blattgröße, Bildschirmplatz).&lt;br /&gt;
Den Punkt zu erkennen, wo weiterer Aufwand für die Optimierung einer Map den Nutzen übersteigt.&lt;br /&gt;
Die Dokumentenorientierung und die Fesselung an das Werkzeug, denn ich stelle immer mehr fest, dass der Spruch &quot;information wants to be free&quot; sehr viel Wahrheit enthält und wir uns bei der Entwicklung vom aktuell noch regierenden Papierdenken (Schrank – Ordner – Register – Blatt) zur nächsten &quot;Evolutionsstufe&quot; (Information + Meta-Information + Querverbindungen) hiervon befreien sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Sowohl als auch. Mein unmittelbares Umfeld ist das mittlerweile so gewohnt, dass fast jede Map mir zugeschrieben wird (was nicht stimmt). Die Reaktionen sind höchst unterschiedlich, was mich aber nicht wundert, da die Hirne eben auch sehr unterschiedlich sind – ich biete aber bei kritischen Sachen oft beide Sichten (also Map und Outline) gleichzeitig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verwenden Sie noch weitere Denk- und Arbeitstechniken? Wenn ja, welche und wie setzen Sie diese ein?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ich verwende eine sehr individuell auf mich und meine Rollen zugeschnittene Produktivitätsmethode, die unter anderem Elemente aus Mind Mapping und GTD enthält. Meine langjährige Erfahrung mit E-Mail-Systemen und die Beschäftigung mit anderen Werkzeugen und Methoden haben darüber hinaus zu einer sehr komfortablen technischen Lösung geführt, die meine Arbeitsweise optimal unterstützt und die ich aktuell für einige Bekannte bei mir im Blog dokumentiere:&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/itligenz.twoday.net/stories/3260002/&#039;);&quot;  href=&quot;http://itligenz.twoday.net/stories/3260002/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://itligenz.twoday.net/stories/2772585/&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 Feb 2007 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>anwenderporträt</category>
<category>effektivität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Edward de Bono über Denken und Kreativität</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/14-02-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/UjSjZOjNIJg&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/UjSjZOjNIJg&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern habe ich ein Video von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.edwdebono.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.edwdebono.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Edward de Bono&lt;/a&gt; (leider keine besonders ansprechende Website) bei Youtube entdeckt, in dem er einige seine wichtigsten Thesen über Denken und Kreativität noch einmal kurz darstellt.&lt;br /&gt;
Wie in seinen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.com/s/ref=nb_ss_gw/002-7077320-3089613?url=search-alias%3Daps&amp;amp;field-keywords=edward+debono&amp;amp;Go.x=0&amp;amp;Go.y=0&amp;amp;Go=Go&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.com/s/ref=nb_ss_gw/002-7077320-3089613?url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=edward+debono&amp;Go.x=0&amp;Go.y=0&amp;Go=Go&quot;  title=&quot;amazon Buchsuche&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Büchern &lt;/a&gt; schon oft beschrieben, sind Denken (im Sinne von neue Lösungen finden und Probleme betrachten) und Kreativität für de Bono Fähigkeiten, die erlernt und verbessert werden können.&lt;br /&gt;
Wie im Video dargelegt und in seinen Büchern sehr ausführlich erklärt, hält er das verbissene Festhalten an den Kategorien wahr oder falsch für einen der größten Bremser des Fortschritts. Fortschritt in der realen Welt (im Gegensatz zur theoretischen Welt der Wissenschaft, wo es tatsächlich um die Wahrheitssuche geht) hat mit Möglichkeiten zu tun, die sich nicht mit den Kategorien wahr oder nicht wahr beschreiben lassen. D.h. es gibt immer mehr als eine richtige Antwort.&lt;br /&gt;
Kreativität, damit diese nach de Bono als solche bezeichnet werden kann, muss einen Mehrwert im Vergleich zu bestehenden Lösungen bieten. Etwas lediglich anders zu machen, um des Andersseins willen, hat für ihn nichts mit Kreativität zu tun. Ein Weg zu mehr Kreativität führt für de Bono über gezielte &lt;strong&gt;Provokationen&lt;/strong&gt;, die neue &quot;Denkpfade&quot; ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für de Bonos Techniken sind die sechs Denkhüte. Diese Technik ist ein Beispiel für de Bonos Konzept des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=42&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;parallelen Denken&lt;/a&gt;, das auch in meinem Seminar &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=98&quot; &gt;Denkwerkzeuge &lt;/a&gt;zum Einsatz kommt.&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für so eine Provokation, das ich in meinen Seminaren verwendet habe, ist die Einführung einer Strafsteuer für Übergewichtige. Über diese Provokation kann man dann bei sehr praktischen Lösungen wie einem Bonussystem für Leute mit viel Bewegung ankommen und vielen weiteren praktischen Umsetzungsmöglichkeiten, die mit der anfänglichen Provokation nichts mehr gemeinsam haben. Ausgangspunkt war die von de Bono beschriebene Provokation, die das Denken in andere Bahnen gelenkt hat. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Feb 2007 08:03:34 +0100</pubDate>
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    <category>brainstorming</category>
<category>debono</category>
<category>kreativität</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>Periodensystem der Visualisierungsmethoden</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-02-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ralph Lengler &amp;amp; Martin J. Eppler vom Institute of Corporate Communication der Universität von Lugano haben ein Periodensystem der Visualisierungsmethoden entwickelt.&lt;br /&gt;
Eine fantastische Idee und eine gelungene Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;426&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/periodensystem.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren kategorisieren die Visualisierungsmethoden nach den folgenden Visualisierungs-Kriterien:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Daten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Informationen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Konzepte&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Strategien&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Metaphern&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Verbindungen (compounds)&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sechs Kriterien werden dann wiederum den Kategorien &lt;em&gt;Prozess&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Struktur &lt;/em&gt;zugewiesen, je nach dem Schwerpunkt der Visualisierungsmethode. Bei jeder der aufgeführten Methoden wird mithilfe von kleinen grafischen Elementen außerdem erklärt, ob diese eher einen Überblick liefern, oder Details darstellen, ob die Denkweise der Methoden eher &lt;em&gt;divergent&lt;/em&gt; (entgegengesetzt, unterschiedlich) oder &lt;em&gt;konvergent&lt;/em&gt; (sich einander annähernd) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hier&lt;/a&gt; gibt es das Periodensystem mit Beispielvisualisierungen (Mouse-Over-Funktion). Den wissenschaftlichen Artikel zum Periodensystem gibt es &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.pdf&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Was ich im Artikel vermisst habe ist eine Definition der Einteilungskriterien (Daten, Informationen...).&lt;br /&gt;
Das System bietet einen tollen Überblick für jeden, der die passende Visualisierungmethode für ein bestimmtes Einsatzgebiet sucht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 17 Feb 2007 12:51:24 +0100</pubDate>
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    <category>visualisierung</category>

</item>
<item>
    <title>Machtpolitische Voraussetzungen für Denkwerkzeuge in Teams?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/20-02-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Eine vielleicht auf den ersten Blick etwas komische Frage. Jeder kann Denkwerkzeuge für sich persönlich mit hohem Mehrwert einsetzen, keine Frage. Dazu muss man lediglich vom Mehrwert einer Methode für sein tägliches Arbeiten überzeugt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wird es, wenn man versucht als Vorreiter Denkwerkzeuge in Gruppen einzusetzen, die vorher noch nicht damit gearbeitet haben. Hier stelle ich mir die Frage, ob es leichter ist, dies von einer Positionen der Stärke heraus zu tun, z.B. als Teamleiter oder Geschäftsführer? Ich denke ja. Die Anfahngshürden sind in diesem Fall niedriger, denn man kann in dieser Position zumindest ohne Probleme einen Versuch starten. Wie schaffe ich es, als &quot;normaler&quot; Mitarbeiter, Teams zum Einsatz von Denkwerkzeugen zu bringen und damit bestehende Vorgehensweisen zu verändern? Das ist sicherlich schwieriger. Das hängt einmal davon ab, wie offen die Kultur eines Unternehmens ist, neue Dinge auszuprobieren. Möglicherweise gibt es rotierende Verantwortliche für Meetings und Workshops, so dass man beim nächsten Mal das einfach ausprobieren kann. Schwierig ist es auf alle Fälle, gegen gewohnte – wenn auch ineffektive Vorgehensweisen – einen Kontrast zu setzen.&lt;br /&gt;
Dieses Problem trifft nicht nur auf den Einsatz neuer Vorgehensweisen zu, sondern ist ein allgemeineres Problem in Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Seminarleiter kann ich die Teilnehmer zumindest in soweit unterstützen, als dass ich es als Transferaufgabe gebe, die neuen Techniken auch in der Gruppe einmal anzuwenden. Somit gibt es eine externe Rechtfertigung es einmal zu versuchen. Oft ist das Eis dann, wenn man es einmal erfolgreich angewendet hat, gebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sind Ihre Erfahrungen oder auch Meinungen?&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 20 Feb 2007 08:04:17 +0100</pubDate>
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    <category>denkwerkzeuge</category>

</item>
<item>
    <title>Denken und Intelligenz</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-03-2007.html</link>
            <category>effective</category>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Jemand, der über ein hohes Maß an Intelligenz verfügt, ist sicher auch ein guter Denker, oder? Oft setzen wir diese beiden Dinge ja auch gleich.&lt;br /&gt;
Edward deBono hat hier eine – wie ich finde – sehr interessante These aufgestellt:&lt;br /&gt;
Intelligenz und Denken sind zwei verschiedene Dinge, die zwar miteinander zu tun haben, aber nicht gleichzusetzen sind. Und: wer intelligent ist, muss noch lange kein guter Denker sein. Im Gegenteil, viele intelligente Menschen sind sehr schlechte Denker. Die passiert oft gerade weil sie intelligent sind und deshalb schnell in die &lt;em&gt;Intelligenzfalle&lt;/em&gt; geraten. Die Intelligenzfalle ist jenes überhebliche Gehabe von zugegeben schlauen Menschen, die glauben, dass sie sowieso alles besser wissen. Diese Überheblichkeit führt allerdings schnell dazu, dass man sich vieler Alternativen und Möglichkeiten verschließt, weil man es ja sowieso nicht nötig hat, darüber nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist Intelligenz?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Psychologie ist Intelligenz ein Konstrukt, das die geistigen Fähigkeiten beschreibt, die das Niveau und die Qualität eines Denkprozesses bestimmt. Intelligenz ermöglicht es einem Menschen, handlungsrelevante Eigenschaften zu erkennen und diese zu verändern.&lt;br /&gt;
Eine andere Definition, die oft scherzhaft angeführt wird, lautet: Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst.&lt;br /&gt;
Auch in der Psychologie sieht man einen Zusammenhang zwischen Denken und Intelligenz, aber es wird nicht gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
Die Intelligenz wird zu einem Großteil von unseren Genen bestimmt und lässt sich kaum verändern oder trainieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist Denken?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Denken hingegen ist ein Prozess der viel mit Interpretation und vor allem mit Wahrnehmung zu tun hat. Und hier ist der Knackpunkt: Wahrnehmung ist ein Prozess, der mit im Kopf vorherrschenden Mustern und bestehenden Emotionen zusammenhängt (die Psychologie spricht bei der Wahrnehmung von einer Mischung als top-down und bottom-up Prozess). Wird die Wahrnehmung nicht bewusst gesteuert (und das wird sich natürlicherweise nicht), dann haftet unsere Wahrnehmung immer an den Dingen, die gerade Aufmerksamkeit erregen, oder mit bestimmten Emotionen behaftet sind.&lt;br /&gt;
Ein Eifersüchtiger wird alle Dinge durch die Brille seiner Eifersucht sehen und interpretieren (top-down), auch wenn das was er sieht (bottom-up) vielleicht gar nichts damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mitarbeiter, der überzeugt ist (top-down), dass etwas nicht funktionieren kann, wird alles was er sieht (bottom-up), durch diese Brille beobachten. Auf diese Weise wird er sich möglicherweise vielen Handlungsalternativen verschließen und ein Problem nicht oder nur schlecht lösen.&lt;br /&gt;
Obwohl er intelligent ist, kann er ein schlechter Denker sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Denken ist eine Fähigkeit, die verbessert und trainiert werden kann!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
DeBono vergleicht Intelligenz mit der PS-Zahl eines Autos. Je höher die PS-Zahl, desto größer das Potenzial des Fahrzeugs. Zum Gefährt gehört allerdings auch immer jemand, der dieses steuert. Wie gut der Fahrer ein Fahrzeug steuert, hängt von dessen Fahrkünsten ab. Die Fahrkünsten vergleicht deBono mit dem Denken. Diese Fahrkünste können erlernt und durch Training verbessert werden. So kann ein Fahrer, der gut fahren kann, aus einem alten Wagen (~ weniger Intelligenz) mehr herausholen als ein schlechter Fahrer (~ schlechter Denker) in einem Ferrari. Ideal ist es, wenn Michael Schuhmacher auf einen Ferrari trifft, aber ein Michael Schuhmacher kann auch mit einem Polo wahrscheinlich schneller ans Ziel kommen als ein ungeübter Fahrer im Formel 1 Fahrzeug: &lt;em&gt;&quot;... we really do need to stop considering thinking as simply &#039;intelligence in action&#039;.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Attention-Directing-Tools&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Verbessert werden kann das Denken mithilfe einer Reihe von Denkwerkzeugen (siehe auch mein Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/14-02-2007.html&quot; &gt;14.02.07&lt;/a&gt;) , die bewusst(!) eingesetzt werden und unser Denken zu einer bestimmten Zeit in eine gewisse Richtung lenken. Einige solcher Tools möchte ich in weiteren Posts vorstellen.&lt;br /&gt;
Es ist wirklich erstaunlich, was der Einsatz solcher Denkwerkzeuge bewirken kann, wenn diese z.B. in einer dieser endlosen Diskussionen oder Besprechungen eingesetzt werden. Solche Besprechungen haben wir sicher alle schon erlebt, wenn die Argumente zum dritten Mal wiederholt werden und man immer noch keinen Schritt weiter gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem mit den Denkwerkzeugen in der Gruppe ist, dass man es auf nicht aufdringliche Weise schaffen muss, diese auch einzusetzen. (Siehe hierzu mein Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-02-2007.html&quot; &gt;20.02.07)&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Mar 2007 17:01:18 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/18-03-2007.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>effektivität</category>
<category>emotionen</category>

</item>
<item>
    <title>Planung mit Mindjet MindManager - Teil 2</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-03-2007.html</link>
            <category>effective</category>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-03-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In meinem Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-03-2007.html&quot; &gt;10.03.07&lt;/a&gt; habe ich mir über Planung mit MindManager Gedanken gemacht.&lt;br /&gt;
Die Frage war, ob es sich lohnt ein zeitlich strukturiertes Map (in Form der Wochentage) zugunsten einer anderen Struktur (in meinem Fall nach Kunden) aufzugeben.&lt;br /&gt;
Ich habe nun fast zwei Wochen damit herumexperimentiert und die Antwort lautet ja, es lohnt sich, man muss dann allerdings sehr diszipliniert mit Zeitmarkierungen umgehen und viel mit der Filterfunktion arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Struktur sieht nun wie folgt aus: In meinem Fall bekommt jeder Kunde einen Hauptzweig und außerdem gibt es feste Kategorien in die ich manche todos einsortieren kann. (Bild 1) Die Kategorien sind deshalb farblich hervorgehoben, damit ich diese leichter erkenne und ggf. danach filtern kann.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;425&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Kundenbersicht_veranstaltungen_content.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hinter die Kategorien kommen nun verschiedene Projekte und verschiedene Aufgaben, die mit diesen Projekten verbunden sind (siehe Bild 2).&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;429&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Projektansicht.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Aufgabenmarkierungen werden nun besonders wichtig: Jede dieser Aufgaben bekommt eine Deadline zugewiesen, bis wann diese erledigt werden muss. Außerdem zweckentfremde ich die Ressourcenkategorie im MindManager-Filter, um für bestimmte Aufgabentypen Tags zu vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Power-Filterfunktion im MindManager kann ich nun nach bestimmten Tags filtern (siehe Bild 3), um mir beispielsweise alle Mailings anzeigen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;234&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/filter_tag.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Oder ich kann nach einem Zeitraum filtern (siehe Bild 4), um mir alle Aufgaben anzeigen zu lassen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erledigt werden müssen. Ist eine Aufgabe erledigt, kann ich diese entweder löschen, oder mit einem Häkchen versehen, um diese als erledigt zu kennzeichnen. (Dann lassen sich wiederum alle Aufgaben mit Häkchen ausblenden, um nicht gestört zu werden, aber ein Archiv zu haben).&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;126&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/filter_zeit.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Power-Filter bekommt bei dieser Art der Planung eine ganz wichtige Bedeutung, da man andernfalls von der Masse an Zweigen erschlagen werden würde. Mit der Filterfunktion kann man das Map allerdings nach beliebigen Kriterien filtern und trotzdem immer das große Ganze im Bild behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze ließe sich natürlich auch mit einer Excel Todo-Liste mit Filterfunktion darstellen (siehe Bild 5). Auch hier lassen sich, mit der entsprechenden Anzahl an Sortierkriterien viele Filterfunktionen ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;704&#039; height=&#039;234&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/excel-Ansicht.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe nun eine Zeit überlegt, ob diese Art der Planung mit MindManager sinnvoller ist, oder nicht doch mittels einer Excel Liste.&lt;br /&gt;
Für den MindManager spricht meiner Meinung nach die Möglichkeit, dass ich Themen visualisieren kann und dadurch ein Darstellungsform habe, in der ich eine Vielzahl von zusammenhängen sehen kann. Außerdem bietet mir das Map die Möglichkeit mit Textnotizen, Hyperlinks und E-Mailsimport sämtliche benötigten Informationen in einer Map zu vereinen. Ich muss mich praktisch nicht mehr aus dem Map herausbewegen, sondern kann alles von dort aus starten und bedienen. Und das spart sehr viel Zeit und sorgt zumindest für mich für einen Produktivitätsgewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachteil an dieser Form ist, dass man sehr diszipliniert mit den Aufgaben- und Zeitmarkierungen von MindManager arbeiten muss, damit der Zweig danach auch filterbar ist und mit der entsprechenden Filterabfrage dann auch gefunden wird. Nervig in der jetzigen MindManager Version ist, dass man Filterabfragen nicht speichern kann, sondern diese immer wieder von vorne starten muss. Hier hoffe ich auf eine Verbesserung in der Version 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem System habe ich nun ein zeitunabhängiges Planungs-Map in dem ich alle meine Aufgaben sammeln kann und diese mittels Zweigerinnerungen sogar im MS Outlook anzeigen lassen kann, also keine doppelte Arbeit und keine zwei Kalender, sondern nur ein Map. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Mar 2007 22:23:28 +0100</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>effektivität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>
<category>visualisierung</category>

</item>
<item>
    <title>Map-Büchlein für unterwegs</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-02-2007.html</link>
            <category>creative</category>
            <category>effective</category>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Gute Ideen und Einfälle kommen oft dann, wenn man es nicht erwartet: Unterwegs auf einer entspannten Zugfahrt, beim Bergwandern oder einfach nur kurz vor dem Einschlafen.&lt;br /&gt;
Viele Leute haben für das Büro, aber auch privat eine Methode entwickelt, Todos und Einfälle irgendwo festzuhalten.&lt;br /&gt;
Im Büro kann man oft die vielen gelben Klebezettel beobachten, die den Bildschirm und Schreibtisch mancher Kollegen zukleben. Manche führen eine Todo-Liste, entweder auf einem Blatt Papier oder auf dem PC. Auf meinem Rechner gibt es immer eine Wochen-Planungs-Map mit Mindjet MindManager angelegt (mehr dazu in einem späteren Post), wo ich alle Dinge festhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, oft kommen einem Einfälle, was man noch erledigen sollte oder neue Ideen dann, wenn man seine schöne Todo-Liste etc. nicht dabei hat. Wenn mir dann Einfälle kommen ist es oft so, dass die Ideen gerade zu sprudeln. Um für unterwegs gerüstet zu sein und nicht Angst haben zu müssen, dass mir die Gedanken wieder entwischen habe ich mir ein kleines Büchlein gekauft, mein sogenanntes Map-Buch.&lt;br /&gt;
Es ist im DIN A6 Format und besteht aus weißen unlinierten Seiten. Von der Größe her ideal, um es überall hin mitzunehmen. In dieses Buch schreibe ich nun alle Gedanken, die mir unterwegs durch den Kopf gehen. Dabei gibt es zwei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Von vorne beginnend schreibe ich in die Mitte eines jeden Blattes ein Ausrufezeichen. Dieses steht für zu erledigende Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Von hinten beginnend zur Buchmitte hin zeichne ich in die Mitte jeder Seite eine Glühbirne. Diese steht für neue Ideen und Einfälle.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;439&#039; height=&#039;600&#039; style=&quot;float: center; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Map-Buch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer dann wenn mir ein Gedanke kommt, den ich festhalten möchte, entwickle ich ein Map auf einer noch freien Seite, entweder um das Ausrufezeichen, oder die Glühbirne. Jeden Gedanken kann ich so, wann immer er mir einfällt, in der entsprechenden Kategorie festhalten.&lt;br /&gt;
Wenn ich eine Aufgabe erledigt habe, mache ich einen Hacken hinter den entsprechenden Zweig, ebenso verfahre ich mit den Ideen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich besteht der Vorteil in diesem Vorgehen darin, dass ich die Gedanken mental in das Buch ablegen kann und ich erst einmal nicht mehr daran denken muss und meine Kopf für andere Dinge frei habe. Der Vorteil das Ganze in Mind Map Form zu machen, besteht darin, dass ich Dinge sehr schnell und mit wenigen Strichen zu Papier bringen kann. Obowohl ich seit einigen Jahre einen PDA benutze, habe ich mich entschieden für das Festhalten von Gedanken und Ideen weiterhin die &quot;alte&quot; Papierform zu nutzen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Feb 2007 14:43:53 +0100</pubDate>
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    <category>effektivität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Buchbesprechung: The rise of the creative class</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/01-03-2007.html</link>
            <category>creative</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Der amerikanische Soziologe Richard Florida hat im letzten Jahr ein viel beachtetes Buch über die kreative Klasse veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Seine These lautet, dass sich entwickelte Länder heute in der Phase der sogenannten Kreativ-ökonomie befinden oder in diese kommen, in der Kreativität einen wichtigen und immer größer werdenden Anteil der ökonomischen Ressourcen darstellt. Die Leistungsfähigkeit eines Wirtschaftsraumes hängt nach Florida in zunehmendem Maße davon ab, wie es ihm gelingt, kreative Köpfe anzulocken. Dabei spielen nicht Länder eine Rolle sondern eher Regionen oder Städte.&lt;br /&gt;
Er zeichnet damit einen Gegenentwurf zu &quot;The world es flat&quot;, indem er behauptet, dass besonders heute im Zeitalter des Internets und der örtlichen Unabhängigkeit gerade Orte und bestimmte kreative Zentren eine entscheidende Rolle spielen. Nach Florida ist es nicht egal, wo auf der Welt man sich befindet, die moderne Kommunikation und das scheinbare Kleinerwerden der Welt sind nicht genug. Kreative Köpfe ziehen dort hin, wo sie dass für sie beste Umfeld finden und andere Kreative treffen. Beispiele für solche Zentren sind das Silicon Valley, London, Paris und Tokyo. In der &lt;em&gt;Wirtschaftswoche &lt;/em&gt;(Ausgabe 41/2006) erschien der Artikel &quot;Globale Hotspots&quot;, in dem diese kreativen Zentren verdeutlicht wurden. Satellitenbilder mit Nachtaufnahmen bestimmter Regionen und die Höhe der Wirtschaftskraft dieser Region wurden grafisch auf Karten abgetragen, um so die kreativen Zentren der Welt sichtbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die kreative Klasse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Den Begriff der Kreativität fasst Florida dabei ziemlich breit. Für ihn zählen alle Kopfarbeiter zu dieser Klasse, innerhalb derer es noch einmal einen Kern der wirklich kreativen Vordenker und Innovatoren gibt.&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Anziehungskraft von Orten sind die drei Ts: Technologie, Talent und Toleranz.&lt;br /&gt;
Ohne das Vorhandensein von Hochtechnologie ist heute im ökonomischen Sinne nur wenig Wachstum und Entwicklungspotenzial möglich. In empirischen Studien versucht Florida zu verdeutlichen, dass sich alle wirtschaftlich starken Regionen durch eine hohe Konzentration von Hoch-Technologie auszeichnen. Talentierte Menschen und ein tolerantes Umfeld alleine schaffen zwar möglicherweise viel kreatives Potenzial, dass sich allerdings nicht in wirtschaftliche Stärke umsetzen lässt, wie Florida auch am Beispiel Berlin erklärt.&lt;br /&gt;
Begabte Menschen – Talent – sind ein weiterer Faktor, der es erst ermöglicht, Technologie auch zu nutzen und weitere Innovationen anzukurbeln. Talentierte Menschen werden sich bewusst einen Ort suchen, an dem sie ihr Potenzial ausleben und entwickeln können.&lt;br /&gt;
Am ausführlichsten geht Florida auf die Toleranz ein, die er empirisch mit einem Gay-Index einem Melting-Pot-Index und einem Bohemian-Index nachweist. Diese drei Indices sind ein Anhaltspunkt wie tolerant ein Ort ist. Von diesem toleranten Umfeld wird die kreative Klasse angezogen.&lt;br /&gt;
Floridas These lautet, dass Orte wieder mehr den je an Bedeutung gewinnen und sich die kreative Klasse den Ort aussucht, an dem sie leben möchte, der ein stimulierendes Umfeld bietet. Die Menschen reisen also nicht dem Job hinterher, sonder umgekehrt, sie wählen den Ort und suchen sich dann einen Job.&lt;br /&gt;
Diese kreativen Zentren, die mit allen drei Ts gesegnet sind entwickeln dann eine Sogwirkung auf andere und locken weitere Kreative an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gesellschaft der losen Verbindungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das Leben in der kreativen Gesellschaft als eine Gesellschaft der schwachen Verbindungen (weak-ties-theory) bezeichnet werden. D.h. im Gegensatz zur Theorie des Sozialkapitals von Putnam zieht die Gesellschaft ihre kreativen Impulse aus den relativ schwachen und losen Verbindungen zwischen den Menschen. Dadurch sind die Eintrittsbarrieren in Gruppen niedrig und die Zirkulation von Ideen und die Flexibilität entsprechend hoch. Diese &quot;Quasi-Anonymität&quot; sorgt dafür, dass sich verschiedene Ansichten und Einflüsse schnell durchmischen, was viele kreative Impulse freisetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Floridas Buch liefert viele interessante Einsichten und Erklärungsansätze über das entstehen kreativer Zentren, die sich in der Empirie zu bestätigen zeigen. In letzer Zeit ist in den Zeitungen immer mehr über den Einfluss von sogenannten globalen Städten wie New York, Shanghai oder Paris zu lesen, die - sollten die Autoren recht behalten - immer mehr an Bedeutung gewinnen und dafür ganze Staaten in den Hintergrund rücken. Auch in den USA scheinen viele Florida zuzustimmen: Im Moment wird dort heiß diskutiert ob und wie der harte (und intolerante) Kurs der Regierung talentierte Menschen davon abhält, in die USA zu kommen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 01 Mar 2007 07:55:05 +0100</pubDate>
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    <category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Creativity-Factory: Kollektive Ideenmaschine über das Internet?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-03-2007.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe eine Idee, die mir schon lange Zeit im Kopf herumschwirrt, in die ich schon etwas Hirnschmalz hineingesteckt habe, die aber noch wesentlich mehr Zeit und Energie benötigt. Ich möchte das trotzdem einmal vorstellen und bin gespannt auf Meinungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke an eine Online-Plattform zur Ideengenerierung und Entwicklung. Ich sehe eine Mischung aus &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Internetforum&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Internetforum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Forum&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/en.wikipedia.org/wiki/Online_social_network&#039;);&quot;  href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Online_social_network&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Social Network&lt;/a&gt;, wo Leute/ Firmen/ Organisationen Ideen einstellen und diese von Usern im Netz weiterentwickeln lassen.&lt;br /&gt;
Den Mehrwert, den ich dabei sehe, ist, dass man Ideen von einer großen Menge an Leuten weiterspinnen lassen kann und man dadurch viel mehr Möglichkeiten und Umsetzungsmöglichkeiten sowie am Ende auch bessere Qualität erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besondere an dieser Plattform ist der Einsatz von Denkwerkzeug-Wizards, die einem helfen, das Denken bewusst in bestimmte Richtungen zu lenken. Diese Wizards enthalten Denktechniken z.B. 6 hats von Edward DeBono, SWOT-Analyse etc., die den User leiten.&lt;br /&gt;
Welcher Wizard zum Einsatz kommt, könnte der User selbst entscheiden, oder der &quot;Einsteller&quot; einer Idee vorschlagen, weil er z.B. das Denken in eine bestimmte Richtung lenken möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typischer Ideen-Prozess könnte folgendermaßen aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Einstellen einer Idee mit der Bitte um Weiterentwicklung.&lt;br /&gt;
2. User entwickeln die Idee weiter, mithilfe des Einsatzes von Wizards oder im Freestyle Modus.&lt;br /&gt;
3. Die weiterentwickelten Ideen können wiederum aufgegriffen werden.&lt;br /&gt;
4. Aus den vielen Ansätzen greift der „Einsteller“ einige raus, die nun in die nächste Stufe gehen -&gt; Release 1&lt;br /&gt;
5. Die Release 1 – Idee kann nun wieder mithilfe bestimmter Wizards und Kriterien verfeinert werden.&lt;br /&gt;
6. Der Einsteller schließt irgendwann die Idee.&lt;br /&gt;
7. Nun geht es in die Bewertungs- und Diskussionsphase&lt;br /&gt;
8. ... habe ich mich noch nicht überlegt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel soll sein, eine Idee soweit zu entwickeln, dass diese in die Umsetzung gehen kann.&lt;br /&gt;
Wie hoffentlich deutlich wird, handelt es sich um eine Mischung aus kreativem und strukturiertem Prozess, der die Denkpower vieler Leute nutzen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Fragen habe ich mir dazu schon gestellt, aber nur teilweise beantwortet, z.B.&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;soll es Userprofile geben?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;soll es Rollen geben? z.B. Ideensponsor und Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;wie motiviert man User an Ihre Denkpower zur Verfügung zu stellen? z.B. durch raten der Einfälle und damit ein Punktekonto ähnlich wie bei E-Bay.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;wie könnte ein Preismodell für Firmen aussehen, die die kollektive Intelligenz nutzen wollen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;gibt es einen weiteren Extra-Service, z.B für das Strukturieren und Moderieren des Prozesses?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kostet die Programmierung etc?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das gesamte Konzept niederzuschreiben, bräuchte ich noch viel Zeit. Meine Hauptinteresse wäre erst einmal Meinungen zur Akzeptanz und Umsetzbarkeit eines solchen Tools zu erfahren.&lt;br /&gt;
Warum gebe ich eine solche Idee preis? Meine Philosophie ist, dass vielen Ideen nichts wert sind, wenn diese nichts umgesetzt werden. Ideen haben ist leicht, aber Umsetzen sehr schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkwerkzeug, dass ich für Ihre Gedankenexperimente vorschlage ist das 6-hats-framework von DeBono. Folgende Fragen können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie ist Ihr Gefühl, Ihr Eindruck, wenn Sie das hören (ohne logische Begründung!)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Fakten haben wir? Welche Fragen müssen noch beantwortet werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Warum könnte es scheitern? Wo liegen Schwierigkeiten?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Warum könnte es klappen? Was ist positiv daran?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche weiteren (provokanten) Ideen, Hypothesen etc. gibt es noch, die dem Ganzen eine neue Richtung verleihen könnten?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt und hoffe auf Beiträge! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 04 Mar 2007 12:23:22 +0100</pubDate>
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    <category>brainstorming</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>kreativität</category>
<category>paralleles denken</category>

</item>
<item>
    <title>Der Mythos der beiden Gehirnhälften</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/06-03-2007.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vor mehr als 30 Jahren wurde der amerikanische Mediziner Roger Sperry weltweit mit seiner &quot;Split-Brain&quot;-Forschung bekannt. Grundlage bildete seine Forschung an Epilepsiepatienten, denen die Verbindung zwischen den beiden Hirnhemisphären &lt;em&gt;corpus callosum&lt;/em&gt; durchtrennt wurde. &lt;br /&gt;
Dadurch konnte herausgefunden werden, dass die Gehirnareale für unterschiedliche geistige Fähigkeiten an verschiedenen Orten der Hemisphären angeordnet sind.&lt;br /&gt;
Die Schlussfolgerung, dass der Mensch deshalb mal die eine oder die andere Hemisphäre benutzt bzw. die eine andere oder andere Hemisphäre vernachlässigt, konnte nicht nur nicht bewiesen werden, sondern ist bereits seit mehreren Jahren widerlegt. Der Mythos der Gehirnhälften suggeriert seit Jahren, dass es in unserem Gehirn bei bestimmten geistigen Tätigkeiten, z.B. Sprechen oder Rechnen in der einen Hälfte ganz kräftig knistert, während die andere untätig in unserem Kopf liegt.&lt;br /&gt;
Auch die Behauptung das bestimmte Übungen deshalb besonders die eine oder andere Gehirnhälfte stärken oder stimulieren gehört in die Märchenkiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch moderne Technik kann man unserem Gehirn heute sehr schön beim Denken zusehen. Je länger man das Gehirn beobachtet und je mehr man davon versteht, desto deutlicher wird, dass bei den allermeisten Denkoperation die unterschiedlichsten Bereiche des Gehirns gleichzeitig aktiv sind (vgl. z.B. Spitzer: Lernen, 2003).&lt;br /&gt;
Um effektiv zu lernen und zu arbeiten ist es trotzdem äußerst hilfreich, wenn man weiß, wie unser Gehirn lernt und wie das bei verschiedenen Menschen unterschiedlich abläuft. Etwas mehr dazu in meine Post vom Methodenkongress: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2006.html&quot; &gt;Teil1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-12-2006.html&quot; &gt;Teil2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2006.html&quot; &gt;Teil 3&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Mar 2007 22:07:36 +0100</pubDate>
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    <category>denken</category>
<category>gehirn</category>
<category>lernen</category>

</item>
<item>
    <title>Planung mit Mindjet MindManager</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/10-03-2007.html</link>
            <category>effective</category>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Als großer Mind Mapping und Business Mapping Fan setze ich MindManager auch zur Zeitplanung ein. Das Programm ersetzt mir zwar keinen Kalender, allerdings gestalte ich meine Wochenplanung mit MindManager. Dabei kommt es mir weniger auf die chronologische Reihenfolge der Dinge an, mein Map ist mehr als eine Todo-Liste zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nutze bis jetzt eine Wochenmap (Bild 1). Hier erhält jeder Wochentag einen Hauptzweig und alle Todos, die für die Woche anstehen, oder die hinzukommen trage ich hinter den entsprechenden Wochentag. Dazu vergebe ich Icons für bestimmte wiederkehrende Aktivitäten wie z.B. Telefonate, E-Mails etc. Der Vorteil bei der Verwendung von Icons ist, dass diese gleich ins Auge stechen und noch wichtiger, dass ich danach filtern kann.&lt;br /&gt;
So ist es mit dem Power-Filter von MindManager möglich, mir alle Telefonate einer Woche anzeigen zu lassen und alle anderen Todos auszublenden. Die Icons erfüllen dabei eine ähnliche Funktion wie Tags, nur leider nicht so vielseitig einsetzbar und vor allem nicht umgruppierbar (dazu später).&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;408&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild1.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der Wochenplanung ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen, da sie für meine Arbeitsweise große Produktivitätsvorteile bringt. Wann immer ich eine Aufgabe erledigt habe, bekommt diese Aufgabe einen Haken. Alle Aufgaben, die ich bereits erledigt habe, kann ich dann wiederum mit dem Powerfilter ausblenden lassen, um wirklich nur noch die Dinge im Blick zu haben, die noch zu tun sind. Alternativ, kann ich den Zweig auch einfach löschen. Allerdings ist es manchmal ganz schön zu sehen, was man schon alles erledigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruflich als Key-Account-Manager bei e-fellows.net habe ich verschiedene Großkunden zu betreuen (Siehe Bild 2). Die Infos finden sich alle auf der Firmenwebsite, ich plaudere hier also keine Geheimnisse aus! Nun habe ich mir auch hier eine Wochenmap angelegt und zusätzlich dazu hinter jeden Wochentag das Logo meiner Großkunden gelegt. Nun kann ich zu jedem Wochentag alle Todos hinter den entsprechenden Kunden schreiben. Jeder Kunde hat außerdem ein Icon erhalten, so dass ich wieder mittels Powerfilter nach einzelnen Kunden filtern kann. So könnte ich mir z.B. alle Telefonate anzeigen lassen, die ich diese Woche mit Kunde XY führen möchte. Alle anderen zweige werden dann ausgeblendet. Soweit so gut.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;732&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild2.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Die Wochenansicht lässt mich allerdings nur immer eine Woche lang planen. Dinge, die ich in der darauffolgenden Woche erledigen muss, müssen in eine weitere Wochenmap geschoben werden. Die Details zu einzelnen Projekten, finden sich dann in den einzelnen Projektmaps, auf die ich von meiner Wochenmap verlinken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun überlege ich, ob es nicht Möglichkeiten gibt, das ganze noch effektiver zu gestalten?&lt;br /&gt;
Eine neue Version könnte folgendermaßen aussehen (Siehe Bild 3).&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;520&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild3.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Nun erhält jeder Kunde einen Hauptzweig, ich verlasse also die zeitliche Ansicht. Sämtliche Todos werden nun Projekten zugeordnet und hinter ein Projekt geschrieben. Projekte werden mit einer speziellen Farbe gekennzeichnet, damit diese besser ins Auge stoßen und zusätzlich mit einer Ressource versehen (hier schreibe ich nochmal den Projektnamen) hinein, um danach dann besser filtern zu können (siehe Bild 4).&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;210&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild4.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Alle todos, die in den nächsten Tagen und Wochen zu tun sind, könnten nun hinter den Projektzweig geschrieben werden und mit einem Enddatum versehen werden. So kann ich auch zeitlich filtern.&lt;br /&gt;
Und hier kommt das Problem mit dem Powerfilter (zumindest bekomme ich es nicht gebacken). Ich kann mir nun alle Todos ansehen, die z.B. bis Ende nächster Woche erledigt werden müssen (unabhängig von Projekten), kein Problem! Ich kann mir auch alle Todos eines bestimmten Icontyps, die eine Projektressource tragen ansehen (siehe Bild 5) kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;144&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild5.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir nun aber nicht alle Todos eines bestimmten Typs, die zu einem Projekt gehören UND die bis zu einem bestimmten Zeitraum erledigt werden müssen, ansehen. Denn hier passiert Folgendes: Mind Manger blendet nun auch alle die anderen Tasks ein, die innerhalb dieses definierten Zeitraums erledigt werden müssen, obwohl diese die anderen Eigenschaften nicht aufweisen, nach denen ich gefiltert habe. (siehe Bild 6)&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;206&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/effective/Bild6.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das ist schade, es findet hier lediglich eine OR-Verknüpfung und keine UND-Verknüpfung statt.&lt;br /&gt;
Das wäre aus meiner Sicht eine interessante Verbesserung, die zu noch mehr Produktivität führen würde. Außerdem würde ich mir eine Tagging-Funktion wünschen, mit der ich jeden Zweig mit beliebigen Tags versehen kann und nach diesen filtern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, für Leute, die nicht mit MindManager arbeiten ist der letze Abschnitt wahrscheinlich völlig unverständlich, aber ich weiß, dass der eine oder andere Leser extrem fit ist und vielleicht sogar eine Lösung für mich hat?!&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Mar 2007 11:58:54 +0100</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>effektivität</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>
<category>visualisierung</category>

</item>
<item>
    <title>Innovation Bloggers Virtual Forum</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-03-2007.html</link>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Habe ich heute entdeckt: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.principledinnovation.com/blog/2007/03/12/innovation-bloggers-virtual-forum-on-april-26/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.principledinnovation.com/blog/2007/03/12/innovation-bloggers-virtual-forum-on-april-26/&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Innovation Bloggers Virtual Forum&lt;/a&gt;. Einige der Forumsteilnehmer sind mir von ihren Blogs bekannt, das könnten interessante  Foren werden. Die ersten 20 Kommentatoren sind auf alle Fälle dabei, also noch rasch anmelden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Mar 2007 20:48:37 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Ergebnisse der Mind Mapping Software Umfrage von Chuck Frey</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-03-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-03-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Die Ergebnisse der zweiten Mind Mapping Software Umfrage von Chuck Frey sind veröffentlicht. Der detaillierte Ergebnisbericht kann &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/03/results_of_mind.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://mindmapping.typepad.com/the_mind_mapping_software/2007/03/results_of_mind.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;angefordert werden. In seinem Blog hat er bereits einige wichtige Ergebnisse genannt. Auch ich möchte ein paar Punkte herausgreifen:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der Preis der Software ist – zumindest in den USA – kein entscheidendes Kriterium&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der Nutzen der Software liegt für den Großteil der Befragten in klarerem Denken, das man mit Hilfe der Software erreichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lediglich 14% sagen, dass die Software keinerlei Zeitersparnis bringt, die restlichen 86% sehen die Ersparnis im Spektrum von 1 – über 7 Stunden pro Woche.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;62% der Softwarenutzer erstellen auch handschriftliche Mind Maps, wobei darunter nicht unbedingt Mind Maps nach den Regeln (siehe hierzu meine Posts &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-01-2007.html&quot; &gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/27-01-2007.html&quot; &gt;2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-02-2007.html&quot; &gt;3&lt;/a&gt;) von Tony Buzan verstanden werden müssen. Für viele ist es besonders in Besprechungen einfach praktischer mit Papier und Stift zu arbeiten. Dazu passt, dass Software (Business) Mapping und Mind Mapping nicht als entweder - oder zu sehen sind, sondern sich in den Einsatzgebieten &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2006.html&quot; &gt;unterscheiden &lt;/a&gt; und ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Viele Nutzer lernen zuerst das traditionelle Mind Mapping von Hand und erweitern ihre Anwendungen dann auf dem PC. Ein Vorgehen, dass meiner Meinung nach sehr viel Sinn macht, denn mit dem Wissen um Mind Mapping nach Buzan lässt sich die Software wesentlich effektiver nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die meisten Nutzer exportieren ihre Maps nach dem erstellen in ein anderes Format und die Map oder den Inhalt mit Kollegen zu teilen, viele sind aber nach wie vor unzufrieden mit den Exportfunktionen der Programme.  &lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Umfragen zeigen auch, dass es für den Großteil der Businessnutzer keine Rolle spielt, ob die Software sich an die Mind Mapping Regeln nach Tony Buzan hält, ja sogar das viele Nutzer davon überhaupt keine Ahnung haben. Das wird es für Buzan und seine &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2006.html&quot; &gt;iMindMap &lt;/a&gt;Software schwierig machen, im geschäftlichen Umfeld Fuß zu fassen, besonders, wenn der Sinn und Nutzen des richtigen Mind Mapping nicht bekannt ist. Außerdem fehlen iMindMap noch eine Menge Funktionen, die einen Umstieg attraktiv machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gar nicht angesprochen wurde der im Moment sehr in Bewegung geratene Markt der Online Mind Mapping Tools. Hier gab es in den letzten Monaten einige spannende und vielversprechende Lösungen (z.b. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindmeister.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindmeister.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mindmeister&lt;/a&gt;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindomo.com/index.php&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindomo.com/index.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mindomo&lt;/a&gt;), die sicher noch viel Potenzial für die Zukunft haben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Mar 2007 20:21:58 +0100</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>imindmap</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>regeln</category>
<category>software</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Rubrik: Fragen&amp;Antworten eröffnet</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-03-2007.html</link>
            <category>Fragen&amp;Antworten</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-03-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ich möchte eine Idee, die mir neulich im Gespräch mit einem Seminarteilnehmer gekommen ist, nun umsetzen: Oft gibt es Fragen zu Denk- und Arbeitstechniken und natürlich speziell zu Mind Mapping und Business Mapping, die aufkommen, die aber zu keinem der bestehenden Blogeinträge in Form eines Kommentars dazu passen. Trotzdem sind diese Fragen für viele Nutzer relevant und interessant.&lt;br /&gt;
Daher möchte ich nun mit dieser Rubrik den Grundstein legen: Wenn es von Ihnen irgendwelche Fragen zu den hier behandelten Themen gibt, die ich hoffentlich beantworten kann, dann schicken Sie mir ein Mail. Ich werde dann versuchen, über das Blog weiter zu helfen.&lt;br /&gt;
Einfach ein Mail an &lt;strong&gt;rustler(at)creaffective(dot)de&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf Zusendungen und hoffe, weiterhelfen zu können.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Mar 2007 19:15:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/15-03-2007.html</guid>
    <category>business mapping</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>fragen&amp;antworten</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Neue Business Blogs vorgestellt</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-03-2007.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-03-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Burkhard Schneider vom best-practice-business Blog wird in den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.best-practice-business.de/blog/?p=2059&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2059&quot;  target=&quot;_blank&quot;&gt;nächsten Wochen&lt;/a&gt; neue junge Business Blogs in seiner Serie &lt;em&gt;Newcomer Business Blog&lt;/em&gt; vorstellen. Eine tolle Aktion, in der noch junge Blogs, wie z.B. dieses hier, sich einem breiteren Leserkreis präsentieren können. Das creaffective Blog wird am Mittwoch, den &lt;strong&gt;04.04.07&lt;/strong&gt; vorgestellt werden. Ich bin schon sehr gespannt auf diese Serie, allein die Liste der anstehenden Kandidaten ist schon eine Bereicherung, habe ich doch wieder eine Reiher neuer Blogs entdeckt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 17 Mar 2007 10:24:39 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/17-03-2007.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Bücher-Mappen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-03-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-03-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ein Punkt, der die Teilnehmer im Seminar immer wieder erstaunt und fasziniert sind Mind Maps, die den Inhalt eines ganzen Buches (vor allem Sachbücher) abbilden. Bild 1 und Bild 2 zeigen zwei Beispiele von Büchern von jeweils über 200 Seiten. Es handelt sich dabei nicht lediglich um einen Überblick oder eine kurze Zusammenfassung, sondern wirklich um alle für den Ersteller des Mind Maps relevanten Inhalte und Details eines Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/map1.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;80&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/map1.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/map2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;110&#039; height=&#039;77&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/map2.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein solches Buch-Map zu erstellen muss man ungefähr mit zwei bis drei Stunden zusätzlicher Zeit rechnen. Einmal erstellt, hat man dann in Sekundenschnelle wieder Zugriff auf den Inhalt eines Buches, auch nach langer Zeit noch. Der Inhalt bleibt außerdem viel stärker im Gedächtnis haften, als wenn man das Buch lediglich lesen würde. Wenn man also mit dem Inhalt eines Buches wirklich arbeiten muss, sind diese zwei Stunden eine lohnende Investition, die sich vielfach wieder auszahlt und sehr viel Zeit spart. Wie oft kommt es vor, dass man ein interessantes Buch liest, es wieder in den Schrank stellt und dann den Inhalt so gut wie wieder vergessen hat? Aus meiner Erfahrung sehr oft, wenn man sich keine Notizen macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Prozess&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die hier gezeigten Beispielmaps sind das Endergebnis eines Erstellungsprozesses, den ich nun vorstellen möchte:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt; Während des Lesens wird von jedem Kapitel parallel zum Lesen ein Mind Map (auf DIN A4 oder DIN A3 Papier) erstellt. Immer wenn ich einen relevanten Inhalt lese, kann ich mein Mind Map erweitern. So habe ich am Ende eines Kapitels eine Mind Map Mitschrift.&lt;br /&gt;
So verfahre ich mit jedem Kapitel, so dass ich am Ende zu jedem Kapitel ein Map habe (siehe Bild 3).&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Am Ende nehme ich mir alle meine Kapitel-Maps und vereinige diese zu einem großen Buch-Map (auf DIN A3 oder DIN A2). Dieser Teil ist noch einmal mit etwas Arbeit verbunden, da ich mir eine Struktur für dieses große Map überlegen muss und entscheiden muss, welche Zweige aus den Kapitel-Maps in das finale Map übernommen werden. Einige Inhalte aus den Kapitel-Maps werden sich überschneiden, so dass ich hier kürzen und aussortieren kann.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt, wie sich das endgültige Map aus den verschiedenen Elementen der Kapitel-Maps zusammen setzt. &lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;367&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/buchmapping.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was gibt es zu beachten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ich beobachte, dass viele Leute die Angewohnheit haben, einen Text erst einmal zu lesen und sich dann wichtige Punkte anzustreichen, um dann am Ende möglicherweise eine Mitschrift zu erstellen. Dieses Vorgehen ist bei einem einseitigen Text möglich, allerdings nicht bei einem Buch, das würde viel zu lange dauern. Beim oben beschriebenen Prozess wird das Map wirklich während des Lesens erstellt und ggf. später überarbeitet und verändert. Es muss nicht beim ersten Mal eine fehlerfreie Map herauskommen, im Gegenteil, der Prozess ist darauf angelegt, dass das Map später noch einmal überarbeitet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mind Mapping oder Business Mapping?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Muss man die Maps wirklich von Hand erstellen und dann wieder überarbeiten, oder kann man diese nicht gleich per Software mitmappen, z.B. mit MindManager? &lt;br /&gt;
Kann man schon, dadurch würde man sich auf alle Fälle Zeit sparen. Außerdem kann man das Map viel einfacher nachbearbeiten, weiterversenden etc., das spricht alles für den Computer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Erstellen eines traditionellen Mind Maps per Hand spricht, dass der Inhalt des Buches meist  besser verarbeitet und vor allem besser gemerkt wird, wenn ein Map per Hand erstellt wird. Das selber Schreiben und Zeichnen eines Mind Maps anstelle des Tippens, ist für das Gehirn eine wichtiger Informationskanal, der beim Abspeichern von Informationen unterstützt. Außerdem ist ein handgezeichnetes Mind Map viel individueller und flexibler (Zeichnungen, Symbole etc.) als ein computergeneriertes Map und bleibt dadurch wesentlich besser im Gedächtnis. Deshalb erstelle ich meist ein Mind Maps, dass ich dann am Ende vorne in das Buch legen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier, die beiden Herangehensweisen einfach einmal auszuprobieren. Es ist auch möglich, während des Lesens ein Mind Map zu erstellen und am Ende das finale Map am Computer zu erstellen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Mar 2007 23:00:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/24-03-2007.html</guid>
    <category>business mapping</category>
<category>gehirn</category>
<category>lernen</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>

</item>
<item>
    <title>Bewertung von Kreativität</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/28-03-2007.html</link>
            <category>creative</category>
            <category>Fragen&amp;Antworten</category>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/28-03-2007.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=50</wfw:comment>

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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Gestern hat mich eine Frage erreicht, die ich nun anonym vorstellen möchte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Ich mache mir zur Zeit Gedanken über die Bewertbarkeit von Kreativität und dachte mir, dass Sie vielleicht einige Ideen haben oder Literatur dazu empfehlen können.&lt;br /&gt;
Die Definitionen zielen meist auf den Aspekt -Neu- ab. Aber für einen Bewertungsbogen kann das doch nicht ausreichen, um eine Idee bzw. die Lösung eines Problems als kreativ einzustufen. &lt;br /&gt;
Genauer gesagt möchte ich eine Gruppe von Leuten befragen, wie oder ob sie ein Design-Produkt als kreativ bewertet.&lt;br /&gt;
Vielleicht haben Sie einen Vorschlag nach welchen Kriterien und Fragen man eine Bewertung durchführen könnte.&lt;br /&gt;
Ich bin mir zudem nicht ganz sicher, ob man z.B. auch eine Trennung zwischen Idee und Umsetzung vornehmen kann bei der Bewertung. Wenn diese Trennung möglich ist - ist dann die Person die beides (Idee und Umsetzung) gemacht hat nur kreativ, wenn beides als kreativ bewertet werden kann, oder auch schon wenn nur ein Aspekt als kreativ gilt?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine sehr spannende Frage, über dich bis jetzt noch wenig wissenschaftlich recherchiert habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie Kreativität im Rahmen eines wissenschaftlichen Vorgehens bewerten wollen sehe ich zwei Schritte: Zuerst muss der Begriff Kreativität konzeptionalisiert werden, d.h. Sie benötigen eine für Ihre Arbeit gültige Definition von Kreativität.&lt;br /&gt;
In einem zweiten Schritt müsste das Konzept der Kreativität operationalisiert werden, d.h. Sie müssen Messkriterien festlegen, anhand derer Sie entscheiden, ob etwas als kreativ einzustufen ist, oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Definition von Kreativität.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinen Posts vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/25-12-2006.html&quot; &gt;25.12.06&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/01-01-2007.html&quot; &gt;01.01.07&lt;/a&gt; habe ich mich mit dem Kreativitäts-Konzept von Prof. Holm-Hadulla beschäftigt, der sich mit den Bestandteilen und Voraussetzungen von Kreativität befasst, nicht aber mit deren Messung und Bewertung. Am Anfang von Teil 1 dieses Posts habe ich eine Definition von Kreativität gebracht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kreativität bezeichnet die Fähigkeit intelligenter Lebewesen, neue und ungewöhnliche Lösungen für Problemstellungen zu finden. Voraussetzung für Kreativität ist die Fähigkeit, Dinge und Vorgehensweisen frei und neu kombinieren und entwickeln zu können. Ein wesentlicher Bestandteil ist oft die Fähigkeit, produktiv gegen Regeln zu denken und zu handeln (also: nicht nur zu kombinieren) und damit auch neue Regeln aufzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Auch in dieser Definition schwingt wieder das Neu-sein mit, aber ich denke nur weil etwas neu oder anders ist, ist es noch nicht als kreativ zu bezeichnen, aber das ist Definitionssache. für viele Menschen ist dieses Kriterien neu und anders bereits ausreichend, um etwas als kreativ einzustufen. Wenn ich mich nun entschließe, das rote Licht der Ampel durch ein blaues Licht zu ersetzen, dann ist das zwar neu und ungewöhnlich, nicht aber kreativ.&lt;br /&gt;
Was in der obigen Definition auch anklingt, – und das ist meines Erachtens besonders wichtig – das, was die kreative Handlung hervorbringt, muss nicht nur neu oder ungewöhnlich sein, es vor allem einen Mehrwert gegenüber Bestehendem bieten.&lt;br /&gt;
Hierzu könnten Bücher von Edward deBono (z.B. lateral thinking) sehr hilfreich sein, der dazu sehr viel geschrieben hat. Sie auch hier meinen Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/14-02-2007.html&quot; &gt;14.02.07&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ein Mehrwert ist, ist höchst subjektiv und wird sich nur selten mit objektiven Kriterien feststellen lassen. Wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, geht es ja auch darum einen vergleichbaren Fragekatalog zu entwickeln, mit dessen Hilfe die subjektive Einschätzung zur Kreativität eines Produktes erfasst werden kann.&lt;br /&gt;
Anhand dieser Kriterien (neu/ungewöhnlich und Mehrwert schaffend) würde ich Kreativität konzeptionalisieren. Ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, wie trennscharf neu und ungewöhnlich sind und ob man diese Kriterien trennen müsste. Wenn etwas neu ist, dann wird es wohl auch als ungewöhnlich bezeichnet werden. Wenn etwas ungewöhnlich ist, muss es nicht unbedingt neu sein, aber vielleicht in einem bestimmten Kontext schon.&lt;br /&gt;
Anhand dieser Kriterien könnte man das mittels eines Fragebogens (jetzt einmal aus der Hüfte geschossen) auch abfragen, indem man Menschen bittet das Designprodukt anhand der Kriterien neu/ungewöhnlich und Mehrwert schaffend zu bewerten. Interessant wäre es dann auch noch zu erfahren, warum etwas als ungewöhnlich eingestuft wird und wo die Befragten die Mehrwert des Produkts sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht haben ja andere Leser noch Meinungen, Wissen und Literaturempfehlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trennung von Idee und Umsetzung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Trennung von Idee und Umsetzung kommen wir noch einmal in ganz andere Gewässer. Grundsätzlich glaube ich, dass Ideen nicht danach bewertet werden, ob diese kreativ sind, sondern, ob diese einen Mehrwert bieten und ob diese umsetzbar sind. Wie gesagt, ich glaube, Kreativität ist kein Selbstzweck, niemand wird sagen, ich möchte eine kreative Lösung. Es geht vielmehr darum, dass die Lösung einen Gewinn im Vergleich zu anderen darstellt und das lässt sich eben oft durch eine kreative Lösung erreichen. Einige Ansätze zur Ideenbewertung habe ich in meinem Post vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-01-2007.html&quot; &gt;07. 01.07&lt;/a&gt; über Brainstorming beschrieben.&lt;br /&gt;
Ideen sind zwar immer nett, nützen aber wenig, wenn sie nicht umgesetzt werden. Besonders die Umsetzung ist dabei das Schwierige. Möglicherweise stellt sich bei der Umsetzung heraus, dass das alles gar nicht so funktioniert, wie in der Idee angedacht und heraus kommt etwas völlig anderes. Deswegen glaube ich, dass das Endprodukt, also die Umsetzung danach bewertet werden sollte, ob es kreativ ist oder nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Mar 2007 08:00:18 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/28-03-2007.html</guid>
    <category>fragen&amp;antworten</category>
<category>kreativität</category>

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    <title>Mapping-basierte Navigation im Forschungsinformationssystem (FIS)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/02-04-2007.html</link>
            <category>effective</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ein Beispiel, wie Mapping-basiertes Wissensmanagement aussehen kann zeigt das &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.forschungsinformationssystem.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.forschungsinformationssystem.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Forschungsinformaitonssystem&lt;/a&gt; (FIS). Das FIS ist ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mitinitiiertes Projekt, das aktuelle Forschungsergebnisse der Themen Mobilität, Verkehr, Städtebau, Raumentwicklung und Wohnungswesen navigierbar macht. Bereits in 2006 habe ich mich mit einem der Mitentwickler dieses Projekts unterhalten: Das Problem einer komplexen Datenbank zu diesen Themen ist es, das ganze Wissen auch für Nichtspezialisten irgendwie handhabbar zu machen, ohne dass der Anwender davon erschlagen wird und ohne dass es einen Spezialisten braucht, um das System zu bedienen.&lt;br /&gt;
Der Weg den das FIS nun geht, ist es, die erste explorative Navigation in die Themen mittels Wissens-Maps zu ermöglichen. Der Benutzer klickt sich zuerst durch eine Reihe von Themenmaps, bis er an einen Punkt gelangt, wo dann ausführliche Fachartikel auftauchen.&lt;br /&gt;
Diese Themenmaps basieren auf MindManager 4 generierten Maps, die dann als Bilder exportiert wurden und mit klickbaren Imagemaps versehen wurden.&lt;br /&gt;
Den gesamten Navigationsprozess sieht man in Bild 1. Eine Demotour durch das System kann über die Projektwebsite heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;407&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/FIS.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde das einen interessanten Einsatz der Mapping-Visualisierung. Der Anwender muss keine besonderen Kenntnisse mitbringen, im Gegenteil, die Maps sollen gerade das Navigieren erleichtern. Der Benutzer benötigt auch keine spezielle Software, alle Maps werden als Bilddateien dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer über eine Mapping-Software verfügt, kann sein Wissensmanagement mithilfe dieser Programme betreiben. Ich persönlich arbeite sehr viel mit verlinkten MindManager Dateien. Aus jedem Map weisen eine Vielzahl von Links zu anderen Maps (siehe Bild 2) und/oder zu anderen Dokumenten wie z.B. Worddateien etc.&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt bildet ein Startmap, dass ich Controllcenter nenne, von dem aus ich starte sobald ich meinen Computer anschalte. Von diesem Map kann ich meine wichtigen auf dem Computer installierten Programme aufrufen, als auch Maps meiner bisher gelesenen Bücher etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;299&#039; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/multimap.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Apr 2007 15:16:42 +0200</pubDate>
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    <category>business mapping</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmanager</category>
<category>mindmapping</category>
<category>software</category>
<category>visualisierung</category>

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    <title>Die Regeln von Denktechniken – alles nur Dogma?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/07-04-2007.html</link>
            <category>Methoden/ Techniken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ich halte mich gerade mal wieder in Asien auf und kann einmal mehr erfahren, dass das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern, sowie die Art Dinge zu vermitteln hier ein ganz anderes ist, als bei uns im Westen. Gerade, wenn es um die so traditionelle Künste, wie Kampfkünste und die Teekunst geht, fällt mir sehr stark auf, dass die Regeln nach denen etwas geschieht, erst einmal wenig hinterfragt und selten geändert werden. Die Denkweise, die mir in Asien immer wieder begegnet und dir mir auch ein chinesischer Taiji-Meister immer wieder eingebleut hat, ist es, sich auf alle Fälle an die vorgegebenen Regeln zu halten (auch wenn einem diese vielleicht auf den ersten Blick unsinnig erscheinen). Die Begründung war die, dass ich das erst nach einer gewissen Zeit der Übung nachvollziehen und begreifen könne und dann würde sich mir auch der Sinn dieser und jener Regel erschließen.&lt;br /&gt;
In einem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/imgriff.com/2007/03/29/man-haelt-sich-immer-nur-selbst-vom-produktiven-arbeiten-ab/&#039;);&quot;  href=&quot;http://imgriff.com/2007/03/29/man-haelt-sich-immer-nur-selbst-vom-produktiven-arbeiten-ab/&quot; target=&quot;_blank&quot; &gt;Interview &lt;/a&gt;mit Martin Röll, das ich heute gelesen habe geht es am Rande auch um Regeln, in diesem Fall um die Regeln des Produktivitätssystems Getting Things Done (GTD). Rölls Credo lautet hierbei &lt;em&gt;Erlaubt ist, was funktioniert&lt;/em&gt;. Auch der Kommentar von Andreas Weinberger betonte noch einmal, dass es nicht darum geht sklavisch irgendwelchen Regeln zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Nun frage ich mich, wie wichtig diese Regeln bei Denktechniken eigentlich sind und ob, wie und wann man diese ändern sollte? &lt;br /&gt;
In meinen Seminaren erkläre ich natürlich auch immer die Mind Mapping Regeln (auch hier auf diesem Blog) und achte darauf, dass die Leute diese Regeln einhalten, weil ich davon überzeugt bin, dass der Erfolg des Mind Mapping mit von diesen Regeln abhängt. Brainstorming ist ein weiteres Beispiel, auch hier denke ich, dass der Erfolg eines Brainstormings auch davon abhängt, ob die grundlegenden Brainstorming-Regeln beachtet werden, z.B., dass Ideen nicht kritisiert und beurteilt werden.&lt;br /&gt;
Natürlich werden Regeln immer wieder geändert und manchmal bringt das auch Fortschritt. Für mich ist nun die Frage, wann jemand die Regeln ändern sollte, um ein System eine Technik noch besser oder passender zu machen? Um wieder am Beispiel des Taiji zu bleiben, hatte der Meister natürlich recht und nach einer gewissen Zeit hat es plötzlich Klick gemacht und ich habe den Sinn der Regel erfahren und verstanden, obwohl ich oft versucht war, es doch einfach anders zu machen und von seiner scheinbar dogmatischen Position abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß hier keine genaue Antwort. Meine Beobachtung ist, dass die Regeln besonders am Anfang äußerst wichtig sind und ich – in meiner Rolle als Seminarleiter - auf deren Einhaltung achte (die Hintergründe allerdings auch zu erkläre, um die Regeln sozusagen nicht nur aufzustellen, sondern diese auch richtig zu verkaufen). Ich kann natürlich niemanden hindern, die Regeln nach dem Seminar über den Haufen zu werfen, ich selber überlege bei anderen Techniken auch immer wieder, ob ich das nun wirklich so machen muss und passe das eine oder anderen dann auch für mich an. Ich bin allerdings sehr vorsichtig mit dem Ändern, weil sich der Sinn und Vorteile mancher Dinge erst nach längerer Zeit erschließen und sich das Durchhalten doch schon oft gelohnt hat. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 07 Apr 2007 16:23:00 +0200</pubDate>
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    <category>brainstorming</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>regeln</category>

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