Anwenderporträt Jörg Müller

Donnerstag, 26. April 2007

Herr Müller, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben)

Jörg Müller, ich forsche und unterrichte an einer süddeutschen Universität. Mind Mapping setze ich in diesem Semester erstmals ein.

Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?

Ein Studierender zeigte mir eine Karte, auf der er zur Examensvorbereitung den Stoff einer ganzen Veranstaltung "gebunkert" hatte, und passte diese während unseres Gesprächs fortlaufend an – fügte zusätzlich Notizen ein etc. Das Mittel erschien mir sofort zur Gestaltung und vor allem permanenten Aktualisierung des Vorlesungsstoffs geeignet. Darauf hin habe ich ein Fortbildungsangebot der Universität mit Herrn Rustler wahrgenommen.

Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software (z.B. Mindjet Mindmanager)?

Ausschließlich letzteres.

Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.

Zur Unterstützung in der Vorlesung: Visualisierung der Gedankengänge, Einbeziehung von Grafiken, von Literaturangaben, Demonstrationen methodischer Exkurse etc…

Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?

Im Sammeln und Aktualisieren sowie anschließend punktgenauen Zuführen von Informationen in den Argumentationsgang. Im Sichtbarmachen eines Argumentationsstranges und gleichzeitig seiner Stellung zu anderen Strängen; in der Visualisierbarkeit von Interdependenzen – auch bei mehrdimensionalen Argumentationen. Zurzeit arbeite ich ein Vorlesungskonzept in Mindmap um. Dabei stellt sich als weiterer Vorteil heraus, dass durch die zusätzliche Visualisierung "Unsauberkeiten" oder Mehrdeutigkeiten in der vorhandenen Darstellungslogik auffallen.

Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?

Ganz banale, die nur indirekt der Mindmap-Software zuzurechnen sind: Ich arbeitete mit Wordperfect. Da die Im- und Exportfunktionen inklusive Gliederung etc. der Mindmap-Software nur dann wie erhofft funktionierten, wenn ich mit "100% reinen" Worddateien arbeitete (also nicht konvertierten!) bin ich gezwungen, ich meine ganzen Texte unter Word neu zu erstellen – ausgesprochen nervig, da ich einfach ganz anders denke als Microsoftingenieure! Weitere Kommentierungen würden unter das Strafgesetzbuch fallen.

Wie bereits angesprochen stelle ich derzeit bestehende Texte auf Mind Maps um. Habe ich anfänglich auch noch aus meinem neu angepassten schriftlichen Konzept vorgetragen, so rede mittlerweile nur noch an der Mind Map entlang und löse mich auch bei der Gestaltung immer stärker vom bestehenden – bewährtem - Textgerüst. Andererseits würde ich ohne den vorher erarbeiteten Text nicht die Eindringtiefe in die Probleme gewinnen, da Mind Mapping, wie andere Visualisierungssoftware auch, dazu verführt, zu vereinfachen, Dinge "glatter" zu sehen als Sie sind. Das mag für den Verkauf sehr gut sein, für die Wissenschaft ist es schlecht. Aber vielleicht gilt ja hier, Gefahr erkannt Gefahr gebannt.

Jedenfalls der Zeitaufwand, den ich "nur" für die Umstellung einplanen muss, ist erheblich – was jedoch nicht überraschte.

Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?

Nur für mich, Kollegen erkundigen sich vereinzelt nach den Erfahrungen.

Verwenden Sie noch weitere Denk- und Arbeitstechniken? Wenn ja, welche und wie setzen Sie diese ein?

Das Standardprogramm der Geisteswissenschaftler.

Getting things done - Teil 1

Sonntag, 22. April 2007

In vielen Blogs, die ich abonniert habe, kommen immer wieder die drei magischen Buchstaben GTD zur Sprache. GTD steht für getting things done, Titel des Buches von David Allen und Name eines workflow-management Systems, das Allen entwickelt hat. Nachdem ich es nun so oft gehört habe und Bekannte immer wieder davon schwärmen, habe ich nun angefangen, das Buch zu lesen und mit dem System zu experimentieren.
Den ersten Teil möchte ich in den nächsten Posts vorstellen:

Mein erster Eindruck ist, dass es sich um ein sehr durchdachtes, nachvollziehbares und vor allem funktionierendes Konzept handelt hat, dass viele Methoden und Ansätze, mit denen ich bereits experimentiere (Map-Buch, Planung mit MindManager) zu einem stimmigen Konzept vereint und vervollständigt. Beim Lesen sind mir viele Lichter aufgegangen, wie ich meine bestehenden Tools verbessern kann.

Ziel von GTD ist es nach Allen die Effizienz von Wissensarbeitern zu erhöhen und ein funktionierendes Aktionsmanagement System zu schaffen. Das Tun, die Aktion steht im Vordergrund. Es geht darum ausführbare Aktionen zu schaffen und nicht Listen von unkonkreten Dingen.

Der Ausgangspunkt
Ein wichtiger Zustand auf dem Weg dorthin ist der mind like water Zustand, ein Zustand ähnlich der der Meditation. In diesem Zustand ist der Kopf frei von immer wiederkehrenden Gedanken und Aufgaben, die ein ständiges Hintergrundrauschen erzeugen und somit für einen Zustand permanenter Unkonzentriertheit und Ruhelosigkeit sorgen. Allen bezeichnet dieses Hintergrundrauschen als open loops, da die Gedanken in regelmäßigen Intervallen wieder durch den Kopf schwirren und damit unseren Arbeitsspeicher belasten. Um den Kopf wirklich frei zu bekommen, müssen diese Gedanken aus unserem geistigen Arbeitsspeicher. Der Geist ist wie in ruhiger See (mind like water). Dieser Zustand wird bei GTD dadurch erreicht, das alles (wirklich alles) aufgeschrieben wird. Dadurch können Dinge geistig abgelegt werden, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas verschwindet und dadurch vergessen wird. Dadurch werden die open loops gesclossen.

GTD besteht aus einem fünfstufigen Prozess, der in dieser Reihenfolge durchgeführt wird:
1.Sammeln
2.Verarbeiten
3.Organisieren
4.Überprüfen
5.Tun

Die einzelnen Schritte und deren Umsetzung mithilfe von Mind Mapping möchte ich im nächsten Post vorstellen.

Anwenderporträt Hans Hartmann

Donnerstag, 12. April 2007

Herr Hartmann, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).

Ich arbeite als IT-Architekt bei einer Versicherung in Wien und halte auch an der TU-Leipzig eine Lehrveranstaltung über Software-Engineering großer betrieblicher Systeme. In der IT- habe ich noch einen zweiten Schwerpunkt, der ist Test-Management.
Beruflich setze ich neben MS Office auch Mindjet MindManager ein. Mittlerweile ist die ehemals von mir geführte Testmannschaft sehr auf Mindmanager ausgerichtet und verwendet ihn für Protokolltätigkeiten und Planung.

Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?

Über einen Freund, der in Österreich der erste zertifizierte Mind-Mapping-Trainer war, kam ich mit Mind Mapping in Berührung und absolvierte vor über zehn Jahren mein erstes Seminar. Ich nahm damals auch meine 18-jährige Tochter mit, die mit Mindmaps ihr ganzes Jus-Studium bewältigte. Von ihr stammt auch das einzige "russische" Mindmap, dass ich je gesehen habe.
Der Einsatz war anfänglich ausschließlich manuell. Die spärlichen Software-Versuche waren eher eine Bremse denn eine Beschleunigung. Als ich mit dem Mindmanager in der Version 3 bekannt wurde, entsprach er meinen damaligen Ansprüchen. Version 4 und X5 waren eine schöne Erweiterung, besonders in Hinsicht Office-Einbindung und rasche Präsentationsgestaltung.
In der Firma akzeptieren nicht alle die Maps. Ich kann das einsehen, denn ohne das Verständnis der zugrunde liegenden Philosophie sind die Maps von Außenstehenden nicht wirklich zu verstehen. Da die Übersetzung in eine Powerpoint-Präsentation so leicht erfolgen kann, stellt Mindmanager hier ein echtes Productivity-Tool dar.
Vor drei Jahren machte ich noch einmal ein Tagesseminar. Ich selbst bin ein "schlamperter" Hund. Manchmal arbeite ich zwei Wochen nur mit Mindmaps, dann wieder zwei Monate überhaupt nicht.

Momentan bin ich in einem Zwiespalt, weil ich bald die Firma verlasse und privat auf Linux arbeite. Dort gibt es vym als ganz brauchbaren Ersatz, doch die Office-Integration fehlt natürlich. Es wird sich weisen, ob ich selbstständig arbeite oder bei einer Firma, davon ist dann der Werkzeugeinsatz auch abhängig.

Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?

In manchen Besprechungen protokolliere ich einfach mit Papier und Stift. Manchmal verwende ich den Logitech-Stift und kann die Mindmaps zumindest als Grafik in Dokumenten referenzieren. Sonst arbeite ich mit Mindmanager Version 4, weil das diejenige ist, die wir in der Firma lizensiert haben.

Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.

Für Vorträge und Präsentationen arbeite ich sehr oft konzeptionell mit Mindmaps. Als zweites Tool hat sich jetzt CMaps dazugesellt.

Vielleicht mag es interessieren, dass es auch ein Mindmap für meine Lebensplanung und für Buchkonzepte gibt.
Projektplanung startet ebenfalls oft als Mindmap, wird dann aber in MS-Project überführt. Ab dann wird Mindmap verlassen.

Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?

Für mich gibt es einen strukturellen Vorteil, der so gravierend und auch bestimmend ist, dass ich ihn als einzigen hier anführe.
Ein Mindmap hat ein Zentrum und ähnlich wichtige Punkte (sprich Kategorien) sind gleich weit vom Zentrum entfernt. Ich erfasse auf einen Blick alles, was es zu berücksichtigen gilt. Die Verästelung nach außen hat für mich gleichzeitig eine visuelle Merkfunktion. Doch der Vorteil kann einfach dadurch beschrieben werden, in dem man ein Mindmap mit einem Inhaltsverzeichnis, das aus den Einträgen besteht, vergleicht. Bei einer komplexeren Grafik würde das Inhaltsverzeichnis über mehrere Seiten gehen und die Augen müßten von Kapitel zu Kapitel springen. Bei einem guten Mindmap erfasse ich die zentralen Äste quasi simultan und das entspricht meinem Denkmuster und der Denktätigkeit. Ein Mindmap unterstützt auf diese Weise auch spontane Assoziationen.

Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?

Beim papierbasierten Mindmap stoße ich mich an meiner Schrift und meiner grafischen Gestaltungsfähigkeit. Bei elektronischen Mindmaps stoße ich immer wieder auf Unterbrechungen, wenn ich formatieren will oder ein Symbol dazugegeben will. Ich muss allerdings hinzufügen, dass Mindmanager in dieser Hinsicht fast Unmögliches leistet. Von allen Systemen, die ich kenne, bietet es den geringsten Widerstand gegen intuitives Vorgehen. Allerdings hätte ich für Mindmaps gerne einen 42"-Bildschirm.

Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?

In der Gruppe mußten meine Untergebenen mit meinen Mindmaps leben, nachdem ich sie alle in ein Workshop geschickt hatte:)
Sonst richte ich mich nach dem, was meine "Kunden" sehen wollen, und das ist leider mitunter nur mehr Powerpoint. Darüber sollte einmal eine eigene Glosse geschrieben werden.

Verwenden Sie noch weitere Denk- und Arbeitstechniken? Wenn ja, welche und wie setzen Sie diese ein?

Ich verwende CMaps und habe Versuche mit "Gamma" und "I think" durchgeführt. Mein nächstes Ziel ist es, ein CMS wie Typo03 so aufzubohren, dass es als Gedächtniserweiterung verwendbar ist. Mit "Beagle" (so etwas wie Google-Desktop) erreiche ich überraschende Finde-Ergebnisse.
Im Gegensatz zu vielen Räsonierern habe ich Lotus Notes als größtes Produktivitätssteigerungstool für meine geschäftliche Tätigkeit empfunden, - so besch. die Benutzeroberfläche ist.

Die Regeln von Denktechniken – alles nur Dogma?

Samstag, 7. April 2007

Ich halte mich gerade mal wieder in Asien auf und kann einmal mehr erfahren, dass das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern, sowie die Art Dinge zu vermitteln hier ein ganz anderes ist, als bei uns im Westen. Gerade, wenn es um die so traditionelle Künste, wie Kampfkünste und die Teekunst geht, fällt mir sehr stark auf, dass die Regeln nach denen etwas geschieht, erst einmal wenig hinterfragt und selten geändert werden. Die Denkweise, die mir in Asien immer wieder begegnet und dir mir auch ein chinesischer Taiji-Meister immer wieder eingebleut hat, ist es, sich auf alle Fälle an die vorgegebenen Regeln zu halten (auch wenn einem diese vielleicht auf den ersten Blick unsinnig erscheinen). Die Begründung war die, dass ich das erst nach einer gewissen Zeit der Übung nachvollziehen und begreifen könne und dann würde sich mir auch der Sinn dieser und jener Regel erschließen.
In einem Interview mit Martin Röll, das ich heute gelesen habe geht es am Rande auch um Regeln, in diesem Fall um die Regeln des Produktivitätssystems Getting Things Done (GTD). Rölls Credo lautet hierbei Erlaubt ist, was funktioniert. Auch der Kommentar von Andreas Weinberger betonte noch einmal, dass es nicht darum geht sklavisch irgendwelchen Regeln zu folgen.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Nun frage ich mich, wie wichtig diese Regeln bei Denktechniken eigentlich sind und ob, wie und wann man diese ändern sollte?
In meinen Seminaren erkläre ich natürlich auch immer die Mind Mapping Regeln (auch hier auf diesem Blog) und achte darauf, dass die Leute diese Regeln einhalten, weil ich davon überzeugt bin, dass der Erfolg des Mind Mapping mit von diesen Regeln abhängt. Brainstorming ist ein weiteres Beispiel, auch hier denke ich, dass der Erfolg eines Brainstormings auch davon abhängt, ob die grundlegenden Brainstorming-Regeln beachtet werden, z.B., dass Ideen nicht kritisiert und beurteilt werden.
Natürlich werden Regeln immer wieder geändert und manchmal bringt das auch Fortschritt. Für mich ist nun die Frage, wann jemand die Regeln ändern sollte, um ein System eine Technik noch besser oder passender zu machen? Um wieder am Beispiel des Taiji zu bleiben, hatte der Meister natürlich recht und nach einer gewissen Zeit hat es plötzlich Klick gemacht und ich habe den Sinn der Regel erfahren und verstanden, obwohl ich oft versucht war, es doch einfach anders zu machen und von seiner scheinbar dogmatischen Position abzuweichen.

Ich weiß hier keine genaue Antwort. Meine Beobachtung ist, dass die Regeln besonders am Anfang äußerst wichtig sind und ich – in meiner Rolle als Seminarleiter - auf deren Einhaltung achte (die Hintergründe allerdings auch zu erkläre, um die Regeln sozusagen nicht nur aufzustellen, sondern diese auch richtig zu verkaufen). Ich kann natürlich niemanden hindern, die Regeln nach dem Seminar über den Haufen zu werfen, ich selber überlege bei anderen Techniken auch immer wieder, ob ich das nun wirklich so machen muss und passe das eine oder anderen dann auch für mich an. Ich bin allerdings sehr vorsichtig mit dem Ändern, weil sich der Sinn und Vorteile mancher Dinge erst nach längerer Zeit erschließen und sich das Durchhalten doch schon oft gelohnt hat.

Mapping-basierte Navigation im Forschungsinformationssystem (FIS)

Montag, 2. April 2007

Ein Beispiel, wie Mapping-basiertes Wissensmanagement aussehen kann zeigt das Forschungsinformaitonssystem (FIS). Das FIS ist ein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mitinitiiertes Projekt, das aktuelle Forschungsergebnisse der Themen Mobilität, Verkehr, Städtebau, Raumentwicklung und Wohnungswesen navigierbar macht. Bereits in 2006 habe ich mich mit einem der Mitentwickler dieses Projekts unterhalten: Das Problem einer komplexen Datenbank zu diesen Themen ist es, das ganze Wissen auch für Nichtspezialisten irgendwie handhabbar zu machen, ohne dass der Anwender davon erschlagen wird und ohne dass es einen Spezialisten braucht, um das System zu bedienen.
Der Weg den das FIS nun geht, ist es, die erste explorative Navigation in die Themen mittels Wissens-Maps zu ermöglichen. Der Benutzer klickt sich zuerst durch eine Reihe von Themenmaps, bis er an einen Punkt gelangt, wo dann ausführliche Fachartikel auftauchen.
Diese Themenmaps basieren auf MindManager 4 generierten Maps, die dann als Bilder exportiert wurden und mit klickbaren Imagemaps versehen wurden.
Den gesamten Navigationsprozess sieht man in Bild 1. Eine Demotour durch das System kann über die Projektwebsite heruntergeladen werden.


Ich finde das einen interessanten Einsatz der Mapping-Visualisierung. Der Anwender muss keine besonderen Kenntnisse mitbringen, im Gegenteil, die Maps sollen gerade das Navigieren erleichtern. Der Benutzer benötigt auch keine spezielle Software, alle Maps werden als Bilddateien dargestellt.

Wer über eine Mapping-Software verfügt, kann sein Wissensmanagement mithilfe dieser Programme betreiben. Ich persönlich arbeite sehr viel mit verlinkten MindManager Dateien. Aus jedem Map weisen eine Vielzahl von Links zu anderen Maps (siehe Bild 2) und/oder zu anderen Dokumenten wie z.B. Worddateien etc.
Ausgangspunkt bildet ein Startmap, dass ich Controllcenter nenne, von dem aus ich starte sobald ich meinen Computer anschalte. Von diesem Map kann ich meine wichtigen auf dem Computer installierten Programme aufrufen, als auch Maps meiner bisher gelesenen Bücher etc.