Kreative Adressen im Web

Obwohl ich immer fleißig nach interessanten Websiten zum Thema Denkwerkzeuge und Kreativität Ausschau halte, entdecke ich manche Dinge erst sehr spät.

heureka! Blog
Durch einen Kommentar auf diesem Blog bin ich auf das heureka! Blog aufmerksam geworden. Ruth Pink und Jürgen Stock schreiben hier rund um die Themen Kreativität und Innovation. Frau Pink und ich sind schon der Frage nachgegangen, warum es zwei Politologen zu Kreativitätstechniken treibt.
Jürgen Stock betreibt in Würzburg einen Denkclub nach dem Vorbild von Edward deBono, so wie ich es seit kurzem hier in München mache. Ich hoffe München und Würzburg sind nicht die einzigen Denkclubs, all die anderen habe ich hoffentlich nur noch nicht entdeckt.

brainR
Dieses fantastische Online-Brainstorming Tool kenne und nutze ich zwar schon länger, allerdings habe ich bis jetzt noch nicht darüber geschrieben (Andreas Weinberger hat erst kürzlich einen Artikel über die neuen Funktionen veröffentlicht). Seit Kurzem präsentiert sich brainR in neuem Gewand und mit erweiterten Funktionen. Jeder kann hier Brainstormings eröffnen und seine Ideen in anderen Brainstormings einbringen. Ich glaube ja immer noch, dass es ein Online-Tool geben müsste, dass die Schritte nach dem Brainstorming begleitet (siehe hierzu meine Idee von der creativity-factory) bin aber im Gespräch mit Programmierern und Entwicklern schon darauf hingewiesen worden, dass die Programmierung eines solchen Tools eine absolute Mamutaufgabe wäre. Mir schwebt ein Ideenentwicklungsprozess vor, wie ihn Edward deBono mit seinen PISCO-Framework beschreibt (dazu in einem anderen Post einmal mehr)

Dialogus Blog
Hier bin ich über das best-practice-blog draufgestoßen. Auch hier dreht sich alles um Kreativität, Ideenfindung und (das finde ich besonders spannend) Spielkultur. Joachim Zischke der Autor des Blogs entwickelt eigene Werkzeuge zur Begleitung des Ideenfindungsprozesses. Hut ab!

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Kommentare

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  1. Andreas Weinberger schreibt:

    Ich bin mir nicht so sicher dass der Entwicklungsaufwand wirklich so groß wäre, denn ich denke mal, dass wir mit dem MindManager fast alles an Werkzeug hätten was man für die diversen Methoden braucht - vor allem muss man ja nicht in "Mind-Map-Form" (also mit zentralem Thema) arbeiten:

    - die einzelnen Einträge kann man beliebig hin- und herschieben und untereinander verbinden
    - durch Farben/Symbole könnte man die Einzelideen mit Zusatzinfos anreichern
    - beliebige Gruppierungen wären möglich
    - umgekehrte Baumform ist ebenfalls möglich (Konsolidierung verschiedener Ideen)

    Allerdings läuft das halt alles offline...

  2. Florian Rustler schreibt:

    ich denke, gerade in Form eines Online-Tools, in dem man ortsunabhängig und vor allem zu mehreren arbeiten kann, würde das ganze erst so richtig spannend machen und das wäre wohl schon sehr aufwendig.

    Das ganze offline zu machen, in Form schlauer Map-Templates ist auch eine gute Idee, mit der ich mich heute auch schon gespielt habe. Da haben wir schon ein todo für unser Treffen in Frankfurt :-)


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