Glück – eine Fähigkeit, die erlernt und trainiert werden kann!?

Donnerstag, 27. September 2007

Komisch ist die Frage für manche auf den ersten Blick sicherlich. Kann man Glück – im Sinne von glücklich sein – als Fähigkeit bezeichnen, die man erlernen kann bzw. sich durch Training annähern kann? In diesem Blog beschäftige ich mich ja bekanntlich sehr gerne mit Techniken und Methoden, die man trainieren und erlernen kann, um bestimmte Fähigkeiten zu erlangen. So glaube ich, dass man mit Hilfe von Arbeitstechniken seine Arbeit effektiver gestalten kann und dass jeder mit Hilfe von Denkwerkzeugen sein Denken verbessern kann, eine Behauptung auf die auch viele beim ersten Hinhören sehr skeptisch reagieren. Daher passt die Frage ganz gut: Kann man Glück erlernen?

In seinem vor kurzem auf Deutsch erschienen Buch "Glück" behauptet Matthieu Ricard genau das. Der Franzose Ricard hält einen Doktor in Biologie, ist buddhistischer Mönch und fungierte und fungiert seit vielen Jahren als Begleiter und Übersetzer des Dalai Lama. Er gründete ein Kloster in Nepal und unterstützt mit einer Hilfsorganisation Projekte in Süd-Ost-Asien. Man kann ihm also schon zutrauen, dass er qualifiziert etwas dazu sagen kann. Er versucht in seinem Buch sowohl die buddhistische Perspektive als auch die Positionen der Glücksforschung in der Psychologie und Ökonomie zu berücksichtigen.

Glück: Ein nachhaltiger Zustand ohne innere Konflikte
Ricard definiert Glück als ein nachhaltiges Gefühl der Zufriedenheit und Erfüllung, das sich dadurch auszeichnet, dass keine inneren Konflikte vorherrschen und belastende Gedanken verschwinden. Ricard unterscheidet Glück von Freude und Vergnügen, die nur kurzzeitiges Wohlgefühl bringen, nicht nachhaltig sind und meist von äußeren Faktoren abhängen. Für ihn ist Glück ein innerer Zustand, eine positive Geisteshaltung, eine Weltsicht die vor allem von der Wahrnehmung abhängig ist. Aus diesem Grund ist Glück auch trainierbar, den Wahrnehmung kann man ändern und im Fall von Glück bewusst in eine Richtung verändern. Dass Wahrnehmung durch gezielte Techniken geschult und gelenkt werden kann, habe ich im Rahmen zahlreicher Posts über Edward de Bono und Denktechniken bereits mehrmals angesprochen.

Die Gedanken: Sorgenquelle und Lösungsansatz
Ursache dafür, dass viele von uns anhaltend unzufrieden oder zumindest nicht glücklich – im Sinne Ricards – sind, sind negative Gedanken oder "Geistesgifte". Mark Twain hat es einmal schön formuliert: "Es gab viele Probleme in meinem Leben, die meisten davon nur in meinem Kopf".
Gedanken können sich oft verselbstständigen und schaffen damit Probleme und Unzufriedenheit. So ist das beste Mittel garantiert unglücklich zu werden, sich ständig mit anderen zu vergleichen. Es gibt immer jemanden, der besser, schöner, reicher etc. ist. Der relative Unterschied macht uns unzufrieden. Jeder von uns kennt es, wenn er z.B. von jemandem angerempelt oder dumm angeredet wird und sich Stunden danach noch darüber ärgert, obwohl z.B. der körperliche Schmerz schon nach ein paar Sekunden vorbei war. Das Problem: Das Ego. Dadurch, dass bei den meisten Menschen die Gedanken ausschließlich um das „Selbst“ kreisen entstehen eine Menge Blockaden und Verletzlichkeiten und im Endeffekt schränken wir uns in unserer Freiheit ein. Negative Gedanken verengen die Wahrnehmung und lassen uns die Welt durch eine negative Brille sehen und interpretieren und lösen dadurch oft eine Negativspirale aus.
Ziel muss es sein, eine innere Weite zu erlangen und die Dinge aus der Distanz zu sehen, um uns nicht so stark von ihnen beeinflussen zu lassen. Diese Technik ist z.B. auch aus dem NLP (neurolinguistisches Programmieren) bekannt, wo man sich durch dissoziieren bewusst vorstellt, dass man das aktuelle Geschehen aus Sicht eines unbeteiligten Dritten betrachtet und es nicht auf sich selbst bezieht.

Die Methode: Meditation
Die buddhistische Technik, die uns mit viel Übung und Geduld auf dem Weg zum Glück behilflich sein kann, ist die Meditation: "Spiritual practice can be enormously beneficial. The fact is, it is possible to undergo serious spiritual training by devoting some time every day to meditation. More people than you might think do so, while leading regular family lives and doing absorbing work." S. 55

Meditation ist dabei nicht an eine Religion gebunden, sondern kann als Technik verstanden werden, die jeder einsetzen kann. Ziel der Meditation, egal welche Art man praktiziert, ist die innere Transformation. Durch die Innenschau erlebt man zuerst einmal eine Beruhigung seiner ständigen Gedankenströme sowie ein besseres Verständnis seiner selbst, seiner Gedanken und die Entstehung dieser Gedanken. Nach und nach kann man dann lernen, diese Gedanken zu kontrollieren und Geistesgifte gar nicht erst entstehen zu lassen: "By gradually acquiring through introspective experience a better understanding of how thoughts are born, we learn how to fend off mental toxins. Once we have found a little bit of inne peace, it is much easier to lead a flourishing emotional and professional life." S. 56

Wie (leider) alle Techniken, sind diese theoretisch schnell erklärt. Um davon zu profitieren, hilft allerdings nur machen und üben. Auch bei der Meditation ist das so und hier wohl länger und ausdauernder als bei anderen Techniken.

Spirituelle Weiterbildung
Ricard beschreibt sehr schön, dass es sich lohnt, etwas Energie und Zeit in das Training und die Übung spiritueller Techniken zu stecken und beklagt aber auch, dass diese Denkweise vor allem in der westlichen Welt überhaupt nicht vorhanden ist. Wenn jemand sagt, er macht ein einjähriges MBA Studium, dann ist das völlig normal. Wenn jemand sagt, er macht ein zweiwöchiges Meditationstraining wird er – zumindest bei uns – von den allermeisten schief angesehen. Und dabei sei doch Glück in unserem kurzen Leben das allerwichtigste überhaupt, wichtiger als Geld, Macht, und ein MBA-Studium: "We willingly spend a dozen years in school, then go on to college or professional training for several more; we work out at the gym to stay healthy; we spend a lot of time enhancing our comfort, our wealth, and our social status. We put a great deal into all this, and yet we do so little to improve the inner condition that determines the very quality of our lives." S.34

Business Mapping Podcast bei Kreativblog

Donnerstag, 20. September 2007

Vor Kurzem hatte ich die Ehre von Ruth Pink vom Kreativblog zum Thema Mind Mapping und Business Mapping interviewt zu werden. Im Interview sind wir auf die Unterschiede zwischen Mind Mapping, Business Mapping und unterschiedlicher Software (z.B. iMindMap, PersonalBrain und MindManager) eingegangen. Vieles von dem, was ich hier auf dem Blog beschrieben habe, ist in verdichteter Form im Podcast zu hören.
Viel Spaß beim Hören!

Thinking Club: 6 hats von Edward de Bono – Teil 2

Samstag, 15. September 2007

In Teil 1 habe ich das parallele Denken vorgestellt. Die sechs Hüte sind eine Anwendung dieser Art des Denkens. Die Prinzipien sind recht einfach vorgestellt, die Anwendung Bedarf jedoch ein wenig der Übung und Erfahrung.

Sechs Farben – sechs Denkrichtungen

Die sechs Hüte setzen sich zusammen aus folgenden Hutfarben: weiß, rot, schwarz, gelb, grün und blau. Die einzelnen Hüte und deren Verwendung möchte ich im Folgenden kurz vorstellen:

Weiß

Der weiße Hut steht für Fakten und Fragen. Setzt man diesen Hut auf, geht es darum auf alle Fakten zu einem Thema zu sammeln und noch zu klärende Fragen zu stellen.

"Fakt ist, die Automobiltechnik schreitet immer weitere voran, weshalb es möglich ist, sparsamere Autos zu bauen."
"Fakt ist, durch medizinischen Fortschritt leben die Menschen in Deutschland im Schnitt länger als noch vor 20 Jahren."


Rot

Dieser Hut steht für Emotionen und Gefühle. Setzt man diesen Hut auf, geht es darum, seine Gefühle zu einem Thema zu äußern. Wichtig ist, dass diese nicht begründet werden müssen.

"Davon bin ich begeistert."
"Ich bin unsicher."


Bei kontroversen Themen oder Themen, wo die Meinungen der Gesprächsteilnehmer unklar sind, kann dieser Hut helfen, erst einmal die Stimmung aller Teilnehmer transparent zu machen.

Schwarz

Diesen Hut haben viele Menschen ganz natürlich auf, leider jedoch meist die ganze Zeit: die Schwarzseher. Der Schwarze Hut beschäftigt sich damit, warum etwas nicht klappen kann, wo Gefahren und Schwierigkeiten liegen.
Wichtig ist, dass alle Punkte, die unter dem schwarzen Hut vorgebracht werden, logisch begründbar sein sollten.

"Rauchen in der Öffentlichkeit mit 10 Jahren Gefängnis zu bestrafen wird politisch nicht durchsetzbar sein. Hier ist die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt."

Gelb

Dieser Hut stellt den Gegenpol zum schwarzen Hut dar. Er sieht das Positive und Konstruktive. Er zeigt, auch wiederum bemüht etwas zu begründen, auf, warum etwas klappen könnte. Der Fokus des gelben Huts liegt auf der Umsetzbarkeit und Praktikabilität.

Werbung in Schulbüchern könnte dazu führen, dass das in den Schulen verfügbare Lehrmaterial aktueller ist und häufiger ausgetauscht wird.

Grün

Der grüne Hut ist der kreative Hut, der versucht, neue Ideen und Sichtweisen zu generieren. Dazu können die Techniken des lateralen Denkens, wie z.B. Provokationen, eingesetzt werden, wie ich Sie in den anderen Posts zum Thinking Club (siehe hier und hier) beschrieben habe.
Hintergrund der Provokationen ist es, bestehende Denkbahnen zu verlassen und somit zu neuen Ideen zu kommen, die einen Mehrwert zu bestehenden Lösungen bieten.

Kunden könnten in Zukunft Geld dafür erhalten, wenn Sie in einem Geschäft einkaufen.

Blau

Der blaue Hut ist wie eine Art Dirigent, der das Denken an sich betrachtet. Er legt z.B. die Abfolge der Denkhüte fest, liefert Zusammenfassungen und gibt Hinweise, wie weiter verfahren werden sollte. Er ist somit vergleichbar mit der Rolle eines Moderators und wird auch meistens so eingesetzt. Dabei bestimmt man eine Person, die bereits Erfahrung mit der Technik hat, diesen Hut permanent aufzusetzen.

Art und Weise der Anwendung

Die Technik der sechs Hüte kann sowohl alleine als auch in der Gruppe eingesetzt werden.

Alleine, wenn man ein Thema umfassend betrachten möchte. In der Gruppe, wenn man die oft mühsamen, langatmigen und wenig produktiven Diskussionen umgehen möchte. Der Nutzen in der Gruppe und der Unterschied zu "herkömmlichen" Vorgehensweisen ist sehr auffällig. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die Leute bereit sind, sich darauf einzulassen. Ein Seminarteilnehmer sagte einmal, er fürchte, das zu viele Leute in seiner Firma eine "hidden agenda" hätten und die Punkte, die gegen Ihren Standpunkt sprechen, einfach nicht vorbringen würden.

Bei unserem Thinking Club Treffen haben wir die Technik eingesetzt, um Fragen der Zukunftsplanung und der Berufswahl zu beleuchten.
Gruppen, die mein Seminar Denkwerkzeuge besucht haben, haben mir von einer ungewohnten Geschwindigkeit berichtet, mit der die Besprechungen plötzlich statt fanden, wenn die Technik zum Einsatz kam

Die 6 Hüte können dabei sowohl als feste Methode eingesetzt werden, d.h. der gesamte Denkprozess läuft mit der Methode ab, oder aber situativ, wenn eine Besprechung ins Stocken gerät. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man sich viel Zeit sparen könnte, wenn man die Besprechung auf diese Art begonnen hätte und die Technik nicht erst als letztes Mittel einsetzt.

Regeln

Wichtig ist, dass wenn ein Hut an der Reihe ist, alle diesen Hut aufhaben, d.h. parallel denken. Wenn der gelbe Hut an der Reihe ist, haben Kommentare, die dem schwarzen Hut zuzuordnen sind, nichts verloren. Die Rolle des Moderators ist es, hier sehr strikt auf die Einhaltung der Regeln zu achten.

Der Nutzen

Der größte Nutzen ist aus meiner Sicht, dass ein Thema viel schneller wesentlich umfangreicher betrachtet wird, dadurch das verschiedene Denkrichtungen eingeschlagen werden. Dadurch können Entscheidungen beschleunigt und erleichtert werden. Egal ob alleine oder in Gruppen.

Thinking Club: 6 hats von Edward de Bono – Teil 1

Montag, 10. September 2007

Leider kann ich mein Ziel die Treffen des Denkclubs immer gleich nach den Treffen zu dokumentieren nicht erfüllen, aber zumindest kann ich nachträglich ab und zu etwas einstellen.
In einem der letzten Treffen haben wir uns mit der 6 hats Methode von Edward de Bono beschäftigt, der wohl bekanntesten Technik von ihm überhaupt. Diese kursiert auf Deutsch auch unter dem Namen Hutwechselmethode, 6 Denkhüte, Farbwechselmethode etc.

Die 6 hats sind ein Beispiel für den von de Bono geprägten Begriff des parallelen Denken.
In diesem Post möchte ich diese unterschiedlichen Denkarten etwas erläutern.

Paralleles Denken vs. traditionelles Denken

De Bono unterscheidet verschiedene Denkmodi, neben traditionellem Denken, spricht er von parallelem und lateralem Denken. Mehr dazu auch in diesem Post.

Traditionelles Denken entspricht dem Stil einer Diskussion. Person A vertritt einen Standpunkt und Person B vertritt einen anderen Standpunkt. Beide versuchen nun den anderen von seinem Standpunkt zu überzeugen und Argumente für seine Sichtweise zu finden. Ganz selbstverständlich wird jeder mögliche Einwände, die gegen seinen Standpunkt sprechen, nicht von sich aus zur Sprache bringen, er möchte sich ja schließlich nicht selbst schwächen. Ganz typisch ist diese Art des Denkens für die Politik und große Teile des akademischen Denkens.
Für manche Bereiche, besonders in der Wissenschaft, ist dieses Vorgehen sicherlich sinnvoll, es geht hier darum, die Wahrheit zu finden und das Nicht-Wahre zu verwerfen. In der Praxis (im Gegensatz zur wissenschaftlichen Theorie) geht es nicht um Wahrheit, sondern um Möglichkeiten.
In der Praxis ist der reine Diskussionsstil oft von Nachteil: Abgesehen davon, dass es immer wieder zu langatmigen, konfrontativen und meist unstrukturierten Diskussionen führt, nimmt man sich mit dieser argumentativen Vorgehensweise die Möglichkeit, seinen Standpunkt zu verlassen und andere Aspekte zu sehen.


Bildlich gesprochen kann man sich diese Art der Diskussion so vorstellen, dass zwei Personen aus unterschiedlicher Blickrichtung auf ein Auto sehen, der eine von links und der andere von rechts. Nehmen wir einmal an, das Auto hat auf jeder Seite eine andere Lackierung, links ist es weiß und rechts ist es schwarz. Nun versucht jeder den anderen davon zu überzeugen, dass seine Sicht der Dinge, die richtige ist. Der eine wird also argumentieren, dass das Auto schwarz ist, der andere, dass es weiß ist.

Beim parallelen Denken denkt man (oder mehrere, z.B. bei einer Besprechung) zur gleichen Zeit in eine bestimmte Richtung, um dann gemeinsam die Denkerichtung zu wechseln. So könnten z.B. alle zuerst versuchen, positive Aspekte zu sehen, um dann negative Aspekte zu suchen. Aus dem konfrontativen Gegeneinander wird ein Miteinander. D.h. beim parallelen Denken, denken alle zur gleichen Zeit in die gleiche Richtung, um dann alle gemeinsam die Blickrichtung zu wechseln und in eine andere Richtung zu denken. Um am Beispiel des Auto zu bleiben, würden beide das Auto erst von links betrachten, dann von vorne, von rechts und von hinten und zwar beide zur gleichen Zeit aus derselben Perspektive, also parallel.
Wie bei einer Landkarte werden zuerst alle Routen abgeschritten, um sich dann für einen Weg zu entscheiden.


Die 6 hats Methode stellt eine Umsetzung des parallelen Denkens dar und kann z.B. bei Besprechungen zu einem erheblichen Zeitgewinn führen.

Dazu mehr im nächsten Post.

MindMap Software mit Sicht Feature?

Samstag, 8. September 2007

Hallo Herr Rustler,

kennen Sie eine MindMapping Software mit Sicht Feature? In Datenbankssystemen gibt es einmal gewöhnliche Tabellen. Daneben aber auch sogenannte Sichten, welche eine Teilmenge einer Tabelle oder die Kombination mehrerer Tabellen sein kann. Dabei kann man genauso mit den Sichten, virtuellen Tabellen arbeiten, wie mit den eigentlichen. Die Daten bleiben synchron.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sicht_(Datenbank)

Kennen Sie eine MindMapping Software die diese Funktionalität enthält?

Der Vorteil von Sichten ist bspw. folgendes: Es existiert eine Todo MindMap mit sämtlichen Aufgaben zugeordnet nach Projekten. Nun kann man eine Sicht definieren, die nur alle Aufgaben beinhaltet die diese Woche erledigt werden soll. So hat man nur eine Datenbasis, jedoch zwei unterschiedliche Tabellen. Eine Änderung in der Einen wirkt sich auf die Andere. So bleiben beide synchron und Redundanz wird vermieden.

Die Sichten in DBMS werden mit SQL definiert. In XML basierten MindMaps könnte hierfür vielleicht XQuery dienen. Leider habe ich bislang keine Software mit diesem Feature entdecken können.

mfg...


Es gibt beim MindManager Funktionen, mit denen man einen ähnlichen Effekt erreichen kann, jedoch technisch nicht auf mehrere Maps zugreift, sondern sich nur innerhalb eines Maps bewegt. Dies sind die Filterfunktionen, mit der man Ihr angesprochenes Todo-Map umsetzen kann. Die Filterfunktionen wurden in MindManager 7 erheblich verbessert, so dass sich hier nun z.B. Abfragen speichern lassen. Dazu habe ich auch schon Posts verfasst (Planung mit MindManager Teil1 und Teil2), wo ich diese Funktionalität beschrieben habe.
Es gibt das kostenpflichte MindManager Plugin ResultsManager, das die Gettings Things Done Methode (siehe dazu meine Posts Teil1 und Teil 2) umsetzt, die anscheinend wirklich neue Maps aus bestehenden Maps erstellen und diese rücksynchronisieren. Ich denke das kommt Ihrem Sicht-System sehr nahe.

Ich hoffe, ich kann Ihnen damit weiterhelfen! Es lesen ja auch immer viele Spezialisten dieses Blog, vielleicht hat hier jemand noch weiteren Input.

Viele Grüße

Florian Rustler