Wege zu höherer persönlicher Arbeitsproduktivität – Teil 1

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Angeregt durch meine erneute Beschäftigung mit dem Buch Die 4-Stunden-Woche, habe ich beschlossen, in den nächsten Wochen meinen persönlichen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) zu starten und zu überlegen, wie ich meine persönliche Arbeitsproduktivität weiter steigern könnte.
Als Selbstständiger arbeitet man ja sowieso selbst, aber leider auch oft ständig. Deshalb wäre es sehr hilfreich, die eigene Produktivität zu verbessern. Sicherlich ist das für alle anderen Arbeiter aber genauso relevant.

Was heißt erhöhte Arbeitsproduktivität?
Bevor ich überlege, wie ich die Produktivität erhöhen kann, erst einmal die Frage, was eigentlich unter Produktivität zu verstehen ist. Ausgehend von einer Recherche verschiedener Definitionen zu Produktivität liegt für mich erhöhte Produktivität dann vor, wenn

  • ich bei gleichem zeitlichen Input einen größeren Output erziele (Maximumprinzip)
  • ich mit weniger zeitlichem Input den gleichen Output wie jetzt erziele (Minimumprinzip)
Welche der beiden Prinzipien ich nutze, spielt für mich keine Rolle. Ich habe mich beim Input bewusst auf den zeitlichen Input beschränkt, da ich glaube, dass Zeit für die persönliche Arbeitsproduktivität der relevante Faktor ist.

Was ist der beste Hebel, um die Produktivität zu erhöhen?
Wie immer in einem Prozess der kreativen Problemlösung und darum handelt es sich hier, möchte ich zuerst sicher stellen, dass ich das richtige Problem gewählt habe.
Dazu bediene ich mich des Denkwerkzeugs des Challenge Mappping um zu sehen, ob ein abstraktere oder handlungsorientierte Definition des Problems sinnvoller ist.
Bild 1 (zum vergrößern klicken) zeigt mein Ursprungsproblem im gelben Kasten. Ausgehend von dieser Frage, habe ich das Problem sowohl auf Motive dahinter abgeklopft (nach oben) als auch nach Hinderungsgründen (nach unten), um das Problem zu lösen.



Effektivität und Effizienz
Ich habe mich nun entschlossen (siehe die rosa Kästen auf Bild 1), den Problemfokus zu verengen und mit zwei getrennten aber spezifischeren Fragen zu arbeiten.Für beide Fragen habe ich bei brainr ein Brainstorming angelegt (einfach auf die jeweilige Frage klicken, um direkt zum entsprechenden Brainstorming zu gelangen), um die Ideen anderer einzuholen.
Ich selbst habe mir in meinem Ideenbuch in den letzten Tagen bereits Gedanken dazu gemacht. Diese möchte ich mit hoffentlich vielen weiteren Anregungen aus den Online-Brainstormings dann in den nächsten Artikeln vorstellen.

Neue Auflage des Buches 4-Hour Workweek von Tim Ferriss

Freitag, 23. Oktober 2009

Die vier Stunden Arbeitswoche von Tim Ferriss ist definitiv eines der Bücher der letzten 3 Jahre, die einen sehr nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Oft gehe ich erneut über meine Aufzeichnungen oder schlage direkt einige Passagen im Buch nach.
Ferriss beschreibt auf seine provokative und unorthodoxe Art und Weise (ich liebe das Wort brainfart), wie ein anderes Lifestyle Design möglich ist.
Mehr dazu habe ich kürzlich in meinem Artikel über Elemenatre Umformungen geschrieben.

Im Dezember wird eine aktualisierte Version des Buches erscheinen, wie Ferriss auf seinem Blog angekündigt hat.
Neben 100 Seiten neuem Inhalt wird auch 50 Fallstudien von Lesern dabei sein, die sein Konzept auf ihr Leben angewandt haben.

Bessere Reden und Vorträge halten mit Mind Mapping

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Vor zwei Wochen war ich auf der Ausstellungseröffnung von Ai Weiweis So Sorry im Haus der Kunst in München. In drei moderierten Foren wurde am Nachmittag unter anderem auch das von Ai Weiwei als Kurator betreute Ordos 100 Architektur Projekt vorgestellt.
Anwesend waren vier Teilnehmende Architekten aus der ganzen Welt, die jeweils ihr Teilprojekt in einem 10 Minuten Vortrag den Zuschauern vorgestellt haben.

Alle Vorträge waren mit Bildmaterial der Bauwerke visualisiert. Ich fand es erschreckend, dass von den anwesenden Architekten nur einer in der Lage war frei zu sprechen und seine Zuhörer bei seinem Vortrag wirklich anzusehen und mitzunehmen.
Alle anderen haben entweder in atemberaubender Geschwindigkeit und einschläfernder Monotonie einen vorformulierten Text von einem Blatt abgelesen. Und, wen wundert es, man hat es gemerkt.
Das ist sehr schade, weil die Inhalte des Vortrags darunter sehr leiden.

Vortragsmanuskripte mit Mind Mapping – so kann jeder frei sprechen
Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht jedermanns Lieblingsbeschäftigung ist, sich vor hunderte von Leuten zu stellen und einen Vortrag zu halten. Ich verstehe auch, dass Menschen neben ihrer Visualisierung einen Spickzettel mit den Inhalten benötigen. Trotzdem glaube ich, dass es jedem gelingen kann, ein Vortragsmanuskript zu haben und trotzdem frei und flüssig zu sprechen.
Eine Methode, die das wunderbar ermöglicht ist das Mind Mapping.

Wie Mind Maps erstellt werden, habe ich auf diesem Blog ja bereits erklärt. Ein Einsatzgebiet von Mind Maps ist unter anderem die Verwendung als Vortragsmanuskript. Die Logik dahinter verdeutlicht Bild 1.

Jeder Hauptgedanke wird in Form eines Astes festgehalten. Die notwendigen Details werden durch Unterzweige dazu geschrieben. So entsteht auch eine optisch erkennbare Struktur der Inhalte für den Redner. Alle wichtigen inhaltlichen Punkte sind auf dem Mind Map enthalten und ich muss als Redner keine Angst haben, etwas zu vergessen. Da Inhalte nur in Form von griffigen Schlüsselwörtern aufgeschrieben werden, nicht in Form von ausführlichen Sätzen, muss ich trotzdem selbst und damit frei sprechen. Durch die Verwendung der grafischen Elemente wie Farben Symbole und Bilder kann ich außerdem zusätzliche Informationen fest halten, die mir das merken der Inhalte und das schnelle Auffassen der Inhalte erleichtern.
Bild 2 zeigt mein persönliches Manuskript für einen Vortrag über Taiwan, den ich einmal gehalten habe.


Mind Maps müssen selbst erstellt werden!
Das Zentrale bei Mind Maps ist, dass diese den Schlüssel zu den individuellen Gedanken des Erstellers darstellen. Deswegen heißt das Ding auch Mind Map, es ist eine Karte der Gedanken einer Person. Das heißt auch, dass das Mind Map für den Ersteller extrem aussagekräftig und verständlich ist, für einen Außenstehenden möglicherweise überhaupt nicht.
Die Konsequenz daraus: Wer Mind Maps als Vortragsmanuskript nutzen möchte, muss diese selbst erstellen. Dieses selbst erstellen, hilft dann auch beim Strukturieren und Behalten der Inhalte. Dieses selbst erstellen müssen ist sicherlich ein Grund, warum viele öffentliche Redner nicht mit Mind Maps arbeiten. Sie erstellen ihre Reden nicht selbst, sondern lassen schreiben und lesen ab. Für die Zuhörer bleibt zu hoffen, dass sie das möglichst gut machen.

Workshop Citizen Entrepreneurship in Berlin – wie aus Anfangsideen ökonomisch tragfähige und innovative Konzepte werden

Freitag, 16. Oktober 2009

Anfang des Jahres habe ich das Buch Kopf schlägt Kapital von Günter Faltin vorgestellt. Der Gründer der Teekampagne und Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurship in Berlin stellt dort einen anderen Ansatz vor, Unternehmen zu gründen und zeigt, dass fast jeder das Zeug zum Unternehmer hat.
Den Workshop zum Buch gibt es am 7. November in Berlin veranstaltet von der Stiftung Entrepreneurship in Kooperation mit der Freien Universität Berlin. Dieser findet statt im Rahmen des Vision Summit 2009.

Vielfältiges Programm für 30 Euro
Ich zitiere aus einem Mail von Prof. Faltin, das ich gestern erhalten habe:
Nach der Keynote von Prof. Muhammad Yunus geht es darum, Techniken kennen zu lernen, mit deren Hilfe aus Anfangsideen ökonomisch tragfähige und innovative Konzepte herausgearbeitet werden können. Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema "Gründen aus Komponenten". Gründern wird damit die Möglichkeit gegeben, professionell zu starten und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren.

Es ist sehr schade, dass ich an diesem Tag schon für einen Kunden im Einsatz bin, denn die Themen als auch die Rednerliste ist beeindruckend. Den Abschluss macht Frithjof Bergmann der Gründer der Neue Arbeit – Neue Kultur Bewegung, die jetzt in Zeiten der Wirtschaftskrise wieder sehr aktuell geworden ist.

Elementare Umformungen: Den Lebensstil gestalten

Dienstag, 13. Oktober 2009

Letzte Woche habe ich den TED-Vortrag von Stefan Sagmeister gesehen (siehe Video), in dem er über die Wirkung von regelmäßigen Auszeiten sprach.



Sagemeister, ein in New York lebender – und anscheinend sehr gefragter - Designer hat sich entschlossen, seine Firma alle sieben Jahre für ein Jahr komplett zu schließen und sich eine Auszeit zu gönnen.
Seine Überlegung ist sehr ähnlich, wie die von Tim Ferriss, Autor des Buches 4-hour Workweek.
Anstatt das Leben in die drei großen Phasen Lernen und Ausbildung, Arbeiten und Ruhestand einzuteilen (siehe Bild) könnte man diese Phasen doch miteinander vermischen, um so für eine bessere Balance zu sorgen.


Im Fall Sagemeister wird ein Teil der Ruhestandsphase in Form von Jahreshäppchen in die Arbeitsphase eingefügt. Tim Ferriss spricht von einem Mini-Ruhestand von einigen Monaten, den man sich in regelmäßigen Abständen gönnen sollte und nennt das Ganze dann Lifestyle Design.

Das Prinzip der Elementaren Umformungen
Besonders oben stehendes Bild hat mich an eine Denkwerkzeug aus der TRIZ-Methodik erinnert, die ich in meinen Innovationsworkshops einsetze.

Ein Schlüsselaspekt bei TRIZ ist, dass man bei der Formulierung eines Problems (als ein Schirtt eines kreativen Problemlöseverfahrens) versucht, in Widersprüchen zu denken und Widersprüche zu formulieren.
Im Beipsiel von Stefan Sagemeister könnte das Problem folgendermaßen formuliert werden: Wie lauten alle Möglichkeiten für ein Lebensmodell, dass längere Ruhezeiten ermöglicht? Im Sinne der TRIZ Methodik könnten wir es auch so formulieren: Wie lauten alle Möglichkeiten für ein Lebensmodell, in dem Ruhezeiten vorhanden und nicht vorhanden sind? Vorhanden sollen die Ruhezeiten sein während der Arbeitsphase des Lebens (da sind sie bis jetzt zu wenig vorhanden) und teilweise nicht vorhanden sein während der Ruhestandsphase des traditionellen Lebensmodells (denn da sind sie zu viel vorhanden). Der Widerspruch lautet also: Finde eine Alternative, die es ermöglicht, dass Ruhezeit vorhanden und nicht vorhanden ist.

Der Faktor der vorhanden und nicht vorhanden sein soll ist der gleiche: die Ruhezeit. Es handelt sich also um nur einen Parameter. TRIZ spricht hier von einem Widerspruch mit nur einem Parameter oder eine physikalischen Widerspruch.
Eine Suchrichtung für Lösungen, die TRIZ bei physikalischen Widersprüchen vorschlägt ist das Prinzip der Elementaren Umformungen.
Hierbei versucht man das störenden Parameter zu separieren (deshalb heißt die Technik auch Separationsprinzipien) und zwar in den Kategorien Raum, Zeit, Struktur und Bedingungen.

Den Lebensstil elementar umformen
Stefan Sagemeister und Tim Ferriss haben nun genau das gemacht. Sie haben den störenden Faktor (Ruhezeit) zeitlich separiert, in dem sie einen langen Zeitblock in kleine Häppchen aufgeteilt haben.

Wendet man diese Separationsprinzipien an, dann lassen sich auf das obige Problem noch weitere Ideen finden:

Zeitliche Trennung

  • eine 10 Jahrespause in der Mitte des Lebens (hat einer der Kommentatoren zum obigen Video gemacht)
  • einmal im Monat wenige Tage extra frei
  • einen ganzen Monat pro Jahr frei nehmen
Räumliche Trennung
  • Ein Ort für Arbeit und Ruhe gleichzeitig
  • Eine Kombination von Ruheempfinden und Arbeitsmöglichkeit, z.B. eine inspirierende Arbeitsumgebung für Autoren, Berater, Trainer
Strukturelle Trennung
  • In Unternehmen: Kompetenzteams, die so organisiert werden, dass zu bestimmten Zeitpunkten immer eine Person fehlen kann.
  • Teams, die so organisiert werden, dass standardmäßig immer einer zu viel vor Ort ist und daher immer einer Ruhephasen hat und die Arbeit trotzdem weiter geht.
  • Jahreszeitkonten mit einer definierten Anzahl von Arbeitstagen pro Jahr, so dass es möglich ist, einige Zeit frei zu nehmen.
  • Arbeitszeitkonten, die es ermöglichen für Ruhezeiten anzusparen
Änderung der Bedingungen
  • Die Bedingungen für das Nehmen von Ruhezeit verändern: Bei ruhiger Auftragslage Ruhezeiten ermöglichen. Bei voller Auftragslage keine ermöglichen.
  • Die Bedingungen der Anwesenheit ändern: Die Arbeit so aufteilen, dass jeder chronologisch gesehen für einen Abschnitt zuständig ist und während anderer Abschnitte nicht anwesend sein muss.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten. Wichtig ist mir, das Prinzip einmal zu verdeutlichen und Beispiele zu zeigen, wie es geht.
Für alle, die jetzt im Kopf viele "ja, aber..." haben, möchte ich meinen Artikel über PPCO empfehlen.

Europäische Konferenz der Kreativität und Innovation

Freitag, 9. Oktober 2009

2009 ist das EU Jahr der Kreativität und Innovation. Auch in diesem Jahr findet wieder die Europäische Konferenz für Kreativität und Innovation (ECCI) statt. Diesmal vom 28. - 30. Oktober in Brüssel.
Fokus der diesjährigen Konferenz ist nicht das Finden von neuen Ideen, was die meisten Menschen mit Kreativität assoziieren, sondern die Umsetzung. Wie kommen wir von ersten Ideen zu Lösungen und zur Umsetzung.

Edward de Bono mit von der Partie
Die Rednerliste besteht aus einer Reihe illusterer Namen, die wohl hauptsächlich nur in der Szene der Creativity-Practitioners bekannt sein dürften. Über diese Szene hinaus ist vielen Menschen Edward de Bono ein Begriff, der in diesem EU Jahr der Kreativität und Innovation auch offizieller EU-Botschafter ist. Er wird uns erklären, warum unser Denken unzureichend ist.

Storytelling Workshops nach der Konferenz
Auf der Konferenz werden auch die beiden Trainer Marcel van der Pol and Amy Frazier Workshops zum Thema Storytelling geben. Für alle, die sich dafür interessieren, aber nicht zur Konferenz können oder wollen, wird es am 2. November im Hub in Brüssel einen Tagesworkshop mit den beiden geben. Alle die regelmäßig vor Publikum sprechen müssen und eine gute Geschichte rüber bringen möchten, sind in diesem Workshop richtig.

Von der Idee zur Lösung

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Kann man die Begriffe Idee und Lösung eigentlich als Synonyme gebrauchen?
In den meisten Fällen nicht. Eine Idee stellt eine Vorstufe zur einer Lösung dar und muss auch anders behandelt werden wir eine Lösung.

Idee als Lösungsmöglichkeit
Ideen verstehe ich als eine Lösungsmöglichkeit oder Lösungsrichtung auf eine bestimmte Frage. Ideen sind Ansatzpunkte, die in den meisten Fällen noch ausdetailliert und verfeinert werden müssen.
Wenn z.B. die Ausgangsfrage lautet: "Wie können wir häufiger in Kontakt mit potenziellen Kunden kommen?" dann könnte eine Idee dazu sein: Regionale Informationsveranstaltungen abhalten und potenzielle Kunden einladen.
In seltenen Fällen können die erste Ideen bereits Lösungen darstellen. Ich denke da z.B. an das Finden von Produktnamen oder Werbeslogans. Hier ist es denkbar, dass die erste Ideen auch gleich eine Lösung darstellt. Meist wird vermutlich auch hier weiter gefeilt werden.

Lösungen als detailliertes und belastbares Konzept
Eine Lösung hingegen ist ein wohl überlegtes Konzept, dass auch einer kritischen Überprüfung stand halten kann. Mit einem solchen relativ ausgefeilten Konzept kann man dann in die Umsetzungsplanung gehen und diese Lösung gegen die "Ja, aber..."-Sager verteidigen.

Wie aus Ideen Lösungen werden
In von mir moderierten Innovationsworkshops durchlaufen wir meist (abhängig von Thema, Zeit und Workshopziel) den folgenden Prozess:

Vorauswahl: Nach einer Phase der Ideenfindung müssen aus den vielen Ideen eine überschaubarere Anzahl an Ideen ausgewählt werden, auf dir wir uns im weiteren konzentrieren, z.B. aus 200 Ideen werden 30 ausgewählt. Diese können dann noch einmal nach bestimmten Kriterien geclustert werden, um die weiteren Arbeitsschritte zu erleichtern. Die Cluster können dann z.B. wiederum mit Hilfe eines Mind Maps oder eine Logikbaums visualisiert werden.

Erstbewertung: Die übrigen Ideen werden dann mit Hilfe von Denkwerkzeugen nach für den Klienten relevanten Kriterien bewertet, so dass wir eine Übersicht über die relativen Stärken und Schwächen der Ideen bekommen.
Aus dieser Erstbewertung lässt sich dann noch einmal eine Priorisierung der wichtigsten Ideen vornehmen, die dann erst einmal weiter bearbeitet werden.

Ausdetaillierung: Bei den meisten Ideen kommt jetzt noch die Frage, "wie konkret?" Das bedeutet, dass nun noch einmal Ideen (!) gesammelt werden, wie die Ursprungsidee im Detail aussehen kann.

Systematische Verbesserung: Die nun bereits ausdetaillierte Idee wird nun noch einmal verbessert. Dabei fließen die bereits in der Erstbewertung gefundenen Schwachstellen mit ein sowie weitere Identifizierte Schwachstellen, die man nun versucht auszuschalten.

Lösungsblatt: Die so entstandene Lösung wird nun in ein Lösungsblatt eingetragen, das die Lösung kompakt präsentiert.

Aufbereitung der Lösungen
Die nun entstandenen Lösungen können nun noch einmal nach den zuvor gewählten Kriterien betrachtet werden, um nun einen besseren Überblick darüber zu erhalten, welche Lösung welche Kriterien in welchem Maße erfüllt.
Die Lösungen können nun ähnlich wie die Ideen vorher in einer Matrix (siehe Bild) angeordnet werden um das Gespräch darüber und eine mögliche Endauswahl zu erleichtern.