Anwenderporträt: Mira Korensky
Frau Korensky, stellen Sie sich bitte kurz vor und sagen Sie ein paar Sätze, was Sie beruflich machen (Aufgaben).
Ich bin Psychologin und arbeite selbständig als Psychotherapeutin und Coach. Mein Schwerpunktthema ist Lebens- und Arbeitswandel in Zeiten der Globalisierung. Dazu gehört z.B. die steigende Arbeitslosigkeit, wie auch die wachsende Arbeitsbelastung auf der anderen Seite mit den Themen Stress, Mobbing, Unsicherheit, Angst, Depression u.v.m. In verschiedenen Workshops und Seminaren erarbeite ich mit den Teilnehmern je nach Thema optimale Bewältigungsstrategien, persönliche, konkrete Zielentwicklungs- und Zielverfolgungsmöglichkeiten.
Wie sind Sie mit Mind Mapping in Berührung gekommen und wie haben Sie es gelernt?
Mind Mapping habe ich in einem Seminar bei Florian Rustler gelernt.
Wie erstellen Sie Mind Maps? Als traditionelle Mind Maps mit Papier und Stift und/oder als Business Maps mittels einer Visualisierungs-Software?
Mit meinen Klienten arbeite ich mit Papier und Stift, ich selbst benutze meistens die Mindjet Manager Basic 6 Version.
Für welche Einsatzgebiete verwenden Sie Mind Mapping? Geben Sie bitte einige Beispiele.
Mit meinen Klienten benutze ich Mind Mapping vor allem als sehr probates Mittel für Brainstorming für verschiedene meistens unklare emotionale Situationen und auch als Entscheidungshilfe. Ich benutze Mind Mapping als Vorbereitung für meine Vorträge und Artikel oder als Konzeptentwicklungs-Arbeitsmittel.
Wo sehen Sie die Vorteile beim Einsatz der Mind Mapping Methode?
Viele "frei flottierende" Gedanken (egal zu welchem Thema oder Projekt) werden dadurch besser festgehalten und gehen nicht verloren. Sie können auch nachträglich eingebunden werden. Einen weiteren Vorteil sehe ich in der Unterstützung des Gedächtnisses, als "Wortgeber" bei Vorträgen o.ä., als „Klärungshelfer“ bei unklaren Emotionen oder Gedanken.
Wo haben Sie Schwierigkeiten beim Mind Mapping?
Es fällt mir spontan nichts ein.
Erstellen Sie Mind Maps nur für sich, oder teilen Sie diese auch mit Ihren Freunden/Kollegen? Wie reagieren diese darauf?
Ich erstelle bis jetzt Mind Maps nur für mich oder mit meinen Klienten für deren Gebrauch und für mich als Klärungshilfe bei den Problemen der Klienten.
